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Alt 25.04.2006, 19:59     #9
Hermann   Hermann ist offline
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Reaktionsschnell und präzise: Ein Automatikgetriebe, das auch sportliche Fahrer begeistert.

Der Tritt aufs Gaspedal genügt: Fahrdynamik stellt sich bei BMW jetzt ganz automatisch ein. Mit schnellen Reaktionen und deutlich verkürzten Schaltzeiten überzeugt das neue, umfassend überarbeitete Sechsgang-Automatikgetriebe künftig auch jene Fahrer, denen an sportlich aktiver Fortbewegung besonders gelegen ist. Eine neue Drehmomentwandlertechnik verhilft dem Getriebe zu einer spürbar direkten Motoranbindung, der Wunsch nach kraftvoller Beschleunigung wird mit schnellem und direktem Zurückschalten um eine, zwei, drei oder sogar vier Fahrstufen beantwortet. Die präzise Auswahl der für die jeweilige Fahrsituation optimalen Übersetzung führt nicht nur zu einem deutlichen Gewinn an Dynamik, sondern auch zu mehr Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu herkömmlichen Automatikgetrieben. Je nach Modell ermöglicht das Sechsgang-Automatikgetriebe eine im EU-Zyklus ermittelte Verbrauchsreduzierung von bis zu 3 Prozent bei Benzinmotor- und bis zu 6 Prozent bei Diesel-Fahrzeugen. Darüber hinaus fällt es kompakter und leichter aus als die zuvor eingesetzten Fünfgang- Automatikgetriebe. Es wird somit in allen Bereichen dem Entwicklungsziel der effizienten Dynamik gerecht. Zum intensiveren Fahrerlebnis trägt außerdem eine von „Sportgetrieben“ bekannte Bedienfunktion bei: Schaltwippen am Lenkrad erlauben nun auch beim Sechsgang-Automatikgetriebe jederzeit den manuellen Eingriff in die Fahrstufenwahl.

Fünf Jahre nach Einführung des weltweit ersten Sechsgang-Automatikgetriebes im BMW 7er gibt der deutsche Premiumhersteller einmal mehr die Marschrichtung vor: Sechsstufige Automatikgetriebe stehen bald in allen Baureihen als attraktive Alternative zur Handschaltung zur Verfügung. Und sie werden dabei nicht allein als Komfortmerkmal wahrgenommen, sondern zugleich als Beitrag zur Steigerung der Fahrdynamik. Mit seiner einzigartigen Schaltdynamik sorgt das Sechsgang-Automatikgetriebe für zusätzliche Freude am Fahren.

Leistungsstarke Steuerungselektronik für schnelle Reaktionen.

Die neue Version des Sechsgang-Automatikgetriebes unterstützt einen sportlich aktiven Fahrstil in einzigartiger Weise. Ihre aufwändige Steuerungselektronik überprüft permanent die Gaspedalstellung. Sie registriert auch die Intensität des Drucks, den der Fahrer aufs Gaspedal ausübt, und ermittelt so, ob und in welchem Maße Beschleunigung gewünscht wird. Gleichzeitig erkennt die Steuerung mittels Abruf von Daten über die Geschwindigkeit, die Motordrehzahl und den Lenkwinkel auch den aktuellen Fahrzustand. Berücksichtigt wird zudem, ob sich das Fahrzeug gerade in Bergauf- oder Bergabfahrt befindet. Aus dieser Vielzahl von Kriterien errechnet die Steuerungselektronik mit ihrer besonders leistungsfähigen Software, welche Fahrstufe unter den aktuellen Gegebenheiten die richtige ist, um den Anforderungen des Fahrers am besten zu entsprechen.

Diese Anforderungen signalisiert der Fahrer allein mit dem Gasfuß. Beim entspannten Dahinrollen mit konstantem Druck auf das Gaspedal wird stets der höchstmögliche Gang gewählt. Dabei vergisst die Automatik niemals das Hochschalten, der BMW ist daher immer in einer möglichst verbrauchsgünstigen Fahrstufe unterwegs. Gleichwohl ist das Automatikgetriebe permanent auf eine Veränderung der Fahrsituation gefasst. Entsprechend schnell und präzise reagiert es auf neue Anforderungen – ganz gleich, ob ein sanfter Tempo-Gewinn oder eine sportlich rasante Beschleunigung gefragt ist.

Direkte Wahl der optimalen Fahrstufe.

Ob und in welchem Umfang ein Zurückschalten notwendig ist, ermittelt die Steuerungselektronik anhand der Daten über Lastzustand und Fahrsituation sowie über die Geschwindigkeit, mit der das Gaspedal niedergetreten wird. So kann – je nach Gesamtsituation – in der gleichen Zeit entweder um eine oder auch um mehrere Fahrstufen zurückgeschaltet werden. Entscheidend ist jeweils nur, wie intensiv der Fahrer beschleunigen will. Je kraftvoller er das Gaspedal durchtritt, umso dynamischer gewinnt sein Fahrzeug an Geschwindigkeit. Die dafür benötigte Fahrstufe wird stets ohne Umwege angewählt. Diese so genannte direkte Zielgangfindung verhilft der Automatik zu ihrer einzigartigen Präzision. Ein zeitraubendes und für den Fahrer spürbares Suchen nach dem geeigneten Gang tritt gar nicht erst auf. Im Gegenteil: Während das Gaspedal noch durchgedrückt wird, hat das Getriebe bereits die optimale Fahrstufe ermittelt.

Reaktionszeit beträgt nur 100 Millisekunden.

Mit seiner Reaktionsschnelligkeit setzt das neue Sechsgang-Automatikgetriebe von BMW neue Maßstäbe. Seine Schaltdynamik stellt nicht nur herkömmliche Automatik-, sondern auch Handschaltgetriebe in den Schatten. Die neue Sechsgang-Automatik absolviert jede Fahrstufenwahl schneller als selbst die meisten im sportlichen Umgang mit einem manuellen Schaltgetriebe geübten Fahrer den Gangwechsel vollziehen können. Besonders deutlich wird dies anhand der Extremanforderung, die von den Entwicklungsingenieuren mit einem Kickdown-Signal bei einer Fahrgeschwindigkeit von 70 km/h im sechsten Gang beschrieben wird. In dieser Situation ist Maximalbeschleunigung gefordert – das neue Automatikgetriebe schafft auf der Stelle die Voraussetzungen dafür.

Seine Reaktionszeit beträgt nur 100 Millisekunden. Zugleich übermittelt das Automatikgetriebe einen positiven Momentenimpuls an den Motor, der daraufhin seine Drehzahl unverzüglich von etwa 1400 auf über 5 000 min–1 steigert, während die Automatik von der sechsten in die zweite Fahrstufe wechselt. Auch die Schaltzeit wurde gegenüber bisherigen Getrieben um die Hälfte verkürzt. Insgesamt geht das Fahrzeug nun in weniger als einer Sekunde vom komfortablen Cruisen in den beherzten Spurt über. Eine derartig imposante Rückschalt-Performance war bislang mit marktüblichen Automatikgetrieben nicht zu realisieren. Die Reaktionszeit des neuen Sechsgang-Automatikgetriebes liegt damit in Dimensionen, die vom Fahrer kaum mehr wahrgenommen werden können. Was er spürt, ist allein die spontane Umsetzung seiner Beschleunigungswünsche. Was bleibt, ist der Eindruck einer intuitiven Reaktion der neuen Sechsgang-Automatik auf das Streben nach Dynamik.

Neue Wandlertechnik mit reduziertem Schlupf.

Das neue Sechsgang-Automatikgetriebe von BMW vermittelt ein ungewohnt dynamisches Fahrerlebnis – nicht nur aufgrund seiner hohen Spontaneität und Präzision, sondern auch mit seiner direkten Motoranbindung. Es lässt die Leistung der Antriebseinheit noch deutlicher zur Geltung kommen. Um dies zu erreichen, stehen Motor und Automatikgetriebe intensiver denn je miteinander in Verbindung. Das gilt nicht allein für die vernetzte elektronische Steuerung, sondern auch für die mechanische Verbindung zwischen beiden Aggregaten. Eine neue Drehmomentwandlertechnik ist ursächlich für den agilen Fahreindruck verantwortlich. Dabei verzichtet die neue Wandlertechnik in nahezu allen Fahrsituationen auf unnötigen und zu Leistungsverlust führenden Schlupf.

Die Wandlerkupplung wird unmittelbar nach dem Anfahren geschlossen. Auf diese Weise gewährleistet die Sechsgang-Automatik eine direkte Motoranbindung, der Fahreindruck entspricht dem Charakter der Kraftübertragung bei handgeschalteten Fahrzeugen. Die Drehschwingungsentkoppelung, mit der die auftretenden Motorschwingungen ausgeglichen werden, kommt in zwei verschiedenen Ausführungen zum Einsatz. Bei den Benzinmotor-Modellen sorgt ein Turbinen-Torsionsdämpfer für die harmonische Verbindung zwischen Motor und Antriebsstrang. Zusätzlich wurde ein Zwei-Dämpfer-Wandler entwickelt, der auf die spezielle Charakteristik von Dieselmotoren ausgerichtet ist.

Zu den neuen Qualitäten der Sechsgang-Automatik gehört auch ihre bereits beschriebene Fähigkeit, ohne Zeitverlust um bis zu vier Stufen herunterzuschalten. Voraussetzung dafür war eine Weiterentwicklung des Hydrauliksystems. Bei der neuen Automatik erfolgt eine direkte Ansteuerung der jeweils erforderlichen Kupplung. So wird für das Überspringen einer Fahrstufe keine zusätzliche Zeit benötigt. Um die für die Anwahl der jeweils optimalen Fahrstufe benötigte Rechenleistung bereitzuhalten, wurde darüber hinaus eine neue, in ihrer Funktionalität besonders anspruchsvolle Software entwickelt.

Alle Innovationen fördern neben der Fahrdynamik auch die Effizienz des Antriebssystems. Schnelle Fahrstufenwechsel auch beim Hochschalten, die direkte Gangfindung und die weitgehend schlupffrei agierende Wandlerkupplung ermöglichen ein im Vergleich zu bisherigen Automatikgetrieben deutlich wirtschaftlicheres Fahren. Die im EU-Zyklus ermittelten Verbrauchsreduzierungen von bis zu 3 Prozent bei Benzinmotor- und bis zu 6 Prozent bei Diesel-Modellen können je nach Fahrweise auch im Alltagsverkehr realisiert werden. Mit seiner ebenso kompakten wie leichten Bauart und der damit verbundenen Gewichtseinsparung erfüllt das Sechsgang-Automatikgetriebe zudem noch ein weiteres Kriterium für effiziente Dynamik.

Neuheit für aktive Fahrer: Schaltwippen am Lenkrad.

Mit Eigenschaften, die den dynamischen Charakter von Fahrzeugen der Marke BMW unterstützen, gewinnt das neue Sechsgang-Automatikgetriebe in hohem Maß an Attraktivität. Die neue Automatik verwirklicht Schalt- und Reaktionszeiten, die selbst beim geübten Umgang mit einer Handschaltung kaum zu unterbieten sind. Doch auch das ändert nichts daran, dass gerade bei sportlich ambitionierten Fahrern das Bedürfnis nach manueller Fahrstufenwahl aufkommt. Jetzt wird diesem Wunsch auf ungewöhnlich reizvolle Art entsprochen. Die mit der neuen Automatik ausgestatteten Fahrzeuge verfügen über Schaltwippen am Lenkrad, mit der die Fahrstufen per Hand sequenziell angesteuert werden können. Gegenüber der bisher in Verbindung mit dem Automatikgetriebe angebotenen Steptronic, die sequenziell per Wählhebel auf der Mittelkonsole gesteuert wird, ist nun eine noch fahraktivere Betätigung möglich.

Den Wunsch nach manuellen Eingriffen in die Schaltarbeit kann sich der Fahrer dabei so spontan wie nie zuvor erfüllen. Zum Wechseln des Schaltmodus ist ein Betätigen des Wählhebels ist nicht mehr erforderlich. Der Griff zur Schaltwippe genügt, um dem Automatikgetriebe das Verlangen nach manuellem Zugriff zu signalisieren. Unverzüglich kann dann per Fingerdruck wahlweise hoch- oder heruntergeschaltet werden. Diese manuelle Schaltarbeit im Formel-1-Stil war bislang allein dem Sequenziellen Manuellen Getriebe (SMG) beispielsweise in den extrem sportlichen BMW M Modellen vorbehalten.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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