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Alt 23.02.2006, 12:39     #6
Albert   Albert ist offline
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3. Mini in den 1960ern. Ausdruck eines neuen, mobilen und aktiven Lebensstils.

Im September 1960 hatten zwei neue Mini Modelle mit der Typenbezeichnung Austin Seven Countryman beziehungsweise Morris Mini Traveller Premiere. Die Bezeichnung des Mini als „Traveller“ lässt darauf schließen, dass man bei diesem Modell auch an eine Zielgruppe dachte, die einen damals neuen, aktiven Lebensstil pflegte. Neben den typischen Mini Design-Elementen und den beiden Hecktüren ist bei diesen Mini Versionen bis heute die Holzverplankung als äußeres Gestaltungselement ab der B-Säule in Erinnerung. Ab 1961 konnte der Morris Mini Traveller außerhalb Großbritanniens auch ohne diese Aufsätze geordert werden, 1962 folgte der Heimatmarkt. 1969 löste der Mini Clubman Estate die Modelle Traveller und Countryman ab. Unter den verschiedenen Typenbezeichnungen wurden zwischen 1960 und 1982 über 400 000 Einheiten verkauft.

Technisch basierten diese Mini Konzepte auf dem zweisitzigen Mini Van, der bereits im Januar 1960 vorgestellt wurde. Gegenüber dem Mini Saloon (Ur-Mini) wuchs die Außenlänge von 3 050 auf 3 300 Millimeter und der Radstand um 110 Millimeter auf 2140 Millimeter, die Dachlinie wurde um 10 Millimeter angehoben.

Mit verstärktem Fahrwerk und höherer Zuladung entsprach er allen Anforderungen an einen eleganten Transporter, mit seinen gokartähnlichen Fahreigenschaften war er auch mit Abstand der wendigste. Auf der gleichen technischen Basis wurde ab 1961 auch ein Mini Pick-up angeboten.
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