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Alt 23.02.2006, 12:38     #4
Albert   Albert ist offline
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CE-
2.1 Typisches Design, aber jeder Inch ist neu. MINI Concept Geneva Exterieur.

Unverkennbar: MINI, wie man ihn liebt.


Ein Blick genügt: MINI ist auch unter den Vorgaben der Konzeptstudie ein Auto „so klein wie möglich und so groß wie nötig“. Gerade das aber war die besondere Herausforderung an das MINI Design Team, denn MINI Concept Geneva ist ein eigenständiges Fahrzeug, vom charakteristischen Hexagon-Grill bis zum überaus funktionalen Split-Door-Heck.

Elemente, durch die das MINI Design über Jahrzehnte zum Markenzeichen geworden sind, finden sich auch im MINI Concept Geneva wieder: Dazu gehören die geradlinig verlaufenden Schulter- und Dachlinien, wobei die Schulterlinie leicht nach hinten ansteigt – das erzeugt die spannungsvolle Keilform eines echten MINI, die hier durch das Mehr an Länge noch besonders betont wird. Die weit außen sitzenden Räder, eine im Verhältnis zur Fahrzeuglänge sehr große (hier über 160 cm lange) Fahrer-/Beifahrertür und der charakteristische Fugenverlauf rund um den Seitenblinker zeigen die weiterentwickelte Designsprache des MINI Concept Geneva. Diese Diagonalfuge zwischen Seitenblinker und Seitentür ist eine gewachsene Ikone, die ihren Ursprung in der Schweißnaht des klassischen Mini hat. Das Dach wirkt durch das vollständig umlaufende Fensterband „freitragend“, es ist ebenso wie die MINI typischen Türgriffe unverkennbares Stilelement der Konzeptstudie.

Straff, sportlich, maskulin.

Vieles ist vertraut – und doch ist alles anders. Das Gesamterscheinungsbild von MINI Concept Geneva ist straff und glattflächig, gleichzeitig wurden Details wie die Radkästen, die Schulterlinie und der Powerdome markant ausgearbeitet. MINI Concept Geneva ist ein klares Statement, das Fahrzeug hat Statur, wirkt kräftig und gleichzeitig elegant. Unterstützt wird dies durch die hinter Klarglas steiler stehenden Scheinwerfer und durch den in einem Stück gestalteten, hexagonalen Grill. Sie geben der Studie einen besonders wachen und leistungsbereiten, gleichzeitig sympathisch-charmanten Ausdruck.

Vorne angeschlagene Motorhaube.

Der sportliche Auftritt wird durch die vorne angeschlagene Motorhaube weiter verstärkt, wobei Kotflügel und Kühlergrill mit der Motorhaube ein homogenes, fugenloses Bauteil bilden. Wie bei einem klassischen Sportwagen schwenkt es beim Öffnen nach vorne und oben, dabei bleiben aber die Scheinwerfer unverändert in ihrer Position und der Motorraum ist optimal zugänglich. Edles Design und hochwertige Materialien bestimmen das Bild auch unter der Haube: Kotflügel und das sichtbare Umfeld des Motors sind durchgängig in der Außenfarbe Satellite Silver lackiert, das Triebwerk präsentiert sich nahezu wie in einer Vitrine.

Sportlicher Antrieb, sportliche Akzente.

Damit das Begleitfahrzeug bei Bedarf immer sofort zur Stelle ist, wird MINI Concept Geneva von einem MINI Cooper S Triebwerk angetrieben, wie das auch der zusätzliche Lufteinlass auf der Motorhaube und der Doppelrohr-Auspuff klar signalisieren. Zentriert über dem Lufteinlass ziert die Motorhaube auch eine Grafik, die an das klassische Signet der „Monte“ erinnert. Ideale Voraussetzungen für MINI typisches Gokart-Feeling auf der Fahrwerkseite sind mit dem langen Radstand, der breiten Spur und den kurzen Überhängen gegeben.

Das Gitter des Kühlergrills ist schwarz gehalten, es ist wie die darin eingesetzten, verchromten Zusatzscheinwerfer ein unentbehrliches Attribut sportlicher Fahrzeuge. Das Signet am Kühlergrill von MINI Concept Geneva erinnert im Jahr 2006 jedoch an die Tatsache, dass der Schöpfer des Mini, Sir Alec Issigonis, vor genau 100 Jahren geboren wurde.

Alle Türen mit Parallelogramm-Kinematik.

Mehr Platz im Innenraum muss von außen auch gut zugänglich sein. „Begehen und Beladen“ so einfach wie möglich zu machen, diente daher als Leitgedanke bei der Gestaltung von MINI Concept Geneva. Für Fahrer- und Beifahrertür und für die beiden Hecktüren stellt MINI eine Idee vor, die das Ein-/Aussteigen und das Be-/Entladen auch unter beengten Verhältnissen stark verbessert: An allen vier Türen kommen intelligente Aufhängungen mit Parallelogramm-Kinematik zum Einsatz. Dabei schwenken die Türen in einer einzigen Bewegung gleichzeitig minimal zur Seite und maximal nach vorne. Der Platzbedarf rund um das Fahrzeug zum Öffnen der Türen ist dadurch deutlich geringer, trotzdem eröffnet sich dem Nutzer ein großzügiger Zugang zum Fahrzeug-Innenraum.

Coupé-artiger Auftritt unterstützt gute Zugänglichkeit.

Lange Seitentüren, geteilte Seitenfenster hinten.


Die Parallelogramm-Kinematik verkehrt so den gelegentlich geringeren Öffnungswinkel langer Coupé-Türen in einen konzeptbedingten Vorteil. Dies umso mehr, als die Seitentüren bei dieser Designstudie über 160 Zentimeter lang sind. Wichtig an dieser Stelle: Auch sie verfügen, wie jeder MINI, über rahmenlose Scheiben.

Auch sonst nimmt der kosmopolite Sportler Elemente zweitüriger Coupés auf, wobei er damit gleichzeitig das einfache Begehen und Beladen unterstützt. Die beiden hinteren Seitenfenster sind geteilt, sie schließen vorne nahtlos an die Seitenscheiben in den Türen an. Um sie zu öffnen, wird der vordere Teil elektrisch unter den hinteren Teil geschoben. Das Prinzip der geteilten hinteren Seitenscheiben ist vom klassischen Traveller bekannt und wurde hier in dieser Form neu interpretiert.

Größerer Radstand für mehr Innenraum.

MINI Concept Geneva bietet ausreichend Raum, damit es als Begleitfahrzeug mit Team und Ausrüstung für jeden erdenklichen Fall bestens vorbereitet ist. So wirkt sich der lange Radstand vorteilhaft auf die Platzverhältnisse in der zweiten Reihe aus. Ein wichtiger Beitrag zu den MINI typischen, überragenden Fahreigenschaften ist die Positionierung der Räder nach dem Prinzip „an jeder Ecke eines“. Um nicht an dieser MINI Maxime zu rütteln, hat MINI Concept Geneva hinten einen ähnlich kurzen Karosserie-Überhang wie alle anderen MINI Modelle. Die beiden seitlich angeschlagenen, weit öffnenden Hecktüren machen das Beladen dann ganz einfach.

Cargobox – der Butler im Stauraum.

Hinter diesen Türen nimmt MINI Concept Geneva das Ladegut in zwei Ebenen auf. Möglich wird das durch die in den Laderaumboden versenkte Cargobox, die sich als diensteifriger Butler beim Umgang mit kleinen und großen Teilen erweist. So lässt sich die Abdeckung der Cargobox auf der Ebene der Ladekante nach hinten ausziehen – Werkzeugkasten einfach draufstellen und sanft in das Heck des Wagens hineingleiten lassen. Die Abdeckung der Cargobox kann aber auch nach oben geschwenkt werden, in dieser Position dient sie als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum. Mit einem leichten Handgriff lässt sich dann noch die gesamte Cargobox nach hinten und oben in die Öffnung der Hecktüren herausheben, um etwa Austauschteile und weiteres Material darin zu verstauen.

Komplett versenkbare, ebenfalls rahmenlose Scheiben in den beiden Hecktüren sorgen bei Bedarf für zusätzlich Frischluft und machen den Laderaum auch bei geschlossen Hecktüren leicht zugänglich.

Sports Utility Box: einfach mitnehmen, was gerade auf dem Programm steht.

Ob Werkzeug oder Ersatzteile – nur mit der richtigen Ausrüstung ist ein Begleitfahrzeug ein starkes Mitglied im Team. Für MINI Concept Geneva nichts leichter als das: einfach die passende Sports Utility Box in das geöffnete hintere Seitenfenster einhängen, und schon ist man für die Herausforderungen der nächsten Etappe bestens vorbereitet.

Die Sports Utility Box ist ein multifunktionales, zusätzliches Wechsel-Staufach, das aus geformtem Kunststoff gefertigt ist. Länge und Höhe der Sports Utility Box entsprechen dem hinteren Seitenfenster, hier wird sie auch befestigt. Dazu wird das vertikal geteilte Fenster geöffnet (der vordere Teil fährt elektrisch zurück) und die Utility Box mit ihrem tieferen Teil in die Fensteröffnung eingehängt. An der Sports Utility Box gibt es beidseitig Klappen, die das Be-/Entladen sowohl von außen als auch vom Fahrgastraum aus erlauben, ebenso wie das praktische Durchreichen von Gegenständen. Der flachere Teil der Box reicht außen am Fahrzeug zurück bis zur C-Säule.

MINI Concept Geneva sieht vor, dass jeweils mehrere Sports Utility Boxes gleichzeitig in Gebrauch sind, die je nach Vorhaben des Nutzers flexibel eingesetzt werden können. Dabei können sie nur auf einer Seite des Fahrzeugs oder – wie hier – auf beiden Seiten den Stauraum erweitern.

Dachkonstruktion mit integriertem Reserverad.

MINI Concept Geneva nutzt die Dachkonstruktion, um konsequent weiteren Stauraum im Inneren des Fahrzeugs zu gewinnen. Im Heckbereich ist eine Mulde in den Dachaufbau integriert, in der ein Reserverad untergebracht ist. Die Konstruktion bietet in Fahrtrichtung eine strömungstechnisch optimale Verkleidung des Reserverads, die Griffleiste über den Hecktüren ist aus aerodynamischen Gründen als Spoiler ausgebildet.

An dieser Griffleiste lässt sich dieser Teil des Daches nach hinten ausziehen und herunterklappen. So kann das Rad dann an zwei Bügelgriffen, die an den Anschraubpunkten für die Felgeneinsätze befestigt sind, bequem entnommen werden.

Direkt über den A-Säulen sind auf dem Dach links und rechts freistehende runde Suchscheinwerfer positioniert.

Multifunktionale Felgen in Twin-Colour-Optik.

Ein facettenreiches Rad: Mit den multifunktionalen Felgen präsentiert MINI Concept Geneva dem Autofahrer eine Möglichkeit, Design und Ausdruck des Fahrzeugs zu individualisieren, ohne aufwändig den kompletten Radsatz wechseln zu müssen. Auf dem Internationalen Automobil-Salon 2006 zeigt sich die Studie mit Rädern in dezentem Grau, das an hochwertige Gussteile erinnert. In die Räder eingesetzt sind zehn weiße Speichenelemente, die in ihrer Formgebung die aktuellen MINI Cooper S Felgen zitieren. Eine Abdeckung auf der Radnabe mit MINI Logo und rotem Akzent komplettiert das Rad-Design von MINI Concept Geneva.

Puristische Ästhetik mit Chamäleon-Effekt. Die Oberflächen von MINI Concept Geneva.

MINI Concept Geneva geht nicht nur bei technisch-funktionalen Ansätzen neue Wege, auch bei der Gestaltung der Oberflächen hat sich das MINI Design Team einiges einfallen lassen. Insgesamt strahlt der exklusive Mix aus weißen und silbernen Oberflächen moderne Eleganz aus, rote Kontraste vermitteln Aktivität und Sportlichkeit. Insgesamt ein Auftritt, der nie überladen wirkt, sondern sich MINI typisch auf eine Kernaussage konzentriert.

Diese minimalistische Ästhetik wird zweifach verstärkt: einerseits durch die außergewöhnliche Qualität und Neuartigkeit der verwendeten Materialien. Andererseits durch die besondere Außenfarbe, die sich mit dem Blickwinkel des Betrachters ändert und zugleich das Umfeld des Fahrzeuges real widerspiegelt. MINI Concept Geneva wirkt dadurch wie ein Chamäleon: Das Fahrzeug ist gleichzeitig Teil und Highlight jenes bunten Geschehens, mit dem sich MINI vorzugsweise umgibt.

Außenfarbe Satellite Silver.

Die Lackierung der MINI Konzeptstudie bietet eine ganz neue Form der Ästhetik, eine spannende Dualität aus Uni-Lackierung und Metallic-Lack: Satellite Silver wirkt im Licht strahlend silbern, hingegen erscheinen jene Stellen, die das Licht aus dem Blickwinkel des Betrachters nicht direkt trifft, in einem edlen Grauton. MINI erzielt diesen Effekt durch einen in zwei Schichten aufgebrachten Silber-Metallic-Lack, wobei die Farben der beiden Schichten leicht nuancieren.

Racing Red und White als Akzentfarben.

Mit Kontrastfarben unterstreicht MINI Concept Geneva seine individuelle, sportliche Performance und greift damit ein weiteres MINI typisches Design-Merkmal auf: die Vielzahl an Ausstattungsmöglichkeiten, mit denen jeder Kunde sein ganz persönliches Fahrzeug konfigurieren und gestalten kann.

Die beiden Akzentfarben Racing Red und White sind aber auch ein deutlicher Bezug zur Farbgebung der Mini Cooper Rallye-Werksfahrzeuge in den 1960er-Jahren: Abgesehen von einzelnen Ausnahmen war „Tartan Red“ die Wagenfarbe bei allen Mini Rallye-Fahrzeugen.

Bei MINI Concept Geneva bilden die Deckel der Sports Utility Boxes auf beiden Seiten einen Kontrast in Racing Red. Zusätzlich ist hier ein stilisiertes „Monte“-Logo eingeprägt, wie es auch als Blickfang auf der Motorhaube zu sehen ist.

Die Diagonalfuge zwischen Seitenblinker und Seitentür ist eine gewachsene Ikone, die ihren Ursprung in der Schweißnaht des klassischen Mini hat. Dieses Gestaltungselement ist aus poliertem Aluminium mit roten Einsätzen gefertigt. Ebenfalls in Racing Red abgesetzt sind der Dacheinsatz vor der Reserverad-Mulde sowie die zentralen Abdeckungen der Multifunktionsfelgen.

Doch so konsequent wie die Mini Rallye Fahrzeuge in angriffslustigem Rot angetreten sind – ihr Dach war immer weiß. Ein Akzent, der bald auch in der Serie die besonders sportlichen Mini Cooper und Mini Cooper S gekennzeichnet hat und bis heute ein MINI typisches Design-Merkmal ist – zusammen mit den weißen Spiegelkappen. Entsprechend sind auch bei MINI Concept Geneva das gesamte Dach mit der Reserverad-Mulde und die Spiegelkappen in Weiß abgesetzt.

Kontur in schwarzem Neopren.

Anzüge aus Neopren werden normalerweise von Surfern und Seglern getragen, um sie gegen Unterkühlung zu schützen. MINI Concept Geneva verwendet Neopren, um eine neue Haptik auch im Exterieur darzustellen.

Die besonderen Materialeigenschaften von Neopren erzielen dabei mehrfach spannende Effekte. Die edle seidig-matte Oberfläche kontrastiert mit dem hochglänzenden Satellite Silver der Karosserie, eigenwillige Gegensätze gibt es auch zwischen der harten Oberfläche von Türen und Kotflügeln und der Weichschaum-Struktur der Neopren-Kontur. Sie nimmt nach Berührungen selbsttätig wieder die Ausgangsform an.

Gleichzeitig bietet Neopren eine einzigartige und im Umfeld von Fahrzeugen bisher nicht gekannte Haptik. Mit der Wahl des eindeutig dem aktiven Outdoor-Sport zugeordneten Materials betont MINI Concept Geneva seinen sportlichen Appeal.

Aluminium vermittelt Leichtigkeit und setzt edle Akzente.

Glänzendes und mattes Aluminium akzentuieren das äußere Erscheinungsbild von MINI Concept Geneva und erzielen dadurch eine ganz spezielle Aussage. Dies gilt vor allem in Bereichen, in denen Design-Merkmale vom klassischen Mini Traveller übernommen werden. So betonen die C-Säulen in der Heckansicht diesen historischen Bezug mit einem markantem Aluminium-Look. Der Rahmen des Kühlergrills, die Einfassungen der Scheinwerfer und die Endrohre des Auspuffs sind ebenfalls in Aluminium gefertigt und strahlen High Performance und Luxus aus.
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