Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 31.08.2005, 07:58     #6
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
3.3 Antrieb.

Die Revolution unter der Motorhaube.


Der Startknopf neben dem Lenkrad ist das Symbol, der Hinterradantrieb ist die konzeptionelle Grundlage für die einzigartige Fahrdynamik des BMW 1er. Die Quelle überlegener Antriebskraft findet sich jetzt unter der Motorhaube des BMW 130i: ein Reihensechszylinder-Motor mit einem Hubraum von 2 996 Kubikzentimetern und einer Leistung von 195 kW (265 PS). Mit diesem Triebwerk stößt der BMW 130i in Dimensionen vor, die zuvor eher hochkarätigen Sportwagen vorbehalten waren – abzulesen in den Fahrleistungsdaten, hörbar am charakteristischen Motorsound, spürbar schon beim ersten Tritt aufs Gaspedal.

Die Tatsache, dass der BMW 130i bei den Fahrleistungen die Führungsposition in der Kompaktklasse einnimmt, macht allerdings nur einen Teil seines Charakters aus. Eindrucksvoll ist vor allem die Souveränität, mit der er die Motorleistung in Fahrdynamik umsetzt. Sie ist der Beleg für das hohe Potenzial des Fahrzeugkonzepts, das dem BMW 1er zugrunde liegt. Der kompakte BMW ist der Leistungskraft des Reihensechszylinders nicht nur gewachsen, die Kombination mit diesem Triebwerk macht ihn zu einem Sportgerät, das sich der Einstufung in herkömmliche Fahrzeugkategorien entzieht.

Die Antriebseinheit des BMW 130i ist – wie bei den Vierzylinder-Benzin- und -Dieselvarianten auch – vorn längs unter der lang gezogenen Motorhaube angeordnet. Sein Schwerpunkt liegt hinter der Vorderachse, womit ein weiterer Beitrag zur harmonischen Gewichtsverteilung geleistet wird. Mit dem Einbau der Starterbatterie unter dem Kofferraumboden wird der Fahrzeugschwerpunkt gesenkt und die Hinterachsbelastung optimiert. Auf diese Weise liefert bereits die Anordnung sämtlicher Antriebskomponenten die Grundlage für die beispiellose Agilität und Richtungsstabilität des BMW 130i. Einen weiteren Hinweis auf seine Fahrdynamik liefert das Leistungsgewicht von nur 7,6 Kilogramm je Kilowatt.

Der neue Reihensechszylinder: leicht und leistungsstark.

Mit der Entscheidung, den BMW 1er mit einem Sechszylinder-Motor zu bestücken, sollte nicht nur der Wunsch nach einem neuen Spitzenmodell erfüllt, sondern zugleich die Leidenschaft für das Fahren in völlig neuer Dimension geweckt werden. Als in jeder Hinsicht passendes Aggregat kam dabei nur der Reihensechszylinder mit drei Litern Hubraum in Frage, der unter anderem bereits im BMW 630i Coupé mit Durchzugskraft, Laufkultur und hoher Wirtschaftlichkeit imponiert. Die Verwendung von Magnesium macht ihn zum weltweit leichtesten Motor seiner Art. Der vollvariable Ventiltrieb, der erstmals bei einem Sechszylinder die Ventilhub- und Ventilöffnungszeitensteuerung VALVETRONIC sowie die stufenlose Nockenwellenverstellung VANOS für die Ein- und die Auslassseite umfasst, verleiht ihm außerordentliche Effizienz.

Das Konstruktionsprinzip des Reihensechszylinders gilt traditionell als optimale Voraussetzung für Laufruhe und harmonische Kraftentfaltung. Im neuen 3-Liter-Motor verbinden sich bewährte Prinzipien mit technischen Innovationen. Daraus erwächst ein Potenzial, das mit dem erweiterten Anzeigebereich des nunmehr bis 8 000 min–1 reichenden Drehzahlmessers nur angedeutet werden kann. Aus einem Hubraum von 2 996 Kubikzentimetern erzeugt der Motor 195 kW (265 PS). Die Höchstleistung liegt bei einer Motordrehzahl von 6 600 min–1 an. Ebenso beeindruckend fällt das maximale Drehmoment von 315 Nm aus, das im weiten Bereich zwischen 2 500 und 4 000 min–1 zur Verfügung steht. Die enorme Kraftentfaltung des Sechszylinders ist somit in den am häufigsten genutzten Drehzahlregionen jederzeit in vollem Umfang nutzbar.

Der BMW 130i bietet maximale Fahrfreude nicht nur bei maximaler Beanspruchung. Wird dem Motor jedoch die ganze Leistungskraft abverlangt, dann schlägt sich auch dies in faszinierenden Werten nieder. Nur 6,1 Sekunden vergehen beim Sprint auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit des BMW 130i wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

Die anspruchsvolle Entwicklungsarbeit, die dem neuen Reihensechszylinder zugrunde liegt, wirkt sich jedoch nicht allein auf die Leistungs-, sondern auch auf die Verbrauchsdaten aus. Mit einem durchschnittlichen Kraftstoffkonsum von 9,2 Litern je 100 Kilometer unterbietet der BMW 130i die in dieser Leistungsklasse üblichen Werte deutlich. Ebenso vorbildlich fällt auch das Emissionsverhalten des kompakten Spitzenmodells aus. Dank modernster Motorsteuerungs- und Abgasreinigungstechnik unterbietet er mühelos die Richtwerte der Euro-4-Einstufung sowie der US-amerikanischen Umweltnorm ULEV II (Ultra Low Emission Vehicles).

Mit einem Gewicht von nur 161 Kilogramm nimmt der neue Reihensechszylinder auch in dieser Disziplin weltweit die Spitzenposition in seiner Leistungsklasse ein. Er ist zugleich der erste Großserienmotor, bei dem neben Aluminium auch das um nochmal 27 Prozent leichtere Magnesium zum Einsatz kommt. Verwendung findet dieses besonders hochwertige Material im Kurbelgehäuse, im Bedplate sowie in der Zylinderkopfhaube. Vor allem die Entwicklung des neuen Kurbelgehäuses aus einem Magnesium-Aluminium-Verbund wirkt sich spürbar auf die Dynamik des BMW 130i aus.

Eine aus dem Motorsport entliehene Technologie stellt die so genannte Bedplate-Konstruktion des neuen Reihensechszylinders dar. Die aus Magnesium gefertigten Bedplates heben die Torsionssteifigkeit auf ein Niveau, das für einen Großserienmotor einzigartig ist. Zum konsequenten Leichtbauprinzip des neuen Hochleistungstriebwerks gehört schließlich auch die ebenfalls aus Magnesium gefertigte Zylinderkopfhaube. Im Ergebnis erzeugt der neue Reihensechszylinder nicht nur mehr Leistung als jedes vergleichbare Aggregat, er reduziert auch das Gewicht, das von dieser Kraft bewegt wird.

VALVETRONIC und Doppel-VANOS: jetzt auch im Sechszylinder.

Kennzeichnend für die hohe Entwicklungsstufe, die mit dem neuen Reihensechszylinder-Motor erreicht wird, sind neben den Leistungsdaten auch die technischen Innovationen, die diese Form der Dynamik erst möglich machen. Erstmals kombiniert BMW in einem Sechszylinder-Motor die stufenlose Nockenwellenverstellung VANOS mit der bereits bei den Vier-, Acht- und Zwölfzylinder-Motoren bewährten VALVETRONIC-Technologie. Dieses System regelt die Öffnungsdauer und die Steuerzeit der Einlassventile stufenlos und in Abhängigkeit von der jeweiligen Gaspedalstellung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Drosselklappen, die lediglich den Zustrom der Ansaugluft regulieren, nimmt die VALVETRONIC direkt und ohne jede Verzögerung Einfluss auf die Laststeuerung des Motors.

Die mehrfach preisgekrönte VALVETRONIC gilt auf dem Gebiet der Ottomotoren als besonders wirkungsvolle Technologie, weil sie die für BMW typische Leistungsentfaltung mit einer im Vergleich zu drosselklappengesteuerten Motoren deutlich verbesserten Wirtschaftlichkeit kombiniert. Das im neuen Reihensechszylinder erstmals eingesetzte VALVETRONIC-System der zweiten Generation ist besonders robust konstruiert und damit für sportliches Fahren und hohe Drehzahlregionen prädestiniert. BMW leistet mit dieser Technologie einen wirksamen Beitrag zur Senkung der Verbrauchs- und Emissionswerte – weltweit, in allen Baureihen und nunmehr auch im besonders attraktiven Sechszylinder-Motor.

Weniger Gewicht und höhere Elastizität wird auch mit der neuen Version der Doppel-VANOS erzielt. Die Steuerungselemente der variablen Nockenwellenregulierung sind nunmehr komplett aus Aluminium gefertigt. Auch das Kettenrad der Verstelleinheit für die Einlass- und Auslassventile besteht aus Aluminium. Und die neuen, hydrogeformten Nockenwellen weisen einen merklichen Gewichtsvorteil gegenüber den bisherigen Konstruktionen auf.

Einen beachtlichen Beitrag zur Verbrauchsreduzierung leistet darüber hinaus die neue elektrische Wasserpumpe. Sie arbeitet autonom und damit unabhängig von der jeweiligen Motordrehzahl. Stattdessen orientiert sich ihr Einsatz ausschließlich am tatsächlichen Kühlbedarf des Motors, ein überflüssiger Energieverbrauch ist damit ausgeschlossen. Mit einer Leistungsaufnahme von lediglich 200 Watt beansprucht die elektrische Wasserpumpe zudem nur etwa 10 Prozent der sonst üblichen Motorleistung für sich.

Sechs Zylinder, sechs Gänge: eine perfekte Verbindung.

Zur Übertragung der Motorkraft auf die Hinterräder ist der BMW 130i serienmäßig zunächst ausschließlich mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet. Der Griff zum präzise geführten Schalthebel des manuellen Getriebes und die kurzen Schaltwege machen jeden Gangwechsel zum Vergnügen für aktive Fahrer. Auch in den höheren Fahrstufen stellt das drehmomentstarke Triebwerk jederzeit mehr als nur ausreichende Leistungsreserven zur Verfügung.

Zur Aktivierung des Motors genügt ein Tastendruck auf den Startknopf rechts neben dem Lenkrad. Zuvor muss lediglich der bartlose Schlüssel ins Zündschloss gesteckt und – aus Sicherheitsgründen – das Kupplungspedal durchgedrückt werden. Die Reaktion auf den Tastendruck ist schon im Leerlauf eindrucksvoll. Die sportlich-sonore Geräuschkulisse steigert sich bei höheren Drehzahlen zu einem stets präsenten, aber niemals aufdringlichen Sound, bei Höchstleistung gekrönt von einem turbinenartigen Surren. Harmonisch abgerundet wird das Klangerlebnis schließlich von einem sportlichen, tieffrequenten Grummeln, mit dem der Motor auf Gaswegnehmen antwortet. Neben der optimierten Luftführung ist dieser außergewöhnlich charakteristische Motorsound ein weiterer Effekt der speziell für den BMW 130i konzipierten Abgasanlage. Die akustischen Reize des Hochleistungstriebwerks korrespondieren in idealer Weise mit der spürbaren Dynamik, die den BMW 130i in jeder Situation zu einer Ausnahmeerscheinung macht. Einen optischen Hinweis auf das außergewöhnliche Leistungspotenzial des Sechszylinders bietet der Doppelauspuff mit seinen verchromten Mündungen. Auf diese Weise wird die Freude am Fahren zu einem mit allen Sinnen erlebbaren Genuss.

Reduzierte Serviceumfänge: Fahrfreude ohne Unterbrechung.

Dauerhaftes Fahrvergnügen gehört zu den elementaren Eigenschaften des BMW 130i. Seine Antriebseinheit unterliegt besonders geringen Service-Erfordernissen, da sie bis auf Filter- und Motorölwechsel wartungsfrei ist. Auch die bei herkömmlichen Motoren erforderlichen Einstellarbeiten sind nicht mehr nötig. Das Getriebe ist mit einer Lebensdauer-Ölfüllung versehen. Auf die Fälligkeit eines Motoröl- und Filterwechsels wird der Fahrer abhängig von der individuellen Beanspruchung des Fahrzeugs erst nach bis zu 30 000 Kilometern per Service-Intervall-Anzeige aufmerksam gemacht. Ebenso kann der Fahrer dank Service-Intervall-Anzeige frühzeitig erkennen, wann ein Verschleißteil erneuert werden muss. Anhand der Angaben über die noch verbleibende Laufleistung kann er dann vor Antritt einer längeren Fahrt entscheiden, ob ein Austausch noch vor Reisebeginn erforderlich ist. Auch die Kontrolle des Motorölstands ist vom Fahrersitz aus möglich. Das Öffnen der Haube und der Griff zum Ölpeilstab gehören der Vergangenheit an, stattdessen wird der Ölstand elektronisch erfasst und im Instrumentenkombi angezeigt. Die Messung erfolgt auch kontinuierlich während der Fahrt.
Mit Zitat antworten