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Alt 12.07.2005, 07:22     #3
Albert   Albert ist offline
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(Ge)Fahren bei Nacht. Fußgänger, Tiere und Objekte als Risiko.

Nachtfahrten: Doppelt so hohes Unfallrisiko wie bei Fahrten am Tag.


Dass Nachtfahrten ein großes Gefahrenpotenzial beinhalten zeigt ein Blick in die Unfallstatistik: So geschehen in Deutschland knapp 50 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle in der Nacht, obwohl durchschnittlich 75 Prozent aller Wegstrecken am Tag zurückgelegt werden. Damit ist das Unfallrisiko in der Nacht doppelt so hoch wie am Tag. In den USA herrschen ähnliche Verhältnisse: Bei 28 Prozent Anteil an der Gesamtfahrleistung geschehen 55 Prozent aller tödlichen Unfälle in der Nacht. Aber auch die gesamteuropäische Unfallstatistik spricht für die intensive Beschäftigung mit dem Thema „Fahren bei Nacht“. Schätzungen zufolge werden in Europa ca. 560 000 Personen bei Dunkelheit verletzt und ca. 23 000 getötet.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: schlechte oder stark eingeschränkte Sichtverhältnisse auf Landstraßen, Hindernisse oder enge Kurven, die mit dem Abblendlicht zu spät erkannt werden, unrichtige Geschwindigkeits- und Distanz-Einschätzung aufgrund fehlender Orientierungspunkte für das Auge, die Fahrt ins „schwarze Loch“ durch die Scheinwerfer des Gegenverkehrs, allenfalls verschärft durch nasse, spiegelnde Straßen – um nur einige Beispiele anzuführen.

Personen (und Tiere) sind in der Dunkelheit besonders gefährdet.

Der dunkel gekleidete Jogger in der Dämmerung, der unzureichend ausgeleuchtete Radfahrer in der Nacht: Das erhöhte Unfallrisiko für Fußgänger stellt eines der größten Sicherheitsprobleme bei Dunkelheit dar. Auch hier ist das statistische Bundesamt eindeutig: Über 25 000 Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern geschehen jährlich in Deutschland während der Nacht.

Ziel: Frühzeitiges Erkennen von Personen und Objekten bei Dunkelheit jenseits des Scheinwerferkegels.

Insgesamt machen Zahlen, Erkenntnisse und Erfahrungen deutlich, dass es gerade beim Thema „Fahren bei Nacht“ Lösungen bedarf, um das Unfallrisiko zu reduzieren. Sicher trägt die öffentliche Hand eine ganz wesentliche Verantwortung, wenn es darum geht die Straßen mit verbesserter Beleuchtung, Markierung und Beschilderung sicherer zu gestalten. Allerdings birgt auch das Fahrzeug selbst ein erhebliches Potenzial in sich. Dazu müssen Technologien genutzt und auf den spezifischen Einsatz im Fahrzeug angepasst werden. Ziel der Fahrerassistenzsysteme ist es, konkret das Erkennen von „gefährlichen“ bzw. „gefährdenden“ Situationen zu ermöglichen.

Dabei bergen ohne Zweifel Fußgänger, Tiere und Objekte am Fahrbahnrand oder auf der Fahrbahn – vor allem dann, wenn sie sich außerhalb des Lichtkegels befinden – die größten Gefahren. Sie gefährden nicht nur sich selbst, sondern stellen für andere Verkehrsteilnehmer gleichermaßen ein Risiko dar.

Fahrerassistenzsysteme zur Erhöhung der Sicherheit bei Nacht sind also vor allem dann sinnvoll, wenn sie dazu beitragen, Personen, Tiere und Objekte bei Nacht zu erkennen, um frühzeitig vor ihnen zu warnen. BMW Night Vision und Fernlichtassistent besitzen genau für diesen Einsatzzweck ein besonders großes Wirkungspotenzial.

Fahrerassistenzsysteme bieten keine allumfassende Sicherheit.

Fahrerassistenzsysteme wie Fernlichtassistent und BMW Night Vision können keine allumfassende Sicherheit bieten. Dies zu versprechen wäre irreführend und es ist wichtig, dass ihr Potenzial richtig verstanden wird. Sie informieren den Fahrer besser als zuvor und machen Gefahren erkennbar, greifen aber nicht selbständig in das Verkehrsgeschehen ein. Die Entscheidung trifft immer der Fahrer. Fahrerassistenzsysteme funktionieren wie ein aufmerksamer Beifahrer, der nach dem Prinzip „Vier Augen sehen mehr als zwei“ dem Fahrer die Erkennung potenziell kritischer Situationen erleichtert.

Sind Fahrerassistenzsysteme vom Fahrer aktiviert, begleiten sie ihn kontinuierlich. Ihre Funktion ist es, den Handlungsspielraum des Fahrers zu erhöhen, so dass sie ein Plus an Sicherheit bieten. Dieses Plus kann aber entscheidend sein: So erzielt BMW Night Vision durch die große Reichweite (bis zu 300 m) bei 100 km/h einen Zeitgewinn von bis zu 5 Sekunden gegenüber der Erkennbarkeit von Objekten mit Fernlicht. Der Fahrer ist also im Idealfall, bei bereits eingeschaltetem Fernlicht, 5 Sekunden früher als bisher über eine mögliche Gefahrensituation informiert.

Allein schon das Bewusstsein zusätzlicher Sicherheit entlastet den Fahrer während einer anstrengenden Nachtfahrt und ermöglicht somit eine komfortable, gelassene Fahrt.

Xenon-Licht, Adaptives Kurvenlicht, Fernlichtassistent, BMW Night Vision: BMW Initiative für sicheres und entspanntes Fahren bei Nacht.

BMW Night Vision und Fernlichtassistent sind der aktuelle Höhepunkt einer Initiative von BMW, das Fahren in der Nacht für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen und dem Fahrer mehr Komfort zu bieten. Das deutlich mehr Leuchtkraft und Leuchtweite liefernde Xenon-Licht machte dabei im Jahr 1991 den Anfang (Bi-Xenon für Abblend- und Fernlicht in 2001), es folgte das Adaptive Kurvenlicht in 2003, dessen horizontal schwenkbare Scheinwerfer den Straßenverlauf deutlich besser ausleuchten. Xenon-Licht ist inzwischen für alle Modelle lieferbar und gehört bei einigen BMW Modellen sogar schon zur Serienausstattung, Adaptives Kurvenlicht ist für fast alle BMW Modelle als Sonderausstattung verfügbar. Die Einführung von Fernlichtassistent und BMW Night Vision ist der konsequente nächste Schritt auf dem Weg von BMW, mehr Sicherheit und Komfort ins Dunkel zu bringen.

Mehr Sicherheit ist auch Kundenwunsch.

Jeder verantwortungsbewusste Autofahrer ist an einem Maximum an Sicherheit interessiert. Daher ist BMW Night Vision auch alles andere als eine bloße technische Fingerübung: Eine Studie in den USA ergab, dass über 80 Prozent der Befragten ein Night-Vision-System wollen, wenn sie nach wünschenswerten Features im Auto gefragt werden, mit welchen die Sicherheit gesteigert werden kann.

In einer anderen, ebenfalls in den USA durchgeführten Studie wurde der Fernlichtassistent unter den zu erwartenden neuen Technologien im Auto am höchsten bewertet – basierend auf einer Beschreibung der Funktion und des zu erwartenden Preises.
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