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Alt 03.06.2005, 20:21     #1
Albert   Albert ist offline
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Siegerfilme des BMW Kurzfilm Award 2005 beim Filmfest München

Die Film- und Fernsehbranche trifft sich vom 25. Juni bis zum 2. Juli 2005 an der Isarmeile.

München. Die BMW Group ist wieder Partner beim Filmfest München. Neben 65.000 Besuchern werden 1.500 deutsche und internationale Medienprofis aus der Film-, Fernseh-, Video- und DVD-Branche sowie über 600 akkreditierte Journalisten erwartet.

Große Preise für die Kurzen: BMW Kurzfilm Award und FFA Short Tiger
Am 29. Juni 2005 werden um 22.30 Uhr im MaxX 3 die Sieger-Filme des diesjährigen BMW Kurzfilm Award zusammen mit den Gewinnern des FFA Short Tiger im großen "Kurzfilm Spezial" gezeigt.
Der BMW Kurzfilm Award wurde 2003 erstmals ausgeschrieben. Unter den über 100 Drehbuch Einsendungen des Jahres 2005 zum Thema "Mobilität" wählte eine hochkarätige Jury die Projekte "Bazar" von Markus Sehr und Mathias Krämer (ifs Köln), eine Story über mangelndes Vertrauen beim Gebrauchtwagen-Kauf, "Schneckentempo" von Nina Pourlak (dffb) über die Freuden der Langsamkeit und "Die anonymen Mobiholiker" von Mira Thiel (dffb) über eine Selbsthilfegruppe aus. Die Preisverleihung des 2. BMW Kurzfilm Award fand parallel zu den 51. Kurzfilmtagen am 6. Mai 2005 in Oberhausen statt. Dort erhielten die drei Sieger je 5.000 Euro persönliches Preisgeld - zusätzlich verfügte jeder Film über ein Produktions-Budget von 20.000 Euro. Mit seiner Gesamtsumme von 75.000 Euro ist der BMW Kurzfilm Award einer der höchst dotierten Kurzfilmpreise Europas.

Friedenspreis des deutschen Films: Bernhard Wicki Filmpreis - Die Brücke
Die BMW Group unterstützt den "Bernhard Wicki Filmpreis - Die Brücke". Diese Ehrung versteht sich als "Friedenspreis des Deutschen Filmes" und wird durch Elisabeth Wicki-Endriss und den von ihr verwalteten Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V. jährlich im Rahmen des Münchner Filmfestes vergeben. Dieses Jahr findet die Verleihung am 30. Juni 2005 statt. Geehrt wird eine Persönlichkeit des Films "für künstlerische Arbeiten, die Brücken schlagen, wo andere Gräben aufreißen". Der internationale, mit 10.000 Euro dotierte Preis steht für Toleranz und ein friedliches Miteinander und richtet sich gegen jegliche Form von Gewalt, Krieg, Fremdenhass und Nationalismus. Die Schirmherrschaft übernimmt wie in den letzten Jahren der Bayerische Staatsminister Erwin Huber. Begleitend zur Preisverleihung zeigt die Münchner Pinakothek der Moderne eine Ausstellung mit dem fotografischen Werk Bernhard Wickis. Zur Vernissage am 22. Juni wird der Schauspieler, Regisseur und Autor Maximilian Schell einen Auszug aus dem Katalog-Vorwort des Dramatikers Friedrich Dürrenmatt lesen. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.bernhardwickigedaechtnisfonds.de

Ticket nach Hollywood: Der Shocking Shorts Award von 13TH STREET
Mit Unterstützung der BMW Group als Schirmherr vergibt der Abo-TV-Kanal "13TH STREET - The Action & Suspense Channel" am Freitag, den 1. Juli 2005, im Rahmen des Münchner Filmfests zum sechsten Mal den Kurzfilmpreis "Shocking Shorts Award". Der Kurzfilmpreis wird auch in Italien, Frankreich und Spanien ausgeschrieben. Die Gewinner dieses Kurzfilmpreises, bekommen die einzigartige Chance, sich in Hollywood bei den Universal Studios hinter den Kulissen weiteres Know-how in der Regiearbeit anzueignen und Kontakte zum Studio zu knüpfen. "13TH STREET" ist ein Tochterunternehmen der Universal Studios in Hollywood. Partner von 13TH STREET und der Universal Studios Networks sind die BMW Group und BMW of North America, die das Besuchsprogramm der Preisträger in Amerika unterstützen. Die Gewinner erhalten für die Zeit ihres Amerika-Aufenthalts ein BMW Fahrzeug. BMW of North America organisiert außerdem ein Expertengespräch bei BMW Group Designworks/USA im kalifornischen Newbury Park. In diesem innovativen State-of-the-art-Studio geben Mediendesign-Fachleute den Jung-Regisseuren Einblicke in die fachübergreifenden Möglichkeiten visionärer Konzepte und visuellen Designs.

Filmtipps: "Neue Deutsche Kinofilme"

Der Münchner Filmemacher Johannes Brunner zeigt in der Reihe "Neue Deutsche Kinofilme" als Uraufführung sein Spielfilmdebüt "Oktoberfest". Am letzten Tag des größten Volksfestes der Welt kommt es hier zu schicksalhaften Begegnungen verschiedener bayerischer wie internationaler Charaktere. Dieser Film mit Barbara Rudnik und Peter Lohmeyer wurde - wie sonst nur Herbert Achternbuschs "Bierkampf" - komplett auf dem Münchner Oktoberfest gedreht.

Ebenfalls in der Reihe "Neue Deutsche Kinofilme" laufen beide deutschen Beiträge der Sektion "Un Certain Regard" des diesjährigen Festivals in Cannes: "Schläfer" von Benjamin Heisenberg und "Falscher Bekenner" von Christoph Hochhäusler. "Falscher Bekenner" wurde produziert von der aufstrebenden Produzentin Bettina Brokemper, die gerade mit ihrer Firma "Heimatfilm" reüssiert. Sie war bereits sehr erfolgreich als Co-Produzentin der Filme "Die syrische Braut" und "Manderley", der in Cannes im Wettbewerb lief.

Christoph Hochhäusler, Jahrgang 1972, zeigt in "Falscher Bekenner" den 18-jährigen arbeitslosen Realschüler Armin, der im Mief des wohlbehüteten Reihenhauses seiner Eltern zu ersticken droht. Mit anonymen Bekennerbriefen zu eigentlich unverschuldeten Unfällen will er seinem Leben einen Thrill verpassen. Bald genügt ihm das nicht mehr und er verliert alle Maßstäbe. Das psychologische Drama erhielt in Cannes ein Sonderlob und gilt als Vertreter einer deutschen Nouvelle Vague.

Benjamin Heisenberg, Jahrgang 1974, erzählt in "Schläfer" eine verstörende Geschichte vor dem Hintergrund der Terrorismus-Debatte: Ein deutscher Akademiker lässt sich vom Staatsschutz überzeugen, seinen algerischen Kollegen zu bespitzeln. In den Konkurrenz-Situationen von beruflicher Karriere und der Liebe zu einer Frau scheinen sich die Beweise zu verdichten - mit fatalen Folgen für den Algerier.
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