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Alt 13.04.2005, 19:35     #6
Albert   Albert ist offline
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5. Karosserie, Design und Ausstattung des BMW M6: Leicht und sicher, sportlich und luxuriös.

Die Karosserie des BMW 6er bietet hervorragende Voraussetzungen für den BMW M6: Seine Raummaße erlauben den Einbau des Zehnzylinders und aller seiner Nebenaggregate ohne größere Umbauten. Auch bringt die innovative Karosseriestruktur mit ihrem gelungenen Materialmix aus Stahl, Aluminium und Kunststoffen beste Voraussetzungen mit, um der höheren Leistung des BMW M6 gerecht zu werden. Man spricht also zu Recht von „intelligentem Leichtbau“.

Klasse ersetzt Masse: Materialmix vom Feinsten.

Intelligenter Leichtbau bedeutet, das richtige Material an die richtige Stelle zu setzen. Bei 6er und M6 beispielsweise verringert der Gewichtsreduzierte AluminiumVorderwagen (GRAV) das Gesamtgewicht um rund 45 Kilogramm gegenüber einem konventionellen Stahl-Vorderbau. Außerdem besteht die Federstütze, in der Vorderachse und Stoßdämpfer gelagert sind, aus einer Aluminium-Druckguss-Legierung, Türen und Frontklappe sind aus Aluminium. Die vorderen Seitenwände werden aus Thermoplast gefertigt, die Heckklappe aus SMC-Kunststoff (Sheet Moulding Compound). Schließlich wird durch die Tailored Rolled Blanks Gewicht eingespart, weil sich mit diesem Verfahren die Blechdicken den Erfordernissen exakt anpassen lassen.

Trotz der guten Vorgaben durch den Basis 6er sollten bei der Karosserie alle nicht unbedingt notwendigen „Pfunde“ zu Gunsten einer überragenden Agilität und Handlichkeit „abtrainiert“ werden. Allerdings durfte dies auf keinen Fall zu Lasten von Komfort, Platzangebot und Alltagstauglichkeit gehen.

Grammweise „abspecken“ für absolute Agilität.

Den M Ingenieuren gelang es tatsächlich, das Coupé noch einmal um einige Kilo zu erleichtern. Die dadurch verbesserte Achslastverteilung und Schwerpunktlage erhöhen die Agilität des nur 1785 Kilo leichten M6 beträchtlich. In der aktiven und passiven Sicherheit liegt der M6 dennoch ohne Einschränkung auf dem hohen Niveau des Basis 6er.

Dach aus dem Formel-1-Material Carbon.

Gut viereinhalb Kilogramm sparen die M Ingenieure durch ein Dach wie beim legendären M3 CSL ein, der puren Fahrmaschine, die gerade in punkto Leichtbau Maßstäbe setzen konnte. Wie dieser hat auch der M6 ein Dach aus dem Formel-1-Material Carbon. Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK), wie Carbon auch genannt wird, hat eine Dichte von nur ca. 1,5 Kilogramm pro Kubikdezimeter, Aluminium bringt 2,7 Kilo pro Kubikdezimeter auf die Waage.

Konventioneller Stahl wiegt mit rund 7,8 Kilo je Kubikdezimeter sogar vier Mal so viel wie Carbon. Beim Dach wirkt sich jedes eingesparte Kilo positiv auf die Fahrdynamik aus. Wegen der gegenüber einem konventionellen Stahldach um 50 Prozent reduzierten Masse an „oberster Stelle“ wird gleichzeitig der Schwerpunkt des Fahrzeugs gesenkt. Der Kunde profitiert durch höhere Kurvengeschwindigkeiten und reduzierte Nick- und Wankbewegungen.

Innovative Produktionstechniken bewähren sich im Serienbau.

Das Dach des M6 ist in CFK-Sichtoptik gehalten, um besonders augenfällig und attraktiv auf die enge Verwandtschaft des großen Coupés mit dem Rennsport hinzuweisen. In Verbindung mit dem CFK-Dach kann beim M6 eine dünnwandige Heckscheibe verbaut werden. Im Unterschied zum Serien 6er wird das Dachelement nicht mit der Karosserie verschweißt, sondern geklebt. Karosseriesteifigkeit und damit Sicherheit sowie Geräusch- und Temperaturdämmung bleiben gleichwohl voll erhalten.

BMW fertigt das Carbondach übrigens selbst: Im Werk Landshut produzieren Leichtbauexperten das Dach aus mehreren Lagen des wertvollen Materials, die zunächst trocken vorgeformt, dann im so genannten RTM (Resin Transfer Moulding)-Prozess mit Harz getränkt und schließlich klar lackiert werden. Im Unterschied zum M3 CSL, der bekanntlich in sehr kleiner Stückzahl gebaut wurde, steigt BMW mit der CFK-Technologie für das M6 Dach nun in die erste echte Serienproduktion ein.

Wenig Gewicht an den Extremitäten erhöhen Agilität und Handling.

Ebenfalls aus CFK bestehen die Stoßfängerträger vorn und hinten. Auch sie werden in Landshut in einem von BMW eigens entwickelten Verfahren gefertigt, das in dieser Form weltweit einmalig ist. Dabei werden die CFK-Bahnen Schicht für Schicht um einen Kern geflochten, mit Harz umgossen und ausgehärtet, bevor das Kernmaterial wieder entfernt wird. Das Resultat ist ein extrem leichter und dennoch hochfester Hohlprofilträger, der in Funktion und Wirksamkeit einem konventionellen Träger aus Stahl oder Aluminium in nichts nachsteht. Die erzielte Gewichtsersparnis um 20 Prozent vorn und 40 Prozent hinten, d. h. an den Karosserie-Extremitäten, steigert Agilität und Handling erheblich und ermöglicht damit vor allem höhere Kurvengeschwindigkeiten.

Kilo pro PS – die Formel der Leistungssportler.


Den Erfolg aller Bemühungen um eine optimale Gewichtsersparnis belegt das so genannte Leistungsgewicht. Es gibt an, welche Masse (Gewicht) der Motor letztlich beschleunigen muss. Masse lässt sich bezüglich der Längsdynamik (Beschleunigung und Abbremsen) zumindest teilweise durch mehr Motorleistung beziehungsweise zupackendere Bremsen kompensieren.

Eine Verringerung der Masse führt dagegen zu einer Verbesserung sowohl der Längs- wie auch der Querbeschleunigung. Praktisch ausgedrückt: Das Auto fährt schneller geradeaus, es erreicht eine höhere Kurvengeschwindigkeit und es bremst mit kürzeren Wegen. Das Leistungsgewicht eines Fahrzeugs sagt daher viel mehr über seine Fahrdynamik aus als eine bloße PS-Angabe oder das maximale Drehmoment.

Die Sportlimousine M5 bringt es auf ein Leistungsgewicht von 3,5 kg pro PS und setzt damit in ihrer Klasse den Maßstab. Bauartbedingt und dank konsequenter Leichtbau-Maßnahmen ist das M6 Coupé nochmals rund 45 Kilo leichter als der M5. Bei identischer Motorisierung errechnet sich für das Sportcoupé ein sensationelles Leistungsgewicht von nur 3,3 kg pro PS. Damit beansprucht der BMW M6 unter den High-Performance-Sportwagen eine absolute Top-Platzierung.

Kühlung – eine besondere Herausforderung.

Eine besondere Herausforderung ist die Kühlluftzu- und -abfuhr. Der BMW M6 bekam daher ein komplett neues Kühl- und Luftführungspaket: Leistungsgesteigerter Lüfter, Motor-Wasserkühler, Klimakondensator, Lenkhilfeölkühler und Motorölkühler sind direkt hinter der BMW Frontschürze platziert. Aus Packagegründen wurde der Motorölkühler schräg vor dem Wasserkühler angeordnet und der Motor-Wasserkühler zweigeteilt.

Optisch auffallend sind die großen Luftöffnungen in der Frontschürze für die Kühl- und Ansaugluft. Die seitlichen, links und rechts von der großen Frontluftöffnung angeordneten Öffnungen dienen beim M6 der sekundären Motorluftansaugung.

Exterieur mit Understatement.

Der BMW 6er hat in der Klasse der luxuriösen Coupés Maßstäbe gesetzt. Die gelungene Synthese aus High-Performance-Technologie und eleganter, kraftvoller Erscheinung begeistert Kunden auf allen Kontinenten.

Somit stand von vornherein fest, dass die technischen Maßnahmen für den M6 nicht mit einer starken optischen Veränderung zum Basismodell einhergehen sollen. Die Designer und Entwickler standen also vor der Aufgabe, dem M6 einerseits ein eigenständiges Outfit zu verleihen, ihn andererseits aber optisch nahe am BMW 6er zu halten. Die gestalterischen Unterschiede fallen entsprechend dezent, aber konsequent aus. Sie unterstreichen den selbstbewussten Charakter des Fahrzeugs: Wo immer der M6 präsent ist, vertritt er ohne zu protzen die Position eines sehr sportlichen und kraftvollen Hochleistungscoupés. Er verkörpert damit perfekt die für die M Philosophie entscheidenden Eigenschaften Performance, Design und Fahrspaß.

Muskulös, sportlich, elegant.

Die weit heruntergezogene Frontschürze ist kraftvoll gezeichnet und mit großen Lufteinlässen versehen, um den Hochdrehzahl-Motor zu beatmen. Flaps – kleine Spoilerlippen an der Frontschürze – sorgen für reduzierte Auftriebsbeiwerte an der Vorderachse. Ein geringer Auftrieb gewährleistet die Fahrstabilität auch bei hohen Geschwindigkeiten.

Auch seitlich kraftvolle Proportionen.

Die sehr tiefen und bullig wirkenden seitlichen Schweller sind stärker ausgestellt als die des Basis 6er. Sie unterstreichen durch ihr Spiel von Licht und Schatten die Länge des Autos und erzeugen einen sehr dynamischen Eindruck. Auch diese Änderung hat neben optischen vor allem technische Gründe: Die Schweller optimieren die Luftführung am Unterboden und verbessern die aerodynamischen Eigenschaften. Der Unterboden selbst ist ebenfalls durch Verkleidungen aerodynamisch optimiert.

Wie jeder M rollt der M6 auf Rädern in exklusivem Design: Seine 19 Zoll-Räder sind geschmiedete Aluminiumräder mit fünf filigranen Doppelspeichen, die nahezu ungetrübten Blick auf die Scheiben und Faustsättel der Bremsanlage gewähren. Dieses Design wirkt extrem sportlich und verleiht der Silhouette des BMW M6 eine sehr ausgeprägte Leichtigkeit. Das ist im übrigen wörtlich zu nehmen, wiegen die Räder doch 1,8 Kilo weniger als vergleichbare konventionelle Leichtmetallräder. Vorn werden Reifen der Dimension 255/40 ZR 19 aufgezogen, hinten Reifen der Größe 285/35 ZR 19.

Aerodynamisch ausgefeilt bis ins Detail.

In den seitlichen Zierstäben mit dem integrierten Blinker weist das M Logo auf die edle Herkunft des Coupés hin. Und auch in den Außenspiegeln unterscheidet sich der M6 vom Basis 6er: Mit ihrer markanten Form und dem daraus entstehenden Lichtspiel betonen sie seine sportliche Erscheinung. Doch auch hier gilt das Prinzip „form follows function“: Ihre im Windkanal entwickelte Form trägt zur Reduzierung des Auftriebs an der Vorderachse bei.

An der Heckschürze betonen der Heckdiffusor sowie Flaps links und rechts davon den besonders kraftvollen Anblick. Die Leuchteneinheiten im Stoßfänger sind etwas höher platziert als beim Basis 6er, das Kennzeichen ist in die Heckschürze integriert. Wichtigster Blickfang am Heck sind aber natürlich die für alle M Modelle typischen vier runden Endrohre.

Der Heckdiffusor erfüllt eine zentrale Funktion in der Unterbodenluftführung: Er verbessert die Strömungsverhältnisse, was zusammen mit dem in die Kofferraumklappe integrierten dezenten Spoiler und dem glatt verkleideten Unterboden zu einem sehr guten cW-Wert und zu reduziertem Auftrieb führt. Außerdem unterstützt der Diffusor die Kühlluftableitung vom Hinterachsgetriebe.

Batterie im Kofferraum.

Die im Kofferraum platzierte AGM-Batterie unterstützt die ausgewogene Achslastverteilung. Dieser Batterietyp bietet Vorteile im Ladeverhalten: Die Ladezyklenanzahl liegt um den Faktor 3 höher als bei herkömmlichen Fahrzeugbatterien. Das steigert die Lebensdauer. Der 70 Liter-Kraftstofftank aus Kunststoff ist vor der Hinterachse angeordnet. Die bedarfs- und druckgeregelte Doppel- und die Saugstrahlpumpe sichern auch unter hoher Längs- und Querbeschleunigung stets eine zuverlässige Kraftstoffzufuhr.

Indianapolis Rot exklusiv für den M6.

Eine schöne M Tradition ist die Außenlackierung, mit der ein neues BMW M Modell in den Markt eingeführt wird. Beim BMW M6 ist dies der denkbar sportlichste Lack überhaupt: Indianapolis Rot. Außerdem verfügbar sind die M Metallic-Lacke Sepang Bronze, Interlagos Blue und Silverstone II sowie zwei weitere Farben aus dem BMW 6er Lackfächer. Hinzu kommt der Uni-Lack Alpin Weiß. Das M6 Logo schmückt die Zierstäbe in den Seitenwänden, die Heckklappe sowie die beleuchteten Einstiegsblenden.

Interieur: Sportwagencharakter mit einem Hauch Noblesse.


Der M6 ist ein reinrassiger Sportwagen. Er bietet mit seiner Ausstattung aber auch die Noblesse, die im Kreise exklusiver Coupés erwartet wird. Dies reicht von einem für einen 2+2-Sitzer üppigen Raumangebot bis zur aktiven und passiven Sicherheitsausstattung auf dem hohen Niveau des BMW 6er.

Insgesamt sechs serienmäßige Airbags, hocheffiziente Gurtsysteme, die intelligente Sicherheitselektronik Advanced Safety Electronics (ASE) sowie der automatische oder manuelle Notruf über die BMW Assist Funktion stehen für den Fall der Fälle parat. Insgesamt bietet das System den Insassen des M6 eine hervorragende Crashsicherheit. Und selbst beim Gepäckangebot gibt es keine falschen Kompromisse: Der Kofferraum hat ein Volumen von 450 Litern.

Dynamische Harmonie mit einem Tick Sportlichkeit.


„Dynamische Harmonie“ liegt dem Interieur als Leitgedanke zugrunde. Dynamik bezieht sich dabei auf die Spannungen und Bewegungen der Flächen und Linien. Harmonie steht für die Art und Weise, wie die Flächen und Linien sich wechselseitig unterstützen und zueinander in Beziehung stehen. Im M6 wird diese dynamische Harmonie mit dem Tick Sportlichkeit „gewürzt“, den M Freunde in aller Welt so schätzen. Dies geschieht vor allem durch die geschickte Auswahl ausgesprochen exklusiver Materialien und ihre sportive Gestaltung.

Serienmäßig besitzt der M6 eine erweiterte Lederausstattung in der exklusiven Lederqualität Merino, die in den Farbvarianten Schwarz, Silverstone und Sepang erhältlich ist. Sie umfasst die komplette Belederung der Sitze, der Mittelkonsole und des Handbremshebelbalgs sowie der Türspiegel, der Armauflagen und der Türgriffe. Im Fond sind die Blenden der Seitenverkleidung mit Leder bezogen.

Optional steht die noch umfassendere Volllederausstattung Merino in fünf Farben (zusätzlich Indianapolis Rot und Portland Naturbraun) zur Verfügung. Hervorzuheben sind bei dieser Ausstattung die vollständige Belederung der Instrumententafel (sowie der Tür- und hinteren Seitenverkleidungen) mit Walknappa sowie die Gestaltung des Innenhimmels in Alcantara Anthrazit.

Für die Leisten und Blenden sind als Sonderausstattung neben dem Design Pianolack Schwarz noch die Edelholz-Varianten Madeira sowie Carrara erhältlich.

Fahrerorientiertes Cockpit.

BMW typisch ist das Cockpit fahrerorientiert: Alle für den Fahrer unmittelbar wichtigen Funktionen sind ergonomisch richtig am oder um das Lenkrad herum platziert. Fast alle für Fahrer und Beifahrer relevanten Funktionen sind im Bereich der Mittelkonsole konzentriert. Hier befindet sich auf einer speziell für den M6 geformten Abdeckung der Mittelkonsole der Controller, mit dem via Control Display fast alle Komfortfunktionen aktiviert und gesteuert werden. Er unterscheidet sich optisch und haptisch vom Controller im BMW 6er.

Perfekte Sitze für sportliches Fahren.

Im BMW M6 finden Fahrer und Beifahrer perfekte Sitzbedingungen vor. Serienmäßig geben die passgenauen M Sportsitze vor allem im fahrdynamischen Bereich bestmöglichen Halt. Elektrisch lassen sie sich in Länge, Höhe, Sitzneigung und Lehnenneigung verstellen. Manuell eingestellt werden können Höhe und Neigung der Kopfstützen.

Eine elektrische Lordosenstütze ist im Umfang ebenfalls enthalten. Ihr stufenlos regulierbares Luftkammernsystem hilft dem Passagier, eine orthopädisch einwandfreie Sitzhaltung einzunehmen, welche die Rückenmuskulatur unterstützt und die Wirbelsäule entlastet. Speziell für den BMW M6 entwickelt wurde die Lehnenbreitenverstellung mit pneumatischen Verstellmöglichkeiten. Auch eine dreistufige Sitzheizung gehört dazu. Sie erwärmt innerhalb kurzer Zeit die Körperauflagefläche von Sitz und Lehne inklusive der Wulstbereiche.

Ein vollwertiges 2+2 Coupé.

Für Coupé-Verhältnisse, erst recht im Vergleich zu Sportwagen, sitzen auch die hinten Mitfahrenden im M6 in der „ersten Reihe“. Selbst Erwachsene finden hier ausreichende Platzverhältnisse für kürzere Strecken vor. In den beiden tief ausgeformten Ledersitzen, die durch ein Sitzkissen voneinander getrennt sind und den ebenfalls ausgeformten Lehnen finden sie einen guten Seitenhalt. Beide Fondsitzplätze sind dank der komfortablen Einstiegshilfe an Fahrer- und Beifahrersitz leicht und ohne Verrenkungen zu erreichen.

Eine weitere praktische Seite des M6 ist das beachtliche Gepäckraumvolumen von 450 Litern: Ein Set aus je einem großen, mittleren und kleinen Hartschalenkoffer oder ein großer Koffer und zwei 46 Zoll-Golfbags passen in den Kofferraum. Für Wintersportler ermöglicht der Skisack im Mittelteil der Fondrücksitzlehne die Mitnahme von zwei Paar Ski oder einem Snowboard. Mit Fächern in den Türen, Netzen an den Sitzen und weiteren Ablagen und Staumöglichkeiten bietet der M6 ein vielfältiges und praktisch nutzbares Stauraumangebot.

Cockpit inklusive Formel-Flair.

Tachometer und Drehzahlmesser sind von Tubenringen in Chrom gefasst. Das Design präsentiert das Zifferblatt in Schwarz mit weißen Zahlen und die Zeiger im traditionellen M Rot. Die weiße Corona-Beleuchtung ist permanent eingeschaltet. Einzigartig ist die Darstellung des Drehzahlbandes im Drehzahlmesser: Das gelbe Vorwarnfeld und das rote Warnfeld begrenzen den aktuell zulässigen Motordrehzahlbereich in Abhängigkeit von der momentanen Motoröltemperatur. Mit zunehmender Motoröltemperatur vergrößert sich der nutzbare Drehzahlbereich. Diese Lösung erleichtert dem Fahrer die intuitive Beachtung der Temperatur. Zwischen Tacho und Drehzahlmesser befinden sich die Kontrollleuchten, die Ölstandsanzeige, die Kilometerzähler sowie das SMG-Display mit der Gang- und der Drivelogic-Anzeige.

Erstmals ist es den M Ingenieuren gelungen, mit einer neuen Form der Ölstandsanzeige sehr präzise den aktuellen Ölstand anzuzeigen. Hierzu wird der konventionelle Ölmessstab durch einen elektronischen ersetzt. Gegebenfalls wird der Fahrer akustisch und optisch zum Nachfüllen aufgefordert.

Head-Up-Display mit speziellen M Informationen.


Das optionale Head-Up-Display (HUD) spiegelt dem Fahrer wesentliche Fahrinformationen direkt in sein Blickfeld. Dabei ist das HUD so aufgebaut, dass der Fahrer per Tastendruck selbst bestimmt, ob er die Standard-Anzeigen oder spezielle M Informationen in sein Blickfeld projiziert bekommt. Das M spezifische Display hebt das dynamische Drehzahlband hervor, das mit seiner Shift-Light-Funktion signalisiert, wann der optimale Schaltpunkt erreicht ist. Diese Funktion kommt aus dem Formel-1-Rennsport. Zudem informiert die Anzeige über den eingelegten Gang und die Geschwindigkeit.

Das M Lederlenkrad liegt angenehm in der Hand; neu geformte und platzierte SMG-Schaltwippen ermöglichen das Schalten der Gänge durch Fingerdruck. Dabei behält der Fahrer das Lenkrad stets fest im Griff, was die Verkehrssicherheit bei schneller oder kurvenreicher Fahrt erhöht.

MDrive für noch mehr Komfort.

Die MDrive-Funktion wird via MDrive-Taste im Lenkrad aktiviert. Mit dieser Funktion kann der Fahrer mit einem Fingerdruck aus dem komfortablen Coupé einen reinrassigen Sportwagen machen und umgekehrt. Dazu ruft der Fahrer die Einstellungen der Fahrdynamiksysteme ab, die zuvor im MDrive-Menü des iDrive konfiguriert worden sind. Die Voreinstellungen lassen sich im Key Memory-System abspeichern.

Im Einzelnen werden mit MDrive folgende Funktionen vorgewählt oder aktiviert:
  • die Power-Taste, mit der die Motorcharakteristik – also Motorleistung und Ansprechverhalten – in drei Stufen beeinflusst wird;
  • die SMG Drivelogic, innerhalb derer eines der sechs sequenziellen oder fünf automatisierten Schaltprogramme vorgewählt wird – auch hier profitiert der Fahrer also von der direkten Anwahl des jeweils gewünschten Fahr- beziehungsweise Schaltprogramms;
  • die Stabilitätskontrolle DSC mit ihren zwei Fahrdynamikprogrammen;
  • die Elektronische Dämpfer Control EDC mit den drei Programmen Komfort, Normal und Sport und
  • das Head-up-Display HUD.
SMG-Wählhebel mit beleuchteter Wählhebelpositionsanzeige.

Die Suchbeleuchtung und Positionsanzeige im Wählhebel ist aktiv, sobald die Zündung eingeschaltet wird. Neben dem SMG-Wählhebel befinden sich vier Drucktasten, mit denen die fahrdynamischen Funktionen Power, DSC, EDC und Drivelogic direkt bedient werden können.

Bis auf wenige Ausnahmen kann sich der M6 Kunde nach Lust und Laune aus dem umfangreichen Ausstattungs- und Individualisierungsangebot für die BMW 6er Reihe bedienen. Besonders hervorzuheben sind hier das Adaptive Kurvenlicht, bei dem die Scheinwerfer – wie von Geisterhand geführt – dem Kurvenverlauf vorauseilen, sowie die Geschwindigkeitsregelung.

Maßstäbe setzt schließlich die Klimaautomatik mit Automatischer Umluft Control, mit der sich die jeweils persönliche Wunschtemperatur einstellen und konstant halten lässt. Dieses System beinhaltet auch die Komfortfunktionen integrierter Solarsensor und Beschlagsensor sowie die Außenluft- und Umluftfilter.
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