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Alt 17.02.2005, 15:35     #24
Catahecassa   Catahecassa ist offline
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E91 330xdT (EZ 11/2011)

MB-XD-330
Hi JB,
will der AutoB**D zwar nicht zu nahe treten, aber die Motorvarianten etc. sind teilweise seitens BMW nicht vorstellbar. Der Raubbau am Dreier bei manchen Konstellatuionen wäre zu befürchten, zumal der Einser das Segment des Herstellers erweitern und als Alternative der e46-Kundschaft (bis 40T€) und Umsteiger anderer Marken dienen soll.

Meiner bescheidenen Meinung nach sind folgende Modelle notwendig (im Vergleich zur Konkurrenz) und auch für BMW markentypisch vertretbar:
- 5-Türer (im Angebot)
- 3-Türer (vgl. Audi Sportback)
- Minivan/Touring als Hybrid
- Stufenheck-Variante

Ein Cabrio wäre eigentlich unsinnig, da wie ja ein Mini-Ca, einen Roadster und den 3er haben. Wer sollte also die Entwicklungskosten decken, wenn zu wenige Leute das 1er-Ca kaufen?

Den 125i, 130d/135d und einen Benziner mit Turbomotor sehe ich als nicht verkaufbar in den benötigten Stückzahlen und auch aus Seite der BMW-Marketeers nicht geplant. Kurze Argumentation, wie ich darauf komme:
- 125i => Zum 130i auch noch ´nen 125i ?

- 130d/135d => Ebenso unsinnig, denn der grosse Diesel ist für solche kleinen Fahrzeuge bei keinem Hersteller im Programm und wird auch vom Markt nicht nachweisbar nachgefragt.

- Turbo-Motor => BMW verbaut Hochdrehzahlkonzepte bei Ihren Sportfahrzeugen. Die Bezeichnung M1 ist zu verbucht über Jahrzehnte und wird wohl nicht durchsetzbar sein für so einen Kompaktwagen mit *Sportgenen*. Der M1 ist und war ein reiner Rennwagen mit Strassenzulassung und so soll es auch bleiben. Denn der M3 wird (hoffentlich) auch nie als Touring gebaut, was ich auch gut finde. Es gibt genug Hybride und so genannte Nischenbesetzer, die reichen für einen weit grösseren Markt

Der aktuelle M5 (V10-Hochdrehzahl) und der geplante M3 (V8-Hochdrehzahl) beweisen dies unstrittig. Somit wird es, wenn es einen M geben soll, max. um einen V6-Hochdreher gehen, wobei der 130i als CSL-Variante das eigentlich bessere Konzept wäre. 280PS sind durch optimiertes Motormanagement, Kohlefaser-Airbox, Fächerkrümmer/Sportauspuffanlage und evtl. noch ein paar kleinere Optimierungen an diversen Motorteilen locker drin. Dann den Speck durch Leichtbau um 150kg reduzieren, Kennfelder am Fahrwerk steiler stellen, ABS aggressiver bauen und fertig ist die Rennsemmel unter 50T€. Eine CUP-Variante für eine Rennserie hat dann alle Vorgaben erfüllt und wir sind glücklich darüber

Geändert von Catahecassa (17.02.2005 um 15:42 Uhr)
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