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Alt 25.01.2005, 19:05     #5
Albert   Albert ist offline
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BMW Sportengagement

Motorsport und Formel 1

Innovative Technik für sportliche Wettbewerbe und Rekordjagden gehören seit den frühen Tagen des Unternehmens zum Selbstverständnis von BMW. BMW sammelte Motorsport-Erfolge mit Motorrädern, Tourenwagen, Sportwagen und in der Formel 1. Gerade die Formel 1 unterstreicht die technologische und sportliche Kernkompetenz der Marke BMW. Der Eigenbau des Motors ist die Basis für den wechselseitigen Technologietransfer zwischen Formel 1 und Serie. Der Weltmeistertitel von Nelson Piquet im Jahre 1983, nur ein Jahr nach dem Einstieg von BMW in die Königsklasse des Motorsports, ist eindrucksvolle Referenz für die Motorenkompetenz von BMW. Als BMW nach zwölf Jahren Abwesenheit im Jahr 2000 erneut den Schritt in die Formel 1 wagte, konnte das Unternehmen mit dem Partner WilliamsF1 ein weiteres Kapitel Motorsportgeschichte aufschlagen. Das BMW WilliamsF1 Team belegte auf Anhieb Rang drei in der Weltmeisterschaft der Konstrukteure – das erfolgreichste Formel-1-Debüt eines Motorenherstellers seit 33 Jahren. 2001 folgten die ersten Grand Prix Siege. 2002 und 2003 konnten jeweils Platz zwei in der Konstrukteurs-WM errungen werden. Die Saison 2004 wurde auf Rang vier abgeschlossen.

Golf – BMW International Open, BMW Asian Open und BMW Championship
Seit 1985 trägt BMW als Ausrichter von Amateur- und Profi-Golfturnieren der wachsenden Bedeutung des Golfsports für seine Zielgruppen Rechnung. Etabliert bei der Weltelite haben sich am Unternehmensstandort München die BMW International Open, eines der bedeutendsten Golf-Turniere der PGA European Tour. Im August 2004 trafen sich die besten Profis der Welt in diesem Jahr bereits zur 16. Auflage des Turniers. 2001 hat BMW sein Golf-Engagement auch auf Asien ausgedehnt. Mit den BMW Asian Open führte das Münchener Unternehmen 2004 bei einem Preisgeld von rund 1,5 Millionen US-Dollar das höchstdotierte Golf-Turnier in China durch. Auch 2005 wird der Schauplatz der Veranstaltung die chinesische Metropole Shanghai sein – genau wie im Vorjahr. Nach den BMW International Open und den BMW Asian Open richtet der Automobilkonzern mit den BMW Championship zukünftig das
hochkarätigste Turnier der European Tour aus. BMW ist neuer Partner und Namensgeber der wohl traditionsreichsten Veranstaltung des europäischen Golfsports im englischen Wentworth Club in Surrey. Erstmals wird der Klassiker unter dem neuen Titel BMW Championship vom 26. bis 29. Mai 2005 ausgetragen. Über das Engagement im professionellen Golfsport hinaus ist BMW auch Ausrichter der weltweit größten Turnierserie für Amateure. Beim BMW Golf Cup International versuchten im November 2004 mehr als 100.000 ambitionierte Golf-Amateure auf etwa 1.000 Turnieren rund um den Globus, sich für das abschließende Weltfinale im australischen Sydney zu qualifizieren.

Segeln – America’s Cup und BMW ORACLE Racing
Parallel zur Formel 1 und dem Golfsport ist seit 2002 das Hochleistungssegeln die dritte Säule der Sportmarketing-Strategie von BMW. Zum Auftakt des Engagements stellte sich BMW damals noch im Team ORACLE BMW Racing gleich der anspruchsvollsten Herausforderung im Segelrennsport: dem America’s Cup. Ein Debüt mit erstaunlichen Erfolgen: Beim Louis Vuitton Cup 2002 in Neuseeland, der Vorausscheidung zum America’s Cup 2003, schlug das Team gleich sieben erstklassige Konkurrenten und schaffte damit den Einzug in die Finalserie, in der ORACLE BMW Racing nach einer spannenden Auseinandersetzung gegen den späteren America’s Cup Champion Alinghi verlor. Als offizieller Partner des Louis Vuitton Cup stellte BMW darüber hinaus das „Official Car“. Mit dem Einstieg in den America’s Cup setzt BMW die Strategie der Unterstützung von sportlichen Premium-Events fort. Die renommierteste Segelveranstaltung der Welt ist für BMW die ideale Plattform, die Marke in einem wettbewerbsorientierten, sportlichen und technologisch anspruchsvollen Sport zu präsentieren. Der America’s Cup als Synonym für die „Formel 1 des Segelns“ steht für taktische Meisterleistung, Teamwork und Hightech – gepaart mit der Ästhetik und Eleganz des Segelsports. Attribute, die im hohen Einklang mit der Philosophie der Marke BMW stehen. Das erweiterte Engagement hatte auch die Umbenennung des Teams in BMW ORACLE Racing im Mai 2004 zur Folge. Derzeit nimmt das Team Kurs auf den 32. America’s Cup in Valencia 2007. Neben dem finanziellen Engagement ist BMW auch verantwortlich für die Vermarktung des Teams BMW ORACLE Racing. Zudem trägt BMW seit Mai 2004 verstärkt mit seinem Technologie Know-how zur Optimierung der Rennboote bei. Die Partnerschaft mit hochkarätigen Events setzt BMW weiter fort. So ist BMW als neuer Partner und „Official Car“ bei der Swedish Match Tour 2004/2005, der renommiertesten Match Race Serie der Welt, eingestiegen. Und auch in Deutschland erweitert der Automobilkonzern sein Engagement: Als „Official Car“ und zusätzlich in 2004 und 2005 auch als
„Presenting Partner“ der Kieler Woche, der größten Segelveranstaltung der Welt.
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