Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 23.12.2004, 07:45     #7
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
3.1 Antrieb mit hohem Spaßfaktor.

Wer glaubt, sportliches Fahren und eine Automatikschaltung stünden in Widerspruch zueinander, den belehrt der MINI Cooper S mit dem neuen optionalen Sechsgang-Automatikgetriebe eines Besseren.

Noch mehr Fahrspaß durch das moderne Räderwerk.

In den Fahrleistungen muss die Automatik-Version den Vergleich mit dem Handschalter nicht scheuen. Deshalb werden besonders solche Kunden die Vorzüge des modernen Räderwerks schätzen, die ihren MINI einerseits gerne sportlich bewegen, andererseits aber nicht auf den Komfort eines hochmodernen Automatikgetriebes verzichten wollen.

Durch die extrem kurzen Schaltzeiten von nur ¼ Sekunde lässt sich der MINI Cooper S fast noch sportlicher bewegen als die Version mit Handschaltung. Denn selbst erfahrene Autofahrer benötigen mit der leichtgängigen Handschaltung mit kurzen Wegen deutlich mehr Zeit für einen Gangwechsel. Deshalb steigert das neue Räderwerk die MINI Tugenden wie Fahrspaß und Agilität weiter.

Das neue Getriebe, das trotz der sechs Gänge nicht nur leistungsfähiger, sondern auch wesentlich kompakter und leichter als herkömmliche Fünfgang-Automatgetriebe ist, wurde auf maximale Agilität ausgelegt. Deshalb erreicht der stärkste MINI seine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h (MINI Cooper S Cabrio: 215 km/h) bereits im fünften Gang. Der lang übersetzte sechste Gang senkt dagegen das Drehzahl- und Verbrauchsniveau.

Mehr Funktionen und weniger Aufwand.

Mit dem innovativen Getriebekonzept auf Basis des Lepelletier-Radsatzes können die sechs Gänge mit deutlich weniger Schaltelementen und nur einem Freilauf realisiert werden. Waren für bisherige 5-Gang-Automatgetriebe acht Kupplungselemente und vier Freiläufe notwendig, so werden nun zum Schalten der sechs Vorwärtsgänge und des Rückwärtsganges nur noch fünf Kupplungen und ein Freilauf benötigt. Lediglich für den ersten Gang gibt es einen Freilauf, der im Schubbetrieb den Antriebsstrang entlasten soll. Ist die Steptronic aktiv, ist der Freilauf neutralisiert, um die Bremswirkung des Motors beim Zurückschalten besser nutzen zu können.

Anpassungsfähige elektronische Steuerzentrale.

Die in das Getriebe integrierte elektrohydraulische Steuereinheit sorgt zusammen mit einem Steuergerät bei extrem kurzen Schaltzeiten sowie weichen Schaltvorgängen selbst unter Volllast für hohen Fahrkomfort und maximale Agilität. Da die adaptive Getriebesteuerung über das Bussystem mit anderen Steuergeräten kommuniziert, kann sie die Schaltprogramme den Fahrzuständen und der Fahrweise individuell anpassen.

Komfortbetont oder lieber sportlich?

Einer der großen Vorzüge des neuen Automatikgetriebes ist seine Vielseitigkeit. Der Fahrer kann aus vier verschiedenen Schalt-Modi wählen und je nach Bedarf komfortabel und verbrauchsorientiert, aber auch sportlich engagiert automatisch oder manuell schalten.

Der Fahrer entscheidet darüber, ob er die Gangwechsel der Getriebe steuerung überlässt oder durch Antippen der serienmäßigen Schalt-Paddles hinter dem Lenkrad die Steptronic aktiviert und dann selbst schaltet. Der Fahrer kann dabei beide Hände am Steuer lassen und über die beiden Wippen schalten wie die Formel-1-Piloten. Der Gasfuß kann während des Schaltvorgangs auf dem Pedal bleiben, weil die Elektronik Fehlbedienungen verhindert und schneller als ein Rennfahrer in die gewünschte Fahrstufe wechselt. Da die elektronische Steuerung außerdem ständig die aktuellen Fahrzustände (z.B. bergauf/bergab, DSC aktiv) überwacht, passt sie die Schaltcharakteristik automatisch der jeweiligen Situation an. Ein Display im Zentralinstrument zeigt an, welches Fahrprogramm und welcher Gang gerade eingelegt sind.

Automatik-Modus mit Option für manuelle Gangwechsel.

Der D-Modus ist eine perfekte Kombination von Komfort und Sportlichkeit bei günstigem Verbrauch. Die Getriebesteuerung wählt dabei die Gänge je nach Fahrzustand vollautomatisch. Will der MINI Lenker aber spontan selbst die Regie übernehmen, muss er lediglich die Schaltwippen betätigen, um die Steptronic zu aktivieren. Dann bestimmt nur er, wann er hoch- oder zurückschalten will.

Sportliche Auslegung für besonders Ambitionierte.

Im S-Modus, der durch Umlegen des Wählhebels nach rechts aktiviert wird, wählt die Getriebesteuerung im Hinblick auf maximale Agilität eine betont sportliche automatische Schaltcharakteristik mit extrem kurzen Schaltzeiten. Auch aus diesem Programm kann der Fahrer in den Steptronic-Modus wechseln, in dem die Schaltvorgänge dann permanent manuell erfolgen.

Unabhängig von der Länge der Schaltpausen bestimmt nur der Fahrer über die Schaltwippen oder den Wählhebel die Schaltpunkte. So kann er der kompakten Fahrmaschine das Maximum an Fahrdynamik und Agilität entlocken. Die Elektronik verhindert lediglich das Überdrehen des Motors.

Kraftpaket für sportliche Fahrleistungen.

Der Vierzylinder-Motor mit 1,6 Litern Hubraum, der mit einem mechanisch angetriebenen Kompressor und einem Ladeluftkühler versehen ist, leistet seit dem letzten Sommer in beiden MINI Topmodellen bei 6 000 min–1 satte 125 kW/170 PS. Das kompakte Triebwerk harmonisiert ausgezeichnet mit dem Automatikgetriebe. Die Durchzugskraft des Vierventilers trägt entscheidend zum Fahrspaß bei, denn zwischen 2 000 und 6 500 min–1 stehen 80 Prozent des maximalen Drehmoments von 220 Nm zur Verfügung.

Zur Übertragung des Motor- und Ladersounds wurden die Akustikbrücken in den Fahrgastraum und die Abgasanlage speziell für diese Variante abgestimmt. Deshalb steht der kernige Sound im Vordergrund, wenn der starke MINI von seinem üppigen Leistungsangebot Gebrauch macht.

Sportlich, komfortabel und wirtschaftlich.

Die Fahrleistungen der neuen Automatikversionen sind nahezu identisch mit den Werten des MINI Cooper S mit Handschaltung. Bedingt durch den optimalen Kraftfluss des quer liegenden Frontantriebs ohne Kardanwelle begeistert der starke MINI mit dem automatisierten Schaltwerk durch seine sehr direkte Kraftübertragung und das spontane Ansprechverhalten. Die Automatik gewährleistet bei jedem Tempo das richtige Drehzahlniveau des Motors und damit den größtmöglichen Schub.

Der sorgfältig auf den kräftigen Motor abgestimmte hydraulische Drehmomentwandler ermöglicht ein sehr sportliches, aber gleichzeitig weiches Anfahren. Weil die Wandlerkupplung schon bei 1800 min–1 schließt, hängt das MINI Topmodell mit dem neuen Getriebe besonders gut am Gas. Dazu trägt vor allem im unteren Geschwindigkeitsbereich auch die momentenverstärkende Wirkung des Drehmomentwandlers bei, die am Rad ein Moment von bis zu 6 000 Nm erzeugt.

Im EU-Gesamtzyklus wurden für den MINI Cooper S und das MINI Cooper S Cabrio mit Automatikgetriebe ein Kraftstoffverbrauch von lediglich 9,2 bzw. 9,0 Litern ermittelt.

Neben Japan sind die USA der wichtigste Absatzmarkt für MINI Automobile mit Automatikgetriebe. Der MINI Cooper S mit dem neuen Automatikgetriebe ist nach der Weltpremiere in Detroit in den USA und Japan bereits ab Ende Januar 2005 zu haben. In Europa und den anderen Märkten erfolgt die Einführung Ende Februar. Das MINI Cooper S Cabrio mit agilem Räderwerk startet pünktlich zum Beginn der neuen Cabrio-Saison im März.

Option für noch mehr Traktion und aktive Sicherheit.

Für noch mehr Traktion und Fahrspaß in Kurven oder auf schwierigem Untergrund sorgt das ab Januar in allen Märkten weltweit für die MINI Cooper S Handschalter-Modelle angebotene optionale Sperrdifferenzial (Limited Slip Differential).

Das mechanisch geregelte Differenzial reagiert auf unterschiedliche Antriebsmomente der Vorderräder. Läuft eines der beiden Räder Gefahr durchzudrehen, wird automatisch das Antriebsmoment an diesem Rad zurückgenommen und auf das Rad mit der besseren Traktion übertragen.

Mit diesem neuen Differenzial, das in das Getriebegehäuse des Schalt getriebes integriert ist, lassen sich noch höhere Kurvengeschwindigkeiten erzielen.

Außerdem kann durch das Differenzial mit begrenztem Schlupf die aktive Sicherheit erhöht werden, da das Fahrzeug besonders bei unterschiedlicher Fahrbahnbeschaffenheit besser beherrschbar bleibt.
Mit Zitat antworten