| Die WTCC gastiert in Deutschland: LIQUI MOLY Team Engstler im Großeinsatz
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Die WTCC gastiert in Deutschland: LIQUI MOLY Team Engstler im Großeinsatz
Show down in Oschersleben. Endlich: das lang ersehnte Heimrennen der Tourenwagen Weltmeisterschaft in Deutschland steht vor der Tür. Voller Erwartungen und gut vorbereitet geht man im LIQUI MOLY Team Engstler in diese Veranstaltung. „Wir haben eine harte und lehrreiche erste Saisonhälfte hinter uns, ein voller Erfolg blieb uns bisher noch verwehrt, nun hoffen wir in Oschersleben auf den Heimvorteil“, so Teammanager Kurt Treml. „In Pau, Brünn und Brands Hatch waren wir knapp dran den ersten Sieg in der Privatfahrerwertung zu erringen, nun sollten wir doch endlich ein Quäntchen Glück haben und die guten Leistungen umsetzen.“
Franz Engstler und Andrei Romanov gehen voller Motivation in dieses Rennen und brennen schon darauf vor heimischen Publikum anzutreten.
Nicht untätig war das Team in der Sommerpause der WTCC. In der asiatischen Tourenwagenmeisterschaft, kurz ATCS, konnte man mit Jack Lemvard aus Thailand den Meistertitel bereits ein Rennen vor Schluss fest machen. „Wir haben mit Lemvard noch viel vor. In Asien gilt er mit seinen 23 Jahren als großes Talent, nun werden wir mit ihm in Deutschland in der Procar Serie antreten. Wir können gespannt sein, wie schnell sich der neue Meister aus Asien an die Hochgeschwindigkeitsstrecke in Oschersleben und an die europäische Konkurrenz anpassen kann.“
Er wird in der ADAC Procar Serie das Meisterauto von Franz Engstler, aus dem Vorjahr, pilotieren. Hoffentlich ein gutes Ohmen für den neuen Meister aus Asien im LIQUI MOLY Team Engstler. Die ADAC Procar wird parallel zur WTCC in Oschersleben ausgetragen werden.
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| Interview mit Markus Duesmann, Leiter Antrieb BMW Sauber F1 Team
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Interview mit Markus Duesmann, Leiter Antrieb BMW Sauber F1 Team
München/Hinwil, 21. 8. 2008. Nach dem KERS-Zwischenfall Ende Juli in Jerez haben die Verantwortlichen des BMW Sauber F1 Teams die entsprechenden Untersuchungen abgeschlossen. Markus Duesmann, Leiter Antrieb, erklärt die Zusammenhänge.
Was ist in Jerez genau passiert?
Markus Duesmann, Leiter Antrieb:[/B] „Der Mechaniker hat beim Berühren des Seitenkastens und des Lenkrades einen Stromschlag erhalten. Es hat eine hochfrequente Wechselspannung zwischen diesen Berührpunkten bestanden. Die Ursache lag im KERS-Steuergerät, in dem es sporadisch ein Übersprechen vom Hochvolt- in das 12-Volt-Netz gegeben hat. Über die Leitungen des 12-Volt-Netzes ist die Spannung zum Lenkrad und über das Karbon-Chassis zurück zum Steuergerät gelangt.“
Hinweis zu Übersprechen: Unerwünschte Übertragungen von elektrischer Spannung zwischen zwei Übertragungsmedien aufgrund induktiver oder kapazitiver Kopplung.
Bestand für den Mechaniker und den Fahrer eine ernsthafte Gefährdung?
Duesmann: „Nein, da die übertragbare Energie bei diesem Übersprech-Effekt gering ist. Die Energie reicht jedoch aus, um eine sehr schmerzhafte Reaktion hervorzurufen. Der Fahrer war durch seinen Rennanzug und die Handschuhe gegen das Fahrzeug isoliert und somit nicht gefährdet.“
Warum hat die Untersuchung so lange gedauert?
Duesmann: „Der Übersprecheffekt war zunächst am Fahrzeug nicht reproduzierbar, da es sich um einen sporadisch aufgetretenen Fehler des Steuergerätes handelt. Aufgrund der sehr hohen Frequenz der sich ergebenden Spannung am Lenkrad erkannten die Sicherheitsmechanismen und Datenaufzeichnungen den Fehler nicht. Mangels Daten mussten somit alle theoretischen Möglichkeiten systematisch untersucht und durch Versuche analysiert werden. Ferner äußert sich der Effekt nur unter bestimmten Rahmenbedingungen, die ohne erneutes Fahren des KERS- Versuchsfahrzeuges von Jerez reproduziert werden mussten. Außerdem musste ein Modell entwickelt werden, welches zwischen Lenkrad und Seitenkasten installiert wurde um die Eigenschaften des menschlichen Körpers als elektrisches Übertragungselement nachzubilden.“
Welche Maßnahmen werden jetzt ergriffen, um das Problem zu beheben?
Duesmann: „Die sehr umfassende Analyse, die wir gemacht haben, hat neben den konkreten Maßnahmen auch weitere Empfehlungen ergeben, die für die Konzeption elektrischer KERS-Systeme sehr wertvoll sind. Zu den konkreten Maßnahmen gehören konstruktive Änderungen im Steuergerät zur Vermeidung von Übersprecheffekten, erweiterte Überwachungsfunktionen im Bereich hoher Frequenzen und eine leitende Verbindung der Chassis-Bauteile zur Vermeidung jeglicher Spannungspotenziale.“
Was geschieht nun mit diesen Erkenntnissen?
Duesmann: „Wir haben die Sicherheitsanalyse inklusive Maßnahmen und Empfehlungen bereits der FIA zur Verfügung gestellt und werden die Erkenntnisse beim nächsten Meeting der Technical Working Group auch den anderen Teams zugänglich machen.“ Wann findet der nächste KERS-Test auf einer Rennstrecke statt? Duesmann: „Sobald alle erforderlichen Ergänzungen des Sicherheitskonzeptes umgesetzt sind, wird das Testprogramm fortgesetzt. Dies wird voraussichtlich im Herbst der Fall sein.“
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| LIQUI MOLY Team Engstler gewinnt vorzeitig die ATCS 2008
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Jack Lemvard, Thailand, landet einen Doppelsieg bei seinem Heimrennen in Bira und ist in der Gesamtwertung zur ATCS nicht mehr einzuholen.
Lemvard 23 Jahre gilt als Supertalent in Asien, bisher nur national in Thailand am Start konnte Teammanager Kurt Treml zusammen mit LIQUI MOLY, Ocean 1 und Bruno Pingel, ein Paket für die asiatische Tourenwagenmeisterschaft schnüren.
Der härtesten Konkurrenten war Melvin Choo aus Malaysien, der einen ex Ravaglia BMW E 90, an den Start brachte. In den ersten Rennen in Sepang konnte Lemvard schon beweisen was in ihm steckt. Drei Siege und zwei zweite Plätze gegen starke Gegner, und er übernahm von Beginn an die Führung in der Meisterschaft. Nach Siegen in Indonesien konnte das Team optimistisch zum Heimrennen für Jack in Thailand antreten. Und hier ließ Lemvard keinen Zweifel aufkommen und landete erneut zwei Siege und führt nun uneinholbar in der Meisterschaft. Das letze Rennen zur ATCS sollte eigentlich in China, Chengdu ausgetragen werden; doch nach dem verheerenden Erdbeben vor zwei Monaten sind noch viele Gebiete zerstört und der Veranstalter wird Bira, Thailand ein zweites mal in den Kalender aufnehmen.
Für das LIQUI MOLY Team Engstler und Jack Lemvard nun mehr reine Formsache: die Meisterschaft, Teamwertung und Herstellerwertung gehen erneut nach Deutschland. „Für mich war es besonders wichtig, nach den Erfolgen von Franz Engstler mit einem jungen Asiatischen Talent in Asien zu gewinnen“, so Teammanager Kurt Treml. „Wir haben bewiesen wie leistungsfähig unser Paket mit dem LIQUI MOLY BMW E46 ist. Nun werden wir versuchen, in Macau am 16 November, wo im Rahmen der WTCC, ein eigenes Rennen für die besten asiatischen Tourenwagenfahrer ausgetragen wird, auch einen Erfolg zu landen.“ Die Chancen stehen gut, war das LIQUI MOLY Team Engstler schon im Vorjahr mit Masaki Kano als Zweiter auf dem Podest.
Masaki Kano, aus Japan im zweiten LIQUI MOLY BMW musste das Wochenende leider zusehen, nach einem Abflug im Training konnte der BMW nicht mehr rechtzeitig fertiggestellt werden. Bis in drei Wochen stehen aber wieder alle zu neuen Taten bereit.
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| Saisonhöhepunkt: asiatische Tourenwagenmeisterschaft macht in Bira/ Thailand Station
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Der thailändische Fahrer des LIQUI MOLY Teams Engstler, Jack Lemvard, bestreitet dieses Wochenende die beiden nächsten Läufe der asiatischen Tourenwagenmeisterschaft in Bira/ Thailand.
Für den jungen Rennfahrer sowie Teammanger Kurt Treml gilt das Rennen als ein Höhepunkt im Rennkalender.
„Das Ambiente sowie die Fans machen das Rennen zu einem wahren Highlight, vor allem weil Jack die Gesamtwertung anführt“, so Treml.
Die beiden Rennen finden dieses Wochenende statt, Jack Lemvard gilt als heißer Favorit.
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| BMW M1 Procar Revival 2008
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Attraktion im Rahmen der Formel 1.
Motorsport trifft Kunst.
30 Jahre BMW M1.
Rennwagen der Superlative.
Tradition als Inspiration: BMW M1 Hommage.
Harte Duelle und strahlende Sieger.
Starke Fahrer im Cockpit.
Die Legende kehrt zurück.
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des BMW M1 kehrt der Supersportwagen im Rahmen des Großen Preises von Deutschland 2008 auf die Rennstrecke zurück. Am 19. und 20. Juli 2008 reihen sich beim BMW M1 Procar Revival zehn imposante Fahrzeuge auf dem Hockenheimring für zwei Showrennen in der Startaufstellung auf.
Diese Veranstaltung ist eine Hommage an die populäre Procar-Serie, die 1979 und 1980 als großer Publikumsmagnet im Formel-1-Vorprogramm wirkte. Hier trafen die weltbesten Rennfahrer auf alte Hasen und Newcomer – und maßen in weitgehend identischen BMW M1 Procar Rennwagen ihr Können. Es verwundert nicht, dass die Procar-Rennen ebenso gut besucht waren wie die eigentlichen Läufe der Formel 1.
Weltbekannte Fahrer im BMW M1.
Was vor fast 30 Jahren galt, hat auch beim Revival in Hockenheim Gültigkeit: Weltklassefahrer stellen ihre Fähigkeiten am Steuer des rund 470 PS starken BMW M1 Procars unter Beweis. So freut sich etwa der sechsmalige Grand-Prix-Sieger Jacques Laffite auf seine Rückkehr ins Cockpit des BMW M1. Die ehemaligen Formel-1-Fahrer Marc Surer und Christian Danner sind ebenso dabei wie BMW Markenrepräsentant Prinz Leopold von Bayern, Dieter Quester und Harald Grohs.
BMW M1 Art Car in Aktion.
Das zehnte Auto, das auf dem Traditionskurs von Hockenheim die Zuschauer begeistern wird, ist das BMW M1 Art Car. Pop-Art-Künstler Andy Warhol hatte dieses Fahrzeug in ein Kunstwerk auf vier Rändern verwandelt. Es ist das erste Mal seit dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1979, bei dem der von Warhol gestaltete BMW M1 den sechsten Gesamtrang belegte, dass dieser Aufsehen erregende Rennwagen wieder auf einer Strecke zu bewundern ist.
An Bord des Art Cars wird Jochen Neerpasch an den beiden Showrennen teilnehmen. Es war Neerpasch, der als damaliger Chef der BMW Motorsport GmbH die Entwicklung des BMW M1 angestoßen und die Procar-Serie gemeinsam mit Bernie Ecclestone und Max Mosley initiiert hatte.
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| LIQUI MOLY Team Engstler: Brands Hatch/England: 10 WM Punkte
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Insgesamt 10 Punkte konnte der Allgäuer Franz Engstler bei den beiden Läufen der Tourenwagenweltmeisterschaft (WTCC) in Brands Hatsch einfahren. „Schon bei den ersten Roll Outs auf der, für uns neuen Rennstrecke konnten wir gut mithalten“, so Teamchef und Fahrer Franz Engstler. Beim Qualifying konnte Engstler in seinem BMW E90 den Speed der Kontrahenten mithalten und fuhr die 4. schnellste Zeit unter den Privatiers. Bei diesen WM Rennen muss der Allgäuer Rennstall auf seinen zweiten Fahrer Andrei Romanov verzichten, da er Probleme mit seinem Visa hatte und deshalb nicht nach England kommen konnte.
„Die Crew ist natürlich enttäuscht, da sie viel Arbeit in die Vorbereitung des zweiten BMW gesteckt haben, nun liegt es eben alleine an mir, die für uns so wichtigen Punkte einzufahren“, so Engstler.
Bei ersten Rennen kam es kleineren Kollisionen zwischen einigen Kontrahenten, Engstler konnte diese geschickt umfahren und als 5. bei den Privatfahrern 4 Punkte nach Hause bringen.
Hochmotiviert startete der Allgäuer in den zweiten Lauf. Er konnte rasch zwei Plätze gut machen und mischte mit zwei weiteren Privatfahreren in der Platzierung der Werksteams mit. Letztendlich gelang es Engstler als 3. bei den Privatiers über die Ziellinie zu fahren, dafür gab es 6 weitere Punkte.
Insgesamt hat Franz Engstler nun 70 WM Punkte und liegt beim Gesamtranking auf Platz 4. Das nächste Rennen der Tourenwagenweltmeisterschaft findet am 31. August in Oschersleben/Deutschland statt.
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