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Klappern der Hydrostössel vermindern? [Archiv] - BMW-Treff Forum

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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Klappern der Hydrostössel vermindern?


Dschidschn
18.09.2003, 09:25
Bei meinem E36 klappern seit einiger Zeit die Hydrostössel ein wenig.
Jetzt hab ich hier im Forum schon ein wenig darüber gelesen, dass man durch bestimmte Öle oder z.B. Additive das Klappern verringern oder gar wegbekommen kann.

Hat jemand von euch schon Erfahrungen bei dem Thema?

Hoschi
18.09.2003, 13:01
Leider habe ich darauf auch keine Antwort, allerdings hoffe ich doch, daß uns da jemand weiterhelfen kann, das gleiche Problem habe ich nämlich auch. Seit einiger Zeit rumpelt er wie ein Traktor beim Anlassen, nach 1-2 sek ist es dann weg und er läuft rund wie immer. Der Meister in der Werkstatt meinte, das sei OK und würde nichts weiter ausmachen, sei bei der KM-Anzahl normal. Aber trotzdem ist es unschön, keiner eine Idee?

Gruß, Michael

Moppi
18.09.2003, 15:18
Hilft euch zwar nicht weiter, aber lasst die Finger von irgendwelchen Additiven. Kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es dadurch nur noch schlimmer wird.

Timo 320iC
18.09.2003, 16:41
Beim ersten Poster wäre es durchaus interessant den verbauten Motortyp oder wenigstens das Fzg zu wissen... ;)
Ansonsten sorgen dünnflüssige Vollsynthetiköle für eine schnellere und sicherere Ölversorgung der HVA´s beim Kaltstart. Auch wenn einige "Experten" anderer Meinung sind und am liebsten Hinterachsöl in den Motor füllen würden, weil alles andere Wasseröle sind :D

Dschidschn
18.09.2003, 18:20
@Hoschi: Klappert es bei dir nur beim Kaltstart?
Bei mir ist es auch bei warmen Motor leicht hörbar...
Wieviele KM hast du schon, wenn deine Werkstatt sagt das sei normal?

Also bei mir handelt es sich um einen 316i (M43 glaub ich) mit ca. 130" km....

Jan Henning
18.09.2003, 18:57
Original geschrieben von Timo 320iC
Ansonsten sorgen dünnflüssige Vollsynthetiköle für eine schnellere und sicherere Ölversorgung der HVA´s beim Kaltstart. Auch wenn einige "Experten" anderer Meinung sind und am liebsten Hinterachsöl in den Motor füllen würden, weil alles andere Wasseröle sind :D

Ich fühle mich mal angesprochen:

0. Ja, eine genaue Motorangabe wäre nicht schlecht.

1. Probiers aus, kann ich nur sagen. Und dann werden wir sehen. :D
Das Castrol TWS Motorsport 10W-60 hilft auch etwas gegen laute Ventiltriebsgeräusche, aber wenn was kaputt ist bleibt es natürlich kaputt. Man kann die HVA´s (Hydrostößel) natürlich auch wechseln, aber ob da der Aufwand im Verhältnis zum Resultat steht? Dünneres Öl welches die Leckverluste des HVA´s noch verstärkt ist aber IMHO keine geeignete Lösung.

2. Die SAE-Klassen von Getriebeölen haben zwar höhere Beträge und werden oft für pauschal dickflüssiger als Motoröle gehalten, zwischen den SAE-Klassen für Motor- und Getriebeöle besteht aber kein direkter Zusammenhang. Ein Getriebeöl SAE 80 W ist nicht etwa doppelt so viskös wie ein Motoröl SAE 40, sondern entspricht in seiner Viskosität etwa einem Motoröl SAE 20 W/20, ein Getriebeöl SAE 90 etwa einem Motoröl SAE 40 oder SAE 50. (Angabe von ARAL)

Munter bleiben: Jan Henning

Hoschi
18.09.2003, 19:32
@Dschidschn

Meiner hat jetzt betagte 115.000 auf dem Kilometerzähler. Und wie Jan Henning schon geschrieben hat scheint der Aufwand die Dinger unverhältnismässig zu sein. Das ist auch genau das was mir der Meister in der BMW-WErkstatt gesagt hat. Sei zunächst halt einfach eine kosmetische Sache. Wie es aussieht wenn die Dinger neben den üblichen Alterserscheinungen wirklich ihren Geist aufgeben weiß ich allerdings nicht.

@Jan Henning

Bis jetzt habe ich mir über das eingefüllte Öl nicht wirklich Gedanken gemacht, haben die Leute in der Werkstatt immer gemacht. Nun weiß ich nicht welches die da eingefüllt haben, aber meinst du daß das von dir angesprochene Castrol TWS Motorsport 10W-60 für meinen M43 für den kommenden Winterbetrieb sinnvoll ist?

Viele Grüße, Michael

Goldfinger
18.09.2003, 23:51
Original geschrieben von Hoschi
Seit einiger Zeit rumpelt er wie ein Traktor beim Anlassen, nach 1-2 sek ist es dann weg und er läuft rund wie immer. Der Meister in der Werkstatt meinte, das sei OK und würde nichts weiter ausmachen, sei bei der KM-Anzahl normal. Aber trotzdem ist es unschön, keiner eine Idee?
Doch, sogar mehrere!

Woran es GANZ GENAU liegt, könnte man allerdings nur dann sagen, wenn man den Motor komplett zerlegen würde. Deshalb versuche ich mal aufzuzählen, was dafür alles in Frage kommt!

Was man jedenfalls ganz sicher ausschließen kann ist, dass dies an einem (zu) "dünnem" Öl liegt. Höchstens daran, dass dieses etwas zu "dick" oder einfach schon (zu) lange im Motor u. dadurch zu schmutzig und zu zäh ist. Zumindest beim Kaltstart, so dass es halt eine Weile dauert, bis an den Hydrostößeln der RICHTIGE Systemdruck anliegt (kommen sozusagen erst als letztes dran).

Mit zunehmender Ewärmung wird das Öl ja auch nicht "dicker", sondern (noch) "dünner"! Dieses Geräusch tritt aber eben nicht mit warmen (dünnem), sondern mit kaltem u. "dickem" Öl auf (zumindest tritt es in der Regel zuerst bei kaltem u. nicht bei warmen Motor auf)! Erst wenn sich die nachfolgend beschriebenen Gründe weiter verstärken, kann es dann auch (viel später) sogar bei Betriebstemperatur auftreten.

Wahrscheinlichster Grund ist, dass ganz einfach die Stößel etwas verschlissen sind, so dass es halt etwas länger dauert bis der RICHTIGE (Öl-) Druck anliegt.

Manchmal kann es aber auch an Folgendem liegen: Hierbei müssen die Stößel selbst nicht mal verschlissen sein! NUR die Stößel auszutauschen würde dann auch nichts bewirken! Ein (noch) "dickeres" Öl würde es dann sogar noch verschlimmern!!!

Nach der Pumpe fließt das Öl zunächst in den Filter u. danach im Hauptölkanal direkt an die Hauptlager der Kurbelwelle. Von dort gelangt es durch eine Ölbohrung in der Kurbelwelle zu den Pleuellagern (Nur nebenbei erwähnt: ist diese durch Ablagerungen verstopft, gehen die Pleuellager kaputt).

In der Regel sitzt im Hauptölkanal auch der Geber für den Öldruckschalter bzw. eine Öldruckanzeige. Von diesem zweigt ein vergleichsweise dünner Kanal ab, durch den das Öl zur Nockenwelle gelangt. Und von diesem zweigt dann nochmal ein kleiner Ölkanal ab, welcher die Hydrostößel unter Druck setzt. Ist nur einer dieser Kanäle etwas durch Ablagerungen verstopft, so reicht das zwar aus, dass die betreffenden Teile noch geschmiert werden, aber es kann halt dann auch dadurch etwas länger dauern bis der richtige Druck an den Hydrostößeln anliegt (für die anderen Teile wird es erst dann kritisch, wenn kaum noch Öl hindurch kommt). Einzig die Hydrostößel benötigen einen ganz bestimmten Systemdruck. Der "restliche" Motor dagegen nicht!!!

Es kann aber auch sein, dass es an einem (Öl-) Ventil oder der Pumpe selbst liegt, was heutzutage aber eher selten der Fall ist. Wenn die Pumpe mittlerweile ein bißchen länger braucht, um den für die Stößel richtigen Druck aufzubauen, dann tackert es halt für ein paar sekunden. Der RICHTIGE Systemdruck wird aber nicht von der Pumpe , sondern einem Ventil geregelt. Die Pumpe selbst könnte einen vielfach höheren MAX-Druck liefern. Bei Motoren mit Hydrostößeln muß der RICHTIGE Systemdruck allerdings sehr genau eingehalten werden. Ob das Systemdruck-Ventil richtig arbeitet, kann (bei laufendem Motor) überprüft werden.

Um den Motor generell braucht man sich dabei aber noch keine Sorgen machen (zumindest solange überhaupt noch ausreichend Öl an die Lager gelangt), da die Gleitlager nicht auf einen bestimmten Systemdruck angewiesen sind. Die drehenden Wellen erzeugen nämlich ihren "eigenen" Druck. Dieser ist um ein vielfaches größer als der, welchen die Ölpumpe liefert. Der von der Pumpe erzeugte Systemdruck ist alleine für die Hydrostößel, nicht aber für die Gleitlager von Bedeutung! Was die Gleitlager betrifft, so besteht hier die einzige Aufgabe der Pumpe darin, für ausreichend Öl-Nachschub zu sorgen u. sonst nichts!

Eine "Sonderstellung" nehmen die Kolben u. Kolbenbolzen ein, und zwar in dem Sinn, dass diese Teile überhaupt nicht direkt mit Öl versorgt werden. Die Schmierung dieser erfolgt durch das von der Kurbelwelle aufgeschleuderte Öl. Und ab einer bestimmten Öltemperatur (meistens so ab ca. 80 Grad, je nachdem wie das Öl beschaffen ist) zusätzlich durch den entstehenden Öldampf. Auch deshalb sollte man den Motor, solange das Öl noch relativ kühl ist nicht zu sehr "treten"!!!

Meine (erste) Abhilfemaßnahme wäre: Erst mal ein hochwertiges Öl mit guter Reinigungswirkung u. möglichst niedriger Winter-Viskosität einzufüllen, damit vor allem die kleinen Nebenkanäle wieder richtig freigespült werden. Oft reicht aber bereits schon eine frische Ölfüllung aus, damit es selbst kurz nach dem Kaltstart nicht mehr tackert. Und beinahe hätte ichs vergessen. Ein (zu) stark verschmutzter Ölfilter kann das auch schon bewirken!

Manchmal kann man das auch gar nicht auf eine Einzige der beschriebenen Möglichkeiten begrenzen, sondern liegt es statt dessen ein bißchen an "allem"!

Grüße

P. S. Nicht nur aus diesen Gründen ist es deshalb sehr wichtig, dass das Öl NICHT NUR gut schmiert, sondern in erster Linie über eine gute Reinigungswirkung verfügt u. den Motor generell sauber hält. Denn, was nützt die beste Schmierfähigkeit, wenn das Öl, wegen verstopfter Kanäle und Bohrungen, nicht mehr an die Haupt- und/oder Pleuel- u. Nockenwellen-Lager und eben Hydrostößel kommt?! Ein Stößeltackern, kann deshalb auch ein erster "Hinweis" auf eine generell (zu) starke Motor-Verschmutzung sein!!!

Dschidschn
19.09.2003, 11:22
@Goldfinger: Erstmal danke für die recht ausführliche Antwort.
Bei mir ist es so, dass die Stößel (falls es von denen kommt) manchmal beim Anlassen kurz klappern (auch bei schon warmen Motor) und bei Betriebstemperatur ganz leicht zu hören sind.
Bei kaltem Motor tritt es eigentlich so gut wie gar nicht auf...

Wegen den Ölen: Welche gibt es da, die eine gute Reinigungswirkung erzielen? Sind die mit Additiven versetzt, denn von denen wird ja meistens hier im Forum abgeraten?
Bei mir ist bis jetzt immer Standard-Öl von meiner BMW-Werkstatt eingefüllt worden, weiß aber nicht genau welches (vielleicht 10W40)

Goldfinger
19.09.2003, 16:47
Original geschrieben von Dschidschn
Bei mir ist es so, dass die Stößel (falls es von denen kommt) manchmal beim Anlassen kurz klappern (auch bei schon warmen Motor) und bei Betriebstemperatur ganz leicht zu hören sind.
Bei kaltem Motor tritt es eigentlich so gut wie gar nicht auf.
In diesem Fall, liegt es dann schon mal wenigstens NICHT an einem zu "dicken" Öl!
Bleiben dann "nur" noch Hydrostößel selbst, Öl-Pumpe, Systemdruck-Ventil, Ölfilter, Motoröl, oder ein mittlerweile etwas höherer Verschleiß an den Gleitlagern.

Was die Gleitlager betrifft, so wäre hier eine Öldruckanzeige nützlich, da man an dieser den Lagerverschleiß "ablesen" kann! Wie schon geschrieben, zeigt die Öldruckanzeige nicht den Druck an, der in den Lagern herrscht, sondern nur den, welchen die Pumpe selbst erzeugt. Und für die Hydrostößel ist halt ein ganz bestimmter System-Druck erforderlich, der auch sehr genau eingehalten werden muß, damit diese richtig funktionieren.

Auch bei einem neuen Motor tritt seitlich an den Gleitlagern Öl aus. Mit zunehmendem Verschleiß, wird das Laufspiel immer größer, und es tritt entsprechend immer mehr Öl aus. Dabei wird (von der Förderleistung der Pumpe) immer mehr von den Gleitlagern "abgezweigt", so dass ab einem bestimmten Punkt, der (für die Hydrostößel erforderliche) Druck nicht mehr (ganz) erreicht wird.

Allerdings sollte nach 130.000km an den Gleitlagern noch kein derartiger Verschleiß vorhanden sein, dass die Ölpumpe mit dem Nachschub kaum noch nachkommt, u. es deshalb für die Hydrostößel nicht mehr (ganz) reicht! Außer eben, die Ölkanäle sind (zu) stark verschmutzt, so dass nicht mehr ausreichend Öl durchkommt. Aber auch das sollte bei der Laufleistung u. dem verwendeten Öl eigentlich nicht der Fall sein. Du hast mir allerdings nicht gesagt, welches Fabrikat genau verwendet wurde. Aber wenn Du das immer in einer Vertragswerkstatt hast machen lassen, kann man wohl davon ausgehen, dass es sich zumindest um ein geeignetes Motoröl gehandelt hat. Hast Du irgendwann mal irgendeine „Pampe“ sprich Ölzusatz eingefüllt? Falls ja: Welchen u. wie lange liegt das zurück?

Was das Öl betrifft, so könnte es hier tatsächlich sein, das dieses inzwischen eine (zu) niedrige Heiß-Viskosität hat. Aber nicht in dem Sinn, dass eine 40er Sommer-Viskosität generell zu niedrig wäre. Du schreibst, dass ein 10W-40 im Motor ist. Das ist die typische Viskosität eines mineralischen Grundöls, welches wenigstens auch eine hochwertige synthetische Komponente enthält. Der Viskositäts-Bereich wird aber bei einem solchen fast ausschließlich durch VI-Verbesserer erreicht. Und diese verschleißen halt relativ schnell. Im letzten Drittel des Wechselintervalls, kann sich die Heiß-Viskosität, bei einem solchen Öl, bereits von den ürsprünglichen 40 auf 30 bis 25 reduziert haben (auch ohne Kraftstoffverdünnung). Auch das kann bewirken, dass an den Gleitlagern (zu) viel Öl austritt, so das es für den richtigen Systemdruck der Hydrostößel nicht mehr (ganz) ausreicht!

Ich würde halt mal folgendes machen: Wenn der letzte Ölwechsel schon länger zurückliegt, dann erst mal frisches Öl u. einen neuen Ölfilter rein. Motor-Innen-Reinigung könnte bei der Laufleistung auch nichts schaden. Liqui Moly hat da was gutes. Kostet ca. 15€. Wird dem alten Öl bei Betriebstemperatur zugegeben und nach ca. 10 min im Leerlauf zusammen mit dem Altöl wieder abgelassen.

Was die Additive betrifft, so muß man hier schon zwischen solchen unterscheiden, welche in einem hochwertigen Schmierstoff enthalten sind, und den im Zubehör angebotenen "Wundermittelchen". Von den in den Schmierstoffen enthaltenen, sind lediglich die VI-Verbesserer nicht so Toll, da diese (abgesehen davon, dass sie recht schnell kaputt gehen) den Motor verschmutzen. Hochwertige Grundöle enthalten dagegen nur wenig bis gar keine von diesen, da solche Öle schon von Haus aus einen relativ breiten Viskositäts-Bereich haben. Mineralische sind dagegen von Natur aus nur Einbereichs-Öle u. benötigen daher auch einen entsprechend hohen Anteil, damit daraus z. B. ein 10W-40 wird.

Nicht nur deshalb, bin ich von mineralischen nicht so begeistert. Wirklich empfehlen kann man nur solche, welche auf einem synthetischen oder wenigstens Hydrocrack-Öl basieren. Empfehlung ist "Castrol Formula Power u. Protektion" oder wenigstens "Castrol GTX7 Dynatec" Nicht weil das die Einzigen sind, welche sich eignen würden, sondern weil diese über ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen. Vom „Formula“ kostet der 5 L-Kanister knapp 40 u. vom „GTX7“ rund 35€. Das kosten auch die meisten 10W-40er schon.

Sollte sich auch mit dem neuen Öl u. Ölfilter nichts ändern, dann würde ich als nächstes das Systemdruck-Ventil u. danach die Stößel selbst prüfen lassen.

Grüße Goldfinger

Treser
19.09.2003, 20:33
Nicht nur deshalb, bin ich von mineralischen nicht so begeistert. Wirklich empfehlen kann man nur solche, welche auf einem synthetischen oder wenigstens Hydrocrack-Öl basieren. Empfehlung ist "Castrol Formula Power u. Protektion" oder wenigstens "Castrol GTX7 Dynatec" Nicht weil das die Einzigen sind, welche sich eignen würden, sondern weil diese über ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen. Vom „Formula“ kostet der 5 L-Kanister knapp 40 u. vom „GTX7“ rund 35€. Das kosten auch die meisten 10W-40er schon.


also wenn Du den Anweisungen von Goldfinger folge leisten willst, wird dir IMHO nur folgendes auffallen, das die Geräusche an den HS eher zunehmen als abnehmen

EinÖl mit einer kleineren W-Visko wird keineswegs schneller zu den betreffenden Stellen gepumpt, die Ölpumpe fördert immer die gleiche Menge Öl, egal ob das oW-5W oder 20W ist, falls das nicht der Fall sein sollte, wäre die ÖDruck Anzeige das erste was auf länger brennen würde, das tut es aber nicht, somit bringt ein dünneres Öl nichts, zumal es eben aufgrund seines dünnen verhaltens, auch schneller wieder aus den zu schmierenden Stellen in die ölwanne abfliest und erst wieder dorthin gepumpt werden muß, ein Öl mit höheren W-Visko fliest nicht so schnell ab und verbleibt an den betreffenden Stellen

Es gibt auch Synth. öle mit einer hohen Reinigungswirkung und einer höheren W-Visko wie zB. das TWS (das übrigends als einziges mit dem veedol in M Motoren zugelassen ist)
nur hat es eben keine longlife freigabe, also heisst das alle 10-15tkm wechseln..

Goldfinger
19.09.2003, 22:48
Oh Treser,

bei Dir sind wirklich "Hopfen und Malz" verloren! Anscheinend gehörst Du zu denen, welchen man erklären kann was man will, aber trotzdem rein gar nichts verstehen!

Das Einzige, was ich Dir noch versuche zu erklären, ist, wann das rote Lämpchen wirklich angehen würde. Der Rest ist es nicht mal Wert darauf überhaupt zu antworten, da das ja bei Dir offensichtlich wirklich keinen Sinn hat!

Das Einzige, was der Geber für das "rote Lämpchen" mißt, ist der Druck, welchen die Ölpumpe erzeugt. Aber halt nicht, wie dieser an allen Stellen im Motor ist. Wie sollte denn das bitte auch gehen? Dann müßte man ja wenigstens 10 bis 20 Geber im ganzen Motor verteilt einbauen! Zumindest in jeden Ölkanal.

Erklär mir doch bitte, wie der Geber, welcher unten im Hauptölkanal bei der Pumpe sitzt, messen soll, welcher Druck in dem kleinen Nebenkanal, welcher sich oben im Zylinderkopf befindet u. die Stößel unter Druck setzt, herrscht? :confused:

Und dein Lämpchen würde eben deshalb NUR DANN aufleuchten, wenn bereits die PUMPE SELBST, einen vorgegebenen Mindestdruck nicht mehr erzeugen würde. Und eben nicht, wenn dieser z. B. eben nur in dem kleinen Nebenkanal, oben im Zylinderkopf, etwas zu niedrig ist, da der Geber unten im Hauptkanal (gleich hinter der Pumpe) das halt gar nicht feststellen kann!!!

Kein Gruß mehr

P. S. Wenn Du von diesen Dingen nicht wirklich was verstehst, so macht das ja auch nichts, wenn Du nicht vom Fach bist. Aber dann solltest Du dich halt aus solchen Bereichen, von denen Du überhaupt keine Ahnung hast heraushalten. Oder zumindest meine Versuche jemandem zu helfen nicht behindern!!!

Treser
20.09.2003, 08:35
Gottseidank haben bischer alle die von mir gepfelgten Motoren mit Ruhm und Glanz mind. 250tkm ohne Motorschaden überstanden



Kein Gruß mehr

ich hatte hier eigentlich schon einen Text stehen, hab den aber nochmal editiert da wir ja sachlich bleiben wollen ;)
wenn Du mich nicht leiden kannst, dann ist das Dein Prob Goldi, allerdings sich hier als Der ÜberMotorenguru aufzuspielen halte ich doch ein wenig für übertrieben, es mag vielleicht stimmen das Du an Motorentest´s arbeitest,
aber ich denke kaum das Du Langzeittest(und damit meine ich das was nicht mehr in die garantie fallen würde), weil die nämlich kein hersteller macht, betreust


P. S. Wenn Du von diesen Dingen nicht wirklich was verstehst, so macht das ja auch nichts, wenn Du nicht vom Fach bist. Aber dann solltest Du dich halt aus solchen Bereichen, von denen Du überhaupt keine Ahnung hast heraushalten. Oder zumindest meine Versuche jemandem zu helfen nicht behindern!!!

und ich versuche eben genau diesen Leuten zu verstehen zu geben, das diese Theorie bis zu einer gewissen km gut gehen wird, allerdings nicht wenn Sie mit Ihre Kiste lange Freude haben wollen


da ich da drüber stehe grüsse ich selbstverständlich weiter... ;)
T.

Dschidschn
20.09.2003, 10:08
@Goldfinger: Also Zusätze oder ähnliches habe ich noch nie ins Öl gegeben. Das verwendete Öl der Werkstatt dürfte auf alle Fälle geeignet sein, da ich den Wechsel immer direkt am BMW-Werk durchführen lasse. D.h. in dieser Werkstatt arbeiten nur BMW-Mitarbeiter, die sollten sich wohl auskennen hoffe ich :-)
Ich werd da einfach mal beim nähsten Service fragen, welches Öl sie empfehlen würden bzw. was man da machen kann.
Danke für deine Empfehlungen, werd mal wegen den von dir genannten Ölen nachfragen.

Felix316i
20.09.2003, 11:19
Hallo Goldfinger, ich finde Deine Ausführungen sehr interessant.

Ich möchte einen eigenen Erfahrungsbericht beisteuern. Ich fahre einen alten 316i mit 222.000 km. Neulich habe ich das Öl gewechselt:

Vorher:
Häufiges Ventilklappern bei kaltem Motor, hat auch einige Minuten angedauert. Ist dann irgendwann weg, nachdem der Motor mal über 2500 U/min gedreht wurde, es fing aber manchmal nochamls an, bis der Motor richtig warm war.
Mein Öl: Einfaches, preiswertes 10W-40 (ca. 15 EURO für 5 Liter), dazu etwa 2 Liter 15W-40 über eine Distanz von 11.000 km nachgefüllt (Füllmenge Motor ist 4 Liter).

Neu:
Bisher kein Ventilklappern mehr und zwar wie auf einen Schlag.
Eingefüllt habe ich 15W-40, im Metro für 10 Euro pro 5 Liter gekauft. ("Grand Prix" oder so ähnlich).

Nach Deinen Ausführungen interpretiere ich das so:
1. Das alte Öl hat eine sehr niedrige Heissviskosität bekommen und ist bei Abstellen des Motors schnell aus den Hydros abgeflossen.
2. Bei mir war der Reinigungseffekt wohl nicht massgeblich, weil das Klappern mehr oder weniger sofort weg war.

Mein Auto steht nun seit Dienstag und wohl noch eine Weile. Ich bin gespannt, wie es beim nächsten Anlassen aussieht.

Grüsse

Felix

schlonzy
20.09.2003, 12:41
Hi, ich hab da auch was erlebt, sag ich euch..
Als ich meinen BMW gekauft habe war ein Standart Öl eingefüllt und ich dachte mir, kippste mal 10W60 dazu (weil er auch etwas mehr Öl verbrauchte als ich gewohnt war) und kaum hatte ich das zeug drin, fingen die HS auch schon an zu klappern! Da dachte ich mir nur, bloß raus mit dem dicken zeug! Hab dann eine Motorspülung bei mir gemacht und 0W40 eingefüllt, nun schnurt er wie ein junges Kätzchen im Kaltstart :)

Ps: Goldfinger hat wirklich die bessern Argumente... ;)

Timo 320iC
20.09.2003, 20:07
Wenigstens einer, der das einsieht! Finde Goldfingers Erläuterungen ebenfalls sehr interessant, da kann selbst ich noch was dazulernen ;)
Da sieht man eben, wer sich wirklich in diesem Gebiet auskennt und wer eigene Theorien erstellt, bzw. Standpunkte vertritt, die er im Internet gefunden hat und einfach mal so übernimmt ohne wirkliche Kenntnisse davon zu haben, bzw. jemals selbst an Motoren geschraubt zu haben.
Es soll doch tatsächlich Menschen geben, die den Ölwechsel garnicht selbst ausführen, aber Meinungen zu Motorölen preisgeben... :eek:

So, bevor ich mich jetzt noch weiter unbeliebt mache ;)
Soll jeder das Öl verwenden, daß er für richtig hält. Aber doch bitte keine Empfehlungen aussprechen, die den richtigen Fachleuten die Haare zu Berge stehen lassen :(

Treser
20.09.2003, 20:43
Es soll doch tatsächlich Menschen geben, die den Ölwechsel garnicht selbst ausführen, aber Meinungen zu Motorölen preisgeben...

ich nehme mal an Du meinst mich damit, :o


Soll jeder das Öl verwenden, daß er für richtig hält. Aber doch bitte keine Empfehlungen aussprechen, die den richtigen Fachleuten die Haare zu Berge stehen lassen

das lasse ich mal unkommentiert so stehen


Soll jeder das Öl verwenden, daß er für richtig hält

das kann man aber so stehen lassen :top:

Timo 320iC
20.09.2003, 23:18
@ Treser!
Ich wußte nicht, daß Du Deinen Ölwechsel ausführen lässt :)
Ich habe aber weder Dich noch sonstige User damit gemeint. Es liegt mir fern, hier irgendwelche User abzuwerten, nur weil sie die Technik ihres BMW´s eben nur von der theoretischen Seite her kennen. Ich weiß aber, daß dem durchaus so ist, daß hier manche User sich ihre "Erfahrung" eher angelesen haben und dann praktische Tipps geben, wie man etwas besser machen könnte...
Aber genau davon lebt dieses Forum. Würde es mich so nerven würde ich hier kaum täglich reinschauen.

So, damit habe ich Stellung zu Deiner Aussage genommen. Ich finde, der rote Smilie ist da etwas fehl am Platz.

Ist eben meine Meinung. Aber wegen Differenzen beim verwendeten Motoröl will ich eigentlich keinen Streit beginnen :)

Schönes Wochenende ;)

Goldfinger
21.09.2003, 02:36
Hallo,

und erst mal Danke an "Felix316i", "Timo 320iC u. "schlonzy" für das Lob!

Schön, zu sehen, dass es hier auch Mitglieder gibt, welche sich auch helfen lassen, u. nicht nur aus reiner Strurrheit ihre vorgefassten Ansichten verteidigen, auch wenn diese noch so falsch sind. :)

Wie ich in meinen vorangegangenen Beiträgen schon versucht habe zu erklären, kann man das Hydro-Tackern auch nicht pauschal auf einen Grund festlegen. Kann bei jedem Motor und bei jedem einzelnen Fall an etwas anderem liegen, da ja auch nicht alle Motoren völlig gleich sind.

Womit es aber überhaupt nichts zu tun hat, ist, wie schnell das Öl aus den Hydros nach dem ABSTELLEN abfließt!!! Zumindest dann nicht, wenn man wissen will, warum es nach dem STARTEN auftritt. Das "Abfließen" hätte nur dann eine Relevanz, wenn man den Motor nach dem Abstellen SOFORT wieder startet!

Auch was den "restlichen" Motor betrifft, ist es völlig irrelevant, wie SCHNELL das Öl NACH dem ABSTELLEN aus den Lagern austritt. Tatsache ist nur, das jedes Öl nach dem Abstellen austritt (genau wie während des Betriebes auch). Ob das nun 2 oder 10 sec. nach dem Stillstand der Wellen der Fall ist, ist wirklich so was von egal! Das hängt auch nicht in erster Linie mit dem Öl, sondern dem Lager u. dessen Zustand zusammen. Während der Motor abgestellt ist, muß ja auch nichts geschmiert werden! :confused:

DASS, worauf es Einzig u. alleine ankommt, ist, dass das Öl BEIM, bzw. NACH dem Starten ALLE Schmierstellen im Motor möglichst SCHNELL erreicht u. auch möglichst sofort immer ausreichender Nachschub vorhanden ist. Besonders an den Gleitlagern, da diese eine nicht ausreichende Öl-Versorgung besonders übel nehmen. Und was die Hydros betrifft, eben der benötigte Systemdruck möglichst SOFORT anliegt (auch in dem kleinen Nebenkanal oben im Zylinderkopf, welcher diese unter Druck setzt u. nicht nur unten im Hauptkanal gleich hinter der Pumpe).

Selbst an einer evtl. vorhandenen Öldruckanzeige kann man das aber nicht ablesen, da diese Einzig u. alleine den Wert anzeigt, welchen die Ölpumpe SELBST erzeugt u. sonst nichts. Welcher Druck in den einzelnen Kanälen u. Bohrungen oder sogar den Lagern selbst herrscht, kann der Geber unten in Hauptkanal (gleich nach der Pumpe u. dem Filter) nicht feststellen. Auch nicht, ob in einem Nebenkanal oder Lager ÜBERHAUPT Öl fließt. Das Einzige, was man an der Öldruckanzeige ablesen kann, ist (abgesehen davon ob die Pumpe funktioniert) ob ein erhöhter Verschleiß an den Hauptlagern der Kurbelwelle vorhanden ist. Allerdings logischerweise nicht direkt, sondern indirekt anhand des angezeigten Wertes.

Wenn der Motor nicht läuft, ist in den Gleitlagern logischerweise auch kein (Öl-) Druck vorhanden. Die Wellen liegen auf den unteren Lagerschalen. Ein dünner Ölfilm ist natürlich auch da dazwischen (So lange kann ein Motor gar nicht abgestellt sein, dass die Lager wirklich trocken wären). Wenn man den Motor startet, beginnt auch die Pumpe sofort mit ihrer Arbeit. Das Öl muß durch den Filter u. Ventile hindurch, u. dann durch die Kanäle u. Bohrungen an die Lager gepumpt werden. Am wichtigsten sind die Hauptlager der Kurbelwelle, deshalb kommen diese auch als erste dran.

In die Gleitlager selbst gelangt das Öl durch die Bohrung in den unteren Lagerschalen. Die Wellen "reißen" das Öl mit und erzeugen nach wenigen Umdrehungen einen hohen (Öl-) Druck im Lager (sofern das Öl schnell genug da ist, u. ausreichend Nachschub ankommt). Von da an, laufen sie berührungsfei in den Lagerschalen (zumindest solange genug (Öl-) Nachschub geliefert wird).

Der Druck (welchen die Wellen im Lager erzeugen) ist um ein VIELFACHES größer, als der, den die Ölpumpe liefert. Wären die Gleitlager auf den Pumpendruck angewiesen, dann wären sie bereits nach wenigen km völlig am Ende. Zu den Pleuellagern gelangt das Öl durch eine Bohrung in der Kurbelwelle, welche jeweils von den Hauptlagern zu den Pleuellagern führt. Ist eine solche Bohrung derart verschmutzt, das kein Öl mehr hindurch kommt, dann kann die Pumpe soviel pumpen wie sie will, und es kommt trotzdem kein Öl mehr ans betreffende Pleuellager. Der Öldruck, welcher an der Öldruckanzeige angezeigt wird, ist dabei völlig normal. Es leuchtet auch die Öldruck-Warnleuchte nicht auf. Das deshalb, weil in dieser Bohrung eben kein Geber vorhanden ist.

Pumpe liefert richtigen Systemdruck. Kein Lämpchen leuchtet. Öldruckanzeige zeigt normalen Wert. Und trotzdem "frißt" sich dieses Pleuellager (da würde es auch nichts helfen, wenn man ein "OW-100"-Öl im Motor hätte)!!! :p

FAZIT: Worauf es im Motor u. beim Öl am ALLERMEISTEN ankommt, ist deshalb, dass dieses auch wirklich ALLE Schmierstellen im Motor erreicht. Und, dass außerdem möglichst schnell, nachdem der Motor gestartet wurde. Und ab da, dass an alle Schmierstellen (zu jeder Zeit) ausreichend Nachschub gelangt. Und das liegt halt auch am verwendeten Öl. Aber halt NICHT in dem Sinn, dass es SOWOHL KALT wie WARM möglichst "DICK" sein sollte. Sondern kalt halt möglichst dünnflüssig (eben möglichst genauso "dünn" wie in warmen Zustand auch). Die Winterviskostität kann dabei gar nicht niedrig genug sein, da selbst ein OW-Öl kalt deutlich "dicker" als eins mit 60er Sommerviskosität bei Betriebstemperatur ist! Und eben auch, dass es den Motor sauber hält, statt ihn zu verschmutzen!

@ "Felix316i":

Dass, es nicht darauf ankommt, wie schnell das Öl NACH dem Abstellen abfließt, sondern darauf, dass es nach dem Starten möglichst schnell an allen Stellen ist, habe ich ja schon versucht zu erklären.

Das manchmal eben schon eine frische Ölfüllung mit Filterwechsel ausreicht, damit das Tackern verschwindet, habe ich in meinen Ersten Beiträgen auch erwähnt. Oft lag es dann nicht einmal am Öl selbst, sondern am (zu) stark verschmutzten Filter!

Was allerdings sein könnte, ist, dass es mit diesem Öl nicht sehr lange dauert, bis das Tackern wieder auftritt. 15W-40er, wo der 5L-Kanister 10€ kostet, sind halt nicht gerade Spitztenöle. Dass, Du bei diesem km-Stand nicht mehr allzuviel ausgeben willst, ist auch völlig verständlich. Jedoch ist es gerade beim Motoröl so, dass man hier wirklich am falschen Ende gespart hat. Ein hochwertiges Hydrocrack-Öl bekommt man schon für nicht viel mehr als 30€. Diese 20€ (diff.) kann man (was das Auto generell betrifft) kaum besser "anlegen".

Außerdem, dass so ein Öl für den Motor viel besser ist, spart man den Mehrpreis für ein hochwertigeres Öl oft nicht nur einmal, sondern mehrmals durch den Minderverbrauch wieder ein. Bei einem Mehrpreis von 20€ für die komplette Füllung u. einem 15.000km-Intervall müßte der Minderverbrauch lediglich 0,11 Liter pro 100km betragen, um den höheren Kaufpreis für das Öl über den Kraftstoff wieder einzusparen. Bei einem angenommenen Verbrauch von 9L/100km ist das auch wirklich realistisch, weil das nur 1,2% wären. Die Kraftstoff-Ersparnis kann aber auch bis zu 5% betragen. Hängt natürlich auch von den Fahrgewohnheiten ab. Je mehr Kurzstrecken, desto höher u. je mehr Langstrecken, desto geringer der Minderverbrauch.

Ein bißchen besseres Öl, solltest Du ihm das nächste mal schon gönnen. Ist ja auch ein BMW u. kein Rasenmäher. ;)

Grüße an alle! (auch an "Treser")

Treser
21.09.2003, 08:51
So, damit habe ich Stellung zu Deiner Aussage genommen. Ich finde, der rote Smilie ist da etwas fehl am Platz.

sorry hab den falschen erwischt sollte der werden :eek:

@goldi
ein Riesen Text *da staun sogar ich*

grüßle

T.

Sportsocke
21.09.2003, 11:22
Original geschrieben von Treser

aber ich denke kaum das Du Langzeittest(und damit meine ich das was nicht mehr in die garantie fallen würde), weil die nämlich kein hersteller macht, betreust

T.

Quatsch. Selbstverständlich werden Motoren mit einer Zielvorgabe konstruiert, wieviele km sie aushalten sollen. Gerüchten zu Folge sind das bei BMW 300 000, egal ob Diesel oder Benziner.

Und natürlich werden die Konstruktionen auch getestet ob sie das Soll erfüllen.

Felix316i
21.09.2003, 11:26
Hallo Goldfinger

Deinen Ausführungen zufolge kann ich also dem Verschleiss an Haupt- und Pleuellagern nicht dadurch vorbeugen, dass ich ein besonders dickes Öl (die Rede ist von 15W-40 oder 10W-40) benutze, um zu vermeiden dass die Gleitflächen sich berühren. Vielmehr sind auch Öle wie 0W-40 auch im Heissbetrieb mehr als ausreichend. Stimmt das so?

Ja, ich werde in meinem nächsten Auto bestimmt ein besseres Öl nehmen, das mache ich auch so mit meinem alten Alfa Spider. Mit dem BMW ist das so eine Sache, weil die Nockenwelle schon eingelaufen ist und die Reparatur den Wert des Autos überschreiten würde. Deshalb fahre ich nur selten mit mehr als 4000 U/min, das meiste davon auf der Autobahn mit 120-140 km/h. Im Schnitt verbraucht das Auto zwischen 6.8 und knapp 8 Liter/100km. Aber Du hast recht, wahrscheinlich könnte ich mit einem besseren Öl sparen. Nur wenn man sich im Metro vor dem Regal die Gretchenfrage stellt und seit den letzten 40.000 km sich nicht sicher ist, ob man das Auto noch bis zum nächsten Ölwechsel hat, landet man dann eben doch bei einem billigeren Öl und verkürzt lieber die Intervalle ein bisschen. Ausserdem wird durch den Ölverbrauch ja immerhin die Hälfte der Ölfüllung erneuert. Den Zahnriemen gönne ich ihm dann bald auch noch einmal...

Viele Grüsse

Felix

P.S.: Ich werde es hier hineinschreiben, wann das Tackern wieder anfängt.

Treser
21.09.2003, 14:21
Quatsch. Selbstverständlich werden Motoren mit einer Zielvorgabe konstruiert, wieviele km sie aushalten sollen. Gerüchten zu Folge sind das bei BMW 300 000, egal ob Diesel oder Benziner.

am rechner kontruiert mag sein, aber welcher Hersteller lässt denn den Motor solange am Prüfstand, das wären ja nehmen wir mal an es würde 250km/h durchbelastet

der müsste dann fast 2 Monate durchlaufen :eek: ;)


Theorie ja, Praxis manchmal :D

Sportsocke
21.09.2003, 14:43
@Treser: wo ist da das Problem bei Modellzyklen >5 Jahre ?

Und wenn der Hersteller wirklich die Lebensdauer auf weniger begrenzen wollte, meinst Du wirklich Ihm würden keine besseren Methoden einfallen, als dieses teure Synthetiköl ? Dann könnte BMW auch einfach billigeres Material und billiges Öl nehmen und den Aktionären mehr Dividende bezahlen. Sie könnten z.B. einfach wie VW Zahnriemen verbauen, die Methode ist ja schon bewährt.

Manche Leute erscheinen mir hier wirklich extrem naiv, indem sie sich bewußt und sogar noch mit Stolz über alle wesentlichen Theorien hinwegsetzen.

Treser, wenn Du eine eigene Theorie zum Thema Motoröl hast, die sich begründen und am besten mit Praxiserfahrungen belegen läßt, dann vertrete sie hier bitte.

Aber immer nur "Wasseröl" schreien, die Profis als praxisferne Theoretiker abzustempeln und unbegründete Behauptungen wie "BMW macht keine Langzeittests" in den Raum zu stellen, das bringt wirklich keinem etwas.

Goldfinger
21.09.2003, 14:58
Original geschrieben von Felix316i
Hallo Goldfinger
Deinen Ausführungen zufolge kann ich also dem Verschleiss an Haupt- und Pleuellagern nicht dadurch vorbeugen, dass ich ein besonders dickes Öl (die Rede ist von 15W-40 oder 10W-40) benutze, um zu vermeiden dass die Gleitflächen sich berühren. Vielmehr sind auch Öle wie 0W-40 auch im Heissbetrieb mehr als ausreichend. Stimmt das so?
Ein hochwertiges OW-40er ist bei Betriebstemperatur genauso "dick" wie jedes andere Öl mit 40er Sommerviskosität auch. Und bei sehr hohen Tem. am stabilsten von allen!

An den Haupt- u. Pleuellagern ist diese Hochtemperatur-Stabilität gar nicht mal so wichtig, da diese nur unwesentlich heißer als das ÖL in der Wanne werden.

An den Kolben dagegen ist das sehr wichtig, da hier die Tem. das zwei- bis dreifache der Wannentem. erreichen kann. 200 Grad sind hier eher die Regel als die Ausnahme. Bei länger Autobahnfahrt mit hoher Last u. Drehzahl können hier sogar Tem. von 300 Grad erreicht werden, während die Wannentemp. auch hier kaum mehr als 130 Grad erreicht. Besonders was die Kolben betrifft, hat das Öl deshalb nicht nur die Aufgabe diese zu schmieren, sondern auch zu kühlen.

Und besonders hier zeigt sich wie gut das Öl wirklich ist. Die Sommerviskosität sagt hierrüber nichts aus, da diese lediglich aussagt, wie sich das Öl bei exakt Hundert Grad verhält. Hydrocrack- u. insbes. synthetische haben bei diesen extremen Tem. gegenüber den mineralischen noch deutliche Reserven. Während mineralische bei diesen Tem. schon zum verdampfen u. verkoken neigen, halten wirklich hochwertige Grundöle diese Tem. vergleichsweise gut aus.

Sie halten das auch über einen wesentlich längeren Zeitraum aus, während die mineralischen bei diesen Tem. sehr schnell altern.

Grüße

Treser
21.09.2003, 16:06
Und wenn der Hersteller wirklich die Lebensdauer auf weniger begrenzen wollte, meinst Du wirklich Ihm würden keine besseren Methoden einfallen, als dieses teure Synthetiköl ? Dann könnte BMW auch einfach billigeres Material und billiges Öl nehmen und den Aktionären mehr Dividende bezahlen. Sie könnten z.B. einfach wie VW Zahnriemen verbauen, die Methode ist ja schon bewährt.


ich habe hier Deine Aussage weder revidiert noch bestätigt, ich bezweifelte lediglich nur das BMW, resp. andere Hersteller einen Motor auf den prüfstand stellen und diesen 2 Monate ohne unterbrechung durchlaufen lassen, wobei das technisch mal ganz abgesehen eh nicht geht, da zwischendrin ja auch mal das Öl gewechselt werden muß ;)
vielleicht arbeitet ja jemand hier direkt in der motorenentwicklung??
ein zahnriemen oder eine steuerkette haben nichts mit der lebensdauer eines Motors zu tun, ein regelmässig gewechselter zahnriemen (und angemessene zeiträume siehe M40) bzw. der motor dann hält sogar länger als einer mit steuerkette, die ja nur für "ein leben" konstruiert ist, und normalerweise aufgrund Kosten nicht ersetzt wird

wie es so schön heisst shareholder value= alles ist nur auf mehr Gewinn ausgerichtet, würde ja dann passen ;)
zu meiner theorie, die vertrete ich ja was denn sonst,
Wasseröle, es gibt hier genug Threads mit Links usw. ausserdem habe ich auch schon mehrfach dazu was gesagt, lääst sich ja alles nachlesen, brauch mich da nicht zu wiederholen,.....

zu den profs hatte ich zwar was stehen, aber da sag ich nix zu...
ich stütze das sowohl aus eigenen als auch anderer praktischen Erfahrungen und ein wenig Logik :p

gruss
T.

Felix316i
21.09.2003, 17:03
Hallo Goldfinger

Was Du schreibst, überzeugt mich. Gerade Porsche lässt für den alten 993 0W-40 Öl zu oder schreibt es sogar vor. Jedenfalls habe ich schon bei vielen ein solches Schildchen im Motorraum gesehen. Das mag einen auf Anhieb überraschen, weil der luftgekühlte Boxer, der besonders als Turbo eine hohe Literleistung hat, bestimmt sehr hohe Ansprüche an das Öl stellt. Ich habe nachgehakt, weil im Internet auch eine "Motorrevisionisten-Meinung" kursiert, nach der viele Motorschäden am Pleuellager auf 0W-Öl zurückzuführen seien und deshalb für meinen Motortyp 10W-40 oder 15W-40 Öle (egal ob Hydrocrack oder nur mineralisch) zu nehmen seien. Aber letztlich ist hier wohl egal ob 10W oder 0W, es sei denn minderwertiges Öl verschlechtert sich durch die Temperaturen am Kolben und im Kopf so sehr, dass auch es auch für die Lager nicht reicht. Und minderwertiges Öl hat wohl in der Regel die Eigenschaft 10W-40 oder 15W-40.

Noch zu den Langzeittests und künstlich reduzierte Lebensdauer:

Ich glaube nicht oder hoffe nicht, dass man absichtlich die Lebensdauer beschränkt. Der Ruf deutscher Autos rührt in erster Linie von der Langlebigkeit her. Wahrscheinlich hat sich aber die Konktruktionsmethode geändert. Mit immer leistungsfähigeren Computern und Programmen (CAD) können Bauteile immer genauer berechnet werden, wo man damals erst aufwendige Versuche anstellen musste. Aber das kann bestimmt jemand aus dem Labor besser erklären, ich bin nur Jurist.

Aus meinem Familien- und Bekanntenkreis ist mir kein Auto bekannt, das vor 200.000 km einen Motorschaden hatte. D.h. besser gesagt lautet meine Erfahrung, dass bisher alle Autos, die 200.000 km gemeistert haben, das mit dem ersten und ungeöffneten Motor geschafft haben. Ich bin gespannt, wie viel mein 3er schafft. Der hat ja nun die denkbar schlechtesten Voraussetzungen: das billigste Öl, die ersten Pleuellager und eingelaufene Nockenwelle seit 70.000 km.

Viele Grüsse

Felix

Treser
21.09.2003, 17:42
Was Du schreibst, überzeugt mich. Gerade Porsche lässt für den alten 993 0W-40 Öl zu oder schreibt es sogar vor. Jedenfalls habe ich schon bei vielen ein solches Schildchen im Motorraum gesehen. Das mag einen auf Anhieb überraschen, weil der luftgekühlte Boxer, der besonders als Turbo eine hohe Literleistung hat, bestimmt sehr hohe Ansprüche an das Öl stellt.

auch bei Porschefans wird das nicht klaglos hingenommen, zumal porsche als Erstbefüllung auch ein 5W-40 Öl nimmt


Klickste mal (http://www.elfertreff.de/porschetreff/mj/faq-antwort-11t.asp?record_ID=38)

Sportsocke
21.09.2003, 17:42
@Felix

An Porsche hatte ich auch schon gedacht, als ich hier das erste Mal wegen 0W-Ölen verunsichert worden bin.

Und gerade Porsche braucht wohl weder auf Ölwechselintervalle, noch auf den letzten Zehntelliter Verbrauch übermäßige Rücksicht zu nehmen, wenn ihr unzweifelhafter Ruf als herausragender Motorenbauer auf dem Spiel stehen würde.

Für mich ist die Sache klar, die Fachleute haben viele gute und nachvollziehbare Argumente für moderene synthetische Öle, und auf der anderen Seite stehen Angaben von Schraubern, die zwar Bezug zur Praxis haben aber diese nicht richtig deuten können und leider gerne "alles besserwissen".

Möge jeder selber entscheiden wem er vertraut.

PS: Vielen Dank nochmal an Goldfinger für die viele gute Theorie. Deine Argumente machen auf mich einen sehr professionellen Eindruck und sie passen zu allen anderen vertrauenswürdigen Aussagen, die ich zu dem Thema sammeln konnte. Endlich mal jemand bei dem man sich nicht denkt: "5 Experten, 7 Meinungen ;)"

@Treser

Ich kann auf Deiner Seite nichts finden was gegen 0W40 spricht. Im Gegenteil, am Ende beschreibt einer völlig korrekt warum Synthetiköl auch in älteren Maschienen nicht fehl am Platze ist, und schreibt daß er damit sogar weniger (!) Ölverbrauch als mit konventionellem hat.

Treser
21.09.2003, 18:03
@sporty
also ich lese da auch raus, das da einige probs mit dünnen Öl haben, musste auch mal durchklicken, die meisten favorisieren für alte Motoren dickes Öl , wie ich auch

wen Goldfingers Ausführungen überzeugt haben, kein Problem, nimmt eben das, aber wenigstens dann jede 10tkm nen Wechsel
(wenn man den Wagen nach 3 Jahren abstösst wird man damit sicherlich keine probs haben, aber wenn man bis zum letztmöglichen fahren will, dann ist IMHO mein Ansatz der bessere)

es soll auch keiner blind und ohne Hintergedanken meine Empfehlungen reinkippen, wenn er davon nicht überzeugt ist


wie heisst es so schön, am Schluss wird abgerechnet :D
auf das man die angestrebten 300tkm schafft,
ich brauch nimma lange ;)

Crankshaft
21.09.2003, 18:05
Hallo

Die Freigabe von Porsche ist sicher ein Argument, aber:

Das LM Super Leichtlauf 10W-40 sowie das Motul 6100 Synergie 10W-40 hat ebenfalls eine Porsche-Freigabe.

Das TWS und Synthetic Z natürlich auch.

Alle oben aufgezählten Öle sind aber 10W und nicht 0W. Dazu ist das LM und das Motul nicht mal ein vollsynthetisches Öl :p ;)


Gruß Micha

schlonzy
21.09.2003, 19:08
Original geschrieben von Crankshaft
Hallo

Die Freigabe von Porsche ist sicher ein Argument, aber:

Das LM Super Leichtlauf 10W-40 sowie das Motul 6100 Synergie 10W-40 hat ebenfalls eine Porsche-Freigabe.

Das TWS und Synthetic Z natürlich auch.

Alle oben aufgezählten Öle sind aber 10W und nicht 0W. Dazu ist das LM und das Motul nicht mal ein vollsynthetisches Öl :p ;)


Gruß Micha

Genau das meinte ich!!! Bei den mehr oder weniger guten Ölen (10W-) lassen die Hersteller einen Motorentest machen um den Käufern zu beweisen das dass Öl auch dafür verwendet werden !darf! !! Die wirklich guten Öle wie 0W-x von Namenhaften Herstellern brauchen halt nicht unbedingt viele freigaben. Da steht ja auch drauf das dieses Öl Weltweit die !höchsten! Anforderungen erfüllt, das sind zwar !nur! Herstellerangaben aber ich denke man kann denen ruhig vertrauen!!! :top:

MfG

Sportsocke
21.09.2003, 19:17
Original geschrieben von Crankshaft
Hallo

Die Freigabe von Porsche ist sicher ein Argument, aber:

Das LM Super Leichtlauf 10W-40 sowie das Motul 6100 Synergie 10W-40 hat ebenfalls eine Porsche-Freigabe.

Das TWS und Synthetic Z natürlich auch.

Alle oben aufgezählten Öle sind aber 10W und nicht 0W. Dazu ist das LM und das Motul nicht mal ein vollsynthetisches Öl :p ;)


Gruß Micha

Das mit der Kaltviskosität ist ja wirklich müßig.

Erstens stehen auf der Porscheliste ja nicht *nur* die von Dir erwähnten 10W-Öle, sonder auch genügend 0W-Varianten. Das besagt also keinesfalls, daß 0W schlechter ist.

Zweitens wiederhole ich mich jetzt: Kann irgendjemand *einen* sinnvollen Grund nennen warum eine zu geringe Kalt(!)-Viskosität schädlich sein soll ?

Und um es vorwegzunehmen: Die Schädigung von VI-Verbesserern ist kein Grund, denn von denen sind im Mineralöl mehr enthalten als in Synthetiköl.

Das 0W-Öl ist kalt *nur* näher an dem Zustand dran, den warmes Öl gleicher Heißviskosität besitzt. UNd warum soll das schlecht sein ???

Crankshaft
21.09.2003, 20:44
Original geschrieben von Sportsocke
Erstens stehen auf der Porscheliste ja nicht *nur* die von Dir erwähnten 10W-Öle, sonder auch genügend 0W-Varianten. Das besagt also keinesfalls, daß 0W schlechter ist.


Hallo

Das wollte ich damit auch nicht sagen. :) Es ging ja oben um die Porsche-Freigabe und um 0W. Ich wollte eigentlich nur sagen, daß Porsche durchaus auch teilsynthetische Öle freigibt, die keine 0W-Öle sind. Ich denke so habe ich das auch geschrieben.

Zum 0W:
Wenn wenigstens am Ende eine 40 steht dann soll man das Öl von mir aus einfüllen. Nach LL '01 ist ja auch nichts anderes möglich, ich habe da kein Problem mit. Ich würde auch in einem aktuellen Motor kein mineralisches 15W-40 einsetzen. Trotzdem ist das 15W-40 in Verbindung mit kurzen Wechselintervallen für sehr hohe KM-Stände gut. Ich habe mit 0W-40 und Wechselintervallen von 10Tkm viel weniger Probleme als mit einem XW-30 und 25 Tkm.
Mir gefällt aber das 0W trotzdem nicht. Deutlich mehr mechanische Geräusche, weniger Laufruhe und ebenso weniger seidiger Lauf unter Last. Der Motor klingt mit einem dünnen Öl unter Last vergleichsweiße "hart" wobei ich hier das 0W-30 oder 0W-40 mit dem TWS vergleiche.


Gruß Micha

schlonzy
21.09.2003, 20:56
Original geschrieben von Crankshaft
Mir gefällt aber das 0W trotzdem nicht. Deutlich mehr mechanische Geräusche, weniger Laufruhe und ebenso weniger seidiger Lauf unter Last. Der Motor klingt mit einem dünnen Öl unter Last vergleichsweiße "hart" wobei ich hier das 0W-30 oder 0W-40 mit dem TWS vergleiche.


Gruß Micha

Einbildung ist auch ne Bildung :rolleyes: :D :D :D

Crankshaft
21.09.2003, 21:21
Hallo

@schlonzy


Du mußt es ja wissen... :rolleyes:



Gruß Micha

schlonzy
21.09.2003, 21:35
LM schreibt hier (http://www.liquimoly.de/web/lmhomede.nsf/66ac5454cda39e924125687d005169fd/02c2ccd26ba6972041256c130033c420/$FILE/Neugestaltung%20Folder.pdf), das ihr 0W-40 das beste ist was sie haben, nun ja, ist auch das teuerste :)
Jetzt bleibt nur die Frage, braucht man das beste?? Also ich für mein Auto schon :top: :top: :top:

Goldfinger
21.09.2003, 22:14
Original geschrieben von Felix316i
Ich habe nachgehakt, weil im Internet auch eine "Motorrevisionisten-Meinung" kursiert, nach der viele Motorschäden am Pleuellager auf 0W-Öl zurückzuführen seien und deshalb für meinen Motortyp 10W-40 oder 15W-40 Öle (egal ob Hydrocrack oder nur mineralisch) zu nehmen seien. Aber letztlich ist hier wohl egal ob 10W oder 0W, es sei denn minderwertiges Öl verschlechtert sich durch die Temperaturen am Kolben und im Kopf so sehr, dass auch es auch für die Lager nicht reicht. Und minderwertiges Öl hat wohl in der Regel die Eigenschaft 10W-40 oder 15W-40.
Hallo "Felix",

was das "Kursieren" betrifft, so kann sich wohl inzwischen jeder selbst ausmalen, was ich von Leuten halte, welche derartiges verbreiten u. vor allem von deren Aussagen! :confused:

Zumindest bei einem 10W-40er eines namhaften Herstellers wäre es übertrieben, ein solches Öl als minderwertig zu bezeichnen. Wie ich auch schon öfters erwähnt habe, gibt es auch bei Motorölen mit gleicher Viskosität deutliche Unterschiede. Es gibt auch ganz brauchbare 10W-40er. Wirklich minderwertig sind diese jedenfalls nicht.

Es kommt halt auch auf den konkreten Motor an, in dem das Öl verwedet werden soll. Manche Motoren gehen vergleichsweise "behutsam" mit dem Schmierstoff um. Solche können auch mit einem guten 10W-40er mehrere 100.000km lang ohne größere Probleme laufen. Bei solchen ist eine generell gute Wartung u. ein Einhalten der Intervalle wahrscheinlich entscheidender (was die MAX-Laufleistung) betrifft, als "nur" statt einem guten ein absolutes Spitzenöl zu verwenden. Dieser Motor benötigt die komplette Leistungsfähigkeit dieses Spitzenöls auch gar nicht!

Dann gibt es aber halt auch Motoren, welche wirklich auf ein Spitzenöl angewiesen sind. Bei diesen würde sich dann die MAX-Lebensdauer mit einem nicht sonderlich hochwertigen Öl deutlich reduzieren. Deshalb habe ich auch in einem anderen Tread schon geschrieben, dass es das BESTE Öl, ohne den konkreten Motor dazu, eigentlich auch gar nicht gibt.

Jeder Motor (ich meine damit solche unterschiedlicher Bauart) stellt halt auch andere Anforderungen u. Prioritäten an den Schmierstoff. Aber im Zweifel dann doch lieber ein (zu) gutes, als ein (zu) schlechtes verwenden. Anderseits ist es aber auch besser, lieber irgendeins nachzufüllen, als (zu) lange mit einem (zu) niedrigen Öl-Stand im Motor zu fahren.

Wie Du siehst, ist es zumindest wesentlich komplexer, als dass sich dies auf die Frage reduzieren würde: "Wasseröl" oder "Rasenmäheröl"! Den Weg aus diesem "Dschungel" weisen halt die ACEA-Normen u. insbes. die Herstellerfreigaben. Wenn auf einer Öldose drauf steht, dass dieses Öl für DEIN (und nicht nur irgendein) Fahrzeug zugelassen ist, dann kannst Du zumindest davon ausgehen, dass der Motor NICHT DARAN kaputt gehen wird. Egal welche Viskosität vorne drauf steht!

Diejenigen, welche ihren Motor relativ schonend behandeln, u. nicht sehr viele Kurzstrecken fahren, können ohne Bedenken das Preiswerteste der GEEIGNETEN nehmen. Die "Heizer", vor allem wenn sie dazu noch ofter mal viele kürzere Strecken fahren, sollten dagegen nicht so auf den Preis schauen, und sich das hochwertigste Öl nehmen (unter den Freigegebenen)!.

Noch kurz etwas zu den Tests generell:
Um festzustellen, ob ein bestimmtes Öl für einen Motor geeignet ist oder nicht, braucht man nicht 200.000km damit zu fahren. EIN kompletes Intervall reicht dafür völlig aus. Dadurch erhält man alle Daten, welche hierfür nötig sind!

Das Gleiche gilt auch dafür, um festzustellen, wie lange dieser Motor insges. (u. jedes einzelne Bauteil darin) mindstens durchhalten wird. Ein Motor erzeugt auch in den ersten 15.000km einen Verschleiß. Dieser hängt natürlich auch von den Fahrgewohnheiten u. den äußeren Bedingungen ab.

Die Motoren werden bes. darauf getestet, ob sie selbst unter den UNGÜNSTIGSTEN Bedingungen die vorgegebene Lebensdauer erreichen u. dabei auch ohne Probleme funktionieren. Anhand des Verschleißes eines so gefahrenen Intervalls, läßt sich sehr genau feststellen (hochrechnen), wie lange der Motor dabei min. bzw. max. durchhalten wird. Und auch welches bzw. welche Bauteile dabei als Erstes u. welche als letztes "aufgeben" werden. Neben den Labortests, werden die Motoren außerdem auch auf der Straße getestet. Dass, auch über sehr lange Distanzen!

Besonders die BMW-Reihensechser sind da sehr ausdauernd, und bei ausreichender Wartung u. mit dem richtigen Schmierstoff eigentlich gar nicht kaputt zu kriegen. Denen muß man meistens erst das Öl ablassen, damit die wirklich die Flügel strecken. Zumindest würde man das aus Zeitgründen sonst gar nicht hinbekommen!

Und außerdem: Nicht NUR BMW, sondern JEDER Hersteller ist darauf bedacht, dass seine Motoren möglichst lange ohne Probleme durchhalten. Alles andere wäre auch völlig abwegig u. würde außerdem jeglicher logik widersprechen!!!

Woran es (fast) immer liegt, wenn die Pleuellager VORZEITIG "aufgeben" habe ich ja schon in einem vorangegangenen Beitrag angedeutet. Und das ist nicht nur bei einem bestimmten, sondern allen Herstellern so (Material-, Konstruktions- u. Produktionsfehler ausgenommen)! Aber nicht nur bei BMW gibt es damit kein generelles Problem. Ein solches ist weder bei BMW selbst, noch bei RENOMIERTEN Instandsetzern bekannt!!!

Viele Grüße

Felix316i
22.09.2003, 12:29
Hallo Goldfinger

Du schreibst von "vorgegebener Lebensdauer", "MAX-Lebensdauer". Kannst Du denn sagen, was die Hersteller für Vorgaben sich setzen? Sicherlich gibt es einige Kompromisse zwischen Lebensdauer, Kosten, Motoreigenschaften, Verbrauch, usw. zu lösen.

Vielleicht hat es auch etwas mit dem Abgasverhalten und den immer strengeren Euro-Normen zu tun, dass vermehrt 0W Öle verwendet werden. So spielt doch schon seit längerem das Kaltstartverhalten des Autos eine Rolle und hier hilft ein 0W-Öl, oder? Denn niedrigerer Verbrauch dürfte ja auch geringere Emmissionen bedeuten...

Wenn ich es bis hierhin richtig verstanden habe, kommt es nicht darauf an, ein möglichst dickflüssiges Öl wie 20W-50 zu haben, sondern eines das *ausreichend* dickflüssig (Verbrauch) ist und das über einen möglichst weiten Temperaturbereich sehr beständig ist.

In der Porsche-Freigabeliste Stand 2000 sind sehr viele 0W-40 und sogar 0W-30 Öle enthalten und die Freigabe gilt rückwirkend bis 1974 zurück! Ich habe schon verschiedene 993 besichtigt und sehr häufig stand auf dem Ölzettel 0W-40.

Viele Grüsse

Felix

Jan Henning
22.09.2003, 16:23
Hallo

Der Entwickler der im 328i gegen 325i-Vergleichstest in der Mot zu Wort kam sagte der M52 sei für "mindestens 200tkm" konstruiert.

Munter bleiben: Jan Henning

Sportsocke
22.09.2003, 16:59
Hallo Jan,

ich kann mir auch nicht vorstellen daß ein Hersteller da etwas offizielles verlauten läßt, sonst versucht noch einer zu klagen der einen Motorschaden bei 298 tkm hatte ;)

Aber über 200tkm sind es wohl sicher, sonst würden einige Vielfahrer Probleme bekommen.

Viele Grüße

Treser
22.09.2003, 17:33
na das langt ja dann für einen normal fahrer etwa 10 jahre, bei 20tkm im jahr........

basti313
22.09.2003, 18:18
Hat der M43 auch Hydrostößel? Sind das die HVA-Elemente? Hab auch manchmal ein deutliches Klappern nach dem Kaltstart.

Treser
22.09.2003, 19:20
jep hat er, ist ja faktisch ein abklatsch des m40 :D

Toxx
22.09.2003, 21:34
Ist der M43 also ein 8-Ventiler mit Rollenschlepphebeln und diesem HVA-Element?

Der M52 dagegen ist doch ein 20-Ventiler mit Tassenstößeln, oder liege ich da falsch?


Grüße


Toxx

Achim2000
22.09.2003, 22:24
@Goldfinger
Also ich war bei keinem "renomierten" Instandsetzer und habe trotzdem meine Pleullager bei einem "minderwertigen" Instandsetzer tauschen lassen, ich hatte 162000 mit einem M60 Motor runter und die PL waren im Notlauf.
Wenn Du meinst das sei kein Thema etwa wie lose Ölpumpenschrauben beim V8 (sind für BMW auch kein Thema).
Ein Punkt, der hier bis jetzt komplett ausgeklammert wurde ist das Druckaufnahmevermögen des Mororenöls und es ist ja wohl unbestritten, das das Öl die Aufgabe hat, Pleuel und Hubzapfen voneinander zu trennen.
Also kann ein TWS ja wohl nicht schädlich sein.
Solltest du es mit den PL nicht glauben, ich habe sie hier und kann sie dir gerne zeigen.

MfG.......Achim

Captn Difool
22.09.2003, 23:45
@Achim, Treser und Jan
Gebts auf, die Leute sind unverbesserlich. Vor allem was "Goldfinger" hier so abläßt, läßt mir die Haare zu Berge stehen. :apaul: Läßt sich von relativ ahnungslosen als "Profi" feiern und argumentiert wie ein Castrol-Werbeprospekt der einem Hochulleerbuch beiliegt.

Wenn dünne Öle so reinigen, kippt doch am besten reines Nitro rein, das reinigt optimal... :D

Eben die Druckbelastbarkeit ist es. Das TWS ist ein 60er Öl, das gibt es weder als 5-W noch als 0-W. Das ist belastbar. Die dünnen Öle verkoken sogar in der Ölwanne.. alles blos Quatsch? So (http://home.t-online.de/home/captndifool/bmw/bilder/Oelwanne_vorher.jpg) sieht das aus, wenn man "Superlonglife" fährt, was Goldfinger so preist. Reinigungswirkung...da kriege ich einen Lachanfall.... das ist übrigens meine Ölwanne, nicht irgendwo aus dem Netz.

Nee, mit Buchwissen kann mich keiner beeindrucken, aber mit Fakten aus der Praxis, das ist eine andere, härtere Welt als am CAD-Wolkenschloß-PC... Sieht man ja an der A-Klasse, was da so bei rauskommt...und wie gut man auf Praxistests verzichten kann, dann wirds richtig peinlich...

Und außerdem: Nicht NUR BMW, sondern JEDER Hersteller ist darauf bedacht, dass seine Motoren möglichst lange ohne Probleme durchhalten. Alles andere wäre auch völlig abwegig u. würde außerdem jeglicher logik widersprechen!!!

Die Techniker vielleicht, aber die Vermarkter wollen mit Legenden Kasse machen, also Spritsparen, und nixe mit Langlebigkeit. Die Spritsparöle gehen eben recht früh an die Lagerreserven, da klappern auch die Hydros schneller als früher. Übrigens läuft mein Motor seit der Umstellung von 10-W60 RS auf Le Mans 15-W60 hörbar ruhiger, schnellerer öldruckaufbau - soviel mal zur "Einbildung", lieber Schlonzy, aber vertrau mal lieber weiter auf den Unsinn, wirst schon sehen... Wenn Euch mal die Pleuel auf der Bahn bei V-Max grüßen, dann gibts von mir nur ein breites Grinsen, weil Ihr wißt ja eh immer so gut Bescheid... :p

Und Felix? Woher kommt wohl Deine eingelaufene Nocke? Ok. sie könnte etwas bessere Oberflächenhärtung haben, aber das etwas verstopfte Ölrohr, was mit dem schwarzen verkoksten Zeugs nicht mehr so recht klar kommt, läßt einen Schmiermangel an den Kontaktflächen zwischen Nocke und Schlepphebel entstehen, das beschleunigt das Einlaufen. Aber kipp nur 0er Öl rein und laß für gutes Geld ne neue Nocke reinsetzen, nach nur 40Tkm biste wieder da wo Du jetzt schon bist....

Aber ich bin jetzt schon ruhig, Ihr wißt ja eh viel besser Bescheid...

Eigentlich ist es mir egal was "Goldfinger" schreibt, mir tun nur die Motoren und mögliche ahnungslose Nachbesitzer leid, die unter diesem Schmarrn leiden müssen. Aber Neuwagenbesitzer braucht das nicht kümmern. Autos werden immer teurer und zugleich immer mehr Konsumobjekt, da wird eben nach drei Jahren ein neuer gekauft, der alte kann ja auf den Schrott was solls. Einige hier scheinen ja ihre Kohle beliebig nachdrucken zu können... :rolleyes:

Goldfinger
23.09.2003, 03:46
Hallo zusammen,

damit es selbst der „Captn“ ;) vielleicht noch versteht, welche „Aussagekraft“ die Viskositätszahlen auf einer Öldose WIRKLICH haben, hier noch ein letzter Versuch, bei dem ich versuche zu erklären, wie diese Viskositätsangaben überhaupt ermittelt werden:

Bei der „dynamischen“ Viskosität, geht es um die Ermittlung der WINTER-Viskosität (Zahl, VOR dem W) also ausschließlich darum, wie sich das Öl bei Kälte verhält) Diese wird anhand eines sog. „Viskosimeter“ (ist ein E-Motor, welcher mit konstantem Drehmoment einen Rotor antreibt) ermittelt. Die Viskosität ergibt sich daraus, welche Drehzahl sich am Rotor einstellt. Anhand einer Eichkurve (welche anhand von Eichölen aufgestellt wurde) kann man dann die „dynamische“ Viskosität ablesen. Die verwendete Maßeinheit ist dabei Milli Pascal/Sekunde (mPas)! Anhand des Wertes werden die Öle in die Viskositätsklassen eingeteilt (0W, 5W, 10W, ect.).

Anhand der „kinematischen“ Viskosität (= dynamische Viskos. / Dichte) werden die Öle in die Sommerviskosität eingeteilt. Dabei durchläuft das Öl in einem sog. Kapillarviskosimeter, bei einer Temp. von exakt 100 Grad, (durch seine eigene Schwerkraft) eine bestimmte Strecke der Kapillare. Anhand der Zeit, die es dafür braucht, ergibt sich die kinematische Viskosität (z. B. 30, 40, 50, 60). Maßeinheit ist Millimeterquadrat pro Sekunde.

Und anhand DIESER beiden Werte „erkennt“ der "Captn" eben wie gut ein Öl wirklich ist!? :confused:

In Wirklichkeit sagt die Sommerviskosität ALLEINE nichts darüber aus, wie sich die Viskosität innerhalb eines breiten Temperaturbereichs verhält. Deshalb haben Dean u. Davis bereits 1929 den sog. Viskositäts-INDEX (VI) entwickelt. Der VI wird aus der kinematischen Viskosität bei zwei UNTERSCHIEDLICHEN Temp. ermittelt. Ein HOHER VI bedeutet: Dass, sich die Viskosität mit zunehmender Temp. relativ WENIG verändert. Und umgekehrt. Legt man also Wert darauf, dass das Öl mit zunehmender Temp. möglichst wenig „dünner“ wird, dann muß man sich den VI ansehen. Und eben nicht (nur) die Sommerviskosität!!!

Was die LABOR-Viskositäts-„Arten“ betrifft, so sind dabei der „HTHS-Wert“ u. vor allem die „Grenzpumpentemperatur“ von (echter) Bedeutung! Der HTHS-Wert beschreibt die dynamische Viskosität bei einer Öl-Temp. von 150 Grad u. einem bestimmten „Schergefälle“ pro Sekunde. Der Grenzwert bei Ölen nach ACEA A3/B3-Norm liegt hier bei 3,5 mPas! Durch diesen Wert soll sichergestellt werden, dass die Öle auch bei hohen Scheergefällen u. hohen Temp. (wie im Lagerbereich) eine ausreichende Schmiersicherheit haben!

Besonders wichtig ist auch die sog Grenzpumpen-Temperatur! Hierbei wird das Öl daraufhin geprüft, ob es bei bestimmten Temp. der Ölpumpe noch VON SELBST zuläuft! Besonders wichtig ist das, weil es sonst zu Lufteinschlüssen u. dadurch bedingten Motorschäden kommen kann!!!

Was das Druck-Aufnahmevermögen (des Öls) betrifft, so ist dieses zumindest bei den Gleitlagern NICHT von Bedeutung! Das deshalb, weil die drehenden Wellen die Lagerschalen gar NICHT berühren (solange sie mit ausreichend (Öl-) Nachschub versorgt werden)! Die Wellen erzeugen einen sehr hohen (Öl-) Druck in den Lagern, welcher eben dieses bewirkt (nur muß das Öl dafür halt erst mal ins Lager rein kommen)! Wären die GL (allein) auf das Druck-Aufnahmevermögen DES Öls angewiesen (also ohne hydrodynamische Schmierung) dann würden diese nicht mal 100 km durchhalten!!! Die hydrodynamische Schmierung hat nichts mit dem Druckaufnahmevermögen des Öls zu tun, sondern funktioniert deshalb, weil man Öl (wie jede andere Flüssigkeit auch) NICHT verdichten kann.

Nur, wenn der Motor NICHT LÄUFT liegen die Wellen auf den unteren Lagerschalen. Allerdings kann ich hier den Captn beruhigen. Während der Motor abgestellt ist, geht wirklich nichts kaputt (von Korrosion mal abgesehen)!!! ;)

Wo das Druckaufnahmevermögen dagegen eine große Rolle spielt, ist der Ventiltrieb. Und zwar besonders an den Nocken der Nockenwelle u. den Schlepphebeln. Das deshalb, weil hier keine hydrodynamische Schmierung (wie in den Gleitlagern) stattfindet u. die Nocken wirklich stark drauf drücken müssen, um die Ventile gegen die Federkraft zu öffnen.

Ventilfedern mit stärkerer Federkraft (wie sie oft beim Einbau einer anderen Nockenwelle verwendet werden) haben deshalb auch einen erhöhten Verschleiß am Ventiltrieb zur Folge. Wenn man eine solche Nockenwelle einbaut u. dabei die Federkraft der Serienfedern nicht mehr ausreichen sollte, ist es deshalb empfehlenswert leichtere Ventile (oder die Vorhandenen zu erleichtern) statt härterer Federn zu verwenden!

@ „Felix“:

Was man bei der Motorenentwicklung u. a. alles berücksichtigen muß, hast Du schon sehr gut erkannt!

Zu der Min-Lebensdauer hat „Jan“ schon was geschrieben. Diese Min-Laufleistung ist richtig. Allerdings nur unter wirklich sehr ungünstigen Bedingungen. Unter „normalen“ Bedingungen, ausreichender Wartung u. nicht zuletzt mit dem richtigen Schmierstoff, erreichen die Motoren aber auch oft die doppelte oder sogar noch höhere Laufleistungen. Bei Laufleistungen über der 200.000 km-Marke liegt es dann mehr am Besitzer als am Motorenbauer, welche MAX-Laufleistung der Motor wirklich erreicht!

@ „Achim2000“:

Finde mehrere BMW-Motoren, wo die Diagnose PL-Schaden lautet u. noch nicht überholt wurden. Dann nenne ich Dir eine Werkstatt vor Ort, wo wir uns die Motoren zusammen ansehen können. Dabei werden wir dann Feststellen, dass es (fast) ausschließlich an (zu) stark verstopften Ölbohrungen in der Kurbelwelle gelegen hat (durch die das Öl an die PL gelangt). Hierzu kannst Du ja in diesem Forum mal eine Umfrage starten. Dabei wirst Du aber feststellen, dass es schon mal gar nicht so einfach ist, mehrere Motoren zu finden wo (nur bzw. vor allem) die PL verschließen sind!

Grüße an alle

Hoschi
23.09.2003, 07:42
Wow, was ist denn hier passiert seit ich das letzte Mal im Thread nachgeschaut habe. Also wenn ich nicht gerade für meine Diplom Prüfungen lernen müsste würde ich mir wirklich die Zeit nehem, das ganze mal richtig durch zu lesen, so habe ich es nur überflogen. Schade, daß ich kein Maschinenbau Ing. werden will, sonst hätte ich hier gleichzeitig lernen können. Nehmts mir nicht krumm, aber ich hab irgendwie immer noch keinen Schimmer welches Öl ich in meinen Kleinen 1.6er einfüllen soll. Ich dachte ich würde hier einfach mal einen Empfehlung eines Leidensgenossen bekommen, der mir einfach aus eigener Erfahrung schreibt: " Probier das mal aus, das hat bei mir ganz gut funktioniert und ich kanns empfehlen". Natürlich ist es klar, daß da jeder wahrscheinlich andere Vorstellungen hat, was empfehlenswert ist, aber ich will ja kein Extremöl einfüllen, sondern ein "Breitbandöl", daß dem Alltag gewachsen ist, nirgens gravierende Schwächen aufweist, optimalerweise vielleicht auf den Winter vorbereitet ist und "risikofrei" ist. Nun bin ich irgendwie verunsicherter als zuvor. Hilfe, bin doch nur ein interessierter Autofahrer!

Viele Grüße, Michael

Goldfinger
23.09.2003, 08:11
Original geschrieben von Hoschi
Nehmts mir nicht krumm, aber ich hab irgendwie immer noch keinen Schimmer welches Öl ich in meinen Kleinen 1.6er einfüllen soll.
Hi "Hoschi",

u. sorry, wenns etwas kompliziert geworden ist. Wenn jemand, wie Du, eine konkrete Empfehlung für sein Auto haben möchte, dann braucht man natürlich nicht so viel schreiben.

Wenn Du so direkt fragst u. Dir das Öl aussuchen kannst, dann würde ich das Castrol GTX7 Dynatec oder ein vergleichbares Produkt nehmen. Vom GTX7 kostet der 5L-Kanister rund 35€ im Handel! Ist wirklich ein gutes Öl. Ein (noch) besseres braucht der 316i nicht unbedingt!

Grüße

P. S. Das GTX7 kann ohne Einschränkungen in allen BMW-Motoren außer N42, N62, W10-Aufladung, S62 u. S54 verwendet werden!

Treser
23.09.2003, 09:07
Natürlich ist es klar, daß da jeder wahrscheinlich andere Vorstellungen hat, was empfehlenswert ist, aber ich will ja kein Extremöl einfüllen, sondern ein "Breitbandöl", daß dem Alltag gewachsen ist, nirgens gravierende Schwächen aufweist, optimalerweise vielleicht auf den Winter vorbereitet ist und "risikofrei" ist. Nun bin ich irgendwie verunsicherter als zuvor. Hilfe, bin doch nur ein interessierter Autofahrer!

@hoschi
da der compact ab anfang an wahrscheinlich mit teilsythese befüllt worden ist würde ich dabei bleiben, das liqui moly super leichtlauf 10W-40 stellt da einen guten kompromis dar, und hat dazu auch noch ne bmw spezial öl freigabe,
gut ist auch das Power von Motul, das ist im M40 meiner freundin drinnen
falls du aber Unterlagen hast, an denen du erkennen kannst das von anfang an ein vollsynth. Öl eingefüllt worden ist, würde ich natürlich auch dabei bleiben das TWS wurde ja schon mehrfach benannt, (ist übrigends auch nicht teurer als andere longlifeöle bei bmw)


@goldfinger den HTHS Wert hat doch Jan bereits als wichtigen Wert benannt, der wurde aber leider nicht weiter beachtet..
somit sagst Du aber, das dann ein Öl mit einem höheren HTHS-Wert stabiler ist als eines mit niedrigeren, und die Longlife Öle krebsen da meistens an der Mindestanforderung rum :confused:
warum da nicht ein stabileres nehmen ???

Der M52 dagegen ist doch ein 20-Ventiler mit Tassenstößeln, oder liege ich da falsch?

wenn mich nicht alles täuscht ist der M52 ein 24 V !!! :cool:



grüßle
T.

Felix316i
23.09.2003, 09:15
@ Goldfinger

Nun eine Frage zum Druckaufnahmevermögen: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Druckaufnahmevermögen und Viskosität?

Deine Ausführungen zum Ventiltrieb sind sehr interessant, weil das ein Schwachpunkt meines Autos ist. Bei fast allen 316i M40 verschleisst die Nockenwelle vorzeitig. Ergo müsste man das durch ein Öl mit besonders hohem Druckaufnahmevermögen verzögern können, auch wenn die Nockenwelle offensichtlich nicht genug gehärtet wurde.

Das bedeutete dann auch, dass der M40-Motor doch eine spezielle Anforderung an das Öl hätte und in der Tat nicht nur mit Rasenmäheröl abgespeist werden sollte.

@Captn Difool

Nichts für ungut, aber was Du schreibst klingst schon ein bisschen nach Klassenkampf. Hier die guten Arbeiter, die pflichtbewusst und bescheiden ihrem Job als Mechaniker etc. nachgehen und dort die bösen Kapitalisten, die nur eines im Sinn haben, nämlich mit Wasserölen alle anderen zu betrügen. Naja, soll ein Scherz am Rande sein, bei den stark verlängerten Wartungsintervallen sind bestimmt auch Marketinggesichtspunkte im Spiel. ;)

In meinem M40 habe ich übrigens noch niemals 0W oder 5W Öl eingefüllt, jedenfalls über die letzten 100.000 km, seit ich das Auto fahre und in den Wartungsrechnungen davor ist, wenn ich mich richtig erinnere, auch kein solches Öl aufgeführt. Das wäre auch viel zu teuer für den 3er. Du wirst aber allen ernstes doch nicht argumentieren wollen, die Nockenwelle sei auf sogenannte Wasseröle zu schieben. Und nun nicht, wie Ihr bisher argumentiert habt, weil sie zu dünnflüssig seien, sondern jetzt, weil sie "verkokten" (was auch immer das ist, aber es wird wohl mit Temperatur zu tun haben)!! Das überzeugt mich gerade am wenigsten, weil ein 0W-40 Öl viel temperaturbeständiger ist als ein 10W-40. Aber andererseits lässt Goldfinger durchblicken, dass ein Öl mit besonders hohem Druckaufnahmevermögen für den Ventiltrieb meines Autos sehr gut gewesen wäre.

Aber das mit dem Ölrohr stimmt bei mir wahrscheinlich. Als ich das erste Mal den Ventildeckel ab hatte, konnte ich von der Innenseite einen richtig dicken (1 - 2 cm), festen, schwarzen Belag abkratzen. Was auch immer das war. Damals wusste ich nicht über das Ölrohr Bescheid, aber bei der nächsten Gelegenheit werde ich es wechseln.

Zu Deiner Ölwanne: Irgendwo meine ich mich zu erinnern, dass Du geschrieben hast, dass Dein Motor bei einer im Internet bekannten Werkstatt geöffnet wurde und eine Tachomanipulation entdeckt wurde. Nun argumentierst Du, als würdest Du die Wartungsgeschichte Deines Autos bis auf den letzten km kennen. Du fährst wie ich ein älteres Modell, das Du offensichtlich gebraucht aus wasweisichwievielter Hande gekauft hast. Vielleicht nicht das richtige Objekt, um zuverlässige Schlüsse zu ziehen.


Ich möchte hier nicht Wissen abladen (das ich auch nicht habe), aber was Goldfinger schreibt überzeugt mich. Ich wage zu behaupten, dass derjenige, der die "Wasseröl"-Geschichte so forciert hat, zwar bestimmt einen grossen praktischen Erfahrungsschatz hat und deshalb auch meinen Respekt geniesst, aber keine richtige Ursachenanalyse betrieben hat.

Viele Grüsse

Felix

Treser
23.09.2003, 10:02
Deine Ausführungen zum Ventiltrieb sind sehr interessant, weil das ein Schwachpunkt meines Autos ist. Bei fast allen 316i M40 verschleisst die Nockenwelle vorzeitig.

das liegt aber zum einen am Aufbau der NW selbst und am nicht genug gehärteten Material, das kann man mit KEINEM ÖL verhindert werden, nur rausgezögert, der M43 hat diese Probs nämlich nicht mehr da umgestellt wurde
der Schwarzschlamm wird denke ich eher aus nicht gewechseltem Öl kommen, du hast glaube ich geschrieben das das öl mehr als 20tkm drinnen war, oder?
der captn sagte, da Wasseröle die Temp. auf dauer nicht vertragen, bilden sie ablagerungen, diese sind also eine Folge der Öle und der langen Wechselintervalle,
vermutlich wird dieser effekt nicht eintreten, wenn Du (auch ein ow-40) nimmst und es jede 5-7,5tkm wechselst, aber wer macht das schon ausser mir :D

Nichts für ungut, aber was Du schreibst klingst schon ein bisschen nach Klassenkampf. Hier die guten Arbeiter, die pflichtbewusst und bescheiden ihrem Job als Mechaniker etc. nachgehen und dort die bösen Kapitalisten, die nur eines im Sinn haben, nämlich mit Wasserölen alle anderen zu betrügen. Naja, soll ein Scherz am Rande sein, bei den stark verlängerten Wartungsintervallen sind bestimmt auch Marketinggesichtspunkte im Spiel

ein Unternehmen würde doch nie jemanden betrügen, das sind alles ehrliche leute, die immer die Wahrheit erzählen ;)
Du musst da unterscheiden, ein Autokonzern möchte viel und immer mehr Autos verkaufen, ist ja auch logosch, wie machen die das zB.:
1. sie bauen von der Form her "bessere" Autos
2. super elektrisches schnicki wird eingebaut
3. Motoren haben mehr Leistung, verbrauchen weniger, am besten keine Inspektion

zu Punkt 3 ist zu sagen: Leichtlauföl, wie der name ja schon sagt, setzt dem Motor weniger Widerstand entgegen, bringt also auch paar PS mehr, die man nicht "entwickeln" muß, noch dazu wartungsfrei,
am besten wäre natürlich schmierende, unkomprimierbare und wärmeleitende luft :top:
weil dann kann man auch noch das Gewicht des Öls einsparen.....

ich glaube auch der M3 Motor war für mehr als 50tkm ausgelegt, leider haben extrem viele diese magische grenze erst gar nicht erreicht, (kannste auch mal hier gucken) ob das jetzt am öl lag lassen wir mal dahingestellt
aber verstehst was ich damit sagen will

übrigends sind die vom Captn benannten Öle meist auch noch billiger und erfüllen ja auch die notwenigen Normen (für wen das relevant ist)


war denn früher alles so schlecht, das auf einmal alle Empfehlungen von damals keine Gültigket mehr haben (wobei bauteile von damals teils noch verwendet werden)????

gruss
T.

basti313
23.09.2003, 11:39
Meine Ölwanne wurde wegen nem unfähigen Stift bei ner Inspektion (Ölschraube abgedreht) beim Händler gewechselt. Damals hatte das Auto 76tkm. Es wurde immer billiges 10W40 Teilsynth. verwendet. Letztes mal IMO von DEA. Die Ölwanne hatte keine Ablagerungen. Nur der übliche dünne Ölfilm. Der Ölfilm war sauber, da ja zuvor neues Öl eingefüllt wurde.

Jetzt fahre ich seit 30tkm RS 10W60. Kein Ölverbrauch, gutes Anspringen im Winter (wenn die Batterie mal voll ist), kein höherer Benzinverbrauch und deutlich leiseres Laufverhalten als mit 10W40!!!
Zudem bei jedem 2.Wechsel nen Motorreiniger rein, damit auch wirklich alles sauber bleibt.
Beim E46 ist das gleiche Öl drin. Beim Umstieg war wieder die erhöhte Laufruhe deutlich zu vernehmen! Hat sogar mein Vater erkannt, der keine Ahnung hatte was für ein Öl eingefüllt wurde und sich auch nicht dafür interessiert! Also nix mit Einbildung!

Das das RS ein schlechtes Öl ist lass ich nicht gelten. War lange Zeit das Topöl von Castrol hinter dem TWS! Laut den Datenblättern haben beide Öle praktisch die gleichen Eigenschaften!

Ich bezeichne den Run auf 0W-Öle auch als WAHN! Früher hat fast jeder Motor locker 300tkm geschafft und teilweise noch viel mehr! Und da gabs noch kein 0W Öl. Was da verkippt wurde... Wer hier im Forum hat schon die 300tkm mit Longlife erreicht? Bitte Melden, ich lasse mich gerne von besserem belehren!

Die LMM Problematik beim Diesel kommt auch vom Öl! Ich habs letztens bei einem LMM von Mercedes gesehen. Der ganze Ansaugtrackt war mit schwarzem Dreck verpappt!

Ich werde leider bald auch wieder zum Umstieg gezwungen. Das RS10W60 gibts kaum noch zu kaufen...Werd wohl TWS nehmen.

Felix316i
23.09.2003, 12:20
WICHTIG: Ich glaube, niemand will behaupten, dass alles, was nicht 0W ist, schlechtes Öl sei. Vielleicht fahre ich selber das schlechte Öl in unserem Kreis, weil ich nicht bereit bin, mehr als 10 Euro für frisches Öl beim Ölwechsel zu investieren.

Natürlich war früher alles besser, aber wenn 0W-Öl einen technischen Fortschritt darstellt, kann man sich ja überlegen, ob man diesen Fortschritt sich zunutzen machen möchte oder sich weiterhin an bewährtes hält. Goldfinger hat ja eindrücklich erläutert, dass dies eine individuelle Kosten-Nutzen-Rechnung ist.

@Treser
Habe ich ja geschrieben: Druckbeständiges Öl könnte vielleicht die Lebensdauer der Nocke hinausZÖGERN.

Über den Werdegang meines Autos weiss ich leider nicht so gut Bescheid, dass ich die Kruste unter dem Ventildeckel erklären könnte. Wie Schlamm kam sie mir allerdings nicht vor, es handelte sich um Ablagerungen. Ich muss mal schauen, ob sie sich wieder gebildet hat.

Vielen Dank für Deine vereinfachenden, unternehmerischen Erwägungen. Ich denke, das LL-Öl wird nicht wegen Motortuning verwendet, sondern wegen Kaltstartverhalten (Abgase, Euro-Norm), Umweltschutz, Verbrauch, Wartungskosten. Das sind klassische Zielvorgaben für die Motorenkonstruktion. Ich bin auch gespannt, wie sich das Konzept stark verlängerter Intervalle zusammen mit Longlife-Öl bewähren wird. Aber wenn es sich bewährt, und das wird es wohl auch oder hat es schon, dann wäre doch das erreichte super, oder?

Viele Grüsse

Felix

P.S.: Es wird hier ja wohl nicht debattiert, ob man Longlife-Öle in einen alten Motor mit 15.000 km Intervall giesen soll und dann die Intervalle auf 50.000 km verlängern darf, oder? Ich denke - aber dazu wird bestimmt Goldfinger kompetenterweise Stellung nehmen - dass immer die Intervallvorgabe vom Hersteller gilt, auch wenn das Öl besser ist.

Treser
23.09.2003, 15:49
Ich denke, das LL-Öl wird nicht wegen Motortuning verwendet, sondern wegen Kaltstartverhalten (Abgase, Euro-Norm), Umweltschutz, Verbrauch, Wartungskosten.

wenn de meinst....


Habe ich ja geschrieben: Druckbeständiges Öl könnte vielleicht die Lebensdauer der Nocke hinausZÖGERN.

ja dann guck doch mal welches die höchste druckbelastbarkeit hat, das TWS, RS, Le Mans usw. dummerweise sind das halt die "dickeren" Öle


Ich bin auch gespannt, wie sich das Konzept stark verlängerter Intervalle zusammen mit Longlife-Öl bewähren wird. Aber wenn es sich bewährt, und das wird es wohl auch oder hat es schon, dann wäre doch das erreichte super, oder?

warten wir noch 5 Jahre und schauen mal da haste recht :D
bin mal gespannt ob du irgendwann mal auch nen 14 jahre alten E46 hast. der dir genausoviel freude macht wie der E30............ ;)

gruss
T.

Captn Difool
23.09.2003, 17:02
Original geschrieben von Goldfinger


Und anhand DIESER beiden Werte „erkennt“ der "Captn" eben wie gut ein Öl wirklich ist!? :confused:



Danke für die wieder einmal sehr theoretischen Schulbuchausführungen über Viskostität udn Druckaufnahme... ;) Ist mir alles bestens bekannt. Wenn Du mal im Archiv anstatt Deiner Leerbücher gestöberst hättest, würdest Du auch wissen, worum es mir geht.

Natürlich macht der VI allein kein Öl, dann könnte man ja auch das 1,50€ Baumarkttreckerfett 15-W40 oder 20-W40nehmen... Die Summe der Eigenschaften machts... ;)

Zudem erwähnst Du noch, das der Sommerindex um so höher er ausfällt einen so gleichbleibenderen Effekt hat, sprich das Öl wird bei hohen Temperaturen weniger dünn. Richtig. Demnach muß also ein 15er auch bei hohen Temperaturen dicker sein als ein 0er... Genauso findet man es in BMW-Betriebsanleitungen bis MJ '98 als Grafik (Zwischen Seite 70 und 85, je nach Modell und Jahrgang) aufgetragen.

Eine Grafik, die alle als veraltet und überholt betrachten mögen, aber die VIs haben immer noch dieselbe Definition wie zu dieser Zeit, also hat auch die Grafik aus dieser Zeit immer noch ihre Gültigkeit. Der Kaltindex gibt den Kaltzustand an, der Warmindex um wieviel das Öl bei hohen Temperaturen dünner wird. Und dieser Warmbereich ist bei einem 15-W60 derart weit oben, wo auch das beste 0-W40 nie hinkommt. Mehr darüber lese man bitte im Archiv.

basti313
23.09.2003, 17:20
Und weil in dieser Tabelle steht, dass 0W40 im Sommer nicht gut ist füll ichs auch nicht ein.

Sportsocke
23.09.2003, 17:25
bin mal gespannt ob du irgendwann mal auch nen 14 jahre alten E46 hast. der dir genausoviel freude macht wie der E30............

Dafür wirst Du aber eher einen Elektronikguru als einen Ölpapst benötigen, um den E46 weit über 10 Jahre zu retten. Aber zurück zum Thema, welches eh nicht mehr dem Titel entspricht:

Ich versuche die Sache mal in Plus- und Minuspunkte zusammenzufassen:

Moderne Synthetiköle (z.B. Castrol RS 0W40):

+ Geringer Verbrauch (spart Mehrkosten beim Ölwechsel u.U. ein)
+ Hohe Haltbarkeit wegen vergleichsweise geringem Anteil an VI-Verbesserern
+ Beste Reinigungswirkung
+ Hohes Schmutztragevermögen und hohe alkalische Reserve (sonst wäre LongLife-Freigabe unmöglich)
+ Beste theoretische und praktische Erfahrung, schließlich laufen wahrscheinlich 99% aller neuen BMW mit dieser Gruppe Öl.
- Hoher Preis

Synthetik-Rennöle (z.B. Castrol Motorsport TWS 10W40)

+ Geringerer Ölverbrauch in Motoren mit großen Toleranzen
- Höherer Spritverbrauch
- Kein Longlife-Intervall möglich
- Hoher Preis
- Fakten über Reinigungswirkung, alkalische Reserve, Schmutztragevermögen, Verschleißschutz bei Mischreibung usw... bisher hier im Forum unbekannt.
- Zwar BMW-Spezialölfreigabe vorhanden, ich bezweifle aber daß BMW das eigentlich unsinnige TWS in den "Nicht-M-Motoren) so genau testet wie z.B. die überschaubare LL01-Liste.

Gute Mineralöle (z.B. Hydrocrack-Varianten):

+ Gute Reinigungswirkung
+ Langjährige Praxiserfahrung in vielen Motoren
+ Günstiger Preis
o Mittelmäßiger Spritverbrauch
- Kein Longlife-Service möglich.

Billige Mineralöle (z.B. Baumarkt-Hausmarke 15W40)

+ Günstigster Preis
- Schwarzschlamm
- Enthaltene Additive unbekannt
- VI-Verbesserer sind nicht stabil, Heisviskosität ist damit nicht zu halten.

Zu den Argumenten der "Wasserölgegner" sag ich jetzt nix, außer daß wirklich *jeder* Mechaniker, Maschienenbauer, Industriemechaniker und wem ich noch davon erzählt habe nur den Kopf schütteln konnte. Tut mir leid für Treser und Co. aber in meinen Augen ist das wirklich der allergrößte Quatsch der hier im Forum repetiert wird.

PS: Goldfinger, bitte korrigiere mich wenn ich irgendwo großen Quatsch geschrieben haben sollte.

Treser
23.09.2003, 17:57
Castrol Motorsport TWS 10W40)

das stimmt so schonmal nicht



zu den anderen Sachen mache ich nur mal immer ne Notiz dazu

Moderne Synthetiköle (z.B. Castrol RS 0W40):

+ Geringer Verbrauch (spart Mehrkosten beim Ölwechsel u.U. ein)---
Verbrauch ja LL nicht erwünscht da es früher kein LL gab
+ Hohe Haltbarkeit wegen vergleichsweise geringem Anteil an VI-Verbesserern---------theoretisch erwünscht
+ Beste Reinigungswirkung--------kann man nicht sagen, denn wo gibts dazu denn Angaben wieviel ein Öl reinigt???
+ Hohes Schmutztragevermögen und hohe alkalische Reserve (sonst wäre LongLife-Freigabe unmöglich)-----------theoretisch ja, aber nicht bei LL
+ Beste theoretische und praktische Erfahrung, schließlich laufen wahrscheinlich 99% aller neuen BMW mit dieser Gruppe Öl-------
praktisch kann man nicht sagen da bmw mit 100tkm aus der garantie geht, aber die 2te stimmt
- Hoher Preis-----------stimmt


Synthetik-Rennöle (z.B. Castrol Motorsport TWS )

+ Geringerer Ölverbrauch in Motoren mit großen Toleranzen----jep.
- Höherer Spritverbrauch---jep.
- Kein Longlife-Intervall möglich--brauchts auch nicht, da schädlich
- Hoher Preis-------relativ, billiger als LL
- Fakten über Reinigungswirkung, alkalische Reserve, Schmutztragevermögen, Verschleißschutz bei Mischreibung usw... bisher hier im Forum unbekannt-------jep.
- Zwar BMW-Spezialölfreigabe vorhanden, ich bezweifle aber daß BMW das eigentlich unsinnige TWS in den "Nicht-M-Motoren) so genau testet wie z.B. die überschaubare LL01-Liste.---- und damit sagst Du das ein M getestetes Öl nix taugt......nope



Gute Mineralöle (z.B. Hydrocrack-Varianten):

+ Gute Reinigungswirkung-gibt keine angaben
+ Langjährige Praxiserfahrung in vielen Motoren----jep.
+ Günstiger Preis--jep.
o Mittelmäßiger Spritverbrauch--rel.
- Kein Longlife-Service möglich.--nicht erwünscht



Billige Mineralöle (z.B. Baumarkt-Hausmarke 15W40)

+ Günstigster Preis---jep.
- Schwarzschlamm---nicht unbedingt, wenn regelmässig gewechselt
- Enthaltene Additive unbekannt--aha bei den anderen bekannt????
- VI-Verbesserer sind nicht stabil, Heisviskosität ist damit nicht zu halten--nope da auch die Normen erfüllt werden



Zu den Argumenten der "Wasserölgegner" sag ich jetzt nix, außer daß wirklich *jeder* Mechaniker, Maschienenbauer, Industriemechaniker und wem ich noch davon erzählt habe nur den Kopf schütteln konnte. Tut mir leid für Treser und Co. aber in meinen Augen ist das wirklich der allergrößte Quatsch der hier im Forum repetiert wird.


selbst aus Deiner Übersicht ist für alle älteren Modelle ersichtlich das die
10W-4o HC variante als beste Lösung rauskommt
Ich weiß ja nicht welchen Deiner Kumpels Du davon erzählt hast, aber anscheinend wurde denen auch die Sicht dazu vernebelt.......
tja in Zukunft wird man sogar prahlen können nehmt das öl des Weltmeisters
am besten nehm dann doch ein ow-30, das senkt den verbrauch und alles andere noch viel mehr.......ist sozusagen noch besser



*kopfschüttel*

gruss
T.

Sportsocke
23.09.2003, 18:21
Original geschrieben von Treser

selbst aus Deiner Übersicht ist für alle älteren Modelle ersichtlich das die
10W-4o HC variante als beste Lösung rauskommt


Ich habe extra in der Liste nicht von *dem* besten Öl gesprochen, weil es dieses nicht gibt.

Wenn sinnvolle Gründe für z.B. das Hydrocrack-Öl sprechen wär ich der letzte der sagt "nimm doch 0W40, weil das so super toll ist".

nur eine Sache noch:

Original geschrieben von Treser
+ Beste theoretische und praktische Erfahrung, schließlich laufen wahrscheinlich 99% aller neuen BMW mit dieser Gruppe Öl-------
praktisch kann man nicht sagen da bmw mit 100tkm aus der garantie geht, aber die 2te stimmt


Geh mal auf www.bmw.de, dann auf Gebrauchtwagenbörse, und dann schau Dir an wie viele Gebrauchte mit weit über 100 tkm noch zusammen mit Europlus-Garantie verkauft werden. Meinst Du wirklich BMW würde das tun, wenn der Tod von den Maschienen wie behauptet so früh vorausbestimmt wäre ??? Und erzähl mir nicht, daß die Vorbesitzer dort alle 10tkm Ölwechsel hätten machen lassen.

Dann schau mal auf www.mobile.de, such nach 320d mit über 150tkm, und du findest auf der 2ten Seite einen mit 270 000 km und viele weitere mit gut über 200 000. Glaubst Du das waren alles Ölfanatiker ?

Für mich gibt es noch kein Anzeichen daß die Autos von heute schneller kaputt gehen als die von vor 20 Jahren. Vor allem dann nicht wenn man die Mechanik betrachtet, wirklich Probleme könnte bei heutigen Autos eher die Elektronik bereiten.

Aber man kann ja alles schlechtreden.

Dresches
23.09.2003, 18:21
IMHO steht der Flottenverbrauch bei den Herstellern hoch oben auf der Liste. Die gesetzlichen Vorgaben stellen immer mehr Anforderungen an die Motorenentwickler. Deshalb kann ich mir schon vorstellen, daß ein Öl empfohlen wird, welches den Verbrauch senkt, aber die Lebenserwartung des Motors nicht als erstes Ziel hat. Natürlich sind die heutigen hochwertigen Öle besser in der Lage mehrere Ziele zu erreichen, aber ich denke, daß die Langlebigkeit und die Leistung des Motors deutlich mehr gesteigert werden könnten, wenn der Verbrauch nicht so wichtig wäre (aber erzähl das mal den Grünen... ;)).
Darüber hinaus diskutieren wir uns hier die Köpfe heiß, obwohl die wenigsten von uns ihren Wagen noch fahren werden, wenn er Laufleistungen erreicht, wo man die Theorien beweisen könnte - und damit meine ich von 0 bis 300.000km und nicht irgendwann mit 120.000km gebraucht gekauft.
Und wenn jemand die Erfahrung gemacht hat, daß mit "dickerem" Öl der Motor weniger Geräusche macht, dann bliebe noch die Frage zu klären, ob es auch mechanisch von Vorteil ist... Man könnte sich ja auch Oropax (schreibt man das so?) in die Ohren stopfen, dann hört man auch weniger Geräusche... ;)
Also auf die Qualität des Öls achten, regelmäßig wechseln und immer warm fahren. Dann fluppt dat schon! :top:

Felix316i
23.09.2003, 18:28
Original geschrieben von Captn Difool
Natürlich macht der VI allein kein Öl, dann könnte man ja auch das 1,50€ Baumarkttreckerfett 15-W40 oder 20-W40nehmen... Die Summe der Eigenschaften machts... ;)

Eine Grafik, die alle als veraltet und überholt betrachten mögen, aber die VIs haben immer noch dieselbe Definition wie zu dieser Zeit, also hat auch die Grafik aus dieser Zeit immer noch ihre Gültigkeit. Der Kaltindex gibt den Kaltzustand an, der Warmindex um wieviel das Öl bei hohen Temperaturen dünner wird. Und dieser Warmbereich ist bei einem 15-W60 derart weit oben, wo auch das beste 0-W40 nie hinkommt. Mehr darüber lese man bitte im Archiv.

Ich glaube, Du hast es nicht verstanden. Winter- und Sommerviskosität sind nur zwei Stich-/Anhaltspunkte in der breiten Temperaturskala, die uns über den Viskositätsverlauf des Öls und über die restlichen Eigenschaften nichts sagen.

Sicherlich ist Goldfinger die kompetente Adresse, das zu beantworten, aber ich glaube ich liege im Folgenden nicht falsch:

Die Viskosität aller Öle weist ein Gefälle von kalt nach warm auf, desto wärmer desto dünner.

15W-40: Bei Kälte ziemlich dickflüssig, bei Wärme schon dünnflüssig, aber ausreichend. Gefälle von kalt nach warm: Man kann daher vermuten, dass es bei Hitze weiter abfällt.

0W-40: Ist bei Kälte verhältnismässig sehr dünn, bei Hitze immer noch (ausreichend) dünn. Relativ konstant, geringes Gefälle: Man kann den Schluss wagen, dass das Öl mehr als ausreichend dick ist und zwar in einem sehr breiten Temperaturbereich weit über den Sommermesspunkt hinaus.

15W-60: Überall relativ dick, wieder geringes Gefälle von kalt nach warm, wird auch bei extremer Beanspruchung, Temperatur standhalten.

Male Dir dazu eine Grafik, Du wirst erkennen das das 15W-40 in hohen Temperaturbereichen weit abfällt, weil es mit zunehmender Temperatur viel mehr Viskosität verliert wie die anderen Öle. Deswegen ist ein 40er nicht gleich jedem 40er Öl.

Nun zum Vergleich von 0W-40 und 15W-60: Beide sind sehr konstant, nur auf einem unterschiedlichem Niveau, das 15W-60 liegt höher. Es stellt sich nun die Frage, was man braucht. Hier wird wohl zwischen Rennsport und Alltagsbetrieb unterschieden:

Alltag: Kaltstarts, grosse Temperaturschwankungen, wenige Belastungsspitzen, andererseits geht es weniger um maximale Leistung, sondern auch um geringeren Verbrauch etc.

Beim Aspekt langer Wartungsintervalle, die aus Gründen der Ökonomie und des Umweltschutzes durchaus gewünscht sind: Geht man davon aus, dass Öl durch Verunrinigungen etc. mit langer Betriebsdauer zähflüssiger wird, dann hat das 0W-40 natürlich die grösseren Reserven gegenüber dem 15W-60, das für den Alltagsbetrieb fast schon zu dick ist.

Wenn auch Treser und Co ein bisschen recherchieren würden, würdet Ihr erfahren, dass das 0W-30 Öl nur für ein beschränktes Einsatzgebiet vorgesehen ist, anscheinend vor allem für Pumpe-Düse-TDIs. Aus welchen Gründen auch immer. Also lassen wir mal dieses Öl zunächst aussen vor, solang wir die Hintergründe dazu nicht kennen.


@Treser

Die Druckbelastbarkeit interessiert mich nun näher. Wie lauten denn die Werte von TWS und LeMans und die verschiedener 0W-40 Öle? Welches Öl sticht hier denn besonders hervor? Mit "Hervorstechen" meine ich, dass ich das Öl von den anderen wirklich hervorhebt.

Und nochmals an Euch beide: Niemand will Eure heissgeliebten TWS- und Le Mans-Öle in den Schmutz ziehen. Sie sind sicherlich überdimensioniert genug, dass ihr ruhig schlafen könnt. Es geht mehr darum, ob die Eigenschaften von 0W-40 eine smarte Alternative darstellen könnten. Meines Erachtens ja.

Treser
23.09.2003, 18:33
Geh mal auf www.bmw.de, dann auf Gebrauchtwagenbörse, und dann schau Dir an wie viele Gebrauchte mit weit über 100 tkm noch zusammen mit Europlus-Garantie verkauft werden.

die europlus ist eine versicherung, die im Schadenfall zahlen sollte, BMW zahlt dafür nix.......


320d mit über 150tkm, und du findest auf der 2ten Seite einen mit 270 000 km

beim diesel gibt es keine Ölverdünnung durch kraftstoff, und damit veränderung der eigenschaften, wahrscheinlich bei benzinern die eine laufleistung von 60tkm im jahr haben wohl auch nicht


ich habe hier übrigend snoch einen sehr schönen Passus rausgekramt:
kommt übrigends nicht von mir:

Nun könnte man glauben, dass ein Öl mit einer hohen Spannweite, z.B. ein ultra-modernes, synthetisches SAE 0 W - 40, viel besser als ein normales 10 W - 40 ist.
Falsch gedacht: Ein hochlegiertes Öl ist nicht nur viel teurer, sondern wird in einem hochbelasteten Motor auch viel eher altern. Nach gewisser Zeit ist von der großen Spanne kaum noch etwas übrig. Sicherer und billiger ist es, einen möglichst engen Bereich abgestimmt auf das Einsatzgebiet zu wählen. Daher setzt man SAE 10 W - 40 oder ein SAE 20 W - 50 bei besonders heissen Bedingungen ein.


es denke auch andere so......



edit: @felix es steht ua hier drinnen Klick (http://www.auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?s=&threadid=44250&perpage=25&highlight=druckbelastbarkeit&pagenumber=2)

mal schauen ob ich die Werte och rausfriemel

Sportsocke
23.09.2003, 18:39
Original geschrieben von Treser
die europlus ist eine versicherung, die im Schadenfall zahlen sollte, BMW zahlt dafür nix.......


:gpaul: :gpaul: :gpaul:

Und was macht Deine Autoversicherung wenn Du viele Unfälle baust ? Die Beiträge steigen !

Was macht die Europlus wenn zu viele Autos kaputt gehen ? Im Endeffekt hat BMW bzw. haben die Autohäuser alle diese Kosten selber zu tragen.

Original geschrieben von Treser

ich habe hier übrigend snoch einen sehr schönen Passus rausgekramt:
kommt übrigends nicht von mir:

Nun könnte man glauben, dass ein Öl mit einer hohen Spannweite, z.B. ein ultra-modernes, synthetisches SAE 0 W - 40, viel besser als ein normales 10 W - 40 ist.
Falsch gedacht: Ein hochlegiertes Öl ist nicht nur viel teurer, sondern wird in einem hochbelasteten Motor auch viel eher altern. Nach gewisser Zeit ist von der großen Spanne kaum noch etwas übrig. Sicherer und billiger ist es, einen möglichst engen Bereich abgestimmt auf das Einsatzgebiet zu wählen. Daher setzt man SAE 10 W - 40 oder ein SAE 20 W - 50 bei besonders heissen Bedingungen ein.


es denke auch andere so......

Und ? Ich habe im Internet eine Meldung gefunden daß Rührei sexy macht. Soll ich deshalb jeden Morgen Rührei essen ?

Treser
23.09.2003, 18:53
Und ? Ich habe im Internet eine Meldung gefunden daß Rührei sexy macht. Soll ich deshalb jeden Morgen Rührei essen ?

solltest mal überlegen :D :D


das ist zwar off topic, aber:

Was macht die Europlus wenn zu viele Autos kaputt gehen ? Im Endeffekt hat BMW bzw. haben die Autohäuser alle diese Kosten selber zu tragen.

wenn ich ne Teilkasko abschließe und mir die Kiste gestohlen wird, meinst Du wirklich das juckt BMW ??
das wird dann halt auf den Kaufpreis abgewälzt, im Fall der EP

Jan Henning
23.09.2003, 18:59
Hallo

Das ist auch ungefähr das was bei den Werbeabteilungen der großen Ölfirmen auch publiziert wird.

Ich mache jetzt mal meine Rechnung auf:

Einfache freigegebene Mineralöle sind für folgende BMW-Motoren ausreichend:

M10, M20, M21, M30, M40, M42, M43 (nicht M43TU!), M44, M50, M52 (dies ist der hier diskutierte) (nicht M52TU!), M60, M62 (nicht M62LEV!), M70, M73 (bis 8/97), S14, S38, S50, S50U, S52, S70

Einfach und Freigegeben bezieht sich bei diesen Motoren auf mindestens ACEA A2, CCMC G4 bzw API SJ-CD.

@Goldfinger: Hier noch mal ein Auszug aus einer erweiterten Ölinformation,die ich von BMW auf Nachfrage bekommen habe:

ACEA:A3/B3
Mit dieser Qualitätsstufe werden relativ hohe Anforderungen definiert,
ohne daß eine konkrete Prüfung in einem BMW Motor stattfindet. Sie ist
die Basis für alle namentlichen Freigaben durch BMW. Für BMW
Dieselmotoren ist mindestens diese Qualität vorgeschrieben (außer E34
Touring / E36 ab 9/95).

ACEA:A2
Diese Qualitätsstufe definiert einfachere Anforderungen. Sie ist für alle
BMW Fahrzeuge mit Ottomotoren geeignet und ausreichend, für die im
vorstehenden keine höheren Anforderungen genannt werden. Dies gilt
insbesondere für alle älteren Fahrzeuge mit Ölwechselintervallen bis ca.
15.000 km. Bei Verwendung solcher Öle ist besonders auf die Auswahl
der geeigneten Viskositätsklasse zu achten, da hier sowohl zu niedrigen
als auch zu hohen Umgebungstemperaturen hin enge Grenzen gegeben
sein können.

Stand ist 2/2002, und nicht 1990, wie du vermutet hattest

Aber zurück zum Thema:

Diese einfachen Öle kann man vewenden wenn es wirklich auf jeden Pfenning ankommt. Die Motoren laufen nicht schlecht damit, wie die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zeigen. Leider gibt es immer wieder solche, die meinen das Öl nie wechseln zu müssen - diese Typen sind für für den schlechten Ruf den Mineralöle oft haben verantwortlich - der Unfähige sitzt aber nicht in der Ölwanne sondern am Steuer.

Dann gibt es Menschen denen ist nur "ausreichend" eben nicht genug. die haben heute zwei Möglichkeiten: Entweder man geht bei BMW auf SLX/TXT 0W-30/5W-30 oder auf TWS 10W-60, oder man kauft irgend was woanders. Zu letzerer Gruppe gehört auch das RS 0W-40 (ATU bzw Baumarkt-Öl, kein Werkstattöl).

Bei BMW stehen entweder die XW-30 Öl im Regal, oder das TWS, aber keine von den Handelsabfüllungen.

Dann gibt es noch die BMW Hausöle (High-Power, Super-Power und wie sie alle heißen). Die kann dir zwar jeder BMW-Händler besorgen, aber ohne ausdrücklichen Kundenwunsch verfüllt sie irgendwie keiner (oder dummerweise nur keiner den ich kenne, und ich habe mitlerweile schon bei einigen eingekauft) - finde ich irgendwie etwas mysteriös, aber bei über 20€ für das 0W-40 der Hausmarke, nicht im 5-Liter Gebinde, sondern in der Literflasche, machen das nachvollziehbar.

Wenn du also von:

Beste theoretische und praktische Erfahrung, schließlich laufen wahrscheinlich 99% aller neuen BMW mit dieser Gruppe Öl.

sprichst ist das Unsinn. Die Erfahrungen beziehen sich auf die Werkstattöle SLX/TXT und nicht auf die Handelsabfüllungen von Eisen Karl oder ATU.

Wichtigster Unterschied: Die Longlife-01er Öle die es bei BMW i.d.R. gibt haben eine Heißviskosität von 30, nicht von 40.

So, und jetzt bekomme ich auch den Bogen: Der theoretische Überbau ist vielleicht ganz nett zu lesen und ich habe mir auch schon früher mal viel Mühe gegeben das was ich als Realität erlebt habe theoretisch zu überbauen, es ist wie ich jetzt zugeben muß aber an der restriktiven Informationspolitik der Ölhersteller gescheitert. Die interessanten Werte werden in den Datenblättern nicht veröffentlicht. :(

Was du glaubst oder nicht ist mir letztenendes egal. Ich kann nur von mir reden: Ich habe den Unterschied zwischen dem Castrol TXT 5W-30 und dem Castrol TWS Motorsport 10W-60 gespürt, und dank Öldruck und Öltemperaturanzeige bin ich mitlerweile auch in der Lage zu sagen unter welchen Bedingungen mein Motor arbeitet. Ich werde nicht zurückwechseln.

Ich habe mitlerweile einiges Gezeigt bekommen, was ich zuvor auch nicht für möglich gehalten hätte. Die losen Ölpumpen des V8 zum Bleistift, und wie BMW darauf reagiert, nämlich gar nicht :mad: Du kannst das hier im Forum nachlesen, das waren nicht nur ein paar, sie warr wirklich bei fast jedem locker der überhaupt nachgeschaut hat. Aber BMW kennt das Problem offiziell nicht.

Die ebenfalls nach nur 100tkm verschlissenen Pleuellager des Autobild Dauertest 318i E46 wurden mit "nicht korrekt ausgewinkelte Pleuel" abgetan - Goldfingers Erklärung mit den zugesetzten Ölbohrungen hört sich zwar auch gut an, aber der Dauertest M43TU hat sicher regelmäßig das "richtige" Öl bekommen.

Ich war anfangs selbst gespannt, ob sich der Öltyp an den Lagerzuständen ablesen läßt, oder anders herum: Ob ich jemandem der einen bestimmten Öltyp fährt vor Zerlegung sagen kann, wie der Verschleißstand ungefähr ist. Aber es klappt. Und Bob war da nicht der einzige, auch wenn er der einzige ist der hier was dazu sagt.

Fahrt mit Gott aber fahrt. Jan Henning

Sportsocke
23.09.2003, 19:32
@Jan

Daß die Handelsabfüllungen nicht bei BMW verwendet werden bedarf keiner Diskussion, ich wollte damit ja auch nur sagen:

Wenn das Werkstatt-Öl TXT 0W30 zusammen mit Longlife-Intervallen den Gebrauchtwagenbörsen immernoch ein derartiges Angebot beschert, dann kann die Aussage schonmal nicht stimmen daß jeder Motor mit 0W-Öl nach 150 000 km am Ende ist. Wie man es inklusive vielen anderen haarsträubenden Sachen auf gewissen Websites liest.

Für mich lautet die Frage auch: Soll ich den Profis glauben die sich durch viele staatliche Abschlüsse bis hin zur Promotion als solche bewiesen haben oder denen die sich selber dazu ernannt haben ? Mag sein daß ich da auch etwas naiv bin, aber da glaube ich an klassische Werte.

Jan Henning
23.09.2003, 19:53
Hallo

Ein Abschluß und eine Promotion sind der Beleg das jemand etwas leisten kann und es auch schon mal gezeigt hat. Dem gebührt Respekt. Es ist aber keine Garantie für die Zukunft. Welche Spannungen zwischen Markting, Entwicklern, Service und Handel entstehen können kannst du dir sicher auch leicht vorstellen. Und das dann nicht jeder so kann wie er gern möchte.

Lenin sagte einmal: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Ich vertraue meinen Eltern und meiner Schwester. Alles andere sind Fremde.

Was mich etwas wundert ist warum du mit deinem Diesel überhaupt so engagiert mitdiskutierst: Du könntest dich schließlich mangels Longlife-Zwang im Gegensatz zu den (IMHO ;)) longlifegeplagten Benzinerfahrern beruhigt zurücklehen und z.B. das TWS (;)) einfüllen, und es so beiden Recht machen: BMW und mir. :D

Munter bleiben: Jan Henning

schlonzy
23.09.2003, 19:55
Hi,
ich als nichtswissender Befürworter von Goldfinger hab da mal noch eine Frage!
Welcher Motor braucht das x-W60?
Wenn der Motor in Ordnung ist kann er ruhig eine Stunde lang mit 7000 U/min am Grenzbereich gefahren werden ohne mehr als den normalen Verschleiß aufzuweisen.
Der Motor und das Öl Pendeln sich in einem gewissen Temperaturbereich ein, wenn das Öl das Aushält ist das OK. Und jetzt beweiß mal einer das ein 0W-40 das nicht schafft!

Beim Autobild Test kann man der Aussage von BMW ruhig glauben schenken.
Die Lager sind nicht wegen dem Öl hops gegangen, sonder das Problem liegt eher in Konstruktions oder Verarbeitung Mängeln.

Und nun mal was anderes, ich habe bei meinem ja eine Motorspülung gemacht und 0W-40 von LM eingefüllt, jetzt ratet mal was passiert ist... ne ne... der Motor läuft noch ;)
Er verbraucht kein ÖL mehr bin jetzt fast 1000km gefahren und das auch Autobahn ist nur zwei mm unter voll!!!
Er hatte vorher mehr als ein Liter auf tausend gefressen :eek:
Ich dachte schon zu erst mein Auto währe ein Ölfresser, nun kann ich nur sagen „stimmt nicht“ :top:
Ich hatte so was vorher auch bei meinen Golf beobachtet und dachte es läg an dem Vollsynthetischen Öl nun kann ich aber mit Bestimmtheit sagen das es die Motorspülung gewesen ist, muss wohl die Kolbenringe wieder 100% funktionstüchtig gemacht haben!

MfG

Jan Henning
23.09.2003, 20:00
Original geschrieben von schlonzy
Und jetzt beweiß mal einer das ein 0W-40 das nicht schafft!

Mir reicht ein begründeter Verdacht. ;)

Munter bleiben: Jan Henning

schlonzy
23.09.2003, 20:12
Original geschrieben von Jan Henning
Mir reicht ein begründeter Verdacht. ;)

Munter bleiben: Jan Henning

Nun ja, ich behaupte mal, es gibt gute und schlecht motoren. Und wenn ein schlechter mal das Handtuch schmeißt wird es gleich aufs liebe brave öl geschoben :(
Natürlich kann man mit schlechten Schmierstoffen auch schaden anrichten aber ein schlechter Motor bleibt ein schlechter Motor! :flop:

Crankshaft
23.09.2003, 20:15
Original geschrieben von Sportsocke

1. Moderne Synthetiköle (z.B. Castrol RS 0W40):

+ Geringer Verbrauch (spart Mehrkosten beim Ölwechsel u.U. ein)
+ Hohe Haltbarkeit wegen vergleichsweise geringem Anteil an VI-Verbesserern
+ Beste Reinigungswirkung
+ Hohes Schmutztragevermögen und hohe alkalische Reserve (sonst wäre LongLife-Freigabe unmöglich)
+ Beste theoretische und praktische Erfahrung, schließlich laufen wahrscheinlich 99% aller neuen BMW mit dieser Gruppe Öl.
- Hoher Preis

2. Synthetik-Rennöle (z.B. Castrol Motorsport TWS 10W60)

+ Geringerer Ölverbrauch in Motoren mit großen Toleranzen
- Höherer Spritverbrauch
- Kein Longlife-Intervall möglich
- Hoher Preis
- Fakten über Reinigungswirkung, alkalische Reserve, Schmutztragevermögen, Verschleißschutz bei Mischreibung usw... bisher hier im Forum unbekannt.
- Zwar BMW-Spezialölfreigabe vorhanden, ich bezweifle aber daß BMW das eigentlich unsinnige TWS in den "Nicht-M-Motoren) so genau testet wie z.B. die überschaubare LL01-Liste.


Hallo

zu1.

#Es kommt auf die Fahrbedingungen an. Bei Kurzstrecke möglich, bei Langstrecke minimalste Benzineinsparung.
#Durchaus gute Reinigungswirkung fraglich ob das über das gesamte LL-Intervall anhält.
#Erfahrung ist mit den 0W-Ölen durchaus vorhanden, jedoch nicht in auf lange Sicht gesehen in Verbindung mit LL. Die meisten neuen Autos laufen zwar mit dieser Art von Ölen (vollsynthetisch) jedoch sind das nicht mal mehr 40er Öle sondern 0W-30 oder 5W-30. Das wird in der Regel ab Werk eingefüllt und in den Werkstätten zum Wechsel. 0W-40 ist recht selten zu sehen, mehr auf speziellen Wunsch.
#Hoher Preis, da Auslegung auf LL, nicht unbeding wegen der Qualität in Verbindung mit Verschleißschutz.

zu2.

#Ölverbrauch könnte damit auch bei eingen M54 hier im Forum gesenkt werden.
#Höherer Benzinverbrauch nur bei absoluter Kurzstrecke, ca. 0,3 Liter/100Km, siehe bei 1.
#LL nicht möglich, mit nicht wichtig
#Preis des TWS liegt bei 16€/Liter, das SLX 0W-30 z.B. bei 21€/Liter
#Reinigungswirkung, alkalische Reserve: Haben die M-Modelle ein Problem damit? Wichtig: Es ist kein LL-Öl.
#TWS hat Freigabe als BMW-Spezialöl. Prüfung in einem BMW-Motor. Das gleiche Öl, das Synthetic Z von Veedol hat Freigabe auch von VW/Audi. Also auch Verwendung in einem 60 PS Polo möglich. TWS und Synthetic Z haben Freigabe von Porsche. Öle die nicht nach LL-01 zulässig sind werden natürlich auch nicht (mehr) getestet.


Natürlich gibt es eine Menge von Autos die mit XW-Y über 200 Tkm geschafft haben. Das sind aber Vielfahrerautos, denn LL gibt es noch nicht so lange, daß diese Km's über sie Zeit, also z.B. 20 Tkm/Jahr gefahren wurden. Denn der Alltag mit Kurzstrecke usw. ist viel härter, aber das sagte ja auch schon die Auto-Blubb.
Und selbst wenn die gebrauchten Autos super sauber beim Händler stehen, in die Motoren möchte ich (oft) nicht reinschauen. Wenn das Auto von Wechsel zu Wechsel (mit LL) stark belastet wurde dann schaut der Motor innen aus wie ein Grill auf dem Oktoberfest. Genau so schwarz und verkrustet.

Was heute so auf Prüfständen im Super-Zeitraffer abläuft ist das Eine, was auf der Straße passiert das Andere. Gutes Beispiel sind hier die E46 Querlenker. Waren manchmal schon bei 40 Tkm fertig. Ja sind die bei der Entwicklung mit dem Auto nicht mal 50 TKm gefahren?, oder wurde er eben nur auf dem Prüfstand um mehrere Achsen geschüttelt?

@schlonzy
Du kannst der Auto-Blubb glauben, ich nicht ;)


Gruß Micha

schlonzy
23.09.2003, 20:30
Original geschrieben von Crankshaft
geschüttelt?

@schlonzy
Du kannst der Auto-Blubb glauben, ich nicht ;)


Gruß Micha

Glaub ich der Autobild?! :confused: Dann weißt du aber mehr wie ich...

Ps: ich glaub der ComputerBild :D

schlonzy
23.09.2003, 20:39
Original geschrieben von Jan Henning
wurden mit "nicht korrekt ausgewinkelte Pleuel" abgetan

Fahrt mit Gott aber fahrt. Jan Henning


Kommt die aussage von BMW oder ist das eine Interpretation des Schadens von der Autobild???

Treser
23.09.2003, 20:43
Er verbraucht kein ÖL mehr bin jetzt fast 1000km gefahren und das auch Autobahn ist nur zwei mm unter voll!!!


wenn man zugrunde legt, das zwischen min und max vielleicht 2cm und 1 Liter liegen und Du bis max gegossen hast, dann hattest Du einen Ölverbrauch von 0.1 Liter auf 1000km , macht einen Liter auf 10tkm, das nenn ich schon Ölverbrauch

im vergleich zu vorher aber eine deutliche verbesserung

Jan Henning
23.09.2003, 20:51
Original geschrieben von schlonzy
Kommt die aussage von BMW oder ist das eine Interpretation des Schadens von der Autobild???

Das war BMWs Erklärungsversuch. (Die Autobild konfrontiert den Hersteller ja immer mit den Schäden)

Munter bleiben: Jan Henning

schlonzy
23.09.2003, 21:03
Original geschrieben von Treser
wenn man zugrunde legt, das zwischen min und max vielleicht 2cm und 1 Liter liegen und Du bis max gegossen hast, dann hattest Du einen Ölverbrauch von 0.1 Liter auf 1000km , macht einen Liter auf 10tkm, das nenn ich schon Ölverbrauch

im vergleich zu vorher aber eine deutliche verbesserung

Ich habe natürlich kein „kein verbrauch“ währe ja zu schön :) aber ca. 0,1 oder 0,2 Liter auf tausend Kilometer ist doch nicht viel!!
Oder habe ich das jetzt falsch verstanden :confused:

MfG

Sportsocke
23.09.2003, 21:07
@schlonzy

0,1 oder 0,2L Ölverbrauch lassen sich am Ölmeßstab garnicht bestimmen. Was Du da gesehen hast, kann von leichter Schräglage des Autos über Temperaturunterschiede bis hin zu echtem Ölverbrauch jede Ursache haben.

Es wäre jedoch ein guter Hinweis auf eine erfolgreiche Reinigung des Motors wenn der Ölverbrauch tatsächlich gesunken ist.

schlonzy
23.09.2003, 21:08
Original geschrieben von Jan Henning
Das war BMWs Erklärungsversuch. (Die Autobild konfrontiert den Hersteller ja immer mit den Schäden)

Munter bleiben: Jan Henning


Dann hab ich das doch richtig verstanden! War nur von Crankshaft´s kleinem Kommentar irritiert :rolleyes:

MfG

Treser
23.09.2003, 21:08
nein das ist absolut in den bmw maßen,
ich glaube die geben sogar als max. zulässigen verbrauch 1 Liter /1000km an :eek:

ich kann jetzt nur von mir sprechen, aber ich fülle norm. 0.2-0.3 Liter auf
5-7.5tkm auf (dann mach ich ja nen Wechsel ;) )

vielleicht wär ein 10W-4o nochmal besser :D ;) :D

schlonzy
23.09.2003, 21:13
Original geschrieben von Sportsocke
@schlonzy

0,1 oder 0,2L Ölverbrauch lassen sich am Ölmeßstab garnicht bestimmen. Was Du da gesehen hast, kann von leichter Schräglage des Autos über Temperaturunterschiede bis hin zu echtem Ölverbrauch jede Ursache haben.

Es wäre jedoch ein guter Hinweis auf eine erfolgreiche Reinigung des Motors wenn der Ölverbrauch tatsächlich gesunken ist.


will das ja auch nicht bis auf drei Stellen hinterm Komma Festnagel :)

MfG

Toxx
23.09.2003, 22:13
Original geschrieben von Treser
nein das ist absolut in den bmw maßen,
ich glaube die geben sogar als max. zulässigen verbrauch 1 Liter /1000km an :eek:



0,7l auf 1000km ist die vorgegebene Grenze von BMW, der Verbrauch ist durch nachwiegen des Motoröls zu ermitteln ....

Also ich füll beim 5er zwischen den 15.000km Intervallen nix nach, der Z3 mit dem M43TU braucht schon mal den einen Liter zwischen seinem 25.000 Intervall.

Und da natürlich das gute Castrol SLX! :D


Grüße


Toxx :cool:

schlonzy
23.09.2003, 22:19
Original geschrieben von Toxx
0,7l auf 1000km ist die vorgegebene Grenze von BMW, der Verbrauch ist durch nachwiegen des Motoröls zu ermitteln ....

Also ich füll beim 5er zwischen den 15.000km Intervallen nix nach, der Z3 mit dem M43TU braucht schon mal den einen Liter zwischen seinem 25.000 Intervall.

Und da natürlich das gute Castrol SLX! :D


Grüße


Toxx :cool:

0,7 Liter auch bei meinem Motor (318is M42) dann hätter er ja vorher ca. 100% mehr verbraucht als der richtwert es zuläst :eek:

MfG

Dresches
24.09.2003, 11:53
Original geschrieben von schlonzy
0,7 Liter auch bei meinem Motor (318is M42) dann hätter er ja vorher ca. 100% mehr verbraucht als der richtwert es zuläst :eek:

MfG
Einen knappen Liter muß ich auch auf 1000km nachkippen (190.000km), aber das ist bei alten Motoren eher die Regel als die Ausnahme...

Hoschi
24.09.2003, 15:24
Neben dem einfachen Ölwechsel habe ich jetzt auch mal gehört, daß man anstatt nur das alte Öl abzulassen und neues einzufüllen, den Motor einer Art Spülung unterziehen kann, bevor man das neue Öl rein gibt. Ist so etwas eigentlich zu empfehlen oder unsinn?

Gruß, Michael

basti313
24.09.2003, 20:18
Meinem hats zusammen mit neuen Zündkerzen nen satten Leistungszuwachs gebracht (Vmax +10km/h).
Ich werds beim nächsten Wechsel wieder machen.
Manche haben danach einen erhöhten Ölverbrauch. Bei nem 0W40 mit der entsprechenden Reinigungswirkung ;) passiert dann aber das gleiche.

Goldfinger
25.09.2003, 13:52
Original geschrieben von Dresches
Einen knappen Liter muß ich auch auf 1000km nachkippen (190.000km), aber das ist bei alten Motoren eher die Regel als die Ausnahme...
Hallo,

das war beim 525i (E34) eines Bekannten von mir genauso!

Nachdem ich den Öldeckel abgenommen u. mit einer Taschenlampe mal rein geschaut habe (soweit man da halt sieht), dachte ich mir, dass hier eine Reinigung höchste Zeit ist (war bei km-Stand 170.000).

Habe das "Motorclean" von Liqui Moly benutzt. Wird dem betriebswarmen Motoröl zugegeben und nach ca. 10 min im Leerlauf zusammen mit dem Altöl wieder abgelassen!

Als neues Öl haben wir das Castrol "Formula Power u. Protektion" (0W-40) eingefüllt. Ergebnis: Motor springt seitdem sofort an. Schnurrt sofort wie ein Kätzchen und braucht jetzt auf 10.000km genau so viel ÖL wie vorher auf 1.000! Kraftstoff-Verbrauch war vorher rund 11 bis 12 L/100km. Seither rund 10 bis 11L.

Vorher war es so: Schlechtes Anspringen beim Kaltstart. Beim Warmstart sprang er nur an, wenn man dabei Gas gegeben hat. Und Öl hat er gesoffen wie ein Loch. Rund 1 bis 1,5 Liter auf 1.000 km. Intervalle wurden immer eingehalten. Allerdings wurde immer möglichst billiges Öl verwendet. Meistens 15W-40 u. ab und zu mal ein 10W-40er.

Seither verwendet er nur noch das o. g. Castrolöl. Motor hat inzwischen 225.000 km drauf u. schnurrt immer noch wie eine Mieze! ÖL muß er rund einen Liter zwischen den Intervallen (rund 15.000) km nachfüllen.

Übrigens: Undichter ist der Motor auch nicht geworden! Sondern im Gegenteil wieder ziemlich dicht! Das lag aber sehr wahrscheinlich auch am "Motoröl-Verlust-Stop" (ebenfalls von LM) welches wir zusammen mit der Umölung auf das Castrol bei der Ersten Füllung mit eingefüllt hatten.

Als er mich kürzlich mal besucht hatte, habe ich noch mal in den Ventildeckel rein geleuchtet u. war selber erstaunt. Nicht mal mehr die "normale" dunkelbraune" Schicht ist vorhanden. Wirklich absolut sauber. Ganz neue Motoren mit einer Laufleistung von 1.000km sehen auch nicht anders aus!

Grüße

P. S. Die Menge des genannten Innen-Reinigers von LM beträgt einen halben Liter. Wenn der Ölstand VOR dem Wechsel nur knapp unter max. ist, dann ist das zuviel. Dann vorher etwas absaugen! Wenn der MAX.-Stand durch den Reiniger nur wenige mm am Meßstab überschritten wird, dann macht das nichts, da der Motor damit ja nur 10 min im Leerlauf läuft!

Walker
25.09.2003, 14:09
Servus

Ich hab meinen 318ti erst vor kurzem gekauft und hab nun 100.000 runter.

Ist es nun Sinnvoll beim nächsten Ölwechsel dieses "Motorclean" und "Verlust-Stop" einzufüllen ?

Ich wollte danach immer 10W-40 oder dieses 10W-60 verwenden.

basti313
25.09.2003, 14:52
Laut den Angaben von BMW ist ein Liter über Max noch ok. Also immer rein mit dem Zeug. Ob eine höhere Konzentration gut ist (weniger Öl) kann ich nicht sagen, würds aber auch nicht ausprobieren.

Verlust-Stop würd ich erstmal rauslassen. Das hilft IMO eher bei undichtem Motor und ist nicht dazu einen noch in der Toleranz liegenden Ölverlust zu verringern.

Ein guter Motor (ohne Defekt) zwischen 20 und 150tkm verbrauch kein Öl. :rolleyes:

Goldfinger
25.09.2003, 14:54
Original geschrieben von Walker
Ich hab meinen 318ti erst vor kurzem gekauft und hab nun 100.000 runter.

Ist es nun Sinnvoll beim nächsten Ölwechsel dieses "Motorclean" und "Verlust-Stop" einzufüllen ?

Ich wollte danach immer 10W-40 oder dieses 10W-60 verwenden.
Bei 100.000km muß eine Innen-Reinigung noch nicht unbedingt notwendig sein.

Einfach mal mit einer Taschenlampe in den Ventildeckel leuchten. Sieht das Aluminium noch wie Alu aus, dann ist es nicht erfordelich. Sieht es aber aus, alls wäre alles mit einer braunen Schicht überzogen, dann ist es empfehlenswert!

Was das Öl betrifft, so kann man in diesen Motor auch ein gutes 10W-40 einfüllen. Allerdings sollte es wenigstens die ACEA (A3)-Norm erfüllen. Und im Optimalfall noch über eine BMW-Freigabe (wenigstens BMW-Spezialöl) verfügen.

Das TWS (10W-60) KANN man verwenden. Zumindest in den Wintermonaten würde ich es allerdings nicht verwenden. Deinem Motor wäre ein hochwertiges 0W-40 (Castrol Formula P. u. P.) oder ein auch sehr gutes 5W-40 (Castrol GTX7 Dynatec) allerdings lieber! Und das nicht nur im Winter!

Grüße

P. S. Motoröl-Verlust-Stop ist nur notwendig bzw. empfehlenswert, wenn der Motor zudem nicht ganz dicht ist!

Null-Ölverbrauch gibt es nicht, da bei jeder Zündung etwas mit verbrannt wird. Normal sind ca. 0,1 Liter/1000km. Sinkt der Stand lt. Ölmeßstab über einen sehr langen Zeitraum wirklich nicht, dann heißt das nicht, dass der Motor wirklich Null verbraucht, sondern das verbrauchte Öl durch Kondenswasser und/oder Kraftstoff wieder "aufgefüllt" wird!!!

basti313
25.09.2003, 16:03
Null-Ölverbrauch gibt es nicht, da bei jeder Zündung etwas mit verbrannt wird. Normal sind ca. 0,1 Liter/1000km. Sinkt der Stand lt. Ölmeßstab über einen sehr langen Zeitraum wirklich nicht, dann heißt das nicht, dass der Motor wirklich Null verbraucht, sondern das verbrauchte Öl durch Kondenswasser und/oder Kraftstoff wieder "aufgefüllt" wird!!!

Zur Zeit laufen der E36 110tkm und der E46 65tkm nur auf Langstrecke (17 und 15km bis zur Arbeit, einfach) und am Wochenende jeder mind. 50km einfach.
Der letzte Ölwechsel beim E46 war vor 5000km. Das Öl steht auf Max. Beim E36 war das Öl beim letzten Wechsel 14tkm ca. einen mm unter Max. Das Öl fülle ich bei gerade stehendem Auto (Estrich in der Garage wurde im Wasser verlegt) immer genau bis Max auf (in kleinen Schritten mit kurzem laufenlassen des Motors.

schlonzy
25.09.2003, 16:26
Original geschrieben von basti313
(Estrich in der Garage wurde im Wasser verlegt)


ich schmeiß mich weg, was heißt den „ estrich wurde im Wasser verlegt“ *mega lol* :D :D :D
Ich kann`s mir aber vorstellen, du meinst euer Estrich wurde „schwimmend“ verlegt! :rolleyes:
Das bedeutet aber nicht das er grade ist, das heißt das er auf Dämmung liegt

Ps. Am besten du nimmst eine im Wasser schwimmende Wasserwaage und schaust mal nach ob er grade ist ...hahaha, ich lach mich tot, lieg schon unterm Tisch *lol*

MfG

basti313
25.09.2003, 16:31
Nee :rolleyes:

Der Untergrund war schon rel. gerade und der Estrich wurde mit ner Wasserwaage abgezogen und ist somit absolut gerade. In der Garage wurde der Estrich natürlich nicht schwimmend verlegt.

Goldfinger
25.09.2003, 17:21
Hi "basti",

natürlich gibt es auch Motoren, die wirklich sehr wenig Öl (mit-) verbrennen. Aber absolut NULL geht wirklich nicht.

Allein der Schmutz u. die Schadstoffe, die dass Öl aufnehmen muß. füllen schon einen Teil wieder auf.

Was bein Messen (abgesehen vom Untergrund) noch eine große Rolle spielt, ist die Öltemp. bei der gemessen wird, u. auch wie man beim Messen vorgeht!

Da sich das Motoröl mit zunehmender Temp. ausdehnt, sollte man nie bei kaltem Motor bis max. auffüllen, weil dann zuviel drin ist.

Richtig ist, die Messung bei Betriebstemperatur durchzuführen. Also nach wenigstens 15 min Fahrt. Nach dem Abstellen des Motors zwei min warten (Stoppuhr brauchts dabei natürlich nicht) u. dann messen. Dann stimmt das, was der Ölmeßstab anzeigt, auch ziemlich genau!

Grüße

basti313
25.09.2003, 17:25
Ich messe immer im kalten Zustand. 1l mehr schadet nicht und es passt.

Goldfinger
25.09.2003, 17:36
Original geschrieben von basti313
Ich messe immer im kalten Zustand. 1l mehr schadet nicht und es passt.
Ist beides leider falsch u. auch sehr ungesund für den Motor!

Bei einem (zu) hohen Ölstand, kann es dass Öl irgendwo raus drücken. Es kann außerdem über die Kurbelgehäuse-Entlüftung in den Ansaugkrümmer gelangen.

Abgesehen davon wird das Öl dann von der Kurbelwelle zu sehr durchgepanscht, wodurch es zu sehr aufschäumt u. es dadurch zu viel Lufteinschluß im Öl kommen kann. Ist wirklich alles sehr ungesund für den Motor.

Zuviel ist genauso schädlich wie zu wenig. Wenn die MAX-Markierung am Meßstab kurzfristig um zwei mm überschritten wird, dann macht das nichts. Aber alles was darüber hinausgeht, ist wirklich seeehr ungut!!!

Grüße

Ist wirklich erstaunlich, dass der Motor immer noch einwandfrei funktioniert, falls Du das schon länger so machen solltest! Da kann man mal sehen, was so ein BMW-Motor alles aushält!!!

schlonzy
25.09.2003, 18:02
@ Goldfinger: stimmt hundertprozentig :top:
Mann kann sich ja vorstellen was im Motor abgeht, wenn die Kurbelwelle bei 6000 Turen ins Öl peitscht :eek:


MfG

basti313
25.09.2003, 20:30
Peitscht ja noch lang nicht. Aus 4l bei 20°C werden bei 120°C "nur" 4,28l. Laut BMW (Jan Henning hat ne Quelle) ist 1l mehr noch unproblematisch.

Aber schon klar, dass die Kurbelwelle nicht umrühren darf :)

Jan Henning
25.09.2003, 20:42
Hallo

Die BMW Werkstattanweisung ließt sich so:

"Hinweis:
Eine geringfügige Überbefüllung bis ca. 0,5 Liter resp. 5 bis 7 mm Abweichung am Ölmessstab führt zu keiner Beeinträchtigung des Motors oder seiner Lebensdauer."

Und gilt in der Form strenggenommen nur für den M52.

Munter bleiben: Jan Henning

stormy
25.09.2003, 21:27
ich kann's mir irgendwie nicht verkneifen:

geschrieben vom captn

Übrigens läuft mein Motor seit der Umstellung von 10-W60 RS auf Le Mans 15-W60



du hattest mal RS 10W-60 drin? dacht das war 10W-40......?????

theoretisch hat goldi recht was das 0W-40 bis 15W-40 betrifft und der heissviskosi....sonst duerfte sich das oel nicht xyW-40 nennen.....

nur warum sollt des 15W-40 laenger im motor (zylinderwaende usw) bleiben als 0W-40 (vorausgesetzt beide oele betriebswarm)? antwort bekommt man auf die frage eh nich..... :D

das ein vollsynt temp stabiler als ein mineraloel ist duerfte auch klar sein?!

druckaufnahmevermoegen? bei 0W-40 bestimmt mehr als 6 mal so hoch wie bei 15W-40 (www.motul.de)

also irgendwie kommt nix niet und nagel festes.....(duenn vs dick, als 0W-40 vs 15W-40) worauf es nun ankommt (druckaufnahme vs visko vs etc)

aber ehrlich? mir langen die knappen 9000kg/cm2 die das castrol RS 10W-60 aushaelt (das gleiche oel wie veedol synt z....siehe datenblatt der beiden)

15W-40------>900kg/cm2
10W-40------>4100kg/cm2
5W-40------>5100kg/cm2
15W-50------>4800kg/cm2
15W-60------>22000kg/cm2
0W-40------>ca 6000kg/cm2
10W-60------>ca 9000kg/cm2

die letzten beiden hab ich von nem instandsetzer.....und zufaellig sind des beide RS oele von castrol...... ;) und der rest von motul

naja nur was zum nachdenken........

hab jetz das 10W-40 40tkm gefahren und jetz wegen oelverbrauch gewechselt....(nachkippen nervt, war aber scho immer so)...auf RS 10W-60 und bin zufrieden und hab 190tkm....motor laeuft wie ne 1......(abgehoert mit stetoskop, denn lagerschaden hoert man vorher und erst recht mit stetosscop aber es wird schon wer :D ne andere meinung haben....egal was wer sagt.... es sei denn man ist taub)

gruss aus der pfalz

stormy

Captn Difool
25.09.2003, 22:01
Original geschrieben von Goldfinger

Null-Ölverbrauch gibt es nicht, da bei jeder Zündung etwas mit verbrannt wird. Normal sind ca. 0,1 Liter/1000km. Sinkt der Stand lt. Ölmeßstab über einen sehr langen Zeitraum wirklich nicht, dann heißt das nicht, dass der Motor wirklich Null verbraucht, sondern das verbrauchte Öl durch Kondenswasser und/oder Kraftstoff wieder "aufgefüllt" wird!!!

Mal abgesehen, das selbst TWS für den Winter dünn genug ist (wir leben ja nicht in der Tundra...) noch dieses:

Mein Motor verbraucht auf 9000km 0,00l Le Mans ohne irgendwelche dazugekippten Inkontinenzverhinderer. 0,1l auf den letzten 1500km, weil das Öl seine Lebensdauer erreicht hat und daher Zeit für den Wechsel ist. Das sieht und riecht man auch.

@ Stormy
Der hatte ein RS-Aufkleber drin, ein 10-W40 gibt es meines Wissens nicht im Baumarkt von Castrol. Aber wie Du vielleicht wissen solltest ist das 10-W60 RS =! Vedool Z letzteres ist = TWS ;) Das "alte" RS gibt es nicht mehr. Wenn Du mit dem RS zufrieden bist, ist doch ok. ;) "Klappermotoren" haben sozusagen "Rennsporttoleranzen", klar gehen die am besten, fraglich nur wie lange noch... :D Aber mit 10-W60 sicher länger als mit 0-W40 :D Vor allem mit Deinem Bleifuß... :D :D

stormy
25.09.2003, 22:29
hallo,

es gibt aber an der tanke kein RS mit 10W-60 :D nur das RS mit 5W-40 ;)

jedenfalls hier anner BP.....

klappermotoren? :D hmmmmmm meiner geht noch wie am ersten tag als ich ihn bekam (112tkm) und klappert nich.....(messung weiter oben....)


ich und bleifuss? :D ja den hab ich, aber auch nich so oft wie man vieleicht denken mag....fahr ja eh kaum noch autobahn, aber wenn :cool:

ich frag mich trotzdem warum das datenblatt des RS 10W-60 und des veedols absolut identisch ist......will ja keine vermutungen nennen, iss mir zu heavy, hoechsten per pm ;) jedenfalls so lange ich nich penne (frauchen will ma rann......annen rechner mench :D)

mfg stormy

schlonzy
25.09.2003, 22:38
Hi,
Ich hab meinen Cousin mal angetickert, der kennt sich recht gut mit Motoren, Getrieben und sonstige Metallverarbeitungen aus... der hat es recht kurz und bündig gemacht.
Er meint, normale PKW Motoren können wenn sie technisch einwandfrei sind, keine Mangelschmierung in Lagern oder sonstigen Teilen bekommen. Da spielen die gängigen, dem entsprechend freigegebenen, Viskositätsklassen keine Rolle.
Hauptverschleiß ist bei solchen Motoren der Kaltstart und nicht eingehaltene Öl Wechselinterwalle.

Mir hat er als Tipp gegeben, das ich mein Öl früher als vorgeschrieben wechseln sollte und dünnes Öl währe für den Kaltstart auch nicht schlecht, meint er.
Naja.... dann mach ich das auch so

MfG

Goldfinger
25.09.2003, 23:10
Original geschrieben von Jan Henning
Eine geringfügige Überbefüllung bis ca. 0,5 Liter resp. 5 bis 7 mm Abweichung am Ölmessstab führt zu keiner Beeinträchtigung des Motors oder seiner Lebensdauer."
Und gilt in der Form strenggenommen nur für den M52.
Hi Jan,

eine konkrete Mengenangabe ist natürlich immer relativ zu sehen!

Bei einem Motor, welcher regulär z. B. 6,5L im Motor hat, ist eine kurzfristige Überfüllung mit einem HALBEN Liter natürlich keine Katastrophe!

Aber bei einem Motor mit 4L Ölmenge ist eine Überfüllung mit EINEM GANZEN Liter nicht ein bißchen, sondern viiiiel zu viel. Sind ja auch 25%!!! zu viel!

Optimal ist es, wenn bei Betriebstemp. die Menge knapp UNTER der MAX-Markierung ist. Im Winter darf es sogar etwas weniger sein (oberes Drittel zwischen min u. max). Und im Zweifelsfall lieber etwas unter als über der MAX-Markierung bleiben. Zu viel ist genauso schädlich wie zu wenig!!!

@"Captn Divool:

Hallo Captn, wenn Du wirklich denkst, dass es egal ist, ob man ein 10W-60 oder ein 0W-40 im Winter drin hat, dann fülle mal jeweils von beiden ein bißchen in ein Glas, und stell es mal über Nacht ins Freie, wenn es mal wieder so um die minus 15 Grad hat. Dann nimmst Du am Morgen beide Gläser in die Hand. Beim 0W-40 mußt Du dann immer noch aufpassen, damit Du Dich damit nicht voll schüttest. Beim 10W-60 brauchst Du dagegen keine Angst haben. Denn selbst wenn Du das ganz kurz auf den Kopf stellst, läuft trotzdem nichts raus.

Meine ich wirklich ernst. Probier das mal wirklich aus. Und dann stell Dir vor, das dieses Öl durch das Sieb, die Pumpe, den Filter, Ventile, Kanäle u. Bohrungen muß, ehe es überhaupt eine Schmierstelle erreicht.

Und wenn Du gleich nach dem Kaltstart (von außen) aufmerksam lauscht, kannst Du sogar hören, wie die Kurbelwelle den zähen Honig durchpanscht u. im Motor herumschleudert!

Dass, dabei eine evtl. vorhandene Öldruck-Anzeige sogar einen sehr hohen Wert anzeigt, ist dabei ja nur logisch, da der Druck im Hauptkanal gleich nach der Pumpe entsprechend hoch ist. Das heißt deswegen aber nicht, dass alles gut geschmiert u. mit Öl versorgt wird!

Grüße

Treser
26.09.2003, 07:43
10-W40 gibt es meines Wissens nicht im Baumarkt von Castrol.

doch gibt es sogar ist das GTX Leichtlauf 10W-40 :D


es gibt aber an der tanke kein RS mit 10W-60 nur das RS mit 5W-40
das kann nicht sein, das RS gibts nur als 0W-40 oder das alte 10W-60


zu Der Tabelle, es haben doch nicht alle 15W-40 Öle, oder 0W-xx. oder 10W-40 Öle das gleiche Druckaufnahmevermögen?????
also gleiche Visko, gleiches Druckaufnahmevermögen?? :confused:


Mir hat er als Tipp gegeben, das ich mein Öl früher als vorgeschrieben wechseln sollte und dünnes Öl währe für den Kaltstart auch nicht schlecht, meint er.

jo das predige ich auch max. 10tkm


T.

Captn Difool
26.09.2003, 08:59
Original geschrieben von Goldfinger

Hallo Captn, wenn Du wirklich denkst, dass es egal ist, ob man ein 10W-60 oder ein 0W-40 im Winter drin hat, dann fülle mal jeweils von beiden ein bißchen in ein Glas, und stell es mal über Nacht ins Freie, wenn es mal wieder so um die minus 15 Grad hat. Dann nimmst Du am Morgen beide Gläser in die Hand.


Mein LeMans hing bereits bei 3°C wie ein Honigklumpen am Meßstab, so soll es sein ! :cool: :p Das Öl klebt eben da, wo Deine Schimpansenw***se erst langatmig hingepumpt werden muß. Die spätere Motorrevi zeigte keinerlei Lagerschäden oder -probleme. Da habe ich vollstes Vertrauen zu meinem guten LeMans, auch bei -18°C, welches im Winter vielleicht 2-3mal vorkommt und nach ca. 30sec. auch kein Thema mehr ist.


@stormy
Klappermaß heißt nicht, das er hörbar klappert ;) Nur wenn Du mal das nackte, öllose Pleullager auf der Welle anfäßt....

Muß das alte Datenblatt vom RS sein, aber die Druckbelastbarkeit ist da eh nicht drin, ebenso wenig, aus welchen Stoffen das Zeugs aufgebaut ist...Du wirst ja wohl noch nen Baumarkt inner Nähe haben...anner Tanke kauft man Red Bull und Schokolade, aber kein Öl... :D ;)

@Treser
Nein, kommt auf den Aufbau des Öls an, die Visko hat nichts mit dem Druckaufnahmevermögen zu tun, allenfalls nur eingeschränkt. Das Druckaufnahmevermögen kann sich sicher auch mit der Alterung ändern. Wenn die Molekülketten zerschreddert sind, lassen viele Eigenschaften spürbar nach, auch der Verbrauch steigt, Zeit zum Ölwechsel...

stormy
26.09.2003, 12:29
@treser:

dann fahr mal anne BP, ich hatte schon mehrmals dort ne 5W-40 dose von castrol inner hand wo RS drauf stand....!!! 100% sicher ;)

@captn

hmmmmmm naja ob's das alte RS (10W-60) nimmer gibt.....wer sagt mir das? die oeldose? :D

mfg stormy

Crankshaft
26.09.2003, 13:22
Hallo

Das ist hier wirklich lustig ;)

Da wird doch tatsächlich das alte RS 10W-60 aus dem Schrank gezogen. Freigabe nur nach Spezifikation. Wenn ich mir da das Bild vom Captn seiner Ölwanne anschaue, da reicht es mir schon. Und das ist ja nicht das einzige Bild auf dem man die tollen schlammverhindernden Eigenschaften sehen kann. Vielleich ist man hier mit dem LM 10W-60 besser bedient. Das hat zwar ebenfalls keine spezielle Freigabe aber schlechter kann es ja kaum sein. Vielleicht ist das RS auch ein wiederaufbereitetes TWS, das weiß man ja alles net so genau :D


10W im Winter zu dick?

Das 10W hat eine untere Temperaturgrenze von -20°C. Bei mir wird es im schlimmsten Fall -10°C, also no problem. Darf man eigentlich mit den M-Modellen im Winter nicht fahren?
Wenn ich Dauertieftemperaturen von -20°C hätte würde ich wahrscheinlich Richtung 5W gehen, aber sicher nicht 0W.

Die Japaner haben da wahrscheinlich auch was falsch verstanden. Da rollen doch die Autos schon mit 10W-40 aus dem Werk. Haben ja auch den extremen Verschleiß und unzuverlässig sind sie ja auch.

Und dann noch Motul:
Die bieten doch tatsächlich ein 15W-50 (4100 Power) an, welches für Motoren gedacht ist, die schon mehrere 10 Tkm runter haben. Dabei soll es noch das Klappern der Hydros verhindern und durch die 50er Heißviskosität Verschleißstellen besser überbrücken.
Ja haben die denn keine Ahnung? Verschleißstellen überbrücken, aber mit 15W den extremen Kaltstartverschleiß einfahren? Unglaublich. :D

Die wissen wohl wie man das macht, im Gegensatz zu manch anderen Herstellern (Ist das 0W-20 eigentlich jetzt verfügbar?)

Das TWS und Le Mans sind extrem schmierig und haften sehr gut, überall. :D Mir sind am letzten Freitag beim Ölwechsel wieder die ganzen Schlüssel aus der Hand gerutscht. :D Die Standard-0W-Brühe reibt man mit einem Lappen ab, für das TWS brauch ich zwei mal Handreinigungsmittel. Und deshalb läuft da auch nix trocken, denn geschmiert ist schon vor dem Umdrehen des Schlüssels.



Gruß Micha, der mit TWS und 4100 Power sehr zufrieden ist.

stormy
26.09.2003, 13:46
Da wird doch tatsächlich das alte RS 10W-60 aus dem Schrank gezogen.

ja warum denn nich???


Freigabe nur nach Spezifikation


genauso wie jedes 15W-40 und das 15W-50 von motul ;) :D

muss nochmal schauen, hatte gestern die motuldose zum ersten mal in der hand und kann mich nicht daran erinnern ne ACEA spezi drauf gesehen zu haben....bin mir aber nich sicher

beim captn war ja auch der km stand manipuliert, wer weiss was da vorher drin war und wie er gepflegt wurde und nach einer fahrt RS glei schwarzschlamm?

beim turbo forum gabs auch mal ne diskusion drueber ob schwarzschlamm oder nicht....werde es mal raus kramen ;) konnt auf die schnelle nix finden

mfg stormy

Goldfinger
26.09.2003, 14:06
Original geschrieben von Captn Difool
Mein LeMans hing bereits bei 3°C wie ein Honigklumpen am Meßstab, so soll es sein ! :cool: :p Das Öl klebt eben da, wo Deine Schimpansenw***se erst langatmig hingepumpt werden muß. Die spätere Motorrevi zeigte keinerlei Lagerschäden oder -probleme. Da habe ich vollstes Vertrauen zu meinem guten LeMans, auch bei -18°C, welches im Winter vielleicht 2-3mal vorkommt und nach ca. 30sec. auch kein Thema mehr ist.
Hallo "Captn",

es kann doch wirklich nicht so schwer sein, zu verstehen, wie der Ölkreislauf im Motor funktioniert. Deshalb noch ein allerletzter Erklärungsversuch:

Dein "Honig" klebt vor allem erst mal in der Ölwanne. In den Gleitlagern ist zwar logischerweise noch ein dünner Ölfilm vorhanden, doch reicht der halt nicht für eine "hydrodynamische" Schmierung aus, da nach dem Abstellen des Motors kein Druckaufbau mehr in den Gleitlagern stattfindet.

Vielleicht erinnerst Du dich noch daran, dass die DREHENDEN Wellen diesen Druck erzeugen. Keine drehenden Wellen = kein (Öl-) Druck. Kein Druck = keine hydrodynamische Schmierung. Bis auf einen dünnen Film läuft jedes Öl nach dem Abstellen aus den Lagern ab. Ein 15W-60 genauso wie jedes andere Öl, da sogar ein 15W-60 bei Betriebstemperatur dafür "dünn" genug ist.

Vor dem Starten liegen die Wellen deshalb auf den unteren Lagerschalen, egal welches ÖL im Motor ist. Und nach dem Starten muß JEDES Öl erst mal da hin gepumpt werden u. die Gleitlager mit Öl versorgt werden, damit die drehenden Wellen wieder einen entsprechenden (Öl-) Druck aufbauen können, damit eine hydrodynamische Schmierung (= Reibpartner berühren sich nicht) erst möglich ist!

Bei derart "dicken" Ölen wie Du sie verwendest, dauert es aber nicht nur 30 Sekunden bis diese wenigstens ausreichend dünnflüssig sind. Wenns richtig kalt ist, so ab minus 10 Grad, mußt Du da schon mehrere MINUTEN lang fahren, bevor dies der Fall ist!

Das kann doch wirklich nicht so schwer zu verstehen sein. Oder etwa doch?

Grüße

Crankshaft
26.09.2003, 14:49
Original geschrieben von stormy
genauso wie jedes 15W-40 und das 15W-50 von motul ;) :D


Hallo

Mit dem 15W-50 hab ich das 4100 Power gemeint. ;)

Aber jedes Marken 15W-40 als auch das 4100 Power hat ACEA A3/B3 sowie VW 501.01/505.00 und MB 229.1.
Haben zwar keine spezielle BMW-Freigabe, aber besser VW und Benz hat sich die Sache mal angeschaut wie keiner. :D

Wobei, da hast Du Recht, das Le Mans 15W-60 und das Competition 15W-50 haben auch nur eine Freigabe nach ACEA bzw. CCMC. Aber es wird eben nicht im Baumarkt verkauft. ;) :D


Gruß Micha

Goldfinger
26.09.2003, 15:15
Original geschrieben von Crankshaft
Wobei, da hast Du Recht, das Le Mans 15W-60 und das Competition 15W-50 haben auch nur eine Freigabe nach ACEA bzw. CCMC. Aber es wird eben nicht im Baumarkt verkauft. ;) :D
Das "300V Competition" und das "Le Mans" von Motul erfüllen KEINE ACEA-Norm.

Sondern eben NUR die CCMC G4/PD2. Der Buchstabe (G) steht für Gasoline =Benzin = Ottomotor, PD für Pkw-Dieselmotor. Die Zahlen 1-5 hinter dem jeweiligen Buchstaben geben die Leistungsklassen wieder, wobei die Zahl 5 die höchste Leistungsklasse ausdrückt. Diese Öle erfüllen also NICHT EINMAL die höchste Leistungsklasse nach der URALTEN CCMC-Norm!

Dabei wurde CCMC bereits Anfang 1996!!! von ACEA abgelöst!!!

Warum Motul diese Öle auf die bereits seit 1996 gültige ACEA-Norm hin NICHT prüfen läßt? :confused:

Dreimal darfst Du raten! ;) :D

Grüße

Sportsocke
26.09.2003, 18:10
Original geschrieben von Goldfinger

Warum Motul diese Öle auf die bereits seit 1996 gültige ACEA-Norm hin NICHT prüfen läßt? :confused:

Dreimal darfst Du raten! ;) :D



Vermutlich wittern die Kaltdickölfanatiker auch hier eine Verschwörung seitens der ACEA, weil mit dem supertollem Motul ja keine Neuwagen mehr verkauft werden müßten, wenn jeder Motor 1 000 000 km hält ;)

Naja, noch mal paar zusammengefasste Gedanken aus diesem Thread hier:

- BMW will keine langlebigen Motoren (ziemlich abwegig)
- Porsche will keine langlebigen Motoren (total abwegig)
- Mercedes will keine langlebigen LKW-Motoren (total idiotisch), denn für die ist z.B. 5W30 für längste Wechselintervalle vorgeschrieben.

Und jetzt noch ein Gedanke von mir:

- Ein Motorrevisionist hat viel mehr Freude an schnell verschleißenden Maschienen als die Hersteller...

Aber ne, ich will nicht auf gleichen Niveau wie die Kaltdicköler diskutieren, und lasse deshalb solche Verschwörungstheorien. Obwohl es viel plausibler klingt als daß sich KfZ-Hersteller, Motorölfabrikanten, Autozeitschriften und und Maschienenbauer gegen uns arme Autofahrer verschworen hätten und uns so dazu verleiten wollen ihr böses Wasseröl zu fahren...

stormy
26.09.2003, 18:36
also als ich die motul dose inner hand hatte stand da 4100 power darauf.... vieleicht kaufts auch dort keiner *keineahnung*

das liqui-moly hat aber nur api freigabe, hatte da auch schon dran gedacht aber ohne acea pruefung....hmmmmmm lieber nich.

mfg stormy


sobald ich im turbo forum gefunden hab post ich den link..... was da alles zu 10W-60 oder castrol rs steht :rolleyes:

schlonzy
26.09.2003, 19:32
ok, ich wollt es zuerst nicht sagen, klingt irgendwie prollohaft, aber mein Cousin ist Maschinenbau Dipl. Ing. und arbeitet in der Uni in Paderborn. Er betreut Firmen Weltweit wo die Meister der Technik nicht mehr weiter wissen! Er hatte auch ein Angebot von BMW und Ford bekommen und dankend abgelehnt ;)
Er meinte, für meinen Motor, ein 5w-40, alles andere sei spielerei. Ich hab hauch gefragt wie das mit dem 0w-40 aussähe, er meinte, da ich das Auto nur im Sommer fahren würde, wäre auch das 0W-x für meinen Motor nicht erforderlich. Und dann hab ich bei dem 10W-60 nachgehakt und da kam dann ein müdes lächeln und das Word Spielerei und könnte unter umständen für manche Motoren zu dick sein :eek:


MfG

Jan Henning
27.09.2003, 09:17
Hallo

Original geschrieben von schlonzy

könnte unter umständen für manche Motoren zu dick sein :eek:

Könnte es sein das dein Verwandter seine Sache vielleicht recht gut macht, aber von Motoröl keine Ahnung hat? Ich sag nur so viel:

Ein 10W-40 und ein 10W-60 Öl ist im Grundzustand bei Wintertemperatur (;)) gleich dickflüssig. Das 10W-60 Öl wird nur nicht in gleichem Maße dünner wenn man es erhitzt, und erhält so die Schmiersicherheit auch bis zu höheren Temperaturen. Dies kommt vor allem dem HTHS-Wert zu gute.

Zum Thema Winter allgemein:

Mich amüsiert es sehr wie viele scheinbar ohne Garage leben und sich Sorgen um eine kurzfristige Unterschreitung der unteren Temperaturgrenze eines 10W-XX-Öles machen (immerhin bei -20°C). Hattet ihr früher Probleme im Winter mit euren 15W-40 Ölen die am Öl lagen (Temperaturgrenze immerhin bei -15°C) - und nicht weil eure 10 Jahre alte Batterie langsam aus dem Leben schied....?

Ich frage mich wie wir früher überhaupt Auto fahren konnten im Winter....

Besser, schlechter: Es geht hier in der ganzen Öldiskussion um Reserven. Reserven die man eigentlich nicht benötigt, siehe Standardfreigaben von BMW. Ich bringe sie hier noch mal:

Auszug aus der BMW Originaldokumentation:

ACEA Spezifikation:

M10, M20, M21, M30, M40, M42, M43 (nicht M43TU!), M44, M50, M52 (nicht M52TU!), M60, M62 (nicht M62LEV!), M70, M73 (bis 8/97), S14, S38, S50, S50U, S52, S70

Vorzugsweise zu verwenden:

ACEA:A2
ACEA:A3
ACEA:A2/B2
ACEA:A3/B2
ACEA:A2/B3
ACEA:A3/B3

Ebenfalls zulässig:

CCMC-G4
CCMC-G5
CCMC-G4/PD2
CCMC-G5/PD2
API-SJ/CD
API-SJ/CE

BMW Motoröle über Teilevertrieb erhältlich:
BMW High Power Oil SAE 15W-40
ACEA: A2/B2 (CCMC-G4/PD2) bzw. API SG/CD

Dies sind die Öle die offiziell freigegeben sind für die oben angegebenen Motoren.

Das ist das Niveau über das wir uns hier unterhalten, wenn von ausreichend die Rede ist. Nur noch mal zur Erinnerung: Es geht in diesem Thread um einen E36 Benziner.

Wie jeder seine Prioritäten setzt, sprich: Wo er die größten Defizite bei dieser Minimalanforderung sieht, so kann er sein Öl auswählen.

@Goldfinger: Dein Gläservergleich zur Ölzähigkeit bewegt sich nahe an dem Niveau der Kugelmodelle mit dem und Mobil und Co schon lange verdummen: Klar, weil die Kugel schneller durch das ölgefüllte Röhrchen flutscht schmiert Zeug auch viel besser. :gpaul: - In den "Kundendemonstratoren" aber noch dadurch getoppt, das die eine Kugel das mehrfache Gewicht der anderen hat.

Wenn wirklich bei 15W-XX Ölen (wohl das dickste freigegebene Ganzjahresöl bei Wintertemperaturen) wirklich im Kaltststartbereich und im Winterbetrieb Probleme existierten, dann frage ich euch wieso die ganzen Gurken aus den 80ern nach ihrem Betrieb bei uns mit genau diesem Zeug im Ostblock und sonstwo auf der Welt ihr zweites Leben fristen - oft mit astronomischen Kilometerleistungen und in einem Umfeld wo der Aufpreis für Synthetiköl lieber in was zu Essen investiert wird.

@Sortsocke: Jetzt zu dir. Die Kraftstoffeinsparungen durch niedervisköse Öle betragen bis zu 7%. Dies ist mehr als BMW z.B. durch die Valvetronic erzielen kann. Schadstoffausstoß bei immer strenger werdenden Normen, Abgasreinigungsverfahren die auch durch motornahe Katalysatoren Wirkungsgrad kosten - Welche Maschinenbauer würde da nicht auf die Idee kommen nur durch einfüllen eines anderen Motorenöls diese Vorteile zu nutzen?

Und die Lebensdauer der Aggregate ist immernoch weit über dem was der durchschnittliche Kunde in der Garantiezeit abspult - zuzüglich einer Vielfahrerreserve. Thema "die gefährden ihren guten Ruf" - erst mal frage ich mich mitlerweile welchen "guten Ruf" man da noch meinen könnte: Den Ruf zuverlässig zu sein irgenwie nicht mehr... aber ich schweife ab....

Dein Beitrag erinnert mich sehr an Christian Morgenstern:

Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Straßenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.

"Wie war" (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
"möglich, wie dies Unglück, ja -:
daß es überhaupt geschah?

Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?

Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, - kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht -?"

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!

Und er kommt zu dem Ergebnis:
Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil, so schließt er messerscharf,
"nicht sein kann, was nicht sein darf."

Die unmögliche Tatsache ist hier: BMW handelt aus Profitstreben zum Nachteil seiner Kunden. Glaubst du wirklich nicht das das möglich ist? Entschuldige bitte, aber in welchem Wolkenkuckucksheim lebst du eigentlich? BMW ist nicht die Caritas - und selbst bei der sollen schon mal Gelder nicht zum Allgemeinwohl eingetzt worden sein - wir haben hier (Pfalz/Saarland) gerade erst so einen Fall gehabt....

Der "Nachteil" den ich oben postuliert habe muß ja noch nicht mal für jeden einer sein:

Wer wirklich auf Leistung, Verbrauch, Luftverschutzung etc... Wert legt der mag ja den Weg mitgehen den BMW vorgibt. Es hängt nur von der Sichtweise ab, ob ich das als Fortschritt begrüße oder als Fehlentwicklung verdamme.

Aber nein, das kann ja nicht sein. Es gibt auch keine anderen Serienfehler in Autos die:

- Preiswert zu beheben sind.

- Häufig vorkommen.

- Eine drastische Einschränkung der Lebensdauer erzeugen.

- Obwohl ein offenes Geheimnis nie bei BMW in den Katalog der bekannten Produktionsfehler aufgenommen wurden.

Klick! (http://www.auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?s=&threadid=51238)

Ich möchte das nur selbst bestimmen können: Ob ich das so mache, oder billiges Öl kaufe, es vielleicht häufiger wechsel, oder wie von mir favorisiert: Ein teures vollsynthetisches Motorenöl wie das TWS kaufe, immer noch ein bischen billiger als die Benzinsparöle von BMW, aber dafür eine Schmierfilmbelastbarkeit habe, die jenseits von gut und böse liegt.

Ich ahne auch hier schon wieder den nächsten Einwand (auch schon oft genug gebracht) "Ist es überhaupt erwiesen das wir diese Reserve in den nicht-M-Motoren überhaupt nutzen bzw davon profitieren?" - Denkt den Gedanken bitte mal zu Ende: Ihr landet wenn ihr das konsequent tut bei den Minmalanforderungen, die ich oben gepostet habe: API-SJ/CD 15W-40 zum Bleistift - Öl für einen ganzen Ölwechsel für den Preis eines Supersparmenüs von McDonalds....

Munter bleiben: Jan Henning

Dresches
27.09.2003, 12:27
@Goldfinger:
Wie funktioniert dieser Motor-Öl-Verlust-Stop? Wie kann dieser altersschwache Dichtungen unterstützen ohne die Kanäle zuzusetzen, die das Öl (z.B.) zu den Hydrostößeln leiten?

BTW: Was machst Du eigentlich genau beruflich (wenn die Frage erlaubt ist)?

Jan Henning
27.09.2003, 12:31
Original geschrieben von Dresches
BTW: Was machst Du eigentlich genau beruflich (wenn die Frage erlaubt ist)?

Das würde mich allerdings auch mal interessieren.

Munter bleiben: Jan Henning

Sportsocke
27.09.2003, 13:10
Original geschrieben von Jan Henning

Die unmögliche Tatsache ist hier: BMW handelt aus Profitstreben zum Nachteil seiner Kunden. Glaubst du wirklich nicht das das möglich ist? Entschuldige bitte, aber in welchem Wolkenkuckucksheim lebst du eigentlich? BMW ist nicht die Caritas - und selbst bei der sollen schon mal Gelder nicht zum Allgemeinwohl eingetzt worden sein - wir haben hier (Pfalz/Saarland) gerade erst so einen Fall gehabt....



In diesem Wolkenkuckucksheim ohne übermäßiges Mißtrauen und ohne Verschwörungstheorien lebt es sich sehr gut :)

Jan Henning
27.09.2003, 13:30
Original geschrieben von Sportsocke
In diesem Wolkenkuckucksheim ohne übermäßiges Mißtrauen und ohne Verschwörungstheorien lebt es sich sehr gut :)

Wenn du dir solches Vertrauen in das Gute im Menschen leisten kannst dann bist du gesegnet. Ich wünsche dir das du nie enttäuscht wirst.

Gruß auf die Insel der Seligen: Jan Henning

schlonzy
27.09.2003, 13:58
Original geschrieben von Jan Henning
Wenn wirklich bei 15W-XX Ölen (wohl das dickste freigegebene Ganzjahresöl bei Wintertemperaturen) wirklich im Kaltststartbereich und im Winterbetrieb Probleme existierten, dann frage ich euch wieso die ganzen Gurken aus den 80ern nach ihrem Betrieb bei uns mit genau diesem Zeug im Ostblock und sonstwo auf der Welt ihr zweites Leben fristen - oft mit astronomischen Kilometerleistungen und in einem Umfeld wo der Aufpreis für Synthetiköl lieber in was zu Essen investiert wird.

Munter bleiben: Jan Henning


Die Autos gelten im Ostblock oder sonst wo ja auch dann erst kaputt wenn die Kolben oben raus kommen, bei uns braucht man nur ein kleines klappen zu hören und schon wird die maschine auseinander gebaut und auf Mängel untersucht, stellt sich dabei z.B. ein Pleuellagerschaden heraus und die Kurbelwelle hat was abbekommen, wird gleich ein neu überholter Motor eingepflanzt oder das Auto weggeschmissen. Woanders fahren die mit solch einer Mühle noch 50tkm.
Und ich denke das es dort auch nicht so viele Leute gibt die ihre Autos so hoch drehen, wie bei uns! Ich zum Bleistift fahre kaum im fünften Gang und komme selten unter 4000 Umdrehungen, es lohnt sich hier im Mittelgebirge einfach nicht.
Und mein Cousin versteht nichts von Motorölen??? Aber du!
Die haben in der Uni schon zahlreiche Feldtest durchgeführt wo Motoren auf verschleiß getestet worden sind und haben sich dort auch sicher mehr damit auseinandergesetzt als wir hier im Forum. Die bekommen solche Aufträge auch von Firmen, ist wahrscheinlich billiger wenn Studenten sich an den Motörchen auslassen :)

MfG

schlonzy
27.09.2003, 14:06
Original geschrieben von Dresches
@Goldfinger:
Wie funktioniert dieser Motor-Öl-Verlust-Stop? Wie kann dieser altersschwache Dichtungen unterstützen ohne die Kanäle zuzusetzen, die das Öl (z.B.) zu den Hydrostößeln leiten?

BTW: Was machst Du eigentlich genau beruflich (wenn die Frage erlaubt ist)?

Hi,
Die Öl Verlust Stop besitzen keine Bestandteile die etwas verstopfen!
Sie lassen lediglich Dichtungen aufquellen oder so....

MfG

Achim2000
27.09.2003, 14:29
Also, ich fahre jetzt seit einem halben Jahr Motul Le Mans 15 W 60 und ich bleibe auch dabei, egal was mir jemand weismachen will.
Da ich beabsichtige , mein Auto noch eine ganze Zeit zu fahren werde ich hier über besondere Vorfälle, sollten sie denn auftreten, berichten.

MfG....Achim

Captn Difool
27.09.2003, 19:56
@Achim
Vernünftig, auch wenn mann dassselbe in Bezug auf 0er-Öle sagen könnte... ;)
BTW. Ich habe heute den fälligen Ölwechsel gemacht. Mittlerweile seit knapp 20Tkm ruhigen, ausgeglichenen Motorlauf mit Le Mans. :top: Ölverbrauch knapp 2mm vom Peilstab, müßten so 0,15l sein, die erst innerhalb der letzten 1500km weggingen, als das Öl schon anfing zu altern (Gesamtlaufzyklus 11400km). Natürlich berichte ich auch von negativen Erfahrungen, wenn es denn welche geben sollte... ;)

E46318i
27.09.2003, 20:35
Die ganze Diskussion nimmt ja mittlerweile ein fast absurdes Ausmass an. Ich blick schon bald nicht mehr durch, was bei der (so scheint's) zahlenmässig überlegenen Anti 0W-xx Front denn nun die wirklichen Bedenken/Vorbehalte/Abneigungen sind?

Mal vorausgesetzt, der liebe gute BMW wird sommers wie winters in regelmässigen Abständen ordentlich auf der Autobahn gefordert, sodass mit einem minimalen Restzweifel alle Benzin- oder Wasserrückstände von den Fahrten zum Tante Emma-Laden um die Ecke wieder rausgekocht werden ... ja was in Gottes Namen ist dann so schlecht an einem 0W-xx??

E46318i

PS : Eine prägnante Antwort wäre mir persönlich mehr wert als eine wissenschaftliche Abhandlung von drei Seiten :p
Nichts für ungut.

schlonzy
27.09.2003, 20:41
Original geschrieben von E46318i
... ja was in Gottes Namen ist dann so schlecht an einem 0W-xx??

E46318i



nicht`s

Sportsocke
27.09.2003, 20:42
Original geschrieben von schlonzy
nicht`s

prägnant und richtig :)

Jan Henning
27.09.2003, 22:50
Original geschrieben von schlonzy
Und mein Cousin versteht nichts von Motorölen??? Aber du!


Es kann auch sein das du ihn verkürzt oder falsch wiedergegeben hast.

Wie dem auch sei: Das was du oben geschrieben hast stimmt so sicher nicht.

Soll doch jeder benutzen was er mag, ich frage mich wirklich warum überhaupt noch Über das Thema von eurer Seite diskutiert wird wenn euch sowieso alles klar ist und ihr es in diesem Ausmaß unangemessen breitgetreten findet.

- Wir haben hier eine kontroverse Diskussion.

- Wir haben hier im Forum keine Möglichkeitem dem anderen zu beweisen wer recht hat.

- Ich kann nur feststellen wenn jemand sicher Unrecht hat, weil er z.B. noch nicht mal die offiziellen Freigaben von BMW für die einzelnen Modelle kennt, die schließlich die Basis für das für und wieder einer solchen Diskussion bilden sollten - die aber auch kritisch hinterfragt werden sollten.

- Blindes Vertrauen hilft hier genausowenig wie Unwissenheit.

- Ich nehme nicht Unfehlbarkeit und Wahrheit für mich in Anspruch - nur wie ich die Dinge sehe, die ich meine zu sehen scheint es so zu sein wie ich oben ausgeführt habe. Das es euch nicht auffällt liegt sicher daran das das was man sieht einem nichts sagt wenn man nicht vorher weiß wonach man ausschau halten soll.

- Es wird alles diskutieren und lamentieren nichts helfen, das sehe ich mitlerweile überdeutlich, ihr müßt eure eigenen Erfahrungen machen, so wie ich auch.

Ignoramus et ignorabimus: Jan Henning

schlonzy
27.09.2003, 23:30
och jan, was ist den los? :( ... ;)
Ist doch nicht schwer zu begreifen das nicht alle die gleiche Meinung haben.
Wir haben auch schon unsere Erfahrungen gemacht wie du und wie du schon sagst, es wird hier nie eindeutig geklärt werden, wer genau recht hat! Finde muss jeder selber wissen womit er besser leben kann 0W-x oder xW-60. Oder was meinst du warum es so viele Öle gibt? Das für jeden etwas dabei ist :)

mfg

Jan Henning
27.09.2003, 23:44
Hallo

Die große Lipologorrhoe beginnt aber jedes mal wieder wenn jemand nach besten, richtigen oder geeigneten Öl für sein Auto fragt. Ich hab zu diesem Frage schon mal Stellung bezogen und werde das in Zukunft nicht mehr in gleichem Ausmaß tun, da ich gelernt habe das es nichts bringt. Ist nur immer schade um die Frage bzw den Frager, denn als Quintessenz bleibt i.d.R nur die BMW-Freigabe zu rezitieren, und da kann jeder in seine Betriebsanleitung schauen. Guck mal wie oft wir noch Rückmeldung von Dschidschn bekommen haben, der diesen Thread mit einem konkreten Problem eröffnet hat. Traurig nicht wahr? Wir sind komplett OT.

Es gibt übrigens für beide Phänomene nachvollziehbare Erklärungen, sowohl das es mit einem niederviskösen als auch mit einem höherviskösen Öl an den HVA´s klappert. Hilft wirklich nur ausprobieren ob man mit dem einen oder dem anderen Erfolg hat - unabhängig von den anderen Eigenschaften.

Munter bleiben: Jan Henning

schlonzy
27.09.2003, 23:52
Original geschrieben von Jan Henning
Hallo

Es gibt übrigens für beide Phänomene nachvollziehbare Erklärungen, sowohl das es mit einem niederviskösen als auch mit einem höherviskösen Öl an den HVA´s klappert. Hilft wirklich nur ausprobieren ob man mit dem einen oder dem anderen Erfolg hat - unabhängig von den anderen Eigenschaften.

Munter bleiben: Jan Henning

sehr vernünftig gesagt, probieren geht über studieren :top:

mfg

Sportsocke
28.09.2003, 00:04
Ist leider wirklich richtig was Jan jetzt schreibt: Gut, ich bin überhaupt erst auf den BMW-Treff gestoßen als ich wissen wollte ob es für meinen Neuerwerb noch notwendig ist einen Einfahrölwechsel zu machen.

Dann habe ich hier in der Suche nach ein paar Motorölthemen gefahndet und bin beinahe erschlagen und total verunsichert worden. Dann hab ich begonnen mich selber ein bißchen schlau zu machen, Fachleute zu fragen, teilweise "unsinnige" teilweise vermutlich richtige Antworten von denen auch hier zu posten usw...

Inzwischen kommt es mir fast weniger auf meinen Motor an, da vertraue ich einfach auf die Auskünfte von BMW, sondern mehr auf das Wissen selber, *warum* hier so viele Leute der Meinung sind 0Wxxx schadet und was für Mechanismen möglicherweise dahinter stehen. Deshalb, Jan, poste ich hier auch so fleißig mit. (Meine Sig ist da eher ironisch !)

Trotzdem wäre es schön wenn nicht jeder BMW-Treff-Besucher so verunsichert werden würde. Und solange wir uns nicht auf harte Fakten einigen können, wäre es vielleicht wirklich das beste auf die Frage nach dem bestem Öl so zu antworten:

- Die Theorien der Profis sehen keine Gefahren in 0W30 oder 0W40-Ölen, wer also darauf vertraut kann sich nach LL01-Liste richten.

- Das Gefühl mancher Motorenbastler sagt 0Wxxx würde Schäden verursachen, und die besten Erfahrungen wären mit Produkt x und y gemacht worden.

So wäre vielleicht der erste Schreck nicht ganz so groß, und wer sich für die Sache interessiert findet hier in der Suche ja wirklich genügend Material.

Am besten wäre es natürlich man könnte der Sache rein sachlich nachgehen, wirklich mal herausfinden ob an IK´s Theorien etwas dran ist und warum manche Pleuellager verschleißen. Dann könnte man einer ganzen Gruppe von Leuten hier die Angst nehmen etwas verkehrt zu machen. Entweder der Gruppe der Kaltdicköler oder der Wolckenkuckucksheimbewohner.

Captn Difool
28.09.2003, 00:24
Ihr wollt prägnante Antworten? Der Motor läuft mit LeMans oder TWS deutlich ruhiger, weniger mechanische Geräusche, das spricht für mich Bände in Sachen Schmiereigenschaften. Das ist vielmehr als irgendwelche nicht näher nachvollziehbare Listen mit eher theoretischen Laborergebnissen, die so manipuliert sind, das sie nur den Interessen des Industrikartells entsprechen.

Oben habe ich gerade eine dieser Antworten (nicht zum erstenmal) gegeben, aber das Thema ist eben nicht mit 2 Sätzchen ala gut oder schlecht abzuhandeln, da muß man schon mal seinen Grips gebrauchen. Nur können das von den Wohlstandskiddiegenerationen immer weniger, weil sie nicht mehr gelernt haben, sich mal für was anzustrengen, wozu auch, wenn alles zum wegkonsumieren allseits da ist...

Wenn man sich mit Schmiereigenschaften auf technisch-physikalischen Gebiet mal tiefer auseinander setzt, wird man vieles verstehen, wenn man dann noch gesamtbilanzlich denken kann und auch die vielen Hintergrundprozesse sieht, wird man vieles verstehen. Wer gerade noch so schafft, ein paar Buchstaben zu lesen, wird sich mit den Freigabelisten und Spezifikationen des Industriekartells begnügen müssen. Fahrt Eure Autos maximal 80Tkm, dann werdet Ihr auch immer sagen können, mit 0er-Öl ist mir noch nie was passiert.

Wer sich die Mühe macht (aber das ist ja schon wieder anstrengend) wird hier im Archiv unter "LeMans" und "TWS" schon alles mehrfach geschrieben finden. Auch meinen Spruch, der hier und heute immer noch gilt: Ich fahre mein Öl und Ihr Euers.

Nur wenn einer mal fragt, was für ein Öl, dann wird hier wieder massivst klug geschizzen und das nervt. Ich empfehle meine Sachen, Ihr Eure und damit hat sichs, niemand hat recht. Pech für den Fragenden, wenn er sich nun seine eigene Ansicht daraus bilden muß. Ölfragen kommen nur, wenn derjenige die Widerspüche sieht.

Also Grips anstrengen, ansonsten eben Freigabelisten. Wenn doch mal ein Pleul aus dem Block grüßt, dann lag es gaanz bestimmt nicht am Öl. ;)

So, ehe ich mich noch sinnlos im Kreise drehe und mich wiederhole wie eine alte Schallplatte mit Sprung, steige ich hier aus. Geschrieben habe ich schon alles, der Jan auch, siehe Archiv. Wer keinen Rat will, muß eben selbst lernen...

E46318i
28.09.2003, 09:32
Zitat von der Castrol-HP (www.castrol.de)

Verbesserten Verschleißschutz - Tests unabhängiger Institute ergaben einen um mehr als das 3fache besseren Verschleißschutz im Vergleich zu FORMULA RS 10W-60, selbst bei extremen Temperaturen.
Hervorragende Fließeigenschaften - ein Motorenöl sollte immer so schnell wie möglich dort sein, wo es gebraucht wird. Aufgrund seiner 0W-Viskosität ist Castrol FORMULA RS 0W-40 wesentlich schneller an den kritischen Stellen im Motor als Castrol FORMULA RS 10W-60.


Alles nur eine Farce des bösen bösen Castrol-Marketings? Macht was Ihr wollt... Den Besserwissis zum Trotz nehm ich das jetzt! Schau mer mal, dann seh mer schon.

Schönen Gruss

E46318i

Sportsocke
28.09.2003, 09:46
Original geschrieben von E46318i


Alles nur eine Farce des bösen bösen Castrol-Marketings? Macht was Ihr wollt... Den Besserwissis zum Trotz nehm ich das jetzt! Schau mer mal, dann seh mer schon.



Schau Dir mal an wo sich die Besserwissis zu Ihrer Missionsarbeit organisieren: Im *geschlossenen* Forum von www.motorrevision.de .

Von gleicher Website noch ein paar Fakten:

- Chiptuning ist toll


Soll ich mein Auto chipen?

Zu Chiptuning klares ja, wenn man den Zustand der Maschine kennt und der Chip auf den Motor abgestimmt ist. Chips einfach so vom Großhändler, würde ich nicht empfehlen.


- Öladditive sind auch toll



Was ist Deine Meinung zu Ölzusätzen?

Es gibt wenig Gutes, aber ich habe ein Produkt mit dem ich selbst seit 7 Jahren durchweg positive Erfahrungen machte und die Kosten sind mit 15,27 € für mich noch O.K.. Gerade im Bereich Kraftstoffanlage, Reinigung Motor und Reduzierung der inneren Reibung ist dieses Produkt zu empfehlen.



- In einen neuen M3 würde man zu MINERALISCHEM Öl raten

:gpaul: :gpaul: :gpaul:



-M3 und M5 der alten Generationen 20W-50 im Sommer, 15W40 im Winter
-neue M-Modelle dort würde ich nur Veedol Z oder TWS-Motorsport einkippen, wenn ich mehr Mut hätte und die Maschinen nicht so schweineteuer wären, würde ich Euch auch hier zu 20W-50 mineralisch raten. Aber in diesen Fall ist es zuweit von den Richtlinien entfernt



- Automatikgetriebe verschleißen im Leerlauf



Automatikgetriebe erreichen bei km-Stand 200.000 ihren kritischen Punkt. Oft auch schon früher. Eigentlich hat der Fahrer 2 Möglichkeiten, um die Lebensdauer zu verlängern: Zum einen den Ölservice aller 60t km von seiner Werkstatt zu verlangen und zum anderen an jeder Kreuzung und in jedem Stau D rausnehmen und auf P oder N stellen und somit den Kraftfluss zu trennen. Durch diese Maßnahmen erhöht sich die Lebensdauer zu 90% um 80 tkm



Und zwischen lauter völlig unscharfen Bildern und ins blaue geratenen Zahlen stehen noch x andere haarsträubende Fakten.

Es tut mir leid, aber selbst wenn der Mann schrauben kann, von den Hintergründen hat der keinen blassen Schimmer, der weiß wirklich nur alles "besser".

Sich von dieser Dickölmafia seine Motorölsorte vorschlagen zu lassen halte ich inzwischen einfach nur für dumm.

Wer aber andere Gründe z.B. für TWS 10W60 hat, soll dieses natürlich gerne verwenden.



Viele Grüße

Jan Henning
28.09.2003, 10:20
Hallo

Aha.

Und du weißt es besser. Sehr interessant.

Ich frage mich was daran so offensichtlich falsch sein soll was du da rausgesucht hast.

Nur zu einem Punkt von mir: Das Öladditiv das du so kritisierungswürdig findest ist so eine Ölspülung die vor dem Ölwechsel reinkommt, bzw ein Spritzusatz welcher das Einspritzsystem reinigen soll.

Ausprobiert habe ich von den beiden nichts, da ich meine Kollegen vorne unter der Klappe nicht so schmutzig fand.

Und empfehlen tue ich in die Richtung nichts, weil:

A) BMW sich absichert indem sie alle Zusätze pauschal verdammen.

B) Sofort die frage aufkommt "Wenn der angeblich gut sein soll, warum nicht auch gleich "MotorUp" aus dem Werbefernsehen." - es ist in dem Zusatzbereich zu viel offensichtlicher Mist auf dem Markt.

C) Bei gutem Öl und kurzen Wechselintervallen so was auch IMHO nicht nötig ist. Im Werstattbetrieb mag das aber anders aussehen, wenn der, der es richten soll, in einen Abgrund von Vernachlässigung blickt.

Das die BMW (bzw ZF) Automatikgetriebe nicht besonders haltbar sind (vor allem der 540i hat sich hier nicht mit Ruhm bekleckert) ist auch hier im Foum schon breit diskutiert worden. Ob "N" hier was bringen kann weiß ich nicht, aber warum kommt es dir von vorne herein unlogisch vor?

Munter bleiben: Jan Henning

Sportsocke
28.09.2003, 10:46
@Jan:

- Zu den Additiven: Ich habe nicht vor die Website noch viel näher zu betrachten aber von einem "Experten" wäre zumindest wünschenswert auf die Frage nach Additiven erstmal strikt z.B. von partikelhaltigen Zusätzen (z.B. mit Teflon) abzuraten, weil die wirklich schädlich sind.

Weiterhin wird dort auch Protec Oil-Booster empfohlen. Ich weiß nicht ob der auch partikelhaltig ist, aber das ist nicht nur eine Motorspülung, sonder ein Dauerzusatz !

Gegen Motorspülung ist natürlich in gewissen Fällen nix einzuwenden.

- Zu den Automatikgetrieben:

http://www.auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?postid=592263#post592263

- Zum Chiptuning:

Jan, Du argumentierst doch immer mit gestiegener PS-Leistung als Ausfallursache. Was sagst Du dann erst zu Chiptuning ?

Jan Henning
28.09.2003, 11:21
Hallo

Der Ölbooster ist bei Öle vom Schlag eines TWS oder LeMans überflüssig, und das ist auch dort die auskunft. Da bleiben nur die 2 anderen in der "nützlich" Kategorie.

Automatik: Vielleicht liegt ja der Fehler vor, den du da beschreibst. Ich habe keinen Automaten, ich sehe nur das hier (vor allem 540er) Fahrer schon häufiger mit kaputtem Getriebe posteten....

Chip: Wenn du ein höher belastbares Öl benutzt und eventuell auch mit frühzeitigerem Verschleiß rechnest, dann mag das wirklich für dich aufgehen. Von einem klassischen Tuneraufbau mit "heißer Nockewelle", Kopfbearbeitung etc... oder dem Alternativprogramm mit Turbo bzw Komporessorkit erwartet ja auch niemand das die Maschine damit länger hält als zuvor. Es gibt ja Tuningmaßnahmen die sind volkommen Unsinnig weil sie dem Motor schaden aber keinerlei Mehrleistung produzieren (K&N z.B.) und der "Chip" wird i.d.R. als Billigtuning damit in einen Topf geworfen Eine gut gemachte Prüfstandsabstimmung ist aber auch nach dem Diskussionsstand hier im Forum durchaus Leistungsfördernd - guck mal nach den Erfahrungen von Tom328. Nur haltbarer wird die Maschine dadurch natürlich nicht.

Ich habe den Eindruck das dich an den Aussagen stört das das übliche Geschwafel von wegen "Haftungsausschluß" und "Macht das nur wenn ihr genau wißt was ihr tut" "Dies und das hat zwar den einen Vorteil, aber wenn man das falsch macht geht´s in die Hose." fehlt. Die Empfehlungen sind eindeutig wenn der geneigte Leser sie als das nimmt was da steht. Da steht nicht "Alle Motorölzusätze sind gut" sondern "Ich kenne einen, der ist gut."

Aber bei unmündigen Kindern die alles grundsätzlich in den falsche Hals bekommen, getreu dem Motto wenn der Protec Ölbooster OK ist, dann ist Slick50 sicher noch besser weil viel teuer.

Du verlangst eine Geseiher wie in einer aktuellen Betriebsanleitung: "Achtung, Vorschicht, ESP! Lassen sie sich durch dieses Sicherheitsextra nicht zu einer risikoreicheren Fahrweise animieren!" Und laß uns noch den Sonderfall in Japan diskutieren....

Ist genauso wie hier im Forum, wenn man nicht alle Sonderfälle aufzählt, alle Eventualitäten mit einkaluliert, und nicht das nur 10 mal gebaute Sondermodell mit beachtet hat, kommt ein Oberschlauer und freut sich den 90 Jährigen mit seiner Versehrtenausstattung und Handgas gefunden zu haben, bei dem die sonst i.d.R. zutreffende Aussage nicht zutrifft.

Große Firmen wie BMW müssen sich so absichern, und McDonalds, nicht das sich noch jemand am Kaffee verbrennt, auf dem nicht "Vorsicht heiß" stand. Aber ich genieße es, bzw würde es genießen ohne diesen "Überhang" an inhaltslosem Text zu diskutieren.

Man kann wirklich alles mißverstehen wenn man nur lang genug sucht:

If you give me six lines written by the most honest man,
I will find something in them to hang him.

Bemerkte schon Kardinal Richelieu, und traf damit die Mehrdeutigkeit von Sprache und Schrift auf den Kopf. Es ist möglich mit entsprechend viel Mühe jede Aussage nach jedem Sinn zu drehen, auch wenn der Sinn eindeutig scheint.

----Schnipp----

Ich habe z.B. auch nie in schwarz/weiß Kategorien argumentiert, sondern immer geschrieben ich mache es so und so weil für mich dieses Argument dafür schwerer wiegt als dieses dagegen. Um noch mal auf den Chip zurück zu kommen: Ich habe keinen und ich habe auch keinen für die Zukunft geplant. Warum kannst du dir jetzt sicher denken, auch nach der Lektüre meiner Diskussion mit Tom328 - und ich fand die Leistungssteigerung von ihm respektive die aktuellen M50/Alpina-Ansaugbrückendiskussionen wirklich attraktiv.

Munter bleiben: Jan Henning

Dresches
28.09.2003, 12:09
@Sportsocke:
Was ist daran unverständlich, daß ein A-Getriebe im Leerlauf weniger verschleißt? :confused:
Du mußt einen Automatikwagen im Stand mit der Bremse halten, sonst würde er in Stellung D anrollen. In Stellung N bleibt er auch ohne Bremse stehen. Na...? ;)

Sportsocke
28.09.2003, 12:14
Original geschrieben von Dresches
@Sportsocke:
Was ist daran unverständlich, daß ein A-Getriebe im Leerlauf weniger verschleißt? :confused:
Du mußt einen Automatikwagen im Stand mit der Bremse halten, sonst würde er in Stellung D anrollen. In Stellung N bleibt er auch ohne Bremse stehen. Na...? ;)

http://www.auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?postid=592263#post592263

basti313
28.09.2003, 12:36
Mal als kleiner Denkanstoss:
0W*-Öle gabs schon vor 10 oder 20 Jahren. Bereits zu dieser Zeit wurde versucht möglichst benzinsparende Motoren zu bauen (vgl. alte AMS-Vergleiche, z.B. Opel Omega, BMW 5er und nen Benz).
Wie auch bekannt sind z.B. die Pleuellager die gleichen geblieben!!! Gerade dort stellt sich die Frage: Wieso früher mit 10 oder 15W40 und jetzt 0W*?
Das früher die 0W*-Öle nicht stabil waren lass ich nicht gelten. Das Grundöl hat sich nicht verändert. Es hat ne hohe alkalische Reserve und einige Ölzusätze bekommen, die aber den Pleuellagern nicht helfen.
Wenn man z.B. die Pleuellager von High-Fidelity anschaut meint man die wären mit ner Flex behandelt :rolleyes:

Jetzt wieder aufs Quellenschießen über zu gehen ist absurd.
Aber trotzdem meine Meinung zu Castrol: Das 10W60 ist im Handel verreckt. Das stand nur noch in den Regalen. Klar das es aus dem Program fliegt. Und wie als mit solchen Scheinaussagen (die angegebenen gigantischen Werte glaubt nichtmal meine Oma) kann man die Kunden sonst umstimmen?

schlonzy
28.09.2003, 13:08
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaah.... ... :)

lieber Jan Henning, nicht schon wieder tausend Worte und nichts eindeutiges bewiesen...
...fast alles kritisieren wollen aber selber keine hundertprozentige Sicherheit haben...

mfg

Jan Henning
28.09.2003, 13:15
Hallo

Ich will nicht nur kritisieren, ich kritisiere. Und ich werde weiter kritisieren, wenn jemand nachweisbar Unsinn postet. Nur weil sich das was ich für die Wahrheit halte nicht so simpel beweisen läßt das ihr es auch versteht, verzichte ich noch lange nicht darauf euren Ideen auseinanderzunehmen. Das könnte euch so passen. :D

EDIT: Um das noch mal zu präzisieren: Ich werde euch nicht mehr mit langen Ausführungen zu meiner Meinung belästigen. Steht auch schon genug da. Ich habe auch keine Freude an einem persönlichen Streit mit euch, aber eine harte Diskussion macht mir schon Spaß. Es liegt mir viel daran hier fair diskutiert wird, und wenn ich jemandem zu nahe getreten sein sollte, soll er mir das hier oder per PM mitteilen. Wenn ihr aber nur wirklich sichere Aussagen gelten lassen wollt, dann könnte ihr euch gleich zurückziehen, denn die gibt es nicht in einem Internetforum, auch nicht auf anderen Internetseiten, und schon gar nicht in der Werbeseiten von Produktherstellern - oder versuche mal die da getroffenen Aussagen einzuklagen.....

Fahrt was ihr meint, und erlebt was sich daraus ergibt. Ich mache es genauso.

Munter bleiben: Jan Henning

schlonzy
28.09.2003, 13:37
Original geschrieben von Jan Henning
Hallo

1. nicht so simpel beweisen läßt das ihr es auch versteht

2. verzichte ich noch lange nicht darauf euren Ideen auseinanderzunehmen. Das könnte euch so passen. :D

Munter bleiben: Jan Henning

zu 1. wir sind eigentlich nicht so dumm, auch wenn manche so tun ;) also schickt es auch kurz und bündig zu antworten.

zu 2. das habe ich schon öfters beobachtet, das es dir spaß macht :) das scheint aber auch schon ein Forums Sport geworden zu sein :D

mfg

Jan Henning
28.09.2003, 13:43
Original geschrieben von schlonzy
zu 1. wir sind eigentlich nicht so dumm, auch wenn manche so tun ;) also schickt es auch kurz und bündig zu antworten.


Das läßt sich auch als Defizit meinerseits verstehen. Ich bin nicht gut genug darin es zu erklären. Das Resultat ist das gleiche.

Munter bleiben: Jan Henning

Dresches
28.09.2003, 14:04
Original geschrieben von Sportsocke
http://www.auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?postid=592263#post592263
Oh Mann, da war ich doch glatt nicht auf dem neuesten Stand... ;)

Timo 320iC
28.09.2003, 14:32
Interessant sind sie doch, die Aussagen vom Guru der Dickölfanatiker ;)
Warum soll man sich da noch Comedysendungen im TV anschauen :D
In M-Motoren gehören mineralische 20W-50 Öle ;)
BMW kann keine Nockenwellen bauen, entwirft der Dipl. Ing. Prof. Dr. xxx xxx eben eigene (gabs da nicht auch massive Probleme damit?)
BMW-Motorentechniker haben generell nix drauf. Hilft der Mann aus X eben nach. Warum schraubt er dann in seiner Hinterhofwerkstatt und verdient nicht Millionen im FIZ? ;)
BMW-Werkstätten sind unfähig, sind schuld daran, daß BMW Motoren mit vorgeschriebenem, dünnem Öl vorzeitig verschleißen ;)
BMW will dem armen Kunden nur das Geld aus der Tasche ziehen...

Ich habe hier keine Namen genannt und manche Aussagen so interpretiert. Wer BMW misstraut und lieber seine eigenen Wege in Sachen Öl und Motorenhaltbarkeit ausprobieren will soll dies gerne tun.
Aber wer Werksvorschriften als Schwachsinn und Dünnsch*** abtut hat schon komische Vorstellungen :D
Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. Warte auf Feedbacks :)

Achim2000
28.09.2003, 15:03
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BMW will dem armen Kunden nur das Geld aus der Tasche ziehen...
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Nein, BMW ist eine Caritative Einrichtung, welche sich aus der Kirchensteuer finanziert, deswegen möchte man dir dort keinesfalls Geld abnehmen.

MfG.......Achim

Crankshaft
28.09.2003, 15:12
Original geschrieben von Timo 320iC
BMW kann keine Nockenwellen bauen


Nein, der M40 hatte natürlich keine Probleme mit den Nockenwellen :rolleyes:

Hol Dir mal selber richtige Infos ein, bevor Du hier dicke Texte über andere Leute schreibst :rolleyes: ;)


Gruß Micha

Timo 320iC
28.09.2003, 16:54
Das Problem beim M40 ist nicht die Qualität der NW! Sondern die Ölversorgung der Nockenwelle, die schlapp macht! Dicke und qualtitativ minderwertige Öle (Ölschlamm) setzen die Ölleitung zu und die Nockenwelle läuft ein.
Aber das ist ja alles wieder nicht war...
Wer ne eingelaufene Nockenwelle hat hat ja immer das gute 5W-30 gefahren, das den Motor so übel zugerichtet hat, das die ach so schlechte Nockenwelle einläuft. Mit 15W-40 aus dem Baumarkt wäre sowas nie passiert... ;)

Ich gebe es auf :(

basti313
28.09.2003, 17:34
Einlaufen der Nocke und das Öl hat doch gar nichts miteinander zu tun! :rolleyes:
Wenn die Nocke trocken läuft dann schepperts gescheit. :o
Verstopfte Ölkanäle :rolleyes:
Dass die Nocke Mist war beweist auch die Umstellung beim M43.

Dass Ingo uneingeschränkt Recht hat, hat hier auch noch keiner geschrieben. Würd ich auch nicht sagen. Aber er hat Ahnung und das schon oft bewiesen. Das müssen andere erst noch tun.

schlonzy
28.09.2003, 17:45
Original geschrieben von basti313
Einlaufen der Nocke und das Öl hat doch gar nichts miteinander zu tun! :rolleyes:


ha, dann hat das Öl mit den eingelaufen der PL auch nichts zu tun ;)

mfg

Timo 320iC
28.09.2003, 17:51
Die Umrüstung beim M43 auf Rollenschlepphebel geschah auch wegen der geringeren Reibungsverluste bei Rollenschlepphebeln. In Zusammenhang mit der etwas erhöhten Verdichtung und Umstellung auf Superbenzin ergab dies einen schönen Verbrauchsvorteil und einen Tick mehr Motorleistung ;)

Außerdem hatte ich selbst schon 2 M40 besessen. Den einen wissentlich mit stark eingelaufener Nockenwelle und 130000 Kilometern gekauft (fuhr nachweislich immer 15W-40 Mineralöl, eingefüllt von einem BMW-Händler in der Zeit zwischen 1988 und 1997) Der Motor war sehr zugesetzt und das Ölrohr verstopft, da ging nicht mehr die volle Menge Öl durch die eigentlich zum Schmieren der NW nötig wäre.
Der wurde dann von mir mit Originalteilen repariert (Nockenwelle, Schlepphebel, HVA´s, Ölrohr und Druckstücken) und auf 5W-30 (Teufelszeug ;) ) umgeölt.
Er hat jetzt 301000 Kilometer runter. Vor ca 10000 Kilometern haben wir den Ventildeckel unten gehabt (Zahnriemenwechsel)
Der Motor ist sauber, mit einem Lappen kann man den dunklen Ölfilm abreiben und sieht sauberes Alu, von Ölschlamm oder Ablagerungen keine Spur.
Ebenso die Ölwanne, die auch ab war. Die Lagerschalen, die wir gerade mit erneuert haben waren für 290000 Kilometer noch verhältnissmäßig gut.
Sie hatten deutliche Einlaufspuren, die aber für diesen Kilometerstand vollkommen in Ordnung sind. Ich denke, wenn der Motor von Werk aus immer mit 5W-30 gefahren worden wäre hätten sie noch besser ausgesehen ;)
Schonend gefahren wurde er bei mir eh nie :D
Er wurde normal warmgefahren und bekam ca. alle 12000 Kilometer neues Öl. Ansonsten gab´s oft hohe Drehzahlen, Vollgas usw.
Mit den neuen Schalen läuft er jetzt einen Tick "seidiger".
Trotzdem würde er auch mit den alten noch rennen und mit Vollgas über die AB gescheucht werden, ohne das der Motor platzt.
Das macht jetzt ein Kollege von mir. Die 400000 Km will er schon noch vollmachen.
Ich wollte doch nixmehr schreiben... :confused:

Treser
28.09.2003, 19:01
so jetzt darf ich auch nochmal bischen Senf in die Sause giessen :D

Die haben in der Uni schon zahlreiche Feldtest durchgeführt wo Motoren auf verschleiß getestet worden sind und haben sich dort auch sicher mehr damit auseinandergesetzt als wir hier im Forum.

also hab mal bischen im Bekanntenkreis der Inschenieure rumgefragt, verschiedene Unis, Fachrichtung von Fertigungstechnik über KfZ Technik, Verfahrenstechnik usw.
aber Motorentests, bzw. Öltests wurden, wenn überhaupt (2 Mal !!! ;) )dann nur im jeweiligen FirmenWerk durchgeführt, und die Daten gingen direkt an die beteiligten Verantwortlichen der Firma,.....somit wußte keiner obs jetzt gut schlecht super oder was weiß ich war,.......
und ehrlich gesagt, welche Firma gibt ein behütetes Geheimrezept aus der Hand???? an einen Studenten, oder Promovierenden, der dann in 4 jahren zur Konkurrenz abwandert,...... :confused:
wollt ich noch einwerfen.......


130000 Kilometern gekauft
Er hat jetzt 301000 Kilometer runter. Vor ca 10000 Kilometern haben wir den Ventildeckel unten gehabt (Zahnriemenwechsel)

verstehe ich das richtig, Du bist 160tkm mit einem Riemen gefahren?? :confused:
dem glaub ich konkret nicht.... ;)



ob der ingo weiß von was er redet oder nicht, muß jeder selbst entscheiden, bzw. überprüfen, mich hat er in Sachen Fachwissen, Vorgehensweise beim Schrauben, Tipps usw. überzeugt, auch wenn ich in manchen Punkten nicht seine Meinung teile ;)
Tatsache für mich ist, das ich leider noch keinen BMW Meister, Lehrling, Gesellen gefunden habe, der auf spezielle Fragen (bei mir nunmal M20 bzw. M40) fundierte Kenntnisse aufzuweisen hatte, auch bestand bei manchen schon ein Problem die untere Motorabdeckung zu lösen :p
NICHT schreien, DAS waren MEINE ERFAHRUNGEN !!!!!!


zurück zum Thema:
Letzendlich würde nur ein Test mit total identischen Motoren, Versuchsbedingungen usw. und eben einmal dem dünnen und einmal dem dicken Öl klarheit bringen, leider ist dies unmöglich, da es nichtmal möglich ist 2 total identische Motoren zu bauen... ;) (Fertigungstoleranzen der Motoren sind übrigends 10%, deswegen fährt manchmal auch ein Motor schneller als ein vom typ her gleicher---das ist übrigends O-Ton eines BMW Mitarbeiters, also psst)


die Freigabeliste wurde ja schon mehrfach zitiert und gepostet, aus dieser geht für die meisten Motoren hervor, das sowohl ein 15W-40 als auch ein 0W-30 zulässig ist,
ich bleibe weiter beim "alten Weg" des 15W-40, da ich von diesem noch nicht enttäuscht worden bin, BMW und viele "Jünger" gehen den Weg des "Zitat:Teufelszeug Öls"

Timo 320iC
28.09.2003, 19:07
Hallo Treser!
Hatte Dich schon vermisst ;)
Der Zahnriemen wurde natürlich alle 40 000 Kilometer getauscht. Sonst hätte der Motor jetzt keine 301000 Km drauf. Bei 290 000 Km war letztmalig der Deckel unten, zwischendurch auch öfters. Man muß ja wissen, wies der Nocke geht ;) Und sie hält. Obwohl BMW keine Nockenwellen bauen kann :D

stormy
28.09.2003, 19:29
so nach langem suchen.......

nichts gefunden :(

nur die die nich so begeistert waren vom RS 10W-60 und wenn dann wollt ich mal beide seiten posten (da der eine beitrag mit bildern aber im geplauder stand und der dort automatisch nach zwei wochen ohne antwort geloescht wird.....isser weg)

zur not sucht selber:

www.c20let-forum.de

@timo: komm gib es zu, du hattest noch 5 dosen protec drin mit dem 5W-30 zusammen :D

mfg stormy

edit: also ist das alte castrol jetz im tws drin und das alte rs ist ein neues wenn ich das richtig verstanden habe? und warum kost das jetz 16 euro wenn's frueher 18dm gekost hat?

hab noch nen haendler der das alte rs hat in 1l gebinden...wird wohl aber "faul" sein das oel?!

fahr erst ma das rs weiter..........ist ja eigentl wurscht, motor war schwarz als ich den wagen bekam (5W-50 divinol) und hat sich seither nich geaendert :confused:

auch en guter link:

http://www.c20let-forum.de/viewtopic.php?p=103802&highlight=castrol#103802

schlonzy
28.09.2003, 19:39
Original geschrieben von Treser
so jetzt darf ich auch nochmal bischen Senf in die Sause giessen :D



also hab mal bischen im Bekanntenkreis der Inschenieure rumgefragt, verschiedene Unis, Fachrichtung von Fertigungstechnik über KfZ Technik, Verfahrenstechnik usw.
aber Motorentests, bzw. Öltests wurden, wenn überhaupt (2 Mal !!! ;) )dann nur im jeweiligen FirmenWerk durchgeführt, und die Daten gingen direkt an die beteiligten Verantwortlichen der Firma,.....somit wußte keiner obs jetzt gut schlecht super oder was weiß ich war,.......
und ehrlich gesagt, welche Firma gibt ein behütetes Geheimrezept aus der Hand???? an einen Studenten, oder Promovierenden, der dann in 4 jahren zur Konkurrenz abwandert,...... :confused:
wollt ich noch einwerfen.......







Das glaub ich jetzt nicht nur zwei, da machen die kfz Azubis in der Berufschule ja schon mehr :D :D :D

Timo 320iC
28.09.2003, 19:49
@ Stormy
Ich habe noch nie Ölspülungen benutzt. Habe das Zeug noch nie in der Hand gehabt. Ich halte von dem Gebräu genau sowenig wie von... steht bereits irgendwo in diesen 7 Seiten ;)
Könnte der längste Ölthread werden :D

stormy
28.09.2003, 19:51
Original geschrieben von Timo 320iC
@ Stormy
Ich habe noch nie Ölspülungen benutzt. Habe das Zeug noch nie in der Hand gehabt. Ich halte von dem Gebräu genau sowenig wie von... steht bereits irgendwo in diesen 7 Seiten ;)
Könnte der längste Ölthread werden :D

ich dachte da nicht an die spuehlung sondern an den oil booster.... :D

Treser
28.09.2003, 20:18
Hatte Dich schon vermisst

jo hatte meine Kehle zu ölen am WE :D ;)
ich glaube das war oW12 :D
wobei die 12 die Prozent Wisko. angeben

Der Zahnriemen wurde natürlich alle 40 000 Kilometer getauscht. Sonst hätte der Motor jetzt keine 301000 Km drauf. Bei 290 000 Km war letztmalig der Deckel unten, zwischendurch auch öfters. Man muß ja wissen, wies der Nocke geht Und sie hält. Obwohl BMW keine Nockenwellen bauen kann

Die Wechselintervalle hat BMW am Anfang ja auch mit 80tkm veranschlagt, bis die ersten Hopps gegangen sind, vielleicht klappt das ja auch noch mitm Öl so ;)

aber Timo Deinem Motor muss man zugute halten das der jede 12tkm frisches Schmiermittel sieht, aber die neuen eben bald nur 2 mal im laufe eines Autolebens (1ootkm???)

gruss
T.

stormy
28.09.2003, 21:38
aber Timo Deinem Motor muss man zugute halten das der jede 12tkm frisches Schmiermittel sieht, aber die neuen eben bald nur 2 mal im laufe eines Autolebens

da ist sicherlich was dran aber warum wird alles was vor dem W eine 0 oder 5 hat als "*******" oel abgetan, auch wenns nach SI-anzeige gewechselt wird? (also alle 10 bis 12tkm)

ich mein ich kann auch nicht beurteilen welches oel nun besser ist oW-40 oder 15W-40 (um mal beim extrem bespl zu bleiben) aber wenns um druckaufnahme geht hinkt das 15W-40 um welten hinter her....

ein bspl aus der "praxis"

frauchens ti von anfang an immer mit 15W-40 gefahren:

leichte riefen in den nockenwellen (weiss sie nich, warum? spaeter mehr) aber sieht von innen aus wie von aussen (alu) jetz eine fuellung mit 10W-40 fast vorbei und der wird von innen gold farbend....warum weiss der geier. nun hege ich bedenken das er bald schwarz wird..... was bleibt mir da? wieder auf 15W-40 weil frauchen es unbedingt so will....

zum vergleich:

meiner beim ersten und zweiten besitzer (ehepaar) 10W-60 veedol synt z 10W-60...beim 3. ? und beim 4. divinol 5W-50....ich hab ihn bekommen und er ist schwarz innen, ging auch die letzten 80tkm nicht weg, egal welches oel ich versuchte (und die die mich schon laenger kennen, wissen das es einige waren...) aber meine nocken sehen aus wie neu!

nur so als anhang ;)

frauchen kann ich aber kein anderes oel mehr aufschwatzen weil "wenn dann wieder das was vorher drin war"

mfg stormy

p.s. wenn ich die riefen der madam zeigen wollte wuerde sie sie eh nich sehen und wenn ich ihr ein 10W-60 RS oder sonstiges an vollsynt aufschwatzen wuerd und es passiert was bin ich der depp....also wie weiter vorgehen? wieder das rein was frauchen will??? :D

Achim2000
28.09.2003, 21:57
Hallo zusammen,
Hier noch ein bisschen Diskussionsmaterial..........

http://www.auto-treff.org/bmw/vb/showthread.php?s=&threadid=64770

Das sind leider die Fakten, BMW füllt das Castrol 5 W 30 nicht deswegen ein, weil`s gut ist, sondern weil sie es bei den grossen Abahmemengen für 80 Cent den Liter bekommen und entsprechend daran verdienen und nicht um Euren Motoren zu einem längeren Leben zu verhelfen.

MfG........Achim

nupsch
28.09.2003, 22:19
Hi,

ich wollt nur mal meine bescheiden Meinung äußern:

Hab momentan das TWS drin und bin nicht sonderlich zufrieden. Er verbraucht zwar so gut wie kein Öl, aber er kommt mir etwas träger vor als zuvor mit dem 5W40 und der Benzinverbrauch ist auch um etwa 0,5l/100km gestiegen. Das nächste mal kommt wieder das 5W40 rein.

Gruß

Nupsch :)

schlonzy
28.09.2003, 22:20
@stormy: füll doch einfach in ein gebrauchten Ölkanister das öl ein was du für richtig hältst und dann ab damit in den ti! Das ist zwar nicht die feine Englische art aber euch beiden ist geholfen :)
In dein verschlampten, ups... meinte verschlammten, Motor füll doch einfach mal die Ölspülung von LM, du wirst schon sehen.

@Achim: das 10W-60 gibt es in diesen Mengen sicher schon ab 49 Cent;)

mfg

stormy
28.09.2003, 22:50
@schlonzy: auch ne moeglichkeit, da ich aber keine leeren oelgebinde hier rum stehen hab muesst ich einen vollen kaufen....das weg kippen :D und dann irgend ein oel rein (von LM 5W-40 oder castrol 5W-40 oder das RS 10W-60)

die oelspuehlung.....hab dir doch schon per pm geschrieben was ich die letzten 3 autos erlebt hab mit solchen sachen ;)

obwohl, manchmal reizt es.....

wenn ich bei c20let-forum.de von der diesel spuehlung lese und wie blitzblank der motor dann ist hmmmmmm lecker, aber wenn ich dann wieder mitm oellaster nebenher fahren kann...nein danke :)

mfg stormy

schlonzy
28.09.2003, 23:45
Original geschrieben von stormy
obwohl, manchmal reizt es.....

mfg stormy

hallo stormy: lass doch deinem reiz freiem lauf :) mach ich auch wenn ich eins übern durst getrunken hab :D
Und wenn du wirklich mal über dein eigenen Schatten springen solltest dann nimm bitte nur das zeug von LM, nur für das Motor Clean kann ich meine Hand ins Feuer legen!

mfg

Achim2000
29.09.2003, 22:20
Hallo zusammen,
Nachfolgenden Bericht habe ich bei Ingo im Forum gefunden und er schien mir so treffend, dass ich ihn hier wiedergeben möchte.

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Geschrieben von Sven am 25. September 2003 01:50:39:

Als Antwort auf: Captn Du solltest die Leute selbst lernen lassen!.... geschrieben von Ingo Köth am 24. September 2003 19:29:48:

Hi, Ingo!

In der Sache hast Du vollkommen Recht: Ich war erst in einer Citroen-Werkstatt, die noch ein altes Pro-Tec Schild rumstehen hatte. Hab den Chef persönlich drauf angesprochen, ob er es noch verwendet. Breites Grinsen: Nee, denn ich hab jetzt einen Öl-Vertrag unterschrieben. Kann nur schwer beschreiben, wie genüßlich er sich die Hände gerieben hat.
Tja, so läuft es und deswegen braucht man sich auch nicht wundern, daß OBI und Co. immer wieder große Erfolge haben mit ihren 5l-Noname-Kanistern à 4,99 Euro oder so, schließlich hat momentan kaum jemand die Kohle locker in der Tasche und da fährt man halt zur Tanke und saugt ab oder legt sich eben doch selber unter die Mühle, denn ATU nimmt ja kein fremdes Öl mehr.

Traurig aber wahr

Sven

>Zum Thema Öl gibt es soviele Meinungen, ich selbst habe meine und viele eine Andere. Wenn Du meinen Namen mit einer Ölempfehlung verbindest, dann hast Du ganz schlechte Karten. Und das ist auch klar, weil Du spuckst fast allen Teilehändlern und Werkstätten ins Geschäft. Also wirst Du öffentlich zerlegt. Ich will Dir jetzt mal ganz klar erklären wie es läuft:
>Wenn ich alle 4000ltr. die ich pro Jahr an Motorenöl umsetze nur in 5W30 Castrol verklatschen würde, dann würde ich bei Castrol 2,90€ Netto incl. Altölentsorgung pro verkauften ltr. bezahlen. Der vorgeschriebene VK von 14,25€ pro Liter den darf ich aus Gründen des Wettbewerbs nicht unterschreiten. Ein 15W50 4100 Power kostet mich pro ltr. 4,10€ mit Altölentsorgung ich verkaufe es für 6€. Le Mans mit Entsorgung 8,50€ Verkauf 11€. Aber klar von irgendetwas muss ich leben, dazu bin ich selbstständig und muss mich Privat versichern.
>Aber mal ganz ehrlich, wenn Du die Mage am 5W30 siehst, ist das nicht gewinnbringend? Ich kann jede Bude verstehen die gegen Komentare die gegen das Öl sprechen wettern. Und man muss es auch akzeptieren, Umsätze in Deutschland sind schwer zu machen, Kosten steigen und man muss die Unkosten kompensieren.
>Du kennst mich ja nun persönlich und bist aus Weil der Stadt angereist und hast alles pur gesehen, ich versuche die Kosten flachzuhalten und das Maximale für den Preis zu machen. Und ganz ehrlich, wenn ich die Mage am 5W30 sehe bin ich schon neidisch. Aber ich sehe eben auch die Schäden die ich habe. Und ganz ehrlich, auch wenn ich pro Ltr. 10€ verdiene, ich kann keinen Kunden guten Gewissens die Brühe einfüllen und mich dann zurücklehnen. Dazu sehe ich zuviele Kunden die unter 100tkm mit BMW Öl ihren Motor zerlegen und mit meinen Fett ewig halten.
>Tschüß Ingo
>Dessen Ölempfehlungen immer etwas abnorm erscheinen, der aber keine Defekte hat. Nur darauf kommt es mir an. Meine Kunden sind auf der linken Spur und nicht am Strassenrand.

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Wer so Typen wie Goldfinger glaubt, das ein 0 W 30 Castrol ein gutes Öl ist, der soll nie hier irgendwann kommen und jammern, sein Motor ist ihm verreckt.

MfG........Achim

Onkel_Mikke
29.09.2003, 22:35
Dieser Beitrag wurde von einem totalen Laien in Bezug auf Motoröl erstellt. Aber:

Ich habe meinen kleinen 316i immer mit 10W40 gefahren. Beim letzten Ölwechsel habe ich nun mal das 10W60 rein getan. Mein Fazit: Gut 5-10 km/h Spitze weniger. Doch als gelernter Metaller bilde ich mir ein, ein bischen ein Ohr dafür zu haben, wie es sich anhört, wenn Metalle "vernichtet" werden. Lange Rede, kurzer Sinn. Der Motor klingt viel angenehmer.

Die Erklärung von Goldfinger klingt schon logisch, aber rein so vom Ohr her.... :rolleyes:

Gruß

schlonzy
29.09.2003, 22:38
Original geschrieben von Achim2000
Hallo zusammen,
Nachfolgenden Bericht habe ich bei Ingo im Forum gefunden und er schien mir so treffend, dass ich ihn hier wiedergeben möchte.

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Aber ich sehe eben auch die Schäden die ich habe. Und ganz ehrlich, auch wenn ich pro Ltr. 10€ verdiene, ich kann keinen Kunden guten Gewissens die Brühe einfüllen und mich dann zurücklehnen. Dazu sehe ich zuviele Kunden die unter 100tkm mit BMW Öl ihren Motor zerlegen und mit meinen Fett ewig halten.
>Tschüß Ingo
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Wer so Typen wie Goldfinger glaubt, das ein 0 W 30 Castrol ein gutes Öl ist, der soll nie hier irgendwann kommen und jammern, sein Motor ist ihm verreckt.

MfG........Achim


Bei schätzungsweise jedem dritten Wagen ist der Kilometerstand zurückgedreht und da können schon mal die PL bei 150tkm eingelaufen sein, wenn dann schon zb.100tkm zurückgedreht worden ist, sind die PL mit den 250tkm natürlich schon am ende!
Wenn der liebe Ingo meint das dies mit seinen Öl nicht passiert ist er auf dem Falschen Dampfer!
Und wer weiß, vielleicht reichen bei manchen Autos die 100tkm auch nicht und sind schon 150tkm zurückgeschraubt ;)

Ps.
Ich zum Bleistift hab mein Golf bei einem tatsächlichen Kilometerstand von 300tkm auf 100tkm zurückgeschraubt, das hatte ich beim Einbau von meinen Tachoscheiben gleich miterledigt!! War ganz einfach, brauchte nur die hunderttausender walze etwas nach links schieben und um zwei stellen nach unten korrigieren :rolleyes: :D
Jetzt habt aber keine angst... ich bin kein Betrüger!!! Ich hätte das Auto nie verkauft, steckte zu viel Geld drin! Mein Golf ist leider von einem Mercedes unsanft in die ewigen Jagdgründe gerammt worden, was für ein ende für mein Golf :(


mfg

Treser
30.09.2003, 08:56
Bei schätzungsweise jedem dritten Wagen ist der Kilometerstand zurückgedreht

jaja ich habe die Vorschau des RTL Berichts auch gesehen, ob das auch wirklich stimmt???
bei Autos von Achmed um die Ecke (Nein ich beleidige damit niemanden) mag schon sein, aber bei "normalen "Damen und Herren mit SH bzw. Rechnungen naja,..........

schlonzy
30.09.2003, 16:11
Original geschrieben von Treser
jaja ich habe die Vorschau des RTL Berichts auch gesehen

gut beobachtet :top: ich hab sogar den ganzen bericht geschaut und nicht nur die Vorschau :p
Und warum soll es nicht stimmen? Und grad bei denen wo man es nicht annimmt könnte es sein, ich sag nur... stille wasser sind tief ;)

mfg

Treser
30.09.2003, 17:33
stille wasser sind tief

hattu recht,
ach ich lob mir noch die guten manuellen Tachos :D
nicht das es da auch nicht ging, aber es war viel komplizierter und aufwendiger..

stormy
07.10.2003, 14:32
so hier ein link bei dem sich einige ueber das RS beschweren und andere es nicht verstehen, ab seite 6 mit bildern ;-)

ist mir aber mittlerweile eh egal da ich die fuellung noch fahr und dann auf TWS umsteige, da ich es jetz fuer unter dem preis des RS gefunden habe......

nich im netz :D

mfg stormy

edit naja nen link waer nich schlecht :rolleyes:

http://www.c20let.de/viewtopic.php?t=1334&postdays=0&postorder=asc&start=90