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Konfusion bei Ölstandskontrolle gestern... [Archiv] - BMW-Treff Forum

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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Konfusion bei Ölstandskontrolle gestern...


Milan76
08.02.2009, 19:19
Hallo,

vermutlich mache ich mir zuviele Gedanken, aber es beschäftigt mich:
Ich habe einen E90, 320d, BJ 03/07, Tachostand aktuell 32.000 km.
Der Wagen wurde von mir in einer BMW-Niederlassung als Premium Selection Fahrzeug im Sommer 2008 gekauft, dementsprechend wurde Ölwechsel usw. bei Kauf gemacht und auch dokumentiert. Ich hab irgendwann im Herbst mal nach dem Ölstand gesehen (der Wagen hat noch einen Messstab), wobei mir schon auffiel, dass die Füllhöhe praktisch exakt *in* der MAX-Markierungskerbe verläuft. Ich hatte mich zwar gefragt ob das nicht schon sehr viel ist, andererseits vertrau(t)e ich ja der Niederlassung und der Wechsel war ja noch nicht lange her. Ob der Motor damals warm oder kalt war weiß ich nicht mehr.

Freitag kontrolliere ich mal wieder, weil ich grade Waschwasser nachgefüllt habe. Der Motor war warm (ca. 15 km gefahren) und der Wagen stand eben. Siehe da: eindeutig mindestens 1 cm über der MAX-Markierung, also zu viel.

Ich lasse den Motor abkühlen, sehe gestern morgen nochmal nach und: wieder genau *im* MAX-Strich ... nach anschließender Warmfahrt wieder etwa 1-1,5 cm zu viel. Mein Nachbar hats zufällig gesehen und meinte auch gleich dass das ja wohl zu viel wäre.

Aber wie geht das?!

Normalerweise sollte doch kalt mehr drin sein, weil sich das Öl in der Wanne sammelt und bei warmer Maschine sollte man etwas weniger messen. Die Ausdehnung des warmen Öls ist ja wohl vernachlässigbar, oder?

Ich habe mehrfach gemessen, den Stab bis Anschlag rein, saubegewischt, der Wagen stand meiner Ansicht nach eben (außerdem sowohl an meiner Garage als auch an der Tanke nachgesehen).

Jedenfalls habe ich dann vorsichtshalber 500 ml Öl rausgesaugt, jetzt steht der Pegel sowohl warm als auch kalt(!!!) etwa bei 2/3 zwischen MIN und MAX ...

Die Schwankungen verstehe ich nicht. Konnte das schonmal jemand bei seinem Wagen beobachten? Übrigens: weder riecht das Öl auffällig nach Diesel, noch kann ich Verfärbungen am Öldeckel oder Ölspuren am Motor sehen.

Und mal angenommen es war wirklich zuviel Öl drin:
Wenn der Motor schaden genommen hätte, hätte man das doch in den circa 6000 km schon mitbekommen, die ich so gefahren bin, oder? Fahre viel Autobahn, meist mit 160 und mehr ...

Schönen Sonntag noch,
Milan

da_dinna
08.02.2009, 20:54
Servus,

ein sehr ähnliches Problem hatte/habe ich auch. Mein erster Verdacht (Motorölverdünnung mit Dieselkraftstoff durch defekte Injektoren) hat sich nicht bestätigt. Auch sonst konnte die Werkstätte nichts finden.

Meine Theorie: Es handelt sich um das gleiche Problem, wie es von den 6-Zylinder-Motoren schon häufiger beschrieben wurde. Dabei bleibt wohl eine größere Menge Motoröl im Ölkreislauf und läuft erst nach sehr langer Standzeit (etliche Stunden, am Besten über Nacht stehen lassen) wieder vollständig zur Ölwanne zurück. Misst man nun während dieser Phase des Rücklaufens den Ölstand in der Ölwanne, so zeigt der Meßstab zu wenig an. Tatsächlich ist genug Öl im Kreislauf, nur ist halt ein Teil davon noch irgendwo im Umlauf.

Füllt man nun in Unkenntnis dessen bis zur max-Markierung Frischöl nach, hat man schon zuviel drinnen.

Könnte das bei Dir so gelaufen sein? Bei mir ja, aber sicher bin ich mir bis zum heutigen Tage nicht. Und die Werkstätte hat natürlich noch NIEMALS irgend etwas von diesen Problemen gehört (OK, beim 4-Zylinder hab' ich damals auch nichts gefunden, aber bei den 6-Zyl. gibts einiges dazu im Netz - auch hier im Forum).

Dass der Ölstand bei heißem Motor höher wäre, konnte ich übrigens bei meinem Auto nicht beobachten - das war unabhängig von der Motortemperatur und folgte keinem für mich erkennbaren Muster. Mal war lt. Meßstab zu viel drinnen, mal eben nicht.

Würde mich wirklich interessieren, wie die Sache bei Dir weitergeht!

Gruß!

ThunderRoad
08.02.2009, 20:56
Wahrscheinlich dasselbe Problem, wie ich mal bei meinem alten Corsa B hatte. Beim warmen Motor tropft das Öl von oben runter an den Peilstab, deshalb zeigt der zuviel an. Schau mal die andere Seite vom Stab an. Zeigt er da vielleicht weniger an?

P.S: Bei mir waren damals zwei Opelwerkstätten ratlos. Erst ein freier Schrauber hat sofort gewußt, wo das Problem liegt (eine Seite vom Peilstab immer korrekt, die andere meistens falsch) :D

da_dinna
08.02.2009, 21:04
Original geschrieben von ThunderRoad
Beim warmen Motor tropft das Öl von oben runter an den Peilstab, deshalb zeigt der zuviel an.

Hi,

interessante Theorie. Aber da sowohl Milan als auch ich mehrfach nachgemessen haben ist das eher nicht des Pudels Kern. Außerdem glaube ich mich erinnern zu können, dass der Meßstab allseitig die selbe Höhe gezeigt hat. Da ich damals aber nicht wirklich darauf geachtet habe, könnte ich das jetzt nicht beschwören. Nachprüfen werd' ich es aber auf jeden Fall!

Gruß!

orange39
08.02.2009, 22:12
ja die wundersame ölvermehrung beim diesel mit DPF und/ oder kurzstrecke ist ein sonderfall,,,

http://www.auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?s=&threadid=221757&highlight=zuviel+%F6l

übrigens haben auch andere hersteller probleme mit ihren DPF (siehe google)

>>> weiteres siehe weiter unten

Milan76
09.02.2009, 14:13
Danke erstmal für alle Beiträge!
Was mich am meisten irritiert ist die Tatsache, dass bei meinem Wagen nach über 24 Std. Standzeit der Ölstand auf MAX steht, aber bei heißem Motor erst so deutlich ansteigt.

Ich habe mittlerweile den Verdacht, dass es sich eher um einen Messfehler handeln könnte. Weiß ja nicht wie das Rohr wo man den Messstab reinsteckt weiter verläuft, aber es wäre denkbar, dass das warme Öl flüssiger wird als im kalten Zustand (ist doch so?) und dann in diesem Rohr durch Kapillarkräfte oder Druckphänomene aufsteigt, was zu einem 1-1,5cm zu hoch gemessenen Pegel führen würde. Keine Ahnung wie sowas von innen aussieht (muss ja in der Ölwanne enden).

Nach 24 Std. Standzeit mit Pegel auf MAX (kalt gemessen) sowie deutlichem Abfall auf 2/3 der Skala nach Absaugung von 500 ml kann es eigentlich nicht so viel "zu viel" gewesen sein, oder sehe ich das falsch?

Milan

daywalker528
10.02.2009, 10:09
@ orange39:

bleibt für mich nur das ganze schauspiel zu beobachten und wenn es zuviel wird, zum absaugen zu fahren

Dir ist aber schon bewußt das dadurch die Schmierfähigkeit des Öles nicht besser wird. Du saugst zwar wieder auf Soll Füllstand ab, durch die Verdünnung des Öl leidet aber auch die Eigenschaft des selben.

Wäre da nicht ein kompletter Ölwechsel die bessere Alternative?

orange39
11.02.2009, 13:46
Original geschrieben von daywalker528
@ orange39:
Dir ist aber schon bewußt das dadurch die Schmierfähigkeit des Öles nicht besser wird. Du saugst zwar wieder auf Soll Füllstand ab, durch die Verdünnung des Öl leidet aber auch die Eigenschaft des selben.

Wäre da nicht ein kompletter Ölwechsel die bessere Alternative?

ja nee haste recht, wenn es zu häufig passiert, also alle 1000km, dann würde ich darauf bestehen >>> so passiert beim nagelneuen mondeo eines kollegen, der anfangs alle 2000km einen ölwechsel bekam, bis ford köln abhilfe in form einer neuen motorsteuerungssoftware schickte... :eek:

wenn ich jedoch nur 1-2 mal zwischen den normalen intervallen dieses phänomen habe, werde ich vor einem kpl ölwechsel die frage klären müssen, wer den spass bezahlt - bisher ist man bei BMW eher verwundert über die "wundersame ölvermehrung" :rolleyes:

"zufällig" bei castrol gefunden, siehe punkt kurzstrecke

http://www.castrol.com/castrol/genericarticle.do?categoryId=82916547&contentId=7040153

orange39
22.04.2009, 15:30
es beginnt im juni 2008

ich muss nen knick in der optik haben: am ölmessstab steht das öl deutlich über max (!)
es kann nich sein, was nich sein darf - werde demnächst nen ölwechsel machen lassen, danach wird sicher alles gut werden,,,

doch lest selbst:


september 2008 ölwechsel
km-stand: 70.000

dezember 2008 es wurden 0,75L abgesaugt
km-stand: 75.000

februar 2009
km-stand: 78.000 ölstand OK (öfter langstrecke)

april 2009
bin die letzten wochen viel kurzstrecke gefahren, hatte auch öfters bemerkt dass der DPF versucht hat freizubrennen, aber wurde wegen der kurzstrecke mehrfach "abgebrochen" (starker geruch nach verbrannten gummi beim abstellen)

es ist wieder deutlich mehr öl drin ist, wie einem lieb sein kann :(

den kontakt der kundebetreuung gesucht und siehe da, 24h später ein rückruf der technik abteilung, nich wie sonst jemand aus der allg. verwaltung oder so,,,,

er hat sich direkt der sache angenommen und wusste wohl von der problematik (DPF und kurzstrecke), will aber dass ich über den händler vor ort alles überprüfen lasse und sich dort ggfs mit einschalten bzgl fehlersuche etc

besonders durch nochmaliges lesen des folgenden threads, geh ich nun in die aktive phase der ursachensuche über, denn wenn der motor nen schaden hat, ist es zu spät :eek:

http://www.auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?s=&threadid=217546

ich halte euch auf den laufenden, wie händler und die service abteilung aus münchen die sache weiter bearbeiten ;)

mai 2009
km-stand: 82.000

es wurden wieder 0,5 liter abgelassen

ich soll jetzt vier wochen fahren und dann wird der ganze spass wieder kontrolliert

einspritzpumpe wurde ausgeschlossen - eher viel kurzstrecke oder der abbrennvorgang des DPF könnten ursache für kondensat im motoröl sein,,,

juni 2009

1800km gefahren und ölstand passt - allerdings wieder etwas mehr langstrecke,,,

somit ist die ursachenforschung abgeschlossen für den händler, es bleibt nur das weitere beobachten

meiner meinung nach hängt es mit kurzstrecke und abgebrochenen freibrennvorgängen des DPF zusammen,,, ob es in der kalten jahreszeit evtl verstärkt auftritt, werde ich nach dem sommer wissen,,,

august 2009
km-stand: 91.000

so denn, ein termin zum absaugen bzw gleichzeitig ölwechsel ist vereinbart, denn es ist wieder deutlich über max :(

bei mazda heisst es mittlerweile in der bedienungsanleitung, zitat auto b i l d

"Kurios am Rande: Auf dem Peilstab steht über dem "F" für maximale Füllmenge noch ein "X". Die Betriebsanleitung warnt: "Falls sich der Ölstand nahe dem X befindet, muss das Motoröl gewechselt werden." Des Rätsels Lösung heißt Partikelfilter. Wenn er frei gebrannt werden muss, wird zusätzlich Kraftstoff eingespritzt. Der kann bei extremem Kurzstreckeneinsatz zu einer Ölvermehrung beitragen, was in der Praxis nach Auskunft von Mazda aber nur ganz selten vorkommen soll. "

ja selten kommts vor, :o bei BOSCH gibt es mittlerweile schulungen für die mitarbeiter vom werkstattservice in denen man die problematik ganz klar erläutert,,,

mal sehn ob es BMW intern auch was neues gibt oder man wartet bis die blase platzt, :mad: bei ford zumindest gibt zum teil geänderte motor software die das abbrennen anders regeln soll,,,

ich berichte weiter!

september 2009
heut war besagter termin beim händler: 0,75liter zuviel drin

ich hatte einen vorgezogenen ölwechsel machen lassen, denn auf dauer kann das nich gut gehen... der mitarbeiter war sehr bemüht, hat auch intern versucht was neues zu erkunden, aber nix gefunden - bleibt mir nur der weg das ganze wieder nach münchen zu melden,,, mal sehn wie die reaktion ausschaut

oktober 2009
heut nach gut 4 wochen antwort aus münchen:

ich solle mich an meinem händler wenden, der würde mir schon helfen

TOLLE WURST so schlau war ich schon, geholfen hats nich :mad:

habe "etwas" zurück gemailt, ich berichte weiter,,,,

update: heute einen rückruf von der technik abteilung der BMW AG erhalten:

- das problem ist bekannt, auch dass es quasi alle hersteller betrifft
- die mitarbeiter der händler sollten/ müssten entsprechend geschult sein
- zumindest sollten die den richtigen draht nach münchen haben, wo dann die probelamtik entsprechend "zugegeben" wird,,,
- ich solle mein fahrprofil ändern, weniger kurzstrecke wegen nicht erreichen der betriebstemp. und häufigen abbruch der regeneration, oder über einen benziner kauf nachdenken
- andere möglichkeiten gäbe es nich, wie etwas SW update
- mein händler könne den verlauf der letzten regenerationen und somit mein fahrprofil auslesen, damit ich es künftig entsprechend ändern kann
- eine hinweismeldung "achtung DPF regeneration, bitte weiterfahren" hat man bewusst nich gewollt, um den fahrer nich zu verunsichern bzw zu bevormunden
- der biodiesel anteil von nunmehr 7% hätte keine "verschärfende" wirkung
- folgeschäden haben wir in mehreren szenarien durchgespielt, aber die gerichte sehen ja den fahrer in der pflicht dem "stand der technik" sich zu fügen,,,
- auf alle fälle wird der DPF keine lebensdauer von 200.oookm haben, den diese häufigen regenerationsabbrüche schaden auf dauer, bis er verstopft und nich mehr freibrennen kann (hatten wir ja letzten erst jemand hier mit 130.oookm und defekten DPF)

so denn:

- es bleibt die kontrolle des ölstandes
- häufiger mal auf die BAB oder über land fahren
- ölwechsel deutlich vorziehen, also nich 30.ooo sondern 15- 20.oookm
- hoffen dass man von folgeschäden verschont bleibt
- sich nach einem benziner umzuschaun,,,

dezember 2009
km-stand: 97.000

seit dem letzten ölwechsel sind es ca. 6Tkm - der ölstand ist zu hoch und da wir über weihnachten wegfahren wollen, wird heute der ölstand "korrigiert"
der meister hat mich mit falten auf der stirn begrüsst und meinem wagen als "phänomen-problem" mitgenommen,,,

die sollen heut "reichlich" ablassen und mit 1-2litern frischöl wieder auffüllen, sodass die ölqualität wieder etwas besser wird,,, das ganze heisst für mich dass ich die ölwechsel künftig bei 15Tkm machen lasse

teurer spa$$ :mad:

april 2010
km-stand: 103.500

klar: es ist wieder zuviel öl, was sonst :mad:

ich lasse heute einen ölwechsel machen, obwohl die restanzeige bis zur normalen fälligkeit noch 17.oookm hat,,, bin diesmal zu einem freien auf BMW und MB spezialisierten händler gefahren, mal sehn wie teuer dort das öl ist,,,

p.s: entscheidend günstiger war es jedenfalls nich, die freien lernen schnell dazu :o

oktober 2010
km-stand 112.000

ölwechsel, klima- sowie fahrzeug- check und TÜV erledigt

natürlich erhöhter ölstand - und welch wunder (!) mein meister berichtete mir von einem weiteren fall von ölvermehrung den er kürzlich hatte - naja wenigstens gibt es nunmehr zwei "spinner" in der werkstatt die öl produzieren :o

ein blick in die PUMA datenbank brachte aber keine hinweise auf neue meldungen seitens der BMW AG

dann kam noch mein "lieblings-meister" um die ecke, der meinte kann alles nich sein :mad:
naja zu dieser pfeife geh ich seit langem nimmer, die dame an der anmeldung hat das zum glück im PC gespeichert, dass ich direkt an einen anderen service meister komme - nur nich zu dem (aber das ist eine andere geschichte,,,)

beim check wurde die zusatzwasserpumpe als defekt im fehlerspeicher erkannt, hat mich mal eben incl der o.g. arbeiten 700€ gekostet :( aber auch das ist ne andere geschichte :o

april 2011
km-stand: 119.500

vorgezogener ölwechsel - es war wieder mehr als "ausreichend" öl vorhanden :mad:

freie werkstatt zu 122€

p.s.:werde einen aral ultimate diesel langzeittest machen, da dieser diesel als einziger keinen "FAME" hat, also keine zugabe von biodiesel, die sonst bis zu 7% haben darf (biodiesel steht auch im verdacht, die sache der verdünnung zu verschlimmern,,,)

oktober 2011
km-stand 129.500

werde vor dem anstehenden winter wieder einen ölwechsel machen, es steht deutlich über max, trotz aral ultimate diesel :o
somit ist der versuch mit dem nobel diesel beendet, es wird wieder "billig" getankt

dezember 2011
km-stand 132.000

ölwechsel wurde gemacht, aber warum auch immer war die ölablassschraube hinüber, die neue ölwanne treibt mir noch lange tränen in die augen :heul:

märz 2012
km-stand 138.000

war mal wieder zum ölabsaugen, der service meister hat mir dafür nix berechnet, evtl verkauf er das öl ja weiter was ich produziere :idee:

juni 2012
km-stand 144.000

ich werde einen ölwechseltermin machen, es ist ja bald wieder halbzeit der 30.000km frist nach wartungsplan

bis demnächst

p.s.: google meint dazu:

# ford hat eine patentanmeldung von 2005 bzgl überwachung der ölverdünnung beim DPF

http://www.patent-de.com/20070503/DE102005051923A1.html

# der ADAC hat mittlerweile ne eigene seite zu dem thema

http://www.adac.de/infotestrat/reparatur-pflege-und-wartung/motor-und-oel/oelverduennung/default.aspx

# hier ein X3 forum welches ne umfangreiche sammlung angelegt hat

http://www.x3-treff.de/showthread.php?t=4933

# hier noch was bzgl bio diesel im diesel (deshalb mein aral ultimate test ;) )

http://www.auto.de/magazin/showArticle/article/42438/ADAC-Im-Zweifel-beim-Diesel-oefter-mal-das-Oel-wechseln

>>> bis 10% laut adac unkritisch, es wurden aber bis zu 25% festgestellt:

http://www.recklinghaeuser-zeitung.de/ratgeber/auto/Kurzstrecken-machen-Dieselmotoren-zu-schaffen;art338,254168



XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

evtl dazu passend

http://www.auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?postid=2533290#post2533290

hierzu dann im wiki die erkenntnis zum biodiesel-zusatz

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lverd%C3%BCnnung

auch sehr interessant bzgl ölverdünnung beim diesel mit DPF

http://www.ufop.de/downloads/Abschlussbericht_Oelverduennung_0709.pdf

zaphod_b
01.06.2011, 16:17
Was ich mich frage ist, wenn das ein Problem aller Hersteller ist, was machen eigentlich die Taxifahrer, die haben ja wohl den extremsten Kurzstreckenverkehr :confused::confused:

Mixaelzzz
01.06.2011, 17:31
Die machen aber nicht so oft den Motor aus, vermute ich mal.

highliner
01.06.2011, 19:17
Was ich mich frage ist, wenn das ein Problem aller Hersteller ist, was machen eigentlich die Taxifahrer, die haben ja wohl den extremsten Kurzstreckenverkehr :confused::confused:

Das liegt wohl an der Definition von "Kurzstrecke": Motor am Morgen starten (= kalter Motor), dann 3-5km fahren, Motor aus.
Nachmittags kalten Motor wieder starten und das Ganze retour.
Das ganze an rund 300 Tage im Jahr :rolleyes:

Beim Taxi: morgens einen Kaltstart, danach nur noch Warmstarts – also zwar immer relativ kurze Fahrstrecken, aber eben auch keinen Kaltstart mehr.
Früher hielten die Taxi-Diesel ja auch immer locker über 500.000km … ;)

Sebastian

Schleicher
01.06.2011, 20:02
Mal abgesehen dass die Ölvermehrung ggf. am Biodiesel und den RME liegt, ist das prinzipielle Problem die ständig abgebrochenen Regenerierungsversuche des PDF mit einhergehender vermehrter Dieseleinspritzung.

Also rauf auf die Piste am WE und "Pedal to the Metal".

2fast&2furios
02.06.2011, 13:21
Hi,

Schmierölverdünnung aufgrund häufiger Kaltstarts und Betrieb im Niedriglast- und Drehzahlbereich sind bei Traktormotoren keine Besonderheit.

Hier liegt es vor allem am Verbrennungsprinzip, dass bei o. g. Betriebsbedingungen Diesel verstärkt ins Motoröl eingewaschen werden können.

Bei manchen Schleppern kann man ja mit 100 % Biodiesel fahren. Hierbei ist die Schmierölverdünnung bei geringer Last und Drehzahl besonders zu beachten.

Hier schreiben die Hersteller, dass bei einem Anstieg der Ölmenge das Öl umgehend zu wechseln ist.

Typischer Einsatz: hydraulischer Holzspalter. Stundenlang ohne nennenswerte Last, quasi mit Standgas.

Früher waren die Diesel halt "Arbeitsmotoren". Mit langen Betriebszeiten am Lastmaximum. Heute nimmt man den Diesel für den Kurzstreckenbetrieb. Das passt IMHO nicht.

Ich weiß, dass hilft euch natürlich nix. Wollt nur mal gesagt haben, dass das in anderen Branchen nichts Unbekanntes ist.

Tipp: Nur das Öl immer absaugen lassen halte ich für gefährlich, da die Schmiereigenschaften sich doch deutlich verschlechtern.

cu

2fast&2furios

CaptainFuture01
02.06.2011, 22:56
Tipp: Nur das Öl immer absaugen lassen halte ich für gefährlich, da die Schmiereigenschaften sich doch deutlich verschlechtern.

Kannst du das bitte näher erläutern?Oder ist das speziell auf Dieselmotoren bezogen?

Wobei ich das trotzdem nicht nachvollziehen kann,warum es da zu schlechteren Schmiereigenschaften kommen soll.....beim absaugen passiert nix anderes wie beim ablassen...sofern die Ölwanne das zuläßt....zumindest bei meinem E36 ist dies der Fall.


Greetz

Cap

BLACK E39
03.06.2011, 03:41
Kannst du das bitte näher erläutern?Oder ist das speziell auf Dieselmotoren bezogen?

Wobei ich das trotzdem nicht nachvollziehen kann,warum es da zu schlechteren Schmiereigenschaften kommen soll.....beim absaugen passiert nix anderes wie beim ablassen...sofern die Ölwanne das zuläßt....zumindest bei meinem E36 ist dies der Fall.


Greetz

Cap


Vielleicht sind ja dann noch beim Absaugen nicht abgesaugte Schlickreste enthalten, ich denke, dass ist das, was 2fast&2furios meint ;)

Ich habe mit meinem auch bisher keine Probleme und der wird seit 8 Jahren und rund 140 TKM nur noch abgesaut :top:

2fast&2furios
03.06.2011, 07:00
Hi,

na, da hab ich mich nicht präzise genung ausgedrückt. Mea Culpa.

Ich denke, die Technik des Öl absaugens ist generell anerkannt und funktioniert soweit. Allerdings habt ihr das in den Konsens mit einem echten Ölwechsel gesetzt.

Generell meinte ich nicht nur absaugen, sondern auch ablassen und zwar der überschüssigen Teilmengen.

Ich hatte das jetzt vor allem auf das Entfernen der Ölmenge über der Max-Markierung bezogen.

Warum die Schmiereigenschaften schlechter werden ist relativ einfach erklärt. Hier ist zuerst die Frage, warum das Öl mehr wird, zu beantworten. Das Öl wird mehr, weil unverbranntes Diesel in das Öl eingewaschen wird. Also wird das Öl mit Diesel vermischt und verändert (verschlechtert) die Schmiereigenschaften.

Wenn man jetzt immer nur die Übermengen rausnimmt, dann erhöht sich zunehmend der Kraftstoffanteil im Öl.

Im ersten Moment wirkt der Kraftstoff im Öl reinigend. Das kann für den einen oder anderen älteren Motor ja auch mal ganz interessant sein;), aber hohe Last würde ich mit so einem Schmierstoff-Kraftstoff-Gemisch nicht mehr abfordern wollen.

Bei einer "Normalnutzung" würde sicherlich wieder ein Teil des Diesels über die KGE ausdampfen, aber direkt von "Unternutzung" auf "Volle Power" würde ich jetzt nicht empfehlen.

So, hoffe jetzt wurde es etwas klarer, was ich meinte?

cu

2fast&2furios

CaptainFuture01
03.06.2011, 14:50
:top:

Danke,wurde es! :)


Greetz

Cap

Schleicher
03.06.2011, 16:27
Also wird das Öl mit Diesel vermischt und verändert (verschlechtert) die Schmiereigenschaften.
Bei einer "Normalnutzung" würde sicherlich wieder ein Teil des Diesels über die KGE ausdampfen, aber direkt von "Unternutzung" auf "Volle Power" würde ich jetzt nicht empfehlen.Aus genaus diesem Grund sind die 10% Bio-Diesel auf RME Basis nichts geworden.
Der Dieselanteil verdampft problemlos bei Langstrecke, der RME Anteil aber nicht.

orange39
03.06.2011, 22:37
Aus genaus diesem Grund sind die 10% Bio-Diesel auf RME Basis nichts geworden.
Der Dieselanteil verdampft problemlos bei Langstrecke, der RME Anteil aber nicht.

danke jungs für eure anteilenahme, interesse und weitere tipps :top:

die sache mit dem bio im diesel bekräfigt mich mit meinem derzeitigen langzeit mit dem diesel ohne bio zusätze - es bleibt also spannend :rtfm:

2fast&2furios
04.06.2011, 08:30
Na dann,

lass mal hören.

Wäre spannend, wenn das Ultimate sich hier signifikant besser verhalten würde.

cu

2fast&2furios

orange39
06.06.2011, 19:23
der test läuft erst seit 2000km d.h. erst die dritte füllung ultimate ist "online"

ich denke man wird erst bei 6000 oder 8000km was sagen können,,,

316limo
12.06.2011, 09:24
2.ter e90 seit 2007 ,fast täglich Langstrecke, bisher null Probleme mit RPF und keine Ölvermehrung ;)

DieselMitch
13.06.2011, 18:24
Habe meinen 330d seit 09/2009, damals stand der Ölstand am oberen Strich
.
.
.
und heute auch noch, trotz viel Kurzstrecke. Allerdings bekommt er seit neuestem alle 2-3 Wochem mal kurz 800km am Wochenende aufgebrummt, seitdem habe ich gefühlt einen neuen Motor :crazy: :D

Michael.

suncE60
14.06.2011, 20:34
hab bei meinem E60 das selbe problem gehabt und vor einem monat die simmerring dichtunge an der common rail pumpe (Einspritzpumpe) wächseln lassen. Scheint bis jetzt in ordnung zu sein! Werd es aber noch eine weile beobachten! Nach 5.000 km werd ich es genauer wissen.

orange39
16.08.2011, 10:29
update: habe nun gut 6.000km aral ultimate getankt - es ist trotzdem mehr öl geworden :(

2fast&2furios
16.08.2011, 15:47
update: habe nun gut 6.000km aral ultimate getankt - es ist trotzdem mehr öl geworden :(


Ah,

dann ist es wohl doch nicht der Bioanteil.

Und was machste jetzt?

cu

2fast&2furios

copdland
16.08.2011, 15:52
.... na wenn er eine "wundersame Ölvermehrung" hat, sollte er eine Tankstelle aufmachen.:D

Im Ernst:

Normal kann ja eigentlich nur entweder Sprit ins Öl gelangen oder aber Kühlflüssigkeit..

Stellst Du einen "schleichenden" Kühlmittelverlust fest :confused:

Sollte es denn Sprit sein, so würde der ja wieder "verdunsten", wenn mal eine längere Strecke der BIMMER richtig ran muß.

2fast&2furios
17.08.2011, 06:13
.... na wenn er eine "wundersame Ölvermehrung" hat, sollte er eine Tankstelle aufmachen.:D

Im Ernst:

Normal kann ja eigentlich nur entweder Sprit ins Öl gelangen oder aber Kühlflüssigkeit..

Stellst Du einen "schleichenden" Kühlmittelverlust fest :confused:

Sollte es denn Sprit sein, so würde der ja wieder "verdunsten", wenn mal eine längere Strecke der BIMMER richtig ran muß.

Und wenn es das Kühlmittel wäre,

würde er es vermutlich auch längst festgestellt haben.

cu

2fast&2furios

orange39
17.08.2011, 07:54
es ist wohl sprit, die kühlflüssigkeit wurde (mehrfach) überprüft,,,

hier der link vom ADAC der die sache IMO gut erklärt

http://www.adac.de/infotestrat/reparatur-pflege-und-wartung/motor-und-oel/oelverduennung/default.aspx

tja machen kann man nich fiel, BMW münchen rät zu änderung des fahrprofil oder kauf eines benziners - ich beobachte halt weiter und verkürze die ölwechselintervalle,,,

bzgl verdunsten: ja soll in gewissen rahmen klappen, wobei von den o.g. 6000km (in 4 monaten) auch 4x 500km autobahn waren, sodass eigentlich zeit war zum verdunsten :rolleyes:

Fr@nk
17.08.2011, 08:28
Hi,

danke für die ADAC-Info. Damit dürfte das Kapitel "Diesel" für mich (Kurzstreckenfahrer) auf unabsehbare
Zeit endgültig gestorben sein...

Gruß
Fr@nk

copdland
17.08.2011, 09:11
tja machen kann man nich fiel, BMW münchen rät zu änderung des fahrprofil oder kauf eines benziners - ich beobachte halt weiter und verkürze die ölwechselintervalle,,,

Das klingt natürlich richtig gut.:mad:

Die Verkürzung der Ölwechselintervalle ist da dann auf alle Fälle empfehlenswert, um Schäden durch zu "dünnes" Öl vorzubeugen.

Allerdings verursacht dies dann ja auch wieder höhere Kosten, als eigentlich geplant und frisst einen ggf einkalkulierten Kostenvorteil teilweise wieder auf.:flop:

G.H.
21.08.2011, 15:01
...
tja machen kann man nich fiel, BMW münchen rät zu änderung des fahrprofil oder kauf eines benziners - ich beobachte halt weiter und verkürze die ölwechselintervalle,,,

Mal eine blöde Frage: Was sagt denn die Serviceintervallanzeige? BMW hat doch bei den Dieseln Bosch Steuergeräte, deren Ölzustandsberechnung funktioniert eigentlich ganz gut wenn sie richtig bedatet ist, daher sollte die SI Anzeige eigentlich auch einen wegen Überfüllung durch DPF Freibrennen notwendigen Ölwechsel anzeigen (maximal 15% Verdünnung sind noch OK, alles darüberhinaus wird kritisch).
Unter der Annahme dass BMW da nicht gepfuscht hat hat wäre meine Vermutung dass da irgendwas faul ist, evtl. ein verstopftes Spritzloch so dass der Strahl gegen die Zylinderwände kommt (müsste sich aber mit einem unsauberen Motorlauf bemerkbar machen).

bzgl verdunsten: ja soll in gewissen rahmen klappen, wobei von den o.g. 6000km (in 4 monaten) auch 4x 500km autobahn waren, sodass eigentlich zeit war zum verdunsten :rolleyes:
Nein, das hilft nicht viel, die Verdampfungstemperatur der meisten Dieselbestandteile ist deutlich über 100°C so dass da bestenfalls 1/3 von verdampfen kann und der Biodieselanteil verdampft so gut wie gar nicht.
Kurzfristige Abhilfe: Hochviskoses Schmieröl verwenden (mindestens xW40; bessere Schmierfähigkeit in verdünntem Zustand gegnüber xW30) und nur knapp über Minimum befüllen, die verringerte Schmierfähigkeit ist bei der Verdünnung noch das kleinste Übel, bei deutlich zu hohem Füllstand planscht die Kurbelwelle im Öl so dass das Öl anfängt zu schäumen, das führt dann einer zusätzlich verschlechterten Schmierwirkung und im Extremfall wird Öl durch die Blowbyleitung in den Turbolader gedrückt, das kann dann zum unkontrollierten hochdrehen des Motors führen.

Gruß
g.h.

orange39
22.08.2011, 07:25
genau das ist meine grösste sorge, dass mir der turbo gehimmelt wird :heul:

die SI anzeige bleibt unbeeindruckt von den geschehnissen, hatte eigentlich auch gedacht irgednwann meldet sich da was bzgl öl-stand oder -qualität,,,

unrund läuft der wagen eigentlich nich, ich war ja auch schon 2-3mal in der werkstatt bzgl fehlersuche, am anfang wurde ich angeschaut als hätte ich von aliens berichtet, mittlerweile gibt es andere weitere fälle in der hiesigen filiale und die bestätigung der problematik aus münchen habe ich auch,,,

ich fahre seit längerem 5w30 vorher 0w40, ich glaube aber da war das problem auch schon da - mittlerweile lasse ich immer unter maximum auffüllen und ich hatte ja ne weile "aral ultimate" probiert (einziger diesel ohne bio am markt) - scheinbar ohne erfolg,,,

Fr@nk
22.08.2011, 08:38
@orange39

In dem von g.h. beschriebenen Szenario ist der Turbo noch das kleinere Problem: Der ganze Motor geht hierbei hoch und man kann dem ganzen auch noch ohne Einflussmöglichkeit zuschauen..:eek::heul:

Gruß
Fr@nk

G.H.
22.08.2011, 18:22
genau das ist meine grösste sorge, dass mir der turbo gehimmelt wird :heul:

die SI anzeige bleibt unbeeindruckt von den geschehnissen, hatte eigentlich auch gedacht irgednwann meldet sich da was bzgl öl-stand oder -qualität,,,
unrund läuft der wagen eigentlich nich, ich war ja auch schon 2-3mal in der werkstatt bzgl fehlersuche, am anfang wurde ich angeschaut als hätte ich von aliens berichtet, mittlerweile gibt es andere weitere fälle in der hiesigen filiale und die bestätigung der problematik aus münchen habe ich auch,,,

OK, dann ist es evtl. doch ein systematischer Fehler in der Berechnung des Ölwechselintervalls.
Bei Dieseln mit Partikelfilter die keine eigene Einspritzdüse für das Freibrennen haben ist es zwar systembedingt dass Kraftstoff ins Öl kommt und dass sich das Ölwechselintervall bei Kurzstreckenbetrieb erheblich verkürzt, aber das sollte die SI Anzeige berücksichtigen.

ich fahre seit längerem 5w30 vorher 0w40, ich glaube aber da war das problem auch schon da - mittlerweile lasse ich immer unter maximum auffüllen und ich hatte ja ne weile "aral ultimate" probiert (einziger diesel ohne bio am markt) - scheinbar ohne erfolg,,,
An der Zunahme des Ölstands ändert 40er Öl (oder sofern freigegeben 50er oder 60er) nichts, aber je höher die Viskosität des Öls desto besser ist die Schmierfähigkeit des verdünnten Öls, die Viskosität nimmt durch den Kraftstoff linear ab und je höher die Ausgangsviskosität ist desto besser ist das in deinem Fall (solange die Ölverdünnug im normalen Bereich liegt tut es aber jedes vom Hersteller freigegbene Öl).
Ultimate bringt im Stadtverkehr in der Hinsicht wenig, da verdampft vom normalen Diesel auch nicht viel.
Und da es rein zufällig ist wie hoch der Biodieselanteil im Standarddiesel ist kann es auch sein dass du vorher auch keine 5 oder 7% Bioanteil getankt hattest.

Gruß
g.h.

orange39
17.10.2011, 06:48
update

10.000km ultimate diesel haben den ölstand wieder ansteigen lassen, deutlich über max, sodass ich einen wechsel des diesel-öl-gemisches vorziehen werde,,,

DieselMitch
17.10.2011, 12:09
Ich habe beim letzten Ölwechsel mit dem Werkstattmeister das Problem besprochen und wir sind zu dem Schluß gekommen, 0,3l Öl WENIGER einzufüllen, also NICHT bis auf die MAX-Marke, damit im Winter durch den Öleintrag beim Freibrennen nicht plötzlich die wundersame Ölvermehrung stattfindet.

Im Sommer habe ich das Problem ja nicht, da brennen alle Ruß-Bestandteile auf der Bahn weg, aber im Winter :mad::rolleyes:

Michael.

orange39
05.12.2011, 13:33
aaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh !!!

ich hab mal wieder einen vorgezogenen ölwechsel beauftragt, es war wieder mehr als ausreichend diesel im öl :mad:

da kam der anruf: ölablass schraube wäre ausgeleiert, ist zwar noch dicht, aber keine garantie wie lange die noch hält :confused:

einzige abhilfe: neue ölwanne !!! material und lohn 650€

der karren ist 6 jahre alt und hat 132tkm, damit dürfte kulanz gestorben sein,,,

wer hat sowas schonmal erlebt?!? laut servicemeister "verschleiß" :eek:

Terence Hill
05.12.2011, 14:15
Geht da kein HELICOIL rein?

http://www.boellhoff.de/de/de/verbindungselemente/spezial-verbindungselemente/gewindetechnik/gewindereparatur-helicoil.php

Kann dir vielleicht ein Motorenbauer reinmachen. Funzt super das Zeug. Selbst wenn es das orginale Mutterngewinde nicht gibt könnte man sich immer noch eine andere Lösung überlegen.

Was kostet der Ausbau alleine? Ich dachte mir gerade für 500€ die Ölwanne spindeln und neu buchsen wäre auch nicht verkehrt. :happy:

Aber wie immer, ich hab ja keine Ahnung......

copdland
05.12.2011, 14:53
Helicoil geht da auf alle Fälle ... damit hatte ich in der Vergangenheit sogar an meiner 1.100er Yamaha abgerissene Stehbolzen der Krümmer wieder im Zylinderkopf "verankert".:top:

Terence Hill
05.12.2011, 15:19
Jedenfalls kannst du danach wieder unbeschwert Ölwechseln, so dumm es klingen mag. Der Einsatz ist aus bestem Stahl und die Schraube, denke ich, aus Alu so wie das Wanderl auch.

Wenn ich mich nicht täusche hat man bei Deutz ne Messingschraube zum Ablassen. Muss morgen mal nachsehen.

basti313
05.12.2011, 17:34
Mal eine blöde Frage: Was sagt denn die Serviceintervallanzeige? BMW hat doch bei den Dieseln Bosch Steuergeräte, deren Ölzustandsberechnung funktioniert eigentlich ganz gut wenn sie richtig bedatet ist, daher sollte die SI Anzeige eigentlich auch einen wegen Überfüllung durch DPF Freibrennen notwendigen Ölwechsel anzeigen (maximal 15% Verdünnung sind noch OK, alles darüberhinaus wird kritisch).
Wie soll das die SI-Anzeige feststellen? Die alten TÖNS haben im Endeffekt gar keine Überwachung der Qualität und die neuen Kondensatoren können im Grunde nur Änderungen der dielektrischen Konstanten messen...bei Benzin im Öl ist es dabei so, dass das Benzin die gemessene "Qualität" des Öles erhöht, was natürlich absoluter Unsinn ist. Bei Diesel kenne ich die Permittivität nicht, wird aber auch nicht weit weg sein.
Eine Überfüllung können beide Sensoren nicht registrieren, da beide an der "Max"-Markierung enden.

ölablass schraube wäre ausgeleiert, ist zwar noch dicht, aber keine garantie wie lange die noch hält
Ist die Schraube ausgeleiert oder das Gewinde in dem sie drin steckt? ;)

Helicoil geht da auf alle Fälle ...
Würde ich nicht behaupten. Bei den alten Ölwannen mit der seitlichen Ablassschraube hat man ein riesiges Problem das Gewinde für den Helicoil Einsatz rein zu schneiden ohne das die Ölwanne reißt. Beim Helicoil ist das A und O das er in ein sauberes Gewinde kommt. Wenn das zu flach und zu weich ist dreht man im dümmsten Fall den Einsatz lang wenn man die Schraube ansetzt. Dann wars das mit dem neuen Gewinde.

Die neueren Ölwannen haben etwas mehr "Fleisch", aber die sind auch stabiler. Da hab ich noch nie von nem rausgedrehten Gewinde gehört.

wer hat sowas schonmal erlebt?!? laut servicemeister "verschleiß"

Das ist eher "vorsichtiger Umgang mit Kundeneigentum" als "Verschleiß". Die Schraube wurde wohl schief rein gewürgt.

Terence Hill
05.12.2011, 17:48
Beim Helicoil ist das A und O das er in ein sauberes Gewinde kommt


Was heißt sauberes Gewinde bei dir?

basti313
05.12.2011, 18:38
Was heißt sauberes Gewinde bei dir?
Erst einmal müssen alle Parameter wie Nenndurchmesser,etc passen denn sonst bekommst den Einsatz, bzw. die Schraube gar nicht rein. Dann ist wichtig das die Flankenoberfläche sauber ist, denn beim Eindrehen des Helicoil merkst sowas nicht...erst wenn die Schraube frisst merkst das.
Ganz wichtig ist noch das du eben das Gewinde schon am Anfang perfekt schneidest. Daran scheitern die meisten und das endet dann damit das beim nächsten mal ansetzen der Schraube die erste Windung des Helicoil mit raus kommt...ist dann so ein vorsichtiger Geselle am Werk wie der, der das originale Gewinde raus gedreht hat zerstört der auch noch das Reparaturgewinde.

Edit: Ach ja, was noch das größte Problem bei der Sache ist:
Wenn eine Werkstatt ein Gewinde am Achsschenkel oder an der Ölwanne raus dreht ist die gerne bereit einen Helicoil Einsatz rein zu machen, am allerliebsten wenn der Kunde dann gar nichts bemerkt.
Eine Werkstatt zu finden, die einen Helicoil in ein Gewinde macht das irgendwer raus gedreht hat und darauf Garantie gibt das das hinterher dicht ist und hält musst du erstmal finden. Preislich macht das auch oft keinen Sinn, denn eine Werkstatt die 1 Stunde mit dem Helicoil spielt und wie ne Markenwerkstatt 120Euro pro Stunde nimmt kann auch gleich ne neue Ölwanne einbauen.

orange39
05.12.2011, 20:48
Das ist eher "vorsichtiger Umgang mit Kundeneigentum" als "Verschleiß". Die Schraube wurde wohl schief rein gewürgt.

denke ich auch - je länger ich darüber nachdenke :mad:

nur wie will man das beweisen,,, auf jeden fall werde ich künftig nur noch das öl absaugen lassen über den ölmessstab :o