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Rat für "Maschineneinsteiger" [Archiv] - BMW-Treff Forum

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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rat für "Maschineneinsteiger"


Christian
14.10.2007, 17:48
Moin,

mein Lack sieht äußerst beschissen aus, um nicht zu sagen völlig "Waschanlagenversaut".

Nun ist mir die Plackerei per Hand zu viel. :rolleyes: :D
Da ich nicht weiß ob ich Spaß am Maschinenpolieren habe will ich mir für diesen Herbst mal fürs erste einen Excenter von Bosch anschaffen : Guckst Du (http://www.bosch-do-it.de/boptocs2-de/Category.jsp;jsessionid=D905F067096F010341AB806B7272756F?country=DE&lang=de&ccat_id=96476&event=getDetails&object_id=5983&mode=awb&awbtitle=Polieren&awbccat_id=96476)

Krieg ich dauerhaft Laune kann ich immernoch ein "Profigerät" nebst Zubehör anschaffen. Die paar Euro für das Bosch-Teil kann ich dann verchmerzen.

Nun zu meinen Fragen und, bitte Ihr Freaks, keine Verwirrung stiften. :D

1. Welches Mittel nehme ich und welche Polierpads dazu um das Fahrzeug einigermaßen von den Waschanlagenkratzern zu befreien? Gehe ich recht in der Annahme das die Pads abhängig vom Mittel zu wählen sind?

2. Was kommt nach der Politur, direkt Wachs oder gibts da noch einen "Zwischenschritt"? :confused:

VolkerW1
14.10.2007, 18:18
Hallo Christian,

meine private Meinung:

Das Gerät ist zum Polieren von Autolacken völlig ungeeignet. Schau Dir mal den Drehzahlbereich an. Als Unerfahrener würde ich nicht mit 9000 rpm an meinen Lack gehen.

Ich glaube, hier gabs schon mal einen Thread zu Poliermaschinen.
Du kannst Dich auch mal bei Nikella.de einlesen. Da tummeln sich die Profis.

Übrigens läuft da gerade eine Sammelbestellung für autogeek. Mit dabei die Porter Cable mit Zubehörset (http://www.autogeek.net/hk7424.html).

Vom Preis her immer noch attraktiver als Festool, Makita etc. Und für unsereins völlig ausreichend.

Gruß


Volker

Christian
14.10.2007, 18:35
Moin Volker,

danke für die Antwort. :top: Ich dachte schon es meldet sich keiner. :rolleyes:

Verbesser mich, aber wenn ich nicht falsch liege "schwingt" diese Maschine.
In einem Forum (irgendwas mit Micha's.........) in dem ich heute Mittag passiv gelesen habe gibts ein paar Leute die mit dieser Maschine zum Einstieg anscheinend nicht soooo schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Du darfst nicht vergessen, ich will (zunächst :D ) nicht der "Hardcore-Poser" werden wie einige hier im Pflegeforum.

Hast Du ne Idee bezüglich Pads und passendem Mittel für den Teller mit 125mm?

magoojabroni
14.10.2007, 19:05
eine alternative wäre eine günstige Rotationsmachine,jedoch etwas gefährlicher...

Ich hatte mit 2 durchgängen P17 und anschließend p40 polituren von petzolds die für mich zufriedenstellenden ergebnisse erreicht...

mfg

VolkerW1
14.10.2007, 19:07
Hallo,

schau Dir mal die GEX 125/150 AC von Bosch an. Die sind zum Lacke Polieren besser geeignet als die PEX.
Ich sehe gerade, die PEX hat gar keine Drehbewegung. Hatte ich vorhin überlesen. Die schwingt nur. "Richtige" Poliermaschinen haben eine rotative und dazu eine sich überlagernde Excenterbewegung. Nur mit einer Excenterbewegung kannst Du nichts polieren.


Gruß


Volker

MB804
14.10.2007, 19:17
Servus Christian,

um genau sagen zu können, was du brauchst, wäre ein Bild nicht schlecht.

Zu dem Gerät selber kann ich dir nix sagen. Ich würde aber denken, daß es wohl eher was für die Holzbearbeitung ist. Das von Volker empfohlene Gerät, die Porter Cable, ist IMHO für Einsteiger sehr gut geeignet.

Pads und Polituren gibts unzählige Verschiedene. Viel Gutes und auch viel Schrott. Für einen 125er Teller kann ich dir Polierpads von Festool & Meguiars wärmstens empfehlen. Meguiars ist recht preisintensiv, jedoch IMHO ein Maßstab. Festool Pads sind, wie eigentlich alles von denen, durchweg brauchbar und qualitativ nicht minder schlecht. Vorteil hierbei ist die erschwingliche 5er Verpackungseinheit. Hier mal eine kleine Zusammenstellung an Pads:

150er Festool-Polierschwamm "mittel" VE1 (http://www.24tools.de/store/1006/pd1155272767.php?categoryId=33)

150er Festool-Polierschwamm "fein" VE1 (http://www.24tools.de/store/1006/pd1911169241.php?categoryId=33)

150er Festool-Polierschwamm "superfein" VE1 (http://www.24tools.de/store/1006/pd818504773.php?categoryId=33)

Eine 5er Verpackungeinheit von jedem Pad sollte es schon sein. Mit jeweils einem von jeder Sorte brauch man garnicht erst anfangen. Pads und Polituren kannst du je nach Defekt kombinieren, aber um die ganze Sache etwas zu vereinfachen: Schleifpolituren kommen auf feste Pads, Hochglanzpolituren auf weiche Pads. Jenachdem was man an Polituren und Pads da hat, ergeben sich unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Zum Beispiel anstatt Hochglanzpolitur auf das schwarze, superfeine Pad zum Finishen, die Hochglanzpolitur auf das feine beige Pad gegeben, hat schon etwas mehr Abtragleistung. Schleifpolitur auf dem beigen, feinen Pad hat in dieser Kombination weniger Abtragleistung als auf dem orangenen, mittleren Pad. So stuft man dann mittles ein wenig Probieren die Politur/Pad-Kombination ab. Merke: Immer mit der mildesten Kombination beginnen und bei keiner ersichtlichen Änderung entweder ein härteres Pad oder ein schärfere Politur verwenden. Solange bis das Ergebnis stimmt.

Nun zu den Polituren: Auch hier gibts unzählige Anbieter mit guter bis sehr guter Leistung. 3M zum Beispiel ist eine kostengünstige Lösung, die bei entsprechender Verarbeitung hervorragende Ergebnisse bringt. Das Problem hierbei aus meiner Sicht: Die Sachen sind für den Einsteiger nicht ganz einfach zu verarbeiten. Meguiars z.B. finde ich sehr einsteigerfreundlich. Der Ölanteil gibt genug Spielraum beim Polieren und die Staubbildung hält sich im unteren Bereich auf. Sehr angenehm, wenn man gerade erst am Anfang steht. Knackpunkt: der Preis. Okay, über den muß jeder selbst entscheiden. Billig wird dein Vorhaben im ganzen eh nicht. :D

Hier einige Beispiele für Polituren, die für den Exzenter geeignet sind:

Festool:
Festool MPA11000 / 10000 / 8000 (http://www.24tools.de/store/1006/pi-222520796.php?categoryId=33)

Meguiars:
Meguiars Nr.83 DA-Cleaner Polish (Schleifpolitur) (http://www.devilgloss.com/oxid.php/sid/7dfcf41ac5bc842db4469d743548cb52/cl/details/cnid/070201/anid/DG035083/Meguiar%27s%AE-MG%2383-DUAL-ACTION-CLEANER-POLISH/)
Meguiars Nr.80 Speed Glaze (Glanzpolitur mit etwas Biss) (http://www.devilgloss.com/oxid.php/sid/7dfcf41ac5bc842db4469d743548cb52/cl/details/cnid/070202/anid/DG035080/Meguiar%27s%AE-MG%2380-SPEED-GLAZE/)
Meguiars Nr.82 Swirl-Free Polish (Hochglanzpolitur) (http://www.devilgloss.com/oxid.php/sid/7dfcf41ac5bc842db4469d743548cb52/cl/details/cnid/070202/anid/DG035082/Meguiar%27s%AE-MG%2382-SWIRL-FREE-POLISH/)

3M:
3M-Feinschleifpolitur (http://www.carparts-koeln.de/shop.php?nav.1=3804&artikelid=9527)
3M-Hochglanzpolitur (http://www.carparts-koeln.de/shop.php?nav.1=3804&nav.2=4017&artikelid=9528)


Du siehst, da kommt einiges auf dich zu. :D


Zu deiner zweiten Frage:
Nach dem Polieren kannst du optional einen Zwischenschritt mit einer schleifmittelfreien Politur einlegen. Das dient dann nur noch dem Naßglanz. Ein Kandidat aus der Liga wäre zum Beispiel die Cleaner Fluid von Swizöl und das Nr.7 Show Car Glaze von Meguiars usw. Da gibts einiges. Dieser Schritt ist zwar nicht notwendig, aber seeeeeehr angenehm für die Optik. :D


Greetz :D

Christian
14.10.2007, 19:50
Original geschrieben von VolkerW1

schau Dir mal die GEX 125/150 AC von Bosch an. Die sind zum Lacke Polieren besser geeignet als die PEX.


Die könnte ich höchstwahrscheinlich auch zu einem guten "Kurs" bekommen.
An dem Autogeek-Teil stört mich das es unterm Strich nix anderes ist wie ein Schwingschleifer mit regelbarer Drehzahl. Sowas bekomme ich auch von Bosch, einen Adapter für einen Teller kann/könnte ich mir auf der Arbeit machen lassen.

mb804

Dein Post nebst den vielen Links hebe ich mir mal für morgen früh auf.

Gargamel
14.10.2007, 20:26
Ich hab eine 125er Festool und bin damit topzufrieden.

Gutes Werkzeug ist eine Lebenseinstellung ;)

Bei Importen aus USA (autogeek): sicher denkt ihr daran, dass dann der Stecker für Deutschland nicht passt, und die Maschine auf 110 V ausgelegt ist.

Ansonsten, wie bereits erwähnt, gibt es hier diverse Threads zur Maschinenpolitur.

Dass sich bei nikella.de die Profis tummeln, sei mal dahingestellt.

Eistee
14.10.2007, 22:35
Original geschrieben von Gargamel
Bei Importen aus USA (autogeek): sicher denkt ihr daran, dass dann der Stecker für Deutschland nicht passt, und die Maschine auf 110 V ausgelegt ist.
Ist ja nicht so wild. Transformator dazwischen und ab geht die Post.

Original geschrieben von Gargamel
Dass sich bei nikella.de die Profis tummeln, sei mal dahingestellt.
Richtig.... denn der einzig wahre Profi tummelt sich ja hier...... :D

Die GEX125/150 von Bosch ist - wie Volker schon sagte - der PEX vorzuziehen.
Sehr robustes Gerät. Und online schon für schmales Geld erhältlich.

basti313
15.10.2007, 12:32
Zwei Tipps von mir:
-Lieber eine mit nem 150er Teller nehmen. So verteilt sich der Druck etwas besser.
-Wenns ne Maschine mit Absaugung ist ein "Klettpad" zwischenlegen und entgegengesetzt zu den Löchern der Absaugung auflegen. Das versperrt die Saugöffnungen die Politur in den Pad saugen.

Um nen waschanlagenversauten Lack aufzupolieren brauchst du ne Rotationsmaschine. Nur mit nem Excenter wird das gar nichts.

Gargamel
15.10.2007, 12:48
Original geschrieben von basti313
Zwei Tipps von mir:
-Lieber eine mit nem 150er Teller nehmen. So verteilt sich der Druck etwas besser.
-Wenns ne Maschine mit Absaugung ist ein "Klettpad" zwischenlegen und entgegengesetzt zu den Löchern der Absaugung auflegen. Das versperrt die Saugöffnungen die Politur in den Pad saugen.

Um nen waschanlagenversauten Lack aufzupolieren brauchst du ne Rotationsmaschine. Nur mit nem Excenter wird das gar nichts.

Mit einer Rotationsmaschine kann ein Anfänger einigen Schaden am Lack anrichten. Die Festool 125 ist eine Mischung aus Dreh (Rotation)- und Excenterbewegung. Ideal für den Beginner.

Auf einer 125 Maschine lässt sich auch ein 150er Pad montieren. Das ist sogar besser, weil man mehr "Sicherheitsabstand" zum harten Drehteller hin hat.

basti313
15.10.2007, 13:16
Mit einer Rotationsmaschine kann ein Anfänger einigen Schaden am Lack anrichten. Die Festool 125 ist eine Mischung aus Dreh (Rotation)- und Excenterbewegung. Ideal für den Beginner.
Hab ich zu kurz geschrieben...natürlich eine Maschine mit kombinierten Bahnen. Die Bosch von der am Anfang die Rede war macht das ja auch.

Auf einer 125 Maschine lässt sich auch ein 150er Pad montieren. Das ist sogar besser, weil man mehr "Sicherheitsabstand" zum harten Drehteller hin hat.
Halte ich für gefährlich...um mit dem Drehteller der 150er Maschine an den Lack zu kommen muss ich die wirklich spürbar kippen.
Dagegen ist ein leichtes Kippen, was eine Quetschung des Pads an einer Stelle zur Folge hat, bei nem zu großen Pad kaum spürbar. Ein gequetschtes Pad wird ohne Rotationsbewegung, z.B. beim Hochglanzpolieren, sofort trocken...

Gargamel
15.10.2007, 13:50
Verstehe ich nicht.

Wenn der Drehteller 150 mm hat und das Pad auch, braucht es doch gar nicht viel, um mit dem harten Drehteller auf den Lack zu kommen. Es sind keine "Reserven" vorhanden. 125 / 150 ist mir da viel lieber. Abgerutscht ist man schnell mal.

Das mit dem gequetschten Pad verstehe ich auch nicht. Ist mir noch nie passiert. Ich arbeite auch immer mit gut feuchtem Pad. Halt gerade so, dass mir die Politur / Versiegelung nicht um die Ohren fliegt :D

MB804
15.10.2007, 13:54
Servus,

wie Gargi schon geschrieben hat, sind 150er Pads bei einem 125er Stützteller vorzuziehen. Den Grund hat er ja auch schon genannt. Poliert man von einer fallenden an eine stehende Fläche heran, z.B. von der Heckklappe hin zur Stostange, so läuft man mit einem bündig mit dem Stützteller abschließenden Pad Gefahr, die stehende Fläche mit der Kante des Stütztellers zu zerkratzen. Klar sollte man die Pads nicht überdimensionieren, was jedoch mit den von mir als Beispiel verlinkten 150er Festool-Pads eh nicht der Fall ist. Damit hat man nach allen Seiten hin einen Padüberstand von 1.25cm. Davon stehen 0,75cm Klettfläche über den Stützteller, was wiederum verhindert, daß der Stützteller sich beim Polieren in der Schaumstoff des Pads "frisst".
Bündig abschließende Pads sind durchaus nützlich, aber der Einsatzbereich begrenzt sich IMHO zu sehr.

@Christian: Wenn du deinen Kauf noch nicht festgemacht hast, dann schaue dir vorher noch die von Volker und Eistee empfohlene Bosch GEX an. Eine preiswerte und sehr brauchbare Alternative, zu der man auch diverse Erfahrungsberichte finden kann.


Greetz :D

Christian
15.10.2007, 17:09
Moin,

erstmal Danke schön für die weiteren Antworten. :top:

Ab 23. bin ich wieder Arbeiten, mal sehen ob ich über unseren Einkauf nicht auch an Festool drankomme. Bei Bosch weiß ich das genau, we will see ;)

Heute war "Plagetag".
Die ganze Möre per Hand mit ScratchX und danach mit P21S. Ich habe gegen 12 Uhr angefangen und bin jetzt gerade wieder nach oben gekommen. :eek:
Alter Schwede, mir tun jetzt die Arme weh. :rolleyes:

Aber jetzt sieht er nicht mehr ganz so schlimm aus. :) Natürlich darf man die Nase nicht dranhalten, die Waschanlagenkratzer sind noch da aber eben nicht mehr so sehr zu sehen.

MB804
15.10.2007, 17:29
Servus,

Festool gibts generell nicht billiger. Die Preise sind immer gleich. Okay, gibt Ausnahmen, wie Skonto und irgendwelche Bonussysteme bestimmter Händler. Mehr aber auch nicht. Aber wenn Festool, dann auf jeden Fall die Rotex 125 FEQ.

Greetz

basti313
15.10.2007, 17:44
Wenn wir nun von der 125/150 Diskussion absehen kann ich MB804 nur zustimmen. Die Festool Rotex ist ne super Maschine.
Ich hab die leider noch nicht, weil unsere Festo Maschinen noch alle aus der Zeit stammen als Festool noch Festo hieß und nicht kaputt gehen...hier und da mal Kohlen wechseln und alles ist wieder gut...

Von unserem Bosch Werkzeug das zur Anfangseinrichtung der Werkstatt gehörte haben wir gar nichts mehr.

Christian
15.10.2007, 17:56
Original geschrieben von basti313
Wenn wir nun von der 125/150 Diskussion absehen kann ich MB804 nur zustimmen. Die Festool Rotex ist ne super Maschine.


Das will ich gerne glauben, aber für den Einstieg ist mir der normale Kurs erstmal zu hoch.
Sofern Festool bei uns gelistet ist, bin ich überzeugt das ich auch da Rabatt bekomme.
Dann würde ich auch sofort das Profiteil kaufen, ansonsten nehme ich erstmal die 125er Bosch.

Christian
16.10.2007, 17:11
Moin,

ich habe gerade einfach die Bosch GEX125 AC Professional gekauft. :)
War ein Lustkauf. :D

Jetzt brauche ich Praxistipps :D

Btw. Wenn ein Umsteiger noch die oben erwähnten 3M Polituren hat, oder 125er Pads und will die loswerden, bitte per PN melden.

Frage 1. Ich lasse die Tage an drei Stellen Spot-Repair durchführen. Wie lange muß ich warten um da drüber zu können?

Frage 2. Wie poliert der Hobbyprofi eigentlich richtig mit einer Maschine?
Hoch-Runter, über Kreuz, ein Mix aus beidem? Immer entgegen der Kratzerrichtung, viel Druck, Maschine einfach laufen lassen ohne zu drücken? :confused:

Frage 3. Wieviel Politur nimmt man, "viel hilft viel" oder eher sparsam?

Frage 4. Kann ich das P21S auch mit der Maschine auftragen?

Frage 5. Nach dem Aufrag der Politur /Wachs manuell mit dem Lappen drüber oder mit einem (besonderen?) Pad blank "polieren"?

Ihr seht, es gibt noch eine Menge Fragezeichen bei mir. Aber da ich mir nun eine Maschine gekauft habe gibts auch kein zurück mehr.

Schon mal vorab Danke für Geduld und Spucke. :D :top:

Feuer frei.

Monster1000
16.10.2007, 17:45
Hi Christian,
guck mal hier Klick mich (http://www.youtube.com/watch?v=GZVDsiEQ8-w) Viel Spass

Gruss

Christian
16.10.2007, 17:56
Original geschrieben von Monster1000

guck mal hier Klick mich (http://www.youtube.com/watch?v=GZVDsiEQ8-w) Viel Spass


:top:

In Produktvideos geht das immer ganz geschmeidig. :D

basti313
16.10.2007, 18:14
ich habe gerade einfach die Bosch GEX125 AC Professional gekauft. War ein Lustkauf.
Gut ;)
Überleg dir das mit nem Klettpad um die Absauglöcher zu verschließen mal. Von Festool gibts da z.B. ein Interfacepad. Mir hats dir Festos immer vollgesaut...

Btw. Wenn ein Umsteiger noch die oben erwähnten 3M Polituren hat, oder 125er Pads und will die loswerden, bitte per PN melden.
Ich glaube die 3M Polituren gibt niemand her ;)

Wenn du ne günstige und in meinen Augen sehr gute Alternative suchst: http://www.carproducts.de/carproducts.php4

Frage 1. Ich lasse die Tage an drei Stellen Spot-Repair durchführen. Wie lange muß ich warten um da drüber zu können?
Finger weg...da sind keine Kratzer drin also musst du nicht dran rumpolieren ;)
Da Spot Repair meistens an Stoßstangen gemacht wird auch gleich der Tipp von allen Plastikteilen die Finger zu lassen. Erstmal auf dem Blech üben, Stoßstangen mit Maschine polieren ist was für Profis.

Frage 2. Wie poliert der Hobbyprofi eigentlich richtig mit einer Maschine? Hoch-Runter, über Kreuz, ein Mix aus beidem? Immer entgegen der Kratzerrichtung, viel Druck, Maschine einfach laufen lassen ohne zu drücken?
Die Maschine dreht sich schneller als du sie bewegen kannst. Insofern ist es ziemlich egal wie du sie bewegst, hauptsache du fährst überall gleichmäßig drüber und bleibst nicht stehen.
Ich mag Hoch-Runter und über Kreuz nicht, da dabei die Fläche zu groß wird. Ich nehme mir ne kleine Fläche und fahre die in kreisenden Bewegungen ab. Dauert etwas länger aber man kann so immer zentral über der zu bearbeitenden Fläche stehen was die Arbeit deutlich einfacher macht.
Druck? Handfläche mit kaum Druck auf der Maschine liegen lassen. So läuft sie sauber. Lieber zweimal mit wenig Druck drüber als einmal mit zu viel Druck.

Über Kratzer fährst du mittig dem Kratzer nach. So dreht sich der Teller im Bezug zum Kratzer immer im 90° Winkel.

Frage 3. Wieviel Politur nimmt man, "viel hilft viel" oder eher sparsam?
Kommt auf die Fläche an. Eher sparsam (sonst wird das auspolieren seeehhhrrr mühsam) aber niemals trocken. Im Zweifelsfall mehr, das macht nichts kaputt.

Frage 4. Kann ich das P21S auch mit der Maschine auftragen?
Ich denke das geht von Hand viel leichter...halte mal die Maschine ne Stunde...

Frage 5. Nach dem Aufrag der Politur /Wachs manuell mit dem Lappen drüber oder mit einem (besonderen?) Pad blank "polieren"?
Da wird in meinen Augen nichts mehr poliert. Deswegen poliere ich immer von Hand mit nem MF Tuch aus. Und zwar die vorletzte polierte Stelle. So sieht man rechtzeitig wenn was schief läuft und ob das Resultat gut ist.

Gargamel
16.10.2007, 18:25
Original geschrieben von basti313

Da wird in meinen Augen nichts mehr poliert. Deswegen poliere ich immer von Hand mit nem MF Tuch aus. Und zwar die vorletzte polierte Stelle. So sieht man rechtzeitig wenn was schief läuft und ob das Resultat gut ist.

Gerade das maschinelle Finalmetabolisieren ist sehr wichtig! Ich verwende dazu einen MF-Puschel, funktioniert ähnlich wie in o. g. Video.

Christian
16.10.2007, 18:31
@Basti

Ich kann mir auch das 3M Zeug bestellen, ich dachte ich kann ein paar Leichen abnehmen. ;) :D

Mit den weiter oben genannten Festool-Pads hätte ich dann eine Grundaustattung zum "loslegen". Richtig?

Die Bosch hat bereits einen Klettaufsatz, oder ist der "durchlässig"?

@Gargamel

"Beim "Finalmetabolisieren" bin ich noch nicht. Ich bin ein blutiger Anfänger. :rolleyes: :D

basti313
16.10.2007, 18:48
Gerade das maschinelle Finalmetabolisieren ist sehr wichtig! Ich verwende dazu einen MF-Puschel, funktioniert ähnlich wie in o. g. Video.
Naja...das holt in meinen Augen nur noch die letzten Reste an Politur runter. Aber in meinen Augen macht das auch die nachfolgende Versiegelung.

Ich hab zwar nen MF Puschel aber das ist mir bisher immer zu viel Arbeit gewesen, was nicht bedeuten soll das ein Extremist wie du ohne auskommt ;)

Mit den weiter oben genannten Festool-Pads hätte ich dann eine Grundaustattung zum "loslegen". Richtig?
Ja. Du kannst auch die Pads da kaufen wo du die 3M Politur her nimmst. Spart Versandkosten.

Die Bosch hat bereits einen Klettaufsatz, oder ist der "durchlässig"?
Die hat schon nen Klettaufsatz. Es gibt zusätzliche Pads, die auf der einen Seite nen Flasch haben und auf der anderen Seite wieder nen Klett. Die haften dann auf dem Klettaufsatz der Maschine. Wir benutzen ganz dünne Pads um einfach die Teller zu schützen, da wir mit speziellen Schleifpads polieren mit denen der Klett kaputt geht. Von Festo gibts nen ähnlichen Aufsatz um beim Schleifen mehr Komfort zu haben.

Mit dem 3M Waffelpad hatte ich das Problem, dass die Politur durchgesaut ist. Damit waren der Klett und die gesamte Absaugung voll mit Politurresten...wenn ich nun den Klettpad versetzt zu den Löchern im Klett der Maschine aufsetze kommt keine Politur mehr an den Klett oder in die Löcher der Maschine.

MB804
16.10.2007, 22:59
Servus Christian,

soviele Fragen auf einmal. :D Auch wenn Basti schon geantwortet hat, wollte ich auch mal meinen Senf dazu geben. :D



Original geschrieben von Christian
Btw. Wenn ein Umsteiger noch die oben erwähnten 3M Polituren hat, oder 125er Pads und will die loswerden, bitte per PN melden.

Ich hab jeweils eine angebrochene Flasche Feinschleifpolitur und Hochglanzpolitur. Könnte ich abtreten.



Original geschrieben von Christian
Frage 1. Ich lasse die Tage an drei Stellen Spot-Repair durchführen. Wie lange muß ich warten um da drüber zu können?

Basti hat´s ja schon gesagt. Da brauch man nicht ran. Es sei denn, du hast unschöne Hologramme drin. Kommt manchmal vor.



Original geschrieben von Christian
Frage 2. Wie poliert der Hobbyprofi eigentlich richtig mit einer Maschine?
Hoch-Runter, über Kreuz, ein Mix aus beidem? Immer entgegen der Kratzerrichtung, viel Druck, Maschine einfach laufen lassen ohne zu drücken? :confused:

Zur Führung:
Ich hab da meine eigene Technik, die aber IMHO regelmäßig gute Ergebnisse bei Anfängern bringt. Wenn du schonmal gesehen hast, wie lackiert wird, kannst du es dir ja schon denken. Die Maschine im zu polierenden Bereich von rechts nach links führen, um die Hälfte des Pads nach unten und dann in die andere Richtung. Also von links nach rechts. Bist du ganz unten in deinem Bereich angekommen, geht das selbe Spiel von vorn los. Bloß daß nun die Bahn von unten nach oben gefahren wird. Wenn oben angekommen um die Hälfte des Pads versetzen und die Bahn runterfahren. Selbes Spiel bis du mit der Fläche durch bist.
Durch das Versetzen der Maschine um die Hälfte des Pads sicherst du dir die gleichmäßige Berarbeitung der Fläche ab. Versetzt man die Maschine um den kompletten Durchmesser des Pads, kann das Ergebnis ungleichmäßig werden und Lücken entstehen. Unaufmerksamkeit usw.

Zur Geschwindigkeit bei der Führung:
Über die Lackfläche huschen, bringt nix. Vor allem nicht beim Exzenter. Langsame Führung ist das A&O.

Zur Arbeitsfläche:
Schränke dir den Bereich ein. Am besten auf 40x40cm oder 50x50cm. Wählst du die Arbeitsfläche zu groß, wird das Ergebnis ungleichmäßig und zusätzlich kann dir, je nach Typ, auch mal die Politur beim Polieren antrocken, was dann unweigerlich in unschön anzusehene Spuren führt. Ich glaube man nennt es "Marring". Zusätzlich sicherst du dir durch die kleine Fläche ab, daß die Politur auch wirklich überall durchpoliert wird.

Zum Druck:
Der ist politur- und defektspezifisch. Ganz verallgemeinernd kann man sagen, daß beim Hochglanzpolieren wenig Druck gefragt ist und beim Polieren mit Schleifpolituren mehr Druck nötig ist. Am besten, du probierst dir das mal in aller Ruhe aus. Übung ist hierbei alles.

Zum Polieren:
Eine Politur sollte möglichst durchpoliert werden. Das heißt aber nicht, daß davon nix übrig bleiben soll. Die Kunst ist es, den Punkt zu treffen an dem die Politur zerlegt ist, aber der Gleitfilm noch vorhanden ist. Das kann man z.B. bei Meguiars Nr.80 Speed Glaze durch die Ölbasis sehr gut sehen. Durch diesen gleitet das Pad über den Lack und minimiert die Reibung. Überschreitet man beim Polieren den Punkt, an dem die Schleifpartikel komplett zerlegt sind und der Ölfilm abreißt, führt das auf einigen Lacken zu unschönen Spuren. Hatte ich ja oben schon geschrieben. Auch hier ist Übung gefragt. Jedoch eines kann man ganz klar sagen: Niemals die Politur in´s Trockene fahren!
Ansonsten gilt halt beim Polieren die Regel, mit der mildesten Variante zu beginnen und in´s grobe hinein zu steigern, wenn man nicht weiter kommt. Danach gilt dann wieder, von grob zu fein zu arbeiten.
Und wenn du Zeit hast, dann lies dich auch ruhig im Nikella-Forum im Maschinenbereich ein. Haufenweise Tipps. Findet man immer mal was interessantes.



Original geschrieben von Christian
Frage 3. Wieviel Politur nimmt man, "viel hilft viel" oder eher sparsam?

Ganz klare Antwort: Wenig!!! Ziehe dir am Rand des Pads einen Kreis aus einer dünnen "Naht" Politur. Gerade bei 3M wirds unangenehm, wenn die Politur überdosiert wird. Drauf achten, daß ein mit Politur gesättigtes Pad nur noch kleine Mengen Politur nachgelegt bekommen sollte.



Original geschrieben von Christian
Frage 4. Kann ich das P21S auch mit der Maschine auftragen?

IMHO ungünstig. Mit Flüssigwachsen geht das schon besser.



Original geschrieben von Christian
Frage 5. Nach dem Aufrag der Politur /Wachs manuell mit dem Lappen drüber oder mit einem (besonderen?) Pad blank "polieren"?


Ich bevorzuge Abtrag per Mikrofasertuch. Damit solltest du dich eh bis unters Dach eindecken. Ohne genügend MFT´s kein gutes Ergebnis.



Original geschrieben von Christian
Mit den weiter oben genannten Festool-Pads hätte ich dann eine Grundaustattung zum "loslegen". Richtig?

Kann man so sagen. :)



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Original geschrieben von Basti313
Stoßstangen mit Maschine polieren ist was für Profis.

Richtig. Gilt aber vor allem für Rotationsmaschinen. Ich wage zu behaupten, daß es beinahe unmöglich ist, mit einem Exzenter den Lack einer Stoßstange zum kohlen zu bringen. Da muß man sich schon richtig mit Mühe geben. Selbst mit härtestem Pad und gröbster Schleifpaste dauert´schon lange, bis der Lack mal auf Temperatur kommt.


Greetz :D

Christian
17.10.2007, 07:32
Moin,

hier die nächsten Fragen. :)

Was mache ich mit den Polierpads nach Gebrauch. Einfach in die Waschmaschine? Oder ist das ein "Einmalartikel"?
Gleiches frage ich mich zu Mikrofasertüchern.

@Basti

Entweder bin ich zu doof :D oder habs übersehen. Ich finde keines dieser Kletteile die zwischen Maschine und Pad kommen um das Verstopfen zu verhindern.

MB804
17.10.2007, 08:57
Servus,

die Pads hau in die Waschmaschine. 40°C reichen für gewöhnlich aus. Gleiches Spiel mit den Mikrofasertüchern. Die können sogar je nach Hersteller bis zu 90°C ab. Schau unbedingt vorher auf´s Label oder in die Gebrauchsanleitung.

Diese Interface-Dinger habe ich übrigens noch nie verwendet. Wenn man nicht hemmungslos überdosiert und die Pads regelmäßig wechselt, wenn sie "durch" sind, passiert sowas auch IMHO nicht.

Greetz :D

pitcher33
17.10.2007, 09:30
Mikrofaser(tücher) aber NIENIENIE mit Weichspüler waschen...

basti313
17.10.2007, 09:38
Entweder bin ich zu doof oder habs übersehen. Ich finde keines dieser Kletteile die zwischen Maschine und Pad kommen um das Verstopfen zu verhindern.
Z.B. bei Festool in den Onlinekatalog gehen, dort auf die Rotex und dann auf Zubehör.

Diese Interface-Dinger habe ich übrigens noch nie verwendet. Wenn man nicht hemmungslos überdosiert und die Pads regelmäßig wechselt, wenn sie "durch" sind, passiert sowas auch IMHO nicht.
Kommt halt auf die Pads an...bei meinen Petzolds Pads passiert das auch nicht. Die 3M Pads sind dagegen beim ersten ansetzen schon komplett inkontinent...

die Pads hau in die Waschmaschine. 40°C reichen für gewöhnlich aus. Gleiches Spiel mit den Mikrofasertüchern. Die können sogar je nach Hersteller bis zu 90°C ab. Schau unbedingt vorher auf´s Label oder in die Gebrauchsanleitung.
Was für Waschmittel benutzt du? Ich hab bis jetzt immer so ein teures Microdingsda High Tec Waschmittel verwendet.

MB804
17.10.2007, 10:29
Original geschrieben von basti313
Kommt halt auf die Pads an...bei meinen Petzolds Pads passiert das auch nicht. Die 3M Pads sind dagegen beim ersten ansetzen schon komplett inkontinent...

Inkontinent ist gut :D



Original geschrieben von basti313
Was für Waschmittel benutzt du? Ich hab bis jetzt immer so ein teures Microdingsda High Tec Waschmittel verwendet.


Nehme ich nie. Da macht man sich ja arm. :mad: Ich nehme Flüssigwaschmittel. Coral, Ariel, Sunil. Was gerade da ist. :)


Greetz

Christian
23.10.2007, 12:22
Moin,

das Maschinchen ist nun auch physisch :D vorhanden.
Liegt gut in der Hand und ist nicht zu schwer. :)
Sobald sich der Rest eingefunden hat, brenn ich darauf wenigstens einen Test auf der Motorhaube zu machen. :D

wie
01.05.2013, 13:47
Hallo zusammen,

ich hole mal einen der zahlreichen Poliermaschinen-threads wieder hoch, da ich derzeit auch vor der Anschaffung einer ebensolchen stehe.
Eigentlich sollte man meinen, es ist schon alles dazu gesagt, bzw. geschrieben worden, aber genau da liegt das Problem. Man wird sowohl im Netz als auch hier geradezu von Informationen erschlagen.

Kurzum, spricht etwas gegen eine von den beiden Maschinen, bzw. Sets?
http://www.lackpflege24.de/epages/61428711.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61428711/Products/LE-320
http://www.amazon.de/TecTake-Profi-Exzenter-Poliermaschine-Zubeh%C3%B6rpaket/dp/B008ZCR2VA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1367410022&sr=8-1&keywords=exzenter+poliermaschine

Und dann - was nehmen aus dem riesen Angebot an Polituren (alleine das 3M Programm überfordert mich komplett)? Polieren will ich damit sowohl den 5er, der lackmässig insgesamt noch gut ist, aber den einen oder anderen Kratzer aufweist (z.B. von Nachbars Katze :mad:) und den TR, dessen Uni-Lackierung inzwischen schon gute 20 Jahre auf dem Buckel und damit ein paar Gebrauchsspuren hat.

Unter der ebenso unüberschaubaren Flut von Anleitungen habe ich mir mal diese ausgeguckt:
http://www.youtube.com/watch?v=61_hqpFied0
Was ist davon zu halten (ausser dass man bei der Arbeitsweise früh aufstehen muss, wenn man bis abends fertig sein will ;))?

Ich bin kein Polier-Freak, hoffe aber einfach auf bessere (und anhaltendere) Ergebnisse als bei meinen bisherigen manuellen Polieraktionen.

Danke schon mal.

wie
04.05.2013, 08:18
Irgendwer eine Meinung zu den 2 Maschinen?

Danke und Gruß

Road-Runner222
04.05.2013, 12:16
Ich habe mit der S3000 letztes Jahr meinen saphirschwarzen Lack bearbeitet.

Details findest du hier: http://www.auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?t=253720

Mit der Maschine war ich zufrieden. Alle Kratzer hatte ich jedoch nicht auspolieren
können.

wie
05.05.2013, 16:46
Danke, den thread hatte ich gelesen, aber nicht realisiert, dass es die gleiche Maschine ist. :o
Dann werde ich wohl zuschlagen.

AndreasF
07.05.2013, 14:16
Yepp, den Excenter benutze ich auch. Kursiert in verschiedenen Bezeichnungen durch's Netz, scheint aber immer der gleiche chinesische Hersteller zu sein. Ich habe meine Maschine damals bei Lupus gekauft: http://www.lupus-autopflege.de/Lupus-Autopflege-Exzenter-Poliermaschine-6100-Pro

Wenn Du (aktives) Mitglied beim autopflegeforum (autopflegeforum.eu) bist gibt es noch Prozente bei Lupus,

Gruß Andreas

basti313
07.05.2013, 14:45
und den TR, dessen Uni-Lackierung inzwischen schon gute 20 Jahre auf dem Buckel und damit ein paar Gebrauchsspuren hat.
Ohje...mein E36 Cabrio hat auch schon bald 20 Jahre auf dem Buckel und auch einen widerspenstigen Uni Lack...
Kratzer auspolieren ist da praktisch nicht drin. Das Zeug ist so hart, mit meiner Festo Rotex hab ich mich schon stundenlang an eigentlich winzigen Haarlinienkratzern gespielt weil ich auf Schleifpaste verzichten wollte.
Im Nachhinein würde ich bei dem sogar ganz auf die Excenter Maschine verzichten. Lackreiniger und Wachs von Hand, für alles andere muss ne Rotationsmaschine her.

Was ist davon zu halten (ausser dass man bei der Arbeitsweise früh aufstehen muss, wenn man bis abends fertig sein will )?

Ich hab hier im Büro keinen Ton...aber von den Bildern her schaut das doch gut aus. Wegen der Dosierung würde ich mir keinen großen Stress machen, wenn ich die Politur überdosiere fahre ich einfach größere Kreise, wenns nach zu wenig aussieht lege ich leicht nach.
Zum Zeitbedarf: Ein komplettes Auto zu machen ist schon ein Marathon. Die Vorarbeit, sprich waschen, trocknen und abkleben kostet schon 2-3 Stunden. Wenn möglich teile die Arbeit auf 2 Tage auf. Ein Tag für waschen und polieren und einer für Nacharbeit und die Versiegelung.
Am besten beschränkst du dich aber erstmal auf Probleme. Diese mit nem Wachsstift markieren und auspolieren. Danach Auto schön wachsen. Beim nächsten mal geht die Komplettpolitur viel leichter von Hand wenn die kleinen Problemstellen nicht mehr vorhanden sind und dich nicht extra Zeit kosten.

wie
07.05.2013, 19:25
Ohje...mein E36 Cabrio hat auch schon bald 20 Jahre auf dem Buckel und auch einen widerspenstigen Uni Lack...
Kratzer auspolieren ist da praktisch nicht drin. Das Zeug ist so hart, mit meiner Festo Rotex hab ich mich schon stundenlang an eigentlich winzigen Haarlinienkratzern gespielt weil ich auf Schleifpaste verzichten wollte.
Im Nachhinein würde ich bei dem sogar ganz auf die Excenter Maschine verzichten. Lackreiniger und Wachs von Hand, für alles andere muss ne Rotationsmaschine her.


Ich hätte eigentlich eher erwartet, dass eine Uni-Lackierung ohne Klarlack da weniger kritisch ist. Ich probier's mal einfach, zur Not kann ich immer noch auf eine schärfere Politur/hartes Pad umsteigen.

wie
30.05.2013, 12:23
So, nachdem ich den Triumph mit weitgehend zufriedenstellenden Ergebnissen bearbeitet habe, ist jetzt der 5er dran.
Nach dem ersten Durchgang mit mittelhartem Pad und Feinschleifpaste (Menzerna 2500) gehen genau wie beim TR die meisten Kratzer raus, aber eben nicht alle.

Was meinen die Polierprofis? Stärkere Geschütze in Form einer noch abrasiveren Politur oder härteres Pad?
In meinem Set waren noch geriffelte Pads (aber eher weich) und solche aus Fell, wofür sind die eigentlich?

Cathul
30.05.2013, 18:28
So, nachdem ich den Triumph mit weitgehend zufriedenstellenden Ergebnissen bearbeitet habe, ist jetzt der 5er dran.
Nach dem ersten Durchgang mit mittelhartem Pad und Feinschleifpaste (Menzerna 2500) gehen genau wie beim TR die meisten Kratzer raus, aber eben nicht alle.


Noch eine Runde mit mittelhartem Pad und der 2500'er. Alternativ ein härteres Pad. Die Menzerna Polituren scheinen allgemein eher mit härteren Pads zurecht zu kommen.


Was meinen die Polierprofis? Stärkere Geschütze in Form einer noch abrasiveren Politur oder härteres Pad?
In meinem Set waren noch geriffelte Pads (aber eher weich) und solche aus Fell, wofür sind die eigentlich?

Versuch erstmal einen weiteren Durchgang mit der Menzerna.
Fell geht mit Deiner Maschine nicht gut, genau wie gröbere Pasten. Für gröbere Pasten brauchst Du entweder einen Excenter mit Zwangsmitnahme oder Rotationsmaschinen um diese richtig durchfahren zu können. Für Deine Excenter könntest Du auch Microfaser-Pads (z.B. von Meguiars) mit Meguiars D300 oder Ultimate Compound Politur versuchen. Microfaser-Pads haben auf Excenter wie Du ihn hast mit den entsprechenden Polituren sehr gute Korrektureigenschaften.

BigTom
05.06.2013, 06:15
Ich werde am Samstag erste Erfahrungen mit einer Maschine sammeln.
Einer vom Pflegeforum opfert sich, und verbringt den Samstag mit mir.:top:

Als Politur nehmen wir auch die Menzerna Varianten.

Als Wachs / Versiegelung kommt dann das Surf City Sortiment zum Einsatz. Bin schon sehr gespannt, und meine neue Anschaffung in Form einer Poliermaschine steht schon auf der ToDo Liste:D
Grüßle
Tom