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BMW Firmenpolitik [Archiv] - BMW-Treff Forum

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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BMW Firmenpolitik


V8Locutus
23.01.2002, 11:06
Hi an alle BMW begeisterte,

manche werden es wissen, dass von meinem 540iA E34 155.000 km Bj. 8/95 das Automatikgetriebe defekt ist. Genaugenommen ist der Rückwärtsgang defekt.
Dieser Fehler tritt bei Kilometerleistungen zwischen 140.000 km – 170.000 km extrem gehäuft auf. (ca. 7 von 10 Automatikgetriebe geben da ihren Geist auf)

Deshalb rief ich bei der BMW AG München an nachdem mein Händler mir sagte, es gäbe keine Kulanz bei dem "alten" Auto. Der Bezirksleiter der Kulanzabteilung (Raum Karlsruhe) von der BMW AG erzählte mir, dass ein Auto, das 100.000 DM gekostet hat, nach 155.000 km den Geist aufgeben darf!!! Und auch wenn es ein offensichtlicher Konstruktionsfehler ist, sieht die BMW AG keine Veranlassung, dem Geschädigten ein wenig entgegen zu kommen. Auf die Frage, warum kein Händler das Ölpumpenproblem bei den V8 Modellen im Rahmen der Inspektionen beseitigt, sagte der Bezirksleiter der Kulanzabteilung: Es sind dafür keine Richtlinien rausgegeben worden. (den Defekt gibt es leider auch sehr oft bei den E34 V8 Motoren) :mad:
Erklärung: Ölpumpe kann sich lösen und einen kapitalen Motorschaden verursachen.
Mit der Ölpumpe hatte ich Glück, da bei mir die Ölwannendichtung undicht war. Die Werkstatt hat in der Ölwanne eine Schraube von der Ölpumpe gefunden, die sich gelöst hatte.
Der Werkstattmeister sagte mir, dass die zweite Schraube der Ölpumpe schon lose war, und ich vielleicht noch 500 km weit gekommen wäre. :eek:

Fakt ist, dass die Firmenpolitik nur auf Verkaufen ausgelegt ist und sich die BMW AG einen Dreck darum schert, was ihre Autos machen, wenn sie älter als 3 Jahre sind.
Ich glaube, dass die BMW AG diese Firmenpolitik irgendwann zu spüren bekommt.

Schade, dass man durch so eine Firmenpolitik und einen solchen Kundenumgang solche Überlegungen anstellen muß. Ich werde mir bei meinem nächsten Autokauf sehr genau überlegen, ob ich noch mal einen BMW kaufe.

So, jetzt geht’s mir besser.

Was meint ihr dazu???

mfg V8 Locutus :mad:

Georg
23.01.2002, 11:09
Moin Locutus.

ICh versteh Deinen Ärger und schubs das aber gleich mal in "BMW - Das Unternehmen", da das doch direkt auf die Unternehmenspolitik abziehlt.
So ein Ärger kann ja auch 3er Fahrer Treffen (Thema "Hinterachse")

Georg

TB
23.01.2002, 16:00
Ach weißt Du, bei MB tritt dieser Effekt auch schon bei 120Tkm auf. Da durfte ich mir diese Sprüche dann auch anhören. Da kannst Du nur bei der nächsten Entscheidung zu was anderem greifen, oder Du legst bei Deinen Verhandlungen über das neue Auto am Schluß die alte Rechnung auf den Tisch und siehst zu daß Du noch ein paar %chen bekommst, oder läßt Dir für das Getriebe eine lägere Garantie geben.

Für mich war das der Grund, den letzen MB gekauft zu haben und wenn ich bei BMW das gleiche erleben sollte werde ich meine 50k€ auch wieder woanders ausgeben.

Jan Henning
23.01.2002, 16:36
Hallo

Wie viel vertrauen BMW (und auch die anderen Hersteller) in die eigenen Produkte setzt erkennt man am besten an den Garantiebedingungen. 2 Jahre soll der Wagen jetzt also seit dem 1.1.2002 halten.... Tut er doch auch, oder? Also, warum beschwert ihr euch? - Nicht mehr hat der Hersteller versprochen. Was habt ihr erwartet? Wenn die Frischmilch nach 2 Wochen sauer ist, dann stört´s doch auch keinen? Halten eben nicht länger die Autos....

:confused:..... :confused:..... ... ... Oder doch? Wozu gibt es unabhängige Informationsquellen wie dieses Forum? - Die Frage nach den typischen Schwächen wird IMHO viel zu selten gestellt - und BMW hat zu Recht Angst davor das das Technische Informationssystem für Händler in Kundenhand gerät. Die Abwimmel- und Vertröstungsstrategie könnte plötzlich auffliegen... Uns bleibt als einzige legale Möglichkeit selber eine Datenbank aufzubauen, um über die (dann hoffenlich zuverlässig funktionierende Suche) schnell Lösungen anzubieten. In diesem Forum wurde schon viel besprochen, die Sache mit den losen V8 Ölpumpen aber AFAIK noch nicht. Ein eigener Thread dazu würde sich lohnen :mad:. Wenn BMW schon kein Interesse hat unsere automobile Geschichte zu erhalten, kann dieses Forum vielleicht einen Beitrag dazu leisten. Es gibt Firmen die diese Lücke auch handwerklich schließen. Z.B. http://www.motorevision.de.

Mein Rat an V8Locutus: Laß den Wagen und sein Getriebe reparieren. Und widersetz dich damit der Wegwerfintention seiner Erbauer.

Jan Henning

XNeo
23.01.2002, 17:03
Hinweis: Jan's Link lautet korrekt http://www.motorrevision.de (ohne "." am Ende und mit zwei "r")
Ansonsten hat Jan - wie eigentlich immer - völlig Recht! ;)

Captn Difool
24.01.2002, 21:14
Das ist wohl auch einer der Gründe, warum besonders die Preise der 5er in den Keller fallen. Der Wertverfall ist gemessen an Alter und Kaufpreis enorm. Z.B. so einen 540i (BJ 92-95) bekommt man zum fünftel seines Neupreises nach nur ca. 8 Jahren. Die alten Mercedes und auch Porsche haben in diesem Alter und Laufleistung einen deutlichen höheren Relativwert.

Dennoch sollte BMW ein Interesse an hohem Wiederverkaufswert haben, denn das macht ein teures Auto weiter attraktiv und die Bereitschaft nach spätestens fünf Jahren wieder einen Neuen zu kaufen wächst. Aber ich muß dazu sagen, das besonders die Leaser Preisverderber sind. Ein Wagen wird innerhalb von drei Jahren runtergeratzt, da sind die 5er besonders beliebt und danach als Gebrauchter mit oft über 100Tkm für einen Spottpreis auf den Gebrauchtmarkt geworfen.

Z.B. in der NL-Stuttgart stellen gut 60% das Gebrauchtangebotes e39er, die höchstens 5 Jahre alt sind, zu Preisen von etwa <40% des NP. Die Händler wollen diese Wagen natürlich schnellstens absetzen, da man sie einerseits zu Gunsten von Neukäufen großzugig in Zahlung nimmt, anderseits Schnäppchenjäger vom Neukauf abhält, es gibt ja noch genügend gute Gebrauchte. Klar, das man den e34 da schon längst aus den Augen verloren hat. Den findet man in jener NL praktisch gar nicht mehr, eher noch in der Provinz, oft schon unter 5000 EUR.

An einem 7 Jahre alten Auto mit 155Tkm hat BMW aus o.g. Gründen natürlich kein Interesse mehr (wie wärs denn mit einem unserer vielen schönen e39er hier...?).
Bei der Laufleistung sagt aber bestimmt nicht nur BMW, daß das Auto sein technisches Lebensalter erreicht hat. manch andere Hersteller wären froh (oder auch nicht) wenn ihre Autos überhaupt so lange halten.

Ein weiteres Problem speziell beim 540i ist die Automatik. Durch das hohe Drehmoment tat sich BMW damals schwer, einen Schaltwagen azubieten. Judge Man hatte bis vor kurzem einen e34 540i Touring als Schalter. Nach zwei schon nach kurzer Zeit verschlissenen Kupplungen hatte er die Schnauze voll und ließ auf eigenes Risiko eine passende Sachs-Sportkupplung einbauen. Seit dem ist Ruhe, das will bei Judge Man was heißen... ;) BMW sah sich auch hier unfähig, eine dauerhafte Lösung anzubieten.

Deshalb wurde der 540er bevorzugt mit Automatik angeboten, da die hier verbaute Automatik (stammt glaube ich von GM) anscheinend mit dem für damalige Verhältnisse gewaltigen Drehmoment klarkam. Offensichtlich nicht lange genug. Das Problem mit der Ölpumpe ist auch skandalös. Ein billiges Teil killt einen sauteuren Motor... Aber für die wenigen noch zugelassenen e34-540er lohnt sich keine neue Kontruktionslösung, aber eine Werkstattanweiseung für die Pumpenkontrolle hätten sie sofort rausgeben sollen, so groß ist der Aufwand, die Ölwanne zu entfernen nun auch wieder nicht...

Ich habe mich bis jetzt eigentlich auch sehr für einen 540iA interessiert, werde aber wenn, wohl doch auf einen der selteneren Schalter ausweichen. ODH hat Glück, seiner ist schon bei 187Tkm und immer noch voll o.k., aber auf Glück mag ich mich nicht verlassen wollen. Auffällig ist, das fast alle gebraucht angebotenen e34-540er so um die 130-160Tkm haben, die Angst vor einem Automatencrash hat sich offenbar herumgesprochen, die Wagen werden zu sehr niedrigen Preisen (6-9000 EUR) regelrecht abgestoßen. Der nächste Käufer wird oft das nachsehen haben... :(

Zum Trost, auch wenn's kaum hilft, wurde weiter oben auch schon erwähnt: Mercedes hat heute auch bei weitem nicht mehr die Qualität und Langzeitstabilität von einst (BMw ist dagegen besser geworden), besonders die preiswerteren C-Modelle werden in gut 10 Jahren kaum noch herumfahren und allesamt auf dem Schrott landen. Selbst der 190er, das Tuningauto der 80er, ist heute eine absolute Rarität... Die beliebten und erhaltenen Oldtimer stammen vor allem aus den 60ern und 70ern, danach (ich glaube mit E. Reuter) begann Mercedes mit der Billigproduktion, das auch Auswirkungen auf die Qualität hatte. Der letzte "Klassiker" ist wohl der alte SL (also Vorvorgänger des gerade neu Erschienen).

Ich hoffe dennoch, das BMW sich in Zuknft verstärkt auch auf Wertpflege seiner Modelle kümmern wird, zumal in den kommenden Jahren die Zahlen der Neuzulassungen nicht zuletzt wirtschaftsbedingt nachlassen werden, die "Rekordjahre" gehen zuende. Seine Kunden sollte man halten. Die Pannen des neuen 7er wecken bei der Kundschaft auch nicht gerade Vertrauen, Danny's Vater hatte seinen kürzlich gerade wieder zurückgegeben (das finde ich schon heftig), auch AMS hat das bestätigt und sammelt für einen Report bis zum 8.2.02 Umfrageergebnisse von Käufern, ebenso zum neuen SL.

Abschließend glaube ich nicht an einen Erfolg, bei BMW eine Kulanz in diesem Fall erreichen zu wollen, so ärgerlich auch ich das empfinde... :(

@Jan
Die Idee finde ich sehr gut, vielleicht entsteht hier mal eine neue Rubrik darüber. Die Aufteilung sollte nach Komponenten und Unteraufteilung nach Baureihen erfolgen, so kann man eine Know How Datenbank einrichten. Das würde auch viele immer wiederkehrende Anfragen abfangen und zugleich die Suche bei technischen Fragen erleichtern.

Wolfhart
19.02.2002, 10:53
Nach mehreren Erkundigungen bei fachlich versierten und zuverlässigen Leuten, bei denen ich sagen kann, daß ich sicher ehrliche Antworten erhalten habe, ist es wohl nicht so, daß die Sache mit der Ölpumpe beim V8 ein grundsätzliches Problem darstellt.

Bekannte Probleme gab es da anscheinend mal bei den ersten 4 Zyl.-Modellen des E36, wo sich nach Auflösen einer Papierdichtung die Schrauben der Ölpumpe lösten. Dies wurde aber offenbar nachgearbeitet.
Hierbei soll sich der Fehler jedoch auch erst mal dergestalt bemerkbar gemacht haben, daß zumindest beim Starten des Motors und bei geringen Drehzahlen die gelockerte Ölpumpe nicht mehr den erforderlichen Öldruck aufbauen konnte und dadurch die Ölkontroll-Leuchte flackerte. Da die Pumpe nicht mehr fest anlag, wurde das Öl eben aus dem Pumpensumpf nicht nur in die dafür vorgesehenen Leitungen gepumpt, sondern auch durch den entstandenen Spalt direkt wieder zurück in die Ölwanne. Dadurch fehlte dann Druck.

Vom Prinzip her müßte sich das beim V8 in gleicher Weise bemerkbar machen. Man muß eben nur darauf achten.
Ich halte daher eine überstürzte Überprüfung für unangebracht. Wenn man auf eine Prüfung Wert legt, dann bietet hierzu ja der nächste Öl-Service Gelegenheit.
Ich werde das dann vermutlich vorsichtshalber auch machen lassen, aber jetzt nicht in "Panik" verfallen.

Wenn man alle Eventualitäten, die hier und da schon einmal aufgetreten sind, ausschließen möchte, dann bleibt einem nichts anderes übrig, als den Wagen kpl. zu zerlegen und alles nach genauer Prüfung wieder zusammenzubauen. ;)

Jan Henning
19.02.2002, 21:27
Hallo

Eine andere Stimme zum Thema V8 und Ölpumpe: Klick! (http://f25.parsimony.net/forum63474/messages/1185.htm) - sabt nicht, wenn´s passiert man hätte euch nicht gewarnt....

Munter bleiben: Jan Henning

AS
25.02.2002, 09:22
Hallo zusammen,

ich habe einen 535i E39, EZ. 10/1996 und würde gerne wissen, ob das Problem mit der Ölpumpe da auch auftreten kann.

Hat da jemand Erfahrung??

Wenn wir gerade beim Thema sind; welche Probleme sind bei diesem Triebwerk bekannt?

Die Laufleistung liegt momentan bei ca. 91.500 km.


Danke schonmal und Gruss :)

AS

Jan Henning
25.02.2002, 09:30
Hallo

Original geschrieben von AS
ich habe einen 535i E39, EZ. 10/1996 und würde gerne wissen, ob das Problem mit der Ölpumpe da auch auftreten kann.

Ja

Hat da jemand Erfahrung??

z.B. der Ingo Köth aus meinem letzten Posting.

Munter bleiben: Jan Henning

V8Locutus
25.02.2002, 16:48
Hi, Wolfhart
Ich hatte schon ne lose Schraube in der Ölwanne und viel, viel, viel Glück!!!!!!!!!!!!!!!
Es hätte mich einen neuen Motor ca 10000€ und später nochmal 3000€ für die überholung des A-Getriebes gekostet!!! Klasse!!!!
Ich habe schon sehr viele Erkundigungen angestellt, da ich selber betroffen war.
Fakt ist : Ölpumpe ist sofort nach dem Kauf kontrollieren zu lassen, beim Automatikgeriebe sollte man Geld beiseite legen!!! Lebensdauer beim A-Getriebe 110tkm-160tkm zu 80%.
Beide Fehler betreffen nur E34 530iA-540iA.
Ich finde es wichtig die betroffenen Fahrer zu warnen, um diese vor größeren Finanzelen Schaden zu bewahren.

2x wurde der Rat die Ölpumpe zu überprüfen befolgt, 2x war sie lose!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dank der Ignoranz von BMW, wird diese, auch in Zukunft dafür sorgen, dass sich die Ölpumpen in den E34 V8 Modellen lockern.
Den BMW ist nicht fähig bei bekannten Problemen zu reagieren und im Rahmen einer Inspektion, solche Probleme zu lösen.

Mein 540iA war Scheckheftgepflegt!!!!!!
Jetzt natürlich nicht mehr, da ich es für Sinnlos halte BMW(Werkstätten) Geld in den Rachen zu schmeißen, die ihre Verpflichtung dem Kunden gegenüber nicht nachkommen.
Meine Freie Werkstatt ist sorgfältiger und günstiger als die BMW Niederlassung in Karlsruhe.


Übrigens der 540iA ist mein vierter BMW!

Gruss

V8Locutus

Panik???? wie kann man da Panik bekommen????
Sind ja "nur" 10000€ .

Wolfhart
27.03.2002, 02:21
So, jetzt habe ich dann vor Kurzem auch mal den vorderen Teil der Ölwanne abnehmen lassen. Es ist ja nicht so, als ob ich Ratschläge nicht befolge. ;) Dennoch bringt es m. E. nicht viel, voller Panik am nächsten Tag gleich zur Werkstatt zu laufen. Denn immerhin ist der Wagen erst einmal über 170.000 km so gelaufen. Das Risiko eines Schadens besteht da immer und auf 100 oder auch 500 km mehr oder weniger kommt es da nicht an.

Das Problem ist einfach, daß - und ich habe mich eingehend informiert, an verschiedensten auch unabhängigen Stellen - die Sache mit der Befestigung der Ölpumpe zumindest keine allgemein bekannte Schwachstelle ist.
Weder den verschiedensten, sehr wohl vertrauenswürdigen, Meistern bei BMW-Niederlassungen und BMW-Händlern, war dieses Problem beim V8 bekannt. Auch andere, v. a. mit BMW-Fahrzeugen vertrauten Kfz-Meistern, hatten hierzu keinerlei Erkenntnisse.

Ich denke schon, daß die BMW-AG in München sehr wohl die Sachlage kennt. Jedoch wird man sich von dort her bedeckt halten. Die betroffenen V8 sind zu alt und mittlerweile zu selten (auf die gesamten BMW-Fzg. gesehen), als das man sich noch in der von uns gewünschten Art und Weise darum kümmert. Das ist zwar traurig, aber leider nicht zu ändern.

Nun, um es nicht zu spannend zu machen:
Auch bei meinem V8 lag die eine Schraube unten in der Ölwanne. Nach den Spuren vom Hin- und Herrollen zu urteilen, schon eine ganze Weile.
Die Arbeit habe ich von der kleinen Werkstatt meines Vertrauens erledigen lassen und ich habe mir die Angelegenheit genauestens angesehen.

Dazu muß ich nun Folgendes bemerken:
Die Ölpumpe mit ihrem Gehäuse hat 3 Befestigungspunkte. Die beiden rechten (vor dem Wagen stehend gesehen) bestehen aus 2 Bolzen, auf die eine selbstsichernde Mutter geschraubt ist. Diese Muttern waren fest, wie sie es sein sollen und können sich eigentlich im Normalfall auch nicht lösen. Allein mit diesen beiden Befestigungen hält die Ölpumpe normalerweise derart gut, daß selbst bei hochdrehendem Motor, kein Schaden entstehen kann. Die Belastung durch den Antrieb der Ölpumpe über die Kette ist nicht derart, daß unbedingt die dritte Befestigung notwendig ist, damit die Pumpe keinen Schaden nimmt oder etwas an der Halterung bricht.
Die linke und damit dritte Befestigung der Ölpumpe besteht aus einer längeren Schraube. Und diese ist auch das Sorgenkind. Hier besteht keinerlei Sicherung der Schraube ab Werk. Zumindest scheint es so. Löst sich nun diese Schraube soweit, da sie keinen Halt mehr hat, dann fällt die nicht senkrecht in die Ölwanne, sondern rutscht - da sie in einem ca. 45°-Winkel eingeschraubt ist - am Kettenanrieb der Ölpumpe und dem Ritzel vorbei, nach unten.
Läuft der Motor zu dieser Zeit - was durchaus der Regelfall sein sollte - und verkeilt sich die Schraube beim Fallen in der Kette oder im Zahnrad, dann entsteht natürlich ein kapitaler Schaden, der vermutlich den gesamten Motor in Mitleidenschaft zieht.
Liegt die Schraube erst einmal unbeschadet in der Ölwanne, so besteht zuerst einmal keine weitere Gefahr. Sie kann nicht mehr in Kontakt mit beweglichen Teilen kommen und ein Ansaugen durch die Ölpumpe selbst ist aus mehrerlei Gründen nicht möglich.

Grundsätzlich kann man also schon sagen, daß eine Überprüfung recht sinnvoll ist. Dringend ist dies allerdings vor allen Dingen aber bei Fahrzeugen, die noch eine geringere Laufleistung haben, da nicht die Schraube in der Ölwanne an sich, sondern der Moment des Fallens am Ölpumpenantrieb vorbei der primäre Schadensauslöser zu sein scheint. Das entbindet jedoch nicht jeden anderen V8-Eigner der entsprechenden Baureihe, zu einem angemessenen Zeitpunkt grundsätzlich nach der Ölpumpenbefestigung zu sehen und für eine bessere Fixierung der Schraube mit geeigneten Mitteln zu sorgen.


Ganz kurz zu den 10K€: So hoch darft du aber den Preis nicht ansetzen. Dann hast du einen Neuen drin, der mit deinem gebrauchten Motor vom Zustand nicht mehr vergleichbar sein sollte. Bei gebrauchten Motoren sieht das Preisgefüge schon anders aus. Und die kann man sogar ohne übermäßig lange Suche bekommen - mit Garantie, wenn auch eingeschränkt auf deren Funktionstüchtigkeit beispielsweise nach Einbau.
Als ich wegen dem auch dir bekannten Getriebeproblem u. a. auch nach einem gebrauchten Getriebe Ausschau gehalten habe, wurde mir oftmals mitgeteilt, daß zwar ein entsprechender V8 vorrätig sei, allerdings das Getriebe leider nicht.
Aber wie das natürlich immer so ist, so weiß man bei einem gebrauchten Teil nicht, wie der Zustand letztendlich ist. Egal ob Motor oder Getriebe. Und so habe ich mich daher damals auch besser für die Getriebeüberholung entschieden.
Dennoch liegt der Preis für einen vergleichbaren gebrauchten Motor bei max. 3K€ zuzügl. Einbau.
Wobei der Ärger und die Arbeit damit natürlich nicht mitgerechnet sind. ;)

Was ich bei den ersten Postings hier nur gesehen habe ist, daß dies Problem mehr oder weniger so dargestellt wurde, als müsse man den Wagen möglichst stehen und zur nächsten Werkstatt zwechs Überprüfung abschleppen lassen, damit ja nichts passiert. In dem Maße ist das nun doch nicht so.
Du schreibst allerdings weiter oben, daß bei deinem V8 mehr als nur die eine Schraube gelöst war. Hier stellt sich die Frage, ob bei deinem Wagen für die beiden rechten Befestigungen keine selbstsichernden Muttern verwendet wurden. Dies hieße dann ja, daß BMW zwischenzeitlich schon eine, wenn auch geringfügige, Änderung vorgenommen hätte.
Es wäre interessant, das Bj. deines 540er zu erfahren. Meiner hat EZ 01/94 und lief 12/93 vom Band.
Löst sich natürlich mehr als nur die eine Schraube - also auch die Muttern der Befestigungen auf der rechten Seite - dann kann es sicherlich zu einem Schaden kommen, der durch die zu geringe Befestigung der Ölpumpe zustande kommt.

Als Letztes interessiert mich jedoch noch eines:
Wie sieht das Ganze beim 730i V8, E38, Bj. 95 aus? Es stellt sich nähmlich die frage, ob ein Bekannter von mir, der einen solchen Wagen kürzlich erworben hat, in nächster Zeit auch eine diesbezügliche Überprüfung durchführen lassen sollte. Da der Wagen noch unter 80Tkm drauf hat, sollte hier eigentlich noch alles fest sein, jedoch dann ggf. besser bei der nächsten Inspektion nachgesehen werden. Oder betrifft das diese V8 nicht mehr?

Jan Henning
27.03.2002, 07:52
Hallo

@Wolfhart: Die BMW Teileliste weist die bei dir abgefallene Scharube M8x45 als selbssichernd aus. Die beiden Muttern auf den Gewindebolzen sind nicht weiter gesichert. Es wird keinerlei Veränderung über die Produktionszeit ausgewiesen. Ist zuvor schon mal an deiner Pumpe gearbeitet worden?

Desweiteren ist es schon sehr gefährlich mit einem derart großen Gegenstand in der Ölwanne den Motor zu betreiben.... Ich möchte mir nicht ausmalen, wo die Schraube überall hingspült werden kann um dort Schaden anzurichten.

Naja, ist ja alles noch mal gut gegangen. Ich hoffe ihr habt die Schraube mit Locktite wieder "eingeklebt" damit sich nichts mehr lösen kann....

Munter bleiben: Jan Henning

V8Locutus
27.03.2002, 12:42
Hi, Wolfhart
ich freue mich das die Sache bei Dir so gut ausgegangen ist und wünsche Dir noch viel Freude
mit deinem 540i Touring (E34).
Mein 540iA ist Bj 95 (einer der lezten) .
Ich halte es immer noch für eine Schweinerei, das die interne Informationspolitik von der BMW AG so mies ist. Ich glaube aber auch nicht das kein Meister diese fehler nicht kennt, es sei dem er ist inkompetent und interesiert sich nur dafür das seine Kohle am ende des Monats auf dem Konto ist.
Ein Auto das 55-60K€ gekostet hat muss nach meiner Meinung so ausgelegt sein das es 300000Tkm ohne große Störungen überlebt, und das kann kein 540iA , da entweder das A-Getriebe oder der Motor (auch wenn es ein folgeschaden der lose Ölpumpe ist) das Zeitliche segnet. Der Motor u. das Getriebe sind halt mal die Hauptgruppen eines Autos. Es ist klar das nicht jeder 540iA diese Leistung erreichen kann, es gibt eine Formel wieviel % der Autos diese
Km Leistung erreichen müssen und diese % Zahl wird sicherlich nicht erreicht.
Ich hätte mich nicht so aufgeregt wenn ich der einzige gewesen wäre der die Prob. gehabt
hätte, ich hätte es als Persönliches Pech abgetan.
Geärgert hat mich, das fast alle die einen 540iA fahren die gleichen Prob. gehabt haben.
Geärgert hat mich auch die Ignoranz der BMW-AG, der BMW- Meister und der Kulanzabteilung.
Das Ölpumpenproblem wäre ohne viel Aufsehen bei einem Inspektionsintervall bei einen BMW Händler einfach zu beheben gewesen. Und warum passierte dies nicht??????
Weil wir bei BMW zu wenig Theater machen???
z.B E39 540i oft Kat`s ab 80000Tkm defekt wird nicht immer Kulanz geregelt!
Ist das normal??? Mein Kat im 325E ist 15 Jahre alt und hat über 250Tkm auf dem Buckel!!
Ich bin halt der Meinung das der Erfolg von BMW den jungen Managern in den Kopf steigt und diese auf kosten der Langfrisigen Verkaufszahlen, versuchen kurzfristig Geld sparen um Ansehen u. Erfolge Vorzeigen zu können.
Beispiel: Lopez bei Opel, die Autos von Opel taugen ja fast gar nichts mehr. Lopez hat sicher seinen teil dazu beigetragen das es Opel jetzt so schlecht geht. Früher war ein Opelmotor fast nicht Totzukriegen und heute????? 140Tkm und Schrott. Beispiel: Mein erstes Auto ein war ein Manta (ja meine damalige Freundin war Frisöse :D ) ob ich in meinen Manta Benzin Super oder einen teil Diesel getankt habe war egal, Öl aus dem Bauhaus war egal, 5000upm Morgens bei -10 Grad war auch egal , 300tkm hat er erreicht bevohr ich ihn verkauft habe.
Ich hoffe das die BMW-AG nicht die gleichen Fehler begeht wie viele Firmen vohrher.
Es ist Fakt das die BMW-AG an der Kulanzwilligkeit und an der Qualität spart. Ich kenne einen Top- Verkäfer von BMW der mir das mit bedauern bestätigte, da sein Job dadurch auch nicht leichter wird.
Qualität ist auf dauer entscheident und auf diese sollte man als Kunde bestehen!!!!


mfg
V8Locutus

Mögen die PS mit euch sein!!!

Wolfhart
28.03.2002, 01:52
@ Jan:
Wenn du in der Teileliste nachgesehen hast, dann glaube ich es dir. Ob vorher schon einmal an der Pumpe gearbeitet wurde, weiß ich nicht, da ich den Wagen gebaucht erworben habe. Möglich wäre es schon, umgekehrt allerdings genauso. Sicher ist nur, daß bei meinem Wagen die beiden Muttern selbstsichernd sind, die von dir angegebene Schraube nicht. Obwohl man dies bei einer Schraube nicht mehr unbedingt sieht, wenn sie denn mal herausgedreht ist und im Ölbad lag. Dann ist von der selbstsichernden Masse, die um das Gewinde gestrichen ist, nichts mehr zu sehen.
Eingesetzt wurde sie selbstverständlich mit Loctite. Damit sollte eine nächste Überprüfung erst einmal in weitere Ferne gerückt sein. :)
Anrichten konnte die Schraube in der Ölwanne jedoch nichts. Die Ölwanne beim 540i ist zweigeteilt, wie du sicher weißt. In dem betroffenen vorderen Teil der Ölwanne befindet sich lediglich die Ölpumpe und ansonsten nur noch der Geber für den Ölstand und viel Platz. Bewegte Teile sind da nur die Pumpe selbst mit dem angesprochenen Ritzel und der Kette. Diese Teile haben aber dermaßen Abstand zum Wannenboden, daß die Schraube eher von Geisterhand hochgehoben werden müsste, um an die bewegten Teile zu kommen. Das ist einfach nicht möglich.
Die große Gefahr besteht halt - wie oben beschrieben - in dem Moment, in dem die Schraube sich endgültig löst und am Kettenantrieb vorbei in die Ölwanne fällt.


@ V8Locutus:
Tja, im Großen und Ganzen stimme ich mit dir überein. Was die Meister und Mechaniker angeht allerdings weniger. die Leute, die ich befragt habe, haben schon Ahnung und sind mit Leib und Seele bei der Sache. Das dabei auch noch Gehalt rausspringt ist ein angenehmer Nebeneffekt. ;) Naja, ein wenig übertrieben. Aber du weißt schon, was ich meine. :D

Ich denke schon, daß es den einen oder anderen gibt, dem das Problem bereits untergekommen ist. Allerdings fahren derart viele der älteren V8 nun auch nicht herum. Bei manchem Händler - zumal, wenn es sich um eine kleinere Filliale handelt - ist man einer der ganz wenigen.
Auch bei der freien Prüfstelle, wo ich meinen Wagen zur HU vorfuhr, bekam ich zur Antwort, daß man einen V8 - nicht nur einen älteren wie meinen - sehr selten zu Gesicht bekommt.
Daraus resultiert sicherlich, daß wenn ein solcher Wagen mal in der Werkstatt ist, dieser in dem besagten Bereich erst einmal einen Fehler haben muß, damit man auf das Problem aufmerksam wird und dann hat nur ein Mechaniker von vielen dieses seltene "Erlebnis".
Überleg mal: Trag solche, dann doch sehr seltenen Informationen, mal zusammen. Bis das soweit ist, vergeht so viel Zeit, daß ein solches Modell wie der E34 vom Markt ist.
Ich weiß ja nícht, wie lange dieser Mangel öffentlich bekannt ist. Aber den E34 gibt es ja nun schon seit ein paar Jahren nicht mehr und es steht bereits der Nachfolger des E39 kurz vor den Startlöchern.
Das jetzt und vielleicht auch in den letzten zurückliegenden Jahren nichts mehr unternommen wurde, ist zwar nicht in Ordnung. Dennoch erwarte ich, bei dem, was man allgemein - v. a. auch bei anderen Herstellern (und nicht nur im Automobilbereich) - mitbekommt, eigentlich in dieser Richtung nichts. Wenn das auch traurig ist, gerade für ein Premiumprodukt.

Alle, mit denen ich darüber gesprochen habe, hatten definitiv von dem Problem keine Kenntnis. Und das nicht aus Desinteresse. Nach Bekanntwerden, wie es sich mit meinem Wagen verhielt, habe ich die Infos weitergegeben. Das Erstaunen war recht groß, die Information wurde aber dankbar angenommen und es gibt jetzt sicher wieder einige Fachleute mehr, die diese Sache mit anderen Augen betrachten und bei Erfordernis überprüfen.
Allerdings gebe ich eines zu bedenken: Wie soll sich ein Mechaniker in einer BMW-Werkstatt verhalten? Soll er den Kunden darauf ansprechen und ihm von einem Problem erzählen, daß es lt. der AG offiziell gar nicht gibt und den Kunden auffordern, das Ganze überprüfen zu lassen. Immer mit dem Hintergrund, daß er dann nachher dem Kunden auch noch die Rechnung dafür präsentieren muß?
Ich denke das gäbe für den jeweiligen Händler mehr als Ärger und ist in dem heutigen Überlebenskampf der Vertretungen nicht unbedingt förderlich. Klingt zwar etwas überzogen, kommt aber sicher der Sache schon recht nahe.

Für die AG gibt es den Fehler nicht und der Händler kann sich nicht darum kümmern - es sei denn auf eigene Kosten, so er denn überhaupt Kenntnis davon hat. Das Problem liegt hier weniger beim Personal, als bei denen, die es einfach nach unten sacken lassen, ohne darauf einzugehen.
Man könnte jetzt lange weiter darüber diskutieren, inwieweit dieses Ölpumpenproblem hätte erkannt und publik gemacht werden müssen. Denn man darf bei aller "Seltenheit" des betroffenen Motors (in Relation zu allen anderen verkauften Triebwerken) eines nicht vergessen: Mag es 3, 5 oder auch 10 Fälle gegeben haben, die uns z. B. bekannt sind - es gibt doch ein vielfaches dieser Motoren. Eine Statistik könnte sicher weiterhelfen (egal wer sie fälscht ;) ). Aber 10 Fälle sind auch beispielsweise unter 10.000 Fahrzeugen noch recht selten. Man bedenke, daß dies dann auch nur 0,1 % wären. Da gibt es sicher andere Fehler, die bei mehr als 0,1 % verschiedener anderer BMW-Motoren auftreten und die auch nicht als Serienfehler bemängelt werden. Hier, wie auch vermutlich in anderen Foren, werden meist nur die berichten, bei denen das Problem auftrat. Wer meldet sich schon und schreibt, daß sein Wagen bestens läuft und alle Schrauben halten.

Ich will damit nicht zum Ausdruck bringen, daß das Problem keines ist. Allerdings muß man einfach mit einbeziehen, daß auch wir - als "Betroffene" - von einer bestimmten Seite gefärbt sind. Im gesamten Umfang fehlt da sicherlich der nötige Überblick.
Dennoch halte ich es nach den bisherigen Feststellungen für erforderlich, daß sich die AG über eine an sich recht simple Überprüfung Gedanken machen sollte. Nur sind die Fahrzeuge, die es betrifft bereits zu alt, daß es noch interessiert. Es kann jeder, der mag, versuchen die AG darauf aufmerksam zu machen. Aber ich denke, daß man dort ganz andere Probleme hat, als sich mit "Altlasten" von mind. 6 - 7 Jahre alten Fahrzeugen zu beschäftigen, die schon so manchen km auf der Kurbelwelle haben.

So bleibt uns nur, selbst darauf zu achten, was getan werden kann, um größeren Schaden abzuwenden und ggf. hier und da darauf aufmerksam zu machen. Und das eben, ohne Hektik und Panikmache. Und jeder Mechaniker, den man aus eigener Erfahrung darauf hinweisen kann, wird evtl. im richtigen Moment an das Gehörte denken und die notwendigen Schritte unternehmen, um auch bei anderen BMW-Eignern dem Motor eine hohe km-Leistung zu ermöglichen.

Für solchen Informationsaustausch sind eben Foren gut. Wer wüßte denn sonst von Köth, V8Locutus oder Jan? ;):D
Und vor allem nicht davon, daß ein paar lächerliche kleine Schrauben, die sich lösen, einen V8 zerstören können. :mad::rolleyes:

Jan Henning
28.03.2002, 07:56
Hallo

@Wolfhart: Ich kenn nur meinen Handschuhfachinhalt auf unebener Strecke - und der tanzt ganz schön..... und wenn dann auch noch das Öl hin und herschwappt..... Naja, es ist ja nichts passiert, und es soll auch noch lange so bleiben :)

Munter bleiben: Jan Henning

V8Locutus
28.03.2002, 13:18
@Wolfhart: 8 mal wurde die Ölpumpe kontrolliert 1mal war sie fest !!!!!
Wolfhart arbeitest Du bei BMW oder bist Du in der Politik??? :D :D :D ;)
Fakt ist Fakt und Fakt ist das BMW schlampert.
Da hilft alles Schönreden nichts.
Es mag ja sein das die Schraube in der Ölwanne nicht sofort einen Schaden verursacht, aber ich wäre gerade noch 500km weit gekommen und selbst Du konntest nicht wissen wann deine Ölpumpe abfält deshalb glaube ich das man schnell handeln sollte, weil das Risiko einfach zu groß ist einen Motorschaden zu bekommen. Es hätte Dich jeder Zeit treffen können.
Ob 3000€ oder 10000€ ist nach meiner meinung egal, es muss nicht sein, Geld für etwas auszugeben das man hätte verhindert werden können.
Ich bin ein absoluter gegner der Wegwerfgesellschaft und bin der meinung, das ein teil egal welches, solange hält bis es in einer Relation zu seinen "tatsächlichen" kosten in sachen Mannpower, Energie u. Resourcenverbrauch steht.


mfg
V8Locutus

Mögen die PS mit Dir sein!!!!

Grizzly2000
28.03.2002, 18:15
Hi Leute,

vorgestern habe ich im Rahmen eines Ölwechsels auch die Ölpumpe bei meinem
V8 (530i Bj 11/92) mit kontrollieren lassen.

Laut Aussage des Werkstattmeisters soll es mal eine inoffizielle Rückrufaktion
im Rahmen der normalen Serviceintervalle gegeben haben d.h. wenn der
Kunde das Fahrzeug zur Inspektion gebracht hat wurde die Pumpe gleich mit
kontrolliert und gegebenenfalls neu befestigt. Da es aber immer wieder vorkommt
das auch Neufahrzeuge nicht bei BMW gewartet werden oder die Werkstatt schlicht
und einfach vergisst den Ölpumpenservice zu machen gibt heute noch einige V8 bei
denen das Ölpumpen Problem auftritt.

Übrigens meine Ölpumpe sass noch knapp 100.000 km immer noch bombem fest.

@V8Locutus

Ich denke nicht das man von irgendeinem Fahrzeughersteller erwarten kann das er
fast 6 Jahre nach Produktionsende der E34 Serie noch irgendeine Garantie für diese
Fahrzeuge übernimmt geschweige den eine Rückrufaktion startet.



Gruss

Grizzly

Wolfhart
03.07.2002, 23:28
Hier auf Bitte von Achim2000 Links zu zwei Bildern, die er bei der Überprüfung der Ölpumpenbefestigung an seinem V8 aufgenommen hat:
fehlende Schraube (http://home.t-online.de/home/mw.boettcher/sonstige/oelpumpe1.jpg)
Schraube wieder montiert (http://home.t-online.de/home/mw.boettcher/sonstige/oelpumpe2.jpg)

Somit haben wir das Ganze einmal bildlich. :)